Claras Allerleiweltsgedanken

Könntet ihr meinen Bildschirmhintergrund sehen …

33 Kommentare

… dann wüsstet ihr gleich, wo wir sind.

Da das vielleicht mit dem Fahrradfahren dieses Jahr nichts wird, stelle ich mich mal auf öffentliche Verkehrsmittel ein. Der Britzer Garten hat viele Eingänge, und zu einigen davon kann ich mit Bussen hinfahren. Die ersten zwei Versuche waren sehr laufintensiv, so dass ich schon ko war, bevor ich im Britzer Garten ankam. Doch dann fand ich einen (fast) idealen Weg, den ich jetzt immer einschlagen werde.

So eine Jahreskarte muss ja ab-besucht, abgeguckt, abgesonnt und abgeblumt werden, also lasse ich mich von der Umwelt verwöhnen.

Da haben wir doch unser „Wächterpärchen“ aus dem letzten Artikel. Sind sie etwa gewachsen?

Und hier ist die liebe Verwandtschaft, die ähnlich aussieht, aber anders. Namen sind für mich Schall und Rauch, und deswegen weiß ich nicht, welches die Narzissen sind, welches die Osterglocken.

Jeder von euch weiß, wie diese blauen Blumen heißen – ich habe es vergessen. Sie können eine ganze Wiese in einen blauen Teppich verwandeln.

Die Baumblüte ist jetzt wirklich nicht mehr zu übersehen, wie auch die nächsten beiden Fotos zeigen. Es ist wirklich eine wunderbare Zeit.

Die Tulpen blühen noch recht verhalten. Die Plakate an den Litfaßsäulen künden von der großen Tulpenausstellung „Tulipan“, die im April und Mai stattfinden wird.

Der Park ist noch immer motorisiert – die kleine Bahn transportiert Leute, Kinderwagen, Rollstühle und Bollerwagen.

Die Bahn muss sich wirklich ihren eigenen Kraftstoff mitbringen, denn das mit der „Windkrafterzeugung“ klappt nicht, das Windrad ist stillgelegt.

Der See mit den fetten Karpfen und mit der preisintensiven Seegaststätte – sie existieren immer noch.

Hier habe ich noch vor kurzem selbst gehangen und geschaukelt – jetzt lasse ich schaukeln.

Zur Natur gehört nicht nur die Flora, nein auch die Fauna will bewundert werden.

Hier wird der Nachwuchs für die Beete gezüchtet – im Moment werden massenhaft Stiefmütterchen gesetzt.

Wieder eine Pflanze, wo mir „tausendfach“ der Name entgegen schallen wird

Und jetzt das fünfzehnte Foto von 15: Das mir keiner die Schönheit eines Gänseblümchens vergisst!!!!!

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

33 Kommentare zu “Könntet ihr meinen Bildschirmhintergrund sehen …

  1. Auf die Fotos aus „deinem“ Garten freue ich mich schon ein Weilchen. Schön, den Frühling so zusehen. dass die Eintrittskarte abgeblumt werden muss, hat mir ein schallendes Lachen entlockt. Das ist zu schön.
    Liebe Grüße von der vom Spinnen und Märchen erzählen müden Gudrun.

  2. Liebe Clara,
    im Frühling ist so ein Garten wirklich eine ganz besondere Pracht. Wir genießen es besonders, weil es so schnell vergänglich ist, gell.
    Lieben Gruß
    moni

  3. Die schönen Bilder im Britzer Garten haben Erinnerungen an einem gemeinsamen Besuch dorthin vor ein paar Jahren geweckt. die Zeit vergeht so schnell ! ich bin schon seit zwei Jahren wieder in Bonn und hatte noch keine Gelegenheit, nach Berlin zurückzugehen. Vielleicht kommst du vorher doch mal nach Bonn ? wir haben auch schöne Gärten, wenn vielleicht nicht so groß wie der Britzer Garten.

    • Hallihallo, liebe Reine, ja der Britzer Garten ist schon ein kleines Juwel. Ich alter Geiz- oder besser Sparfuchs finde in diesem Falle weder den Tageskartenpreis noch die Jahreskarte zu teuer – das ist er mehr als wert, Er ist so toll gepflegt – ich weiß gar nicht, wie viele Gärtner dort angestellt sind – sie machen einen sehr guten Job.
      Und diese drei großen Sonderausstellungen (Tulpen, Dahlien, Rhododendron) finde ich gut. An die Tulpen mit dir glaube ich mich zu erinnern.
      Wie sieht es ganz generell im Mai und Juni bei dir aus? Bist du da in Bonn? Ich weiß nicht, ob ich mit dem Auto fahren würde. Auf den Bus habe ich keine große Lust, die letzten zwei Fahrten waren nicht so prickelnd. Vielleicht doch besser Bahn – da ist es wenigstens bequem.
      Wir sollten das aber lieber telefonisch auskaspern, nicht hier!
      Liebe Grüße zu dir

