Claras Allerleiweltsgedanken

Ich hätte gern ein Viertel Pfund Glück!

16 Kommentare

Aber gern, das macht 87,35 €!

Diese Freude MUSS ich jetzt einfach mit euch teilen. Gleich am Montag war ich bei meinem (schnuckligen) Hörgeräteakustiker. Ich zeigte ihm alle Unterlagen von der Charité, die nicht unbedingt alle nach dem höchsten Stand dieser Forschungsstätte gefertigt waren. Aber egal. Er machte seine Untersuchungen und unterbreitete mir den Vorschlag, für das rechte Problemohr einen stärkeren Hörer einzubauen, einen sogenannten Powerhörer. Der passt zwar nicht ganz in das „Gehäuse“, aber das war mir erst einmal egal.

Er stellte alles ein und ich hatte von da an in JEDER Situation das Gefühl, besser zu verstehen. Ich ging zu meinen Nachbarn, bei denen die Frau immer so leise spricht – und ich verstand sie. Bei der Härteprüfung „mit laufendem Fernseher“ verstand ich FAST alles. Es war zwar anstrengend, aber es klappte halbwegs.

Und dann kam mein Fernsehempfang über Bloototh direkt in die Geräte hinein. WOOOOOOOOOOOOW, ich habe sogar allein mit dem rechten Ohr verstanden, was ich vorher nieeeeeeeee konnte. Und mit beiden zusammen musste ich um drei Stufen leiser stellen.

Das war für mich ein Tag wie Weihnachten und Ostern an einem Datum! Insofern war es gut, dass die Charité den Anstoß gegeben hat. Ich hatte das Gefühl, der Himmel hängt voller Sterne.

 

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

16 Kommentare zu “Ich hätte gern ein Viertel Pfund Glück!

  1. Das freut mich sehr für dich …..

  2. Das freut mich für dich. Das ist wieder eine ganz andere Lebensqualität.

    • Das stimmt, liebe Ute. Ich habe das gestern im Überschwang der Freude geschrieben – ich hoffe, dass sich das jetzt in den nächsten Tagen auch bewahrheitet und so bleibt.

  3. Liebe Clara!

    Das sind ja herrliche Nachrichten. Bevor ich Deinen Artikel gelesen und nur das Bild betrachtet habe, dachte ich, das Glück bezieht sich auf das Haus, weil es so schön farbig ist. Aber dass Du jetzt praktisch wieder jeden Ohrwurm hören kannst, ist wirklich fantastisch. Ich freu mich für Dich.
    Diesen Tag sollten wir uns als Osternachten im Kalender notieren 🙂

    Liebe Grüße
    Mallybeau

    • Liebe Mallybeau, bei dir in den Kommentaren gibt es immer eine Stelle, an der ich lauthals lache. Und die war dieses Mal bei „Osternachten“ – das ist ja ein prächtiges Fest.
      Ich habe den Link zu diesem Artikel dem Akustiker geschickt und er hat schon geantwortet. Ich war mir nämlich im Geschäft nicht sicher, ob es mir nicht draußen mit dem Straßenlärm zu laut sein würde.
      Das Haus habe ich wirklich auf der Rückfahrt fotografiert, weil es mir so gut gefiel. Dass dann die beiden nächsten Busse ausfielen, gefiel mir weniger, aber ich hatte ja genug zu hören und zu lauschen in meiner Umgebung.
      Die Regierung wird mich noch nicht unbedingt als Lauschagentin einsetzen können, aber wir wollen ja auch nicht übertreiben.
      Die Doppelkopfleute lesen hier nicht mit. Falls ich dort trotz des wiehernden Lachens einiger Mitspielerinnen trotzdem was verstehe, kann ich mal hören, was sie so zwischendurch für Infos von sich geben.
      Musik wird aber dennoch nicht mein Lieblingsfach – da macht sich das defekte Ohr doch zu negativ bemerkbar. Sprache allein ist mir aber momentan genug „Belohnung“.
      Einen frohen Gruß schickt dir Clara

      • Eine gute Idee, Dein „neugewonnenes“ Ohr beim Doppelkopf einzusetzen. Vielleicht kannst Du Dich so trainieren, dass Du anhand des Raschelns der Karten Deiner Mitspieler erkennst, was sie für ein Blatt auf der Hand haben … 🙂
        007 – Clara Bond in Aktion

        • Solange ich das Ohr nicht auf den Tisch legen muss, um etwas zu erfahren, mache ich alles.
          Das, was du mit Karten rascheln und Blatt erkennen meinst, ist aber schon die allerhöchste Schule – ob ich die noch trainieren kann, weiß ich nicht.
          Doch anders gesehen, dann macht das Spielen keinen Spaß, wenn ich die Karten der anderen kenne. Ich vermeide ja sogar jedes In-die-Karten-Gekucke.

  4. Das muss ein tolles Gefühl sein . Ich hatte das mal vor vielen Jahren in ähnlicher Form , nach der Grauen Star Op.Ich konnte es gar nicht fassen was ich alles wieder erkennen konnte .

    • Hallo Anja, mir ging es mal vor vielen Jahren nach einem normalen Augenarztbesuch. Sie meinte, sie müsste mir eigentlich den Führerschein wegnehmen, weil ich so schlecht sehen kann. Das meinte ich aber nicht – bis ich die neue Brille bekam. Da stellte ich fest, dass Autos, die vor mir fuhren, auch Kennzeichen hatten (oder so ähnlich zumindest).
      Ich hoffe, es hält an!

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