Claras Allerleiweltsgedanken


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Lila verbreitet sich wie ein Frühjahrsschnupfen …

… meine Umwelt wird lila, besonders die Badewelt

Wenn ich mich in meiner Umwelt in Geschäften und Nicht-Geschäften so umschaue, muss ich vermuten, dass es noch viele andere Lila-Fans als mich gibt.

Früher hat sich ja irgendetwas immer wie „die galoppierende Schwindsucht“ ausgebreitet, aber dieser widerwärtigen Krankheit wollte ich hier keinen lila Teppich ausbreiten – deswegen ist es der Frühlingsschnupfen geworden.

Die Wohnräume sind ja meist bzw. bei den meisten noch lila-frei, aber die Bäder werden von lila erobert. Ich habe so viele Beispiele gesammelt, dass jeder Widerspruch zwecklos ist.

Wenn ich so ein Wuschelteil am Föhn gebraucht hätte, wäre er sicher in meinen Einkaufskorb gewandert, als ich einen neuen Föhn brauchte. Aber auch der Lockenstab entsprach trotz lila nicht meinen Vorstellungen.

Noch häufiger sind Kosmetika und Co. in lila, pink und ähnlichen Farben.

Und was habe ich aus Trotz gemacht: Mir einen Föhn in weiß gekauft, der von einem zarten türkis geschmückt wird. Lustig an diesem monstergroßen Modell fand ich, dass er als „Reiseföhn“ deklariert wird, nur weil der Griff angeklappt werden kann. Da fast alle Pensions- und Hotelzimmer einen Föhn im Zimmer haben, war das für mich nicht ausschlaggebend. Er ist leicht und lässt sich gut händeln.

Hätte es diese lila Schuhkartons schon früher gegeben, hätte ich mir gar kein neues Regal im Schlafzimmer zu kaufen brauchen 🙂 Dann hätte ich jetzt noch Geld gehabt, um mir die Schuhe kaufen zu können.

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