  4. Bevor ich euch jetzt einzeln antworte, will ich noch schnell einen Kommentar für alle schreiben. Im November zeigte ich euch dieses Foto:

    Da war meine Jacke über und ü´ber mit Kaffee beschüttet worden – von mir.
    Und Clara ist Wiederholungstäterin – aber dieses Mal abgemildert – doch offensichtlich vertragen sich diese weiße Jacke und Kaffee nicht. – Ich hatte sie bei diesem Besuch an, weil es doch noch recht frisch ist. Als ich mit Rucksack, Tüte und voller Kaffeetasse an einen anderen Tisch ziehen wollte, entleerte sich die Tasse zu 100 % – allerdings fing der Tisch davon 80 % auf. Die Heimfahrt mit der dreckigen Jacke war mir schon ein wenig peinlich.

  5. Fein frühlinglich – gut auch, dass du einen guten Weg gefunden hast.
    Preisintensiv – gelungene Bezeichnung für eine gastronomische Kurzzeitbleibe, die du sicher nicht täglich nutzen wirst. Oder doch?
    Ich habe schon den schalen Geschmack einer Supermarkttorte auf der Zunge…

    • Ich nutze diese preisintensive gastronomische Einrichtung so gut wie nie, was nicht nur an den Preisen liegt. Bei schönem Wetter sind alle Tische im Freien besetzt. Da würde ich den Lärmpegel noch aushalten. Von innen ist er nach meinem Geschmack unerträglich – es hallt und schallt und kracht und lärmt, dass es absolut nicht mein Geschmack ist.
      Notfalls bekomme ich eine Bratwurst auch an einem Stand – aber sehr oft nehme ich mir was mit.

  6. Herrliche Frühlingsbilder. Wie schön, dass du auch das Gänseblümchen nicht vergißt.

    • Aus Gänseblümchen haben wir uns doch als Kinder immer Kränze geflochten und waren stolz wie die Spanier. Jetzt gieße ich mir nur noch Kaffee über die Jacke (Kommentar von mir für alle) und bin keineswegs stolz über meine Missgeschicke.

  7. Liebe Clara!
    Der Britzer garten scheint ja wirklich groß zu sein. Das war mir bisher gar nicht so bewusst. Wie gut, dass es da eine so schönes Züglein gibt.
    Ist auf dem fünften Foto von oben nicht ein Löwe im Hintergrund zu sehen oder täusche ich mich da? 🙂
    Tja, und die Blumenfotos sind natürlich mal wieder eines schöner als das andere. Eine wahre Pracht. das glaube ich Dir gerne, dass Du Dich hier gerne aufhältst. Zumal es ja auch noch eine Seegaststätte gibt, da kann man sich dann nach einem ausgiebigen Spaziergang mit einem Würstchen mit viiiiiel Senf versorgen. Oder gibts da nur panierten Karpfen?
    So, jetzt werde ich mal in meine Küchengaststätte wandern und sehen, ob ich noch ein altes Brot finde 🙂
    Liebe Grüße
    Mallybeau

    • Und, liebe Mallybeau, fündig geworden in der Küche mit dem alten Brot??? Ich habe auch noch nichts gegessen.
      Erst einmal habe ich noch einen Kommentar für alle eingestellt, weil mir Kaffeetrottelchen schon wieder der Kaffee über den Latz geflossen ist – so wie damals, als ich verreisen wollte. Heute musste ich nur dreckig nach Haus fahren.
      Ganz so schlimm ist es mit der Größe des Gartens auch nicht. Es gibt Pläne für die Besucher. Die große Runde, die wirklich in alle Ecken kriecht oder läuft, sind knapp 6 km – die zu den „Highlights“ nur knapp 4 – ist schon machbar.
      Diese Seegaststätte mag ich nicht so richtig – nicht nur wegen ihrer Preise. Draußen im Freien den Senf zu schlecken, ist machbar, aber drin ist ein unerträglicher Lärmpegel. Ich würde die Bedienung nur mit Schallschutzkopfhörern arbeiten lassen. Dann würden die Leute nicht nach der Bedienung „schreien“, sondern leise winken.
      Mit der Schwebebahn bei der IGA werde ich hoffentlich fahren – vor Jahren wäre ich nie in so eine Bahn eingestiegen. Ich habe es mal fertig gebracht, meine ganze Familie damit fahren zu lassen und ich bin unten geblieben. Als ich mir dann ausmalte, dass ich ja im Falle eines Unglücks ganz allein bliebe, bin ich dann immer tapfer mitgefahren. Eine Familie sollte immer komplett in einem Flugzeug sitzen – entweder alle oder keiner. Aber ich schweife ab.
      Ich glaube, dass die fetten Karpfen die indischen Kühe sind – da wird keiner geschlachtet (denke ich), ich glaube, die schmecken schon alterstranig.
      Ich tue es dir nach und wandere auch in die Küche – aber ich weiß, wie wenig dort im Angebot ist – von Gaststätte kann ich also nicht sprechen.
      Und tschüss sagt Clara

