Claras Allerleiweltsgedanken

Wer möchte dahinter oder daneben wohnen?

34 Kommentare

… und ich meine nicht Jérome Boateng

Ich meine: „Darf es ein Viertelpfund mehr sein?“

… so wurde frau doch öfters beim Fleischer gefragt.

Ich weiß, nicht nur Löwen und andere Raubtiere oder Hunde und andere Haustiere sind Fleischfresser – auch viele der Gattung Mensch sind Fleischfresser – aber müssen sie deswegen gleich hinter sooooooooooo einem Giebel wohnen? – Ich versichere euch, es ist ungeheuer natürlich gemalt – ich habe mich wirklich unten dicht an die Fassade gestellt, um zu überprüfen, ob das abgeschnittene Stück Fleisch aus der Fassade raushängt oder nicht. Tut es natürlich nicht.

Die Deutung hat etwas mit der Teilung Deutschlands, vor allem der Teilung Berlins, zu tun. Es ist nämlich im Mauerpark fotografiert.

Ich möchte der Künstlertruppe nicht Unrecht tun und zeige deswegen die Urheberrechtsangaben in groß. – Ich sage euch, jedes Fettäderchen ist im Fleisch zu erkennen.

Vielleicht möchte ich doch dahinter wohnen, denn diese Bemalung hält sicher alle Raubtiere ab.

**********

Gestern habe ich mich gefühlt wie dieses Stück Fleisch – ich musste „bluten“. Ich hatte mein inzwischen sehr betagtes Auto in die Werkstatt gebracht, da der TÜV fällig war. Mir wurde im Voraus gesagt, dass ich mit diesen Jahre gefahrenen alten Winterreifen nicht mehr durch den TÜV kommen werde, da sie altersissig sind. Das machte mit Ölwechsel TÜV und AU ca. 400,00 €.

Als sie bis zum späten Nachmittag nicht angerufen hatten, schwante mir Böses. Mir wurde gesagt, dass er tatsächlich keine TÜV-Plakette bekommen hat, weil was mit der Handbremse und noch was anderes nicht in Ordnung ist. Ich musste noch einmal 400,00€ drauflegen und fragte mich zum wiederholten Male, WARUM ich eigentlich immer noch ein Auto habe.

Doch Licht leuchtet auf am Horizont. Die (eventuelle) spätere Schwiegertochter will/soll den Führerschein machen. Und was ist dann besser geeignet zum Erlangen von Fahrpraxis als ein altes bzw. älteres Auto. – Schau’n wir mal. Und mein Twingo LEON ist ein ganz schnuckliges Auto, aber eben bezogen auf die wenigen Lauf-Kilometer ein sehr teures. – Der Automechaniker ließ sich nicht darauf ein, dass ich nur noch mit der Vorderachse fahre, weil alle Mängel an der Hinterachse sind.

Wenn ihr in Zukunft in Berlin eine alte Straßenmusikantin seht, dann bin ich das vielleicht 🙂 😉

 

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

34 Kommentare zu “Wer möchte dahinter oder daneben wohnen?

  1. Hallo:)
    Da weiter oben die Frage aufkam, wie die junge Generation wohl die Teilung bzw Einheit Deutschlands sieht, hier mal mein Senf: Ich bin 1996 geboren, ein geteiltes Deutschland habe ich nie miterlebt. Für mich war der Jetzt-Zustand immer die Einheit, die Teilung war Vergangenheit. Die genaue geografische Einteilung in Ost und West, in „neue“ und „alte“ Bundesländer, habe ich erst in der Schule gelernt, vielleicht um das 8. Schuljahr herum. Für mich hat sich die Einheit Deutschlands quasi nie in Frage gestellt, eine Teilung in meinem Kopf existiert nicht, eben weil ich sie nie kennengelernt habe und auch mein Umfeld, sprich die Erwachsenen, nicht oder nur sehr selten in den Kategorien „die“ und „wir“ gedacht und gesprochen haben. Und ich bin mir recht sicher, dass es vielen Menschen meiner Generation so geht, denn wer ohne Grenze aufwächst braucht sie innerlich auch nicht zu überwinden.
    Mit der Geschichte der Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands habe ich mich „nur“ über Geschichtsunterricht, viele Bücher und einige wenige Erfahrungsberichte auseinandergesetzt – aber dass es aus erster Hand nicht mehr möglich ist, liegt in der Natur der Sache und ist vielleicht auch gut, um die oben erwähnten Grenzen in den Köpfen endgültig verschwinden zu lassen.
    Liebe Grüße,
    Advena

    • Liebe Advena, ich danke dir sehr für deinen langen Beitrag. Es wäre wunderschön, wenn auch die Erwachsenen meiner und auch noch der nächsten Generation so denken könnten. Meine Meinung ist natürlich nicht aussagekräftig, aber ich habe einige Beispiele von jungen Leuten kennengelernt, die in einem durch die Vereinigung unzufriedenen Elternhaus (Arbeit und schlimmeres verloren) aufgewachsen sind. Auf diese Kindern hat sich die Unzufriedenheit der Eltern vererbt.
      Wenn wir momentan politisch ein zufriedenstellendes Klima hätten, würde es viel zur Ruhe beitragen. Aber Antiparteien finden besonders im Osten Deutschlands begeisterte Anhänger.
      Noch einmal danke für deine Antwort. Du bist gerade mal 5 Jahre älter als mein ältester Enkel – deswegen finde ich es so toll, dass du geschrieben hast.
      Liebe Grüße von Clara

      • Liebe Clara,
        Eine nach Sachsen gezogene Freundin hat mir erzählt, dass dort teilweise noch eine richtige „Ostalgie“ herrscht – frei nach dem Motto, früher war Alles besser. Und ich kann mir vorstellen dass es schwierig ist, wenn das komplette System um einen herum „zusammenbricht“, man den Beruf und damit einhergehend auch einen großen Teil seiner Selbstständigkeit verliert. Aber auf der anderen Seite stellt sich dann die Frage, ob man überhaupt wirklich selbstständig war in einem Land, in dem man nicht frei sein konnte. Schwieriges Thema…aber Freiheit ist etwas, das nicht jeder Mensch zu schätzen weiß..

