Claras Allerleiweltsgedanken

Nein, wie unanständig, aber menschlich

20 Kommentare

… damit meine ich den Titel der Ausstellung „Drauf geschissen„, die zur Zeit in Storkow (Mark) zum Ansehen einlädt. In aller Deutlichkeit wird gesagt und geschrieben, was wir alle einmal am Tag machen oder machen sollten, damit es uns gut geht.

Dem Ausstellungsplakat kann man entnehmen, dass die Ausstellung verlängert wurde, so dass wir sie besuchen konnten.

Die Leiterin des Großelterndienstes hatte alles perfekt organisiert, so dass wir nur noch zur richtigen Zeit am richtigen Gleis des richtigen Bahnhofs stehen mussten. Wir hatten einen sachkundigen und auch lustigen Führer durch die Ausstellung.

Mit seinem blauen Plastikeimerchen hatte er alle wichtigen Toilettenutensilien bei sich. Darüber hinaus erheiterte er uns mit Sprüchen und Gedichten berühmter Leute. Am Ende griff er sogar zur Geige, wusste, was er mit Bogen und Saiten anfangen sollte und trug uns eine kleine „Mordballade“ vor.

Hier war ein eifriger Radler dabei, sein Gefährt so umzurüsten, dass er jederzeit seine dringendsten Bedürfnisse erfüllen kann.

Nach diesem Plakat kam das Thema „Kackstühle“ auf. Ich denke, es war ein großer Fortschritt, wenn nicht jeder an jeder Stelle einfach das ausschied, was ihn gerade belastete. Doch wenn ich mir dann vorstelle, dass es keine Kanalisation gibt, in die man die Eimer ausschütten kann, dann ist es mit der Hygiene auch schon wieder im A…. Allmählich fing man an, mit Wasserspülung zu arbeiten. Auf dem letzten Bild sitzt das Kind schon sehr bequem, wohingegen die Haltung des Erwachsenen doch recht unbequem aussieht.

Hier ist bestimmt ein Toilettenensemble der wohlhabenderen Leute, denn es ist aus feinstem Porzellan.

Und hier kommen wir zu den hightech-Toiletten der Jetztzeit. Diese Bidettoilette haben die Japaner gebaut und sie kostet so um die schlappe 15.000 €. Wenn ihr nicht bereit seid, so viel Geld auszugeben, dann befindet ihr euch in guter Gesellschaft – ich nämlich auch nicht.

Und was braucht man ganz dringend, wenn man auf der Toilette sitzt??? Klopapier oder Toilettenpapier. Damit konnten sie dort auch dienen – ich hätte mir mit keinem davon meinen Popo putzen wollen.

Das letzte Foto verdeutlicht uns, welchen Bereich an der Burgmauer man meiden musste. Dort, wo es ab und an braun regnete, sollte man unbedingt drum rum gehen.

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

20 Kommentare zu “Nein, wie unanständig, aber menschlich

  1. Das passt ja absolut zu meinem heutigen Kackthema ! Sehr toller Beitrag .Das Schild finde ich genial . Diesen Spruch muss ich mir merken ! Genial ! l.g.Anja

  2. Ich hab 100-EUR-Scheine zum Kacken auf Rolle.
    Trau mich gar nicht, die in’s Klo zu legen.
    Nicht dass es noch verstopft …

  3. Mist, meine Klo-Show läuft nicht mehr…Anbieter weg….. muss der Schriftführer eine neue Version basteln…… er fängt schon an….

  4. Liebe Clara!
    Na das ist ja mal eine höchst interessante Ausstellung. Dein Beitrag hierzu ist alles andere als ein Griff ins Klo. Ich glaube, auch Götz von Berlichingen wäre vor Staunen die Kinnlade runtergeklappt und er hätte überrascht ob so vielfältiger „kackstühle“ und anderer WCs ausgerufen: „LMMA“ 🙂
    Das Gesichtstoilettenpapier hätte ich auch nicht benutzen wollen, egal wer drauf ist. Das ist mir dann doch zu schmutzig. Und wie gut, dass Du das letzte Foto nochmal deutlich erklärt hast, ich glaube, manch einer wäre vielleicht ob dieses Mauerkunstwerkes mit offenem Mund darunter stehen geblieben, um es zu bewundern … 🙂
    Liebe Grüße aus dem Aprilwetter
    Mallybeau

    • Du liebe, du hast schon wieder ein wenig Pech bei mir. Ich bin nämlich heute früh kurz nach 8 Uhr auf dem Haus gegangen und jetzt noch bis abends unterwegs. Heute abend antworte ich dir auf deinen Kommentar. Und jetzt bin ich gerade bei der IGA und habe braune Hörner Tiere fotografiert. Also habe ich gleich wieder an dich gedacht. Aber hier ist es ziemlich laut viele Vögel und so und deswegen schicke ich den Kommentar jetzt ab

    • Hallo Mallybeau – immer, wenn ich deinen Namen richtig schreibe und vollständig, dann sitze ich am Computer. Mein Handy will es nämlich bei den von mir gesprochenen Kommentaren immer noch nicht.
      Zum Glück ist die aufmontierte Toilettenattrappe eben doch nur Attrappe, denn heutzutage fällt ja schlimmstenfalls mal Tauben- oder Mövensch…. vom Himmel.
      Viele Schilder bei deinen Artgenossen verhinderten, dass ich Spaß mit ihnen haben konnte. Dass ich sie nicht füttern darf, sehe ich noch ein. Aber warum darf ich sie nicht zwischen den Hörnern kraulen???? (Ich überlege gerade, ob ich das machen würde oder doch Angst hätte.
      Ich muss dringend ins Bett. Du schläfst sicher schon.
      Herzliche Sonnenscheingrüße (im Moment allerdings mehr Mondschein) von Clara

      • Guten Morgen, liebe Clara!
        Ja, habe schon tief und fest geschlafen. Wahrscheinlich ist es schon besser, meine Artgenossen nicht zu kraulen, es gibt ja auch richtig bockige Dinger darunter. Nicht, dass Dich noch eine von ihnen auf die Hörner nimmt.
        Liebe Grüße aus dem Morgennebel
        Mallybeau

  5. Danke für den Ausflugstipp.

  6. Prima Bericht, Dankeschön!

  7. Da sieht man wieder einmal, dass es in jedem Bereich des Lebens viel zu lernen und zu erfahren gibt 🙂

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