      • Ich habe es vorgezogen, gar nicht erst nach altem Brot zu suchen und habe gleich zur Schokolade gegriffen. Da weiß man was man hat 🙂
        6 bzw 4 km finde ich aber auch immer noch eine stattliche Größe. Da gibt es reichlich abzuwandern. So werden wir sicher noch öfters Beiträge aus „Deinem“ Garten erhalten. Hoffe ich zumindest. Das ist nämlich eine gute Anregung für mein Gärtchen. Ich überlege jetzt auch schon fieberhaft, ob ich mir eine kleine Bimmelbahn zulegen soll 🙂
        Ich wünsche Dir einen guten Appetit bei was auch immer. Vielleicht bringt ein Bauarbeiter ja ein leckeres Brötchen mit 🙂

        • Ich wusste es, ich wusste es wirklich – wenn du dir eine Idee abguckst, dann wird es die Eisenbahn sein 🙂 Es gibt ja so eifrige Modelleisenbahner, die so ein Ding durch ihren Garten fahren lassen. Ich bete zu der Göttin aller kreativen Frauen, dass dir noch eine andere Idee kommt.
          Jetzt scanne ich den Plan für dich und zeige ihn dir.
          Und tschüss

        • Hier der Plan und hier ich, wie ich nach 2 Stunden Blumenschau aussehe.

          (der wird wohl etwas riesig sein) und

          • Ah, das ist ein perfekter Überblick. Vielen Dank für die Scanarbeit. Der See ist ebenfalls größer als ich vermutet habe.
            Und wenn Du nach Deinen Gartenbesuchen immer SO aussiehst, ist doch alles ausgezeichnet gelaufen. Da musst Du nur aufpassen, dass man Dich nicht im nächsten Jahr als exotisches Sonderexemplar in der lila Ecke ausstellt 🙂

          • Das habe ich mir auch so gedacht, dass die Gefahr besteht, dass die mich einpflanzen, deswegen trage ich diese Blumenkleidung immer nur außerhalb des Parks – das macht den meisten Freude, manche lachen aber auch albern.
            Der See ist wirklich groß und morastig.
            Mein Fahrradeingang ist unten links- Tauernallee. Aber jetzt fahre ich oben links zur Mohriner Allee. Eigentlich ist das alles nicht richtig – denn die Dahlenschau ist unten links, die Rosen sind unten in der Mitte. Nur die Tulpen sind oben in der Mitte und die Rhododendronhaine sind auch mehr oben. Und wenn ich dorthin will, dann starte ich auch dementsprechend.
            Uff – ich habe Pflaumenknödel gegessen, lecker!!!!

          • Wow, das klingt wirklich lecker. Mir scheint, ein solches Mahl braucht man auch nach diesen blühenden Blumentouren. Da muss man sich ja richtige Routen zurechtlegen, damit man nicht durcheinanderkommt.
            Bei mir gabs Kartoffelbrei und Linsen und Salat. Auch lecker! 🙂

  8. Ein feiner Ort und die blauen Blümchen sind Blausternchen.

  9. Sonntag habe ich frei, vielleicht fahre ich da mal hin. Soll ja schön werden.

    • Hallihallo, der Britzer Garten ist ja mehr der Gemütliche – im Gegensatz zu den Gärten der Welt, die ja ein ausgesprochenes Erlebnisterritorium sind mit ihren vielen Pavillons. Vielleicht warst du oder wart ihr noch vor dem großen Umbau dort, bevor alle Signale auf IGA stehen.
      Am Sonntag ist der Britzer Garten am vollsten. Da sind viele türkische Familien mit ca. 100 Angehörigen da, die dort alle Liegewiesen bevölkern. Ich finde solche Riesenfamilien irgendwie bewundernswert.

      • Ich muß morgen arbeiten, kann also nur Sonntag. Die IGA steht schon auch noch auf meinem Programm. Wir hatten die ja in Hamburg auch vor 4 Jahren. Aber damit warte ich noch, bis die Natur ein bißchen weiter ist.

  10. Eine schöne Ecke hast du da öffi-besucht und feine Fotos von Flora und Fauna gemacht, dabei ist dir sogar eine Feuerwanze über den Weg gelaufen, klasse!
    Liebe Frühlingsgrüße vom Lu

    • Lieber Lu, EINE Feuerwanze???? Tausende, zwei Kolonien von Feuerwanzen konnte ich beobachten. Doch kein Foto davon gefiel mir – entweder krochen die zu emsig oder ich war zu zitterig – deswegen gab es nur ein Einzelexemplar. Momentan ist es kalt und es regnet – Computer- und Lesewetter.
      Aber ich denke, ich fahre noch einmal hin, bevor die IGA-Saison losgeht.
      Lasse dich vom gerade schlafenden Frühling und von mir lieb grüßen.
      Ich habe noch einen Kommentar für alle eingestellt, wo es um Clara Himmelhoch, die Unglückräbin geht. Kannst ja mal gucken.

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