        Ganz unabhängig von Ost und West fällt mir in letzter Zeit mehr und mehr auf, dass Menschen die Verantwortung für sich und ihr Leben auf andere abwälzen, immer einen Schuldigen suchen um nur ja bloß nichts am eigenen Verhalten ändern zu müssen – man findet keine Arbeit, die Flüchtlinge sind schuld; man ist durch die Klausur gefallen, es lag am Professor; man ist im 11. Semester, das liegt nur am System Uni…diese Einstellung „ich bin das Opfer, die anderen sind Schuld“ bietet dann wieder viel Nährboden für Populismus – denn der verspricht einem, dass man selbst wieder „in den Mittelpunkt gerückt“ wird..

        Die Politik spielt aber scheinbar auf der ganzen Welt verrückt, wobei, die Franzosen sind jetzt ja ein Lichtblick:)

        Ich finde den Austausch mit älteren Menschen wichtig und interessant, deshalb lese ich deinen Blog. Meine Omas mögen leider nicht gern über früher sprechen, ich glaube sie denken, wir würden es eh nicht verstehen..
        Liebe Grüße zurück!

        • Liebe Advena (es wird sicher nicht dein richtiger Name sein, aber er ist wunderschön, klingt so nach „Ankunft“, wie im Advent.)
          U.a. liegt es auch am letzten WE, dass ich von deinen Zeilen so begeistert bin. Ich war zur goldenen Hochzeit meiner Freundin aus frühesten Kindertagen. Es waren 3 Kinder von ihr mit Ehepartnern da und 5 Enkel. Der älteste ist 18 und wurde schon in Bochum geboren, seine Eltern sind kurz vor und kurz nach der Maueröffnung dorthin gezogen.
          Wir beide – der 18jährige und ich – wir haben mehr als eine halbe Stunde uns unterhalten und auch diskutiert. Es war so, so schön. – Ich bin sowieso gern mit jüngeren Leuten zusammen – die haben alle (noch) nicht diese Zipperlein, mit denen ich mich rumplagen muss.
          Ich war in der östlichsten Ecke Deutschland – eigentlich Sachsen, aber viele der Leute beschwören Schlesien wieder aufs Tablett – doch die meisten möchten sicher nicht so leben, wie dort jetzt die Polen leben. Unser Lebensstandard ist sicher höher als der Durchschnitt in Polen.
          Vielleicht kommt deswegen dieser Ruf nach der rechtesten aller rechten Parteien hoch – die tun ja so, als wenn sie mit einem starken Führer alle Probleme für Deutschland lösen könnten. – Nichts könnten sie, weil Gott sei Dank noch viel zu viel Gegenwind ihnen ins Gesicht bläst.
          Aber Angst macht mir die Politik schon. Viele Parteien, mit denen ich in den letzten Jahren sympathisiert habe, sind in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht, zumindest jetzt in Nordrhein Westfalen – und FDP-Fan bin ich nicht.
          Schau’n wir mal und ich sage tschüss zu dir

  2. Liebe Clara.
    Ich frage mich ernsthaft warum ein Stück Fleisch die Teilung Deutschland verdeutlichen sollte. Welche Assoziationen spielen sich im Kopf des Betrachters ab. Fleischteilung. Oder ist nur eine Scheibe abschneiden gemeint, von welchem Stück Fleisch. Und was, oder wer ist die Scheibe. Dieser Künstler zeigt deutlich den Schnitt, nicht die Verbundenheit. Nicht einmal im Ansatz ist diese Wunde dabei sich zu schließen (heilen). Ein Stück Fleisch, das ausblutet, ein Volk, das nicht wirklich zusammen findet.
    Es ist mehr als schade. Manchmal denke ich, die Mauer ist immer noch in den Köpfen, seit 56 Jahren. Die, die unter diesem Abschnitt des Fleisches, gelitten haben sind zum größten Teil tot. Die Kindeskinder haben nicht diesen familiären Anspruch mit einander zu sein. Ein Symbol der Trennung, als Fleischscheibe darzustellen, ist eine Sache. Gedanken dahinein zu interpretieren, eine andere.
    LG. meintoefftoeff

    • Hallo, du Liebe – du hast bestimmt noch einen richtigen Namen (ich bilde mir ein, irgendwo „Helga“ gelesen zu haben), denn wenn ich dich mit „toefftoeff“ anrede, denke ich, ich spreche mit deinem Rollstuhl.
      Ich habe mir über diese Fleischwand auch einige Gedanken gemacht. Der Giebel ist genau an der ehemaligen Mauer. Auf der Bernauer Straße war die Hälfte Osten und die andere war schon Westen. Dort haben sich wohl 1961 dramatische Szenen abgespielt. –
      Eingemauert war ja im Grunde genommen Westberlin, die stießen ja alle paar Kilometer, wenn sie durch die Stadt fuhren, an dieses Bau- und Trennwerk. Die Ostberliner hatten ja in alle Richtungen freien Auslauf – und Westberlin wurde ihnen politisch genügend schlecht gemacht, da wollten die meisten gar nicht hin.
      Wenn es eine Scheibe abschneiden bedeutet, dann denke ich, dass dieses „exterritoriale Berlin West“ abgeschnitten wurde – vom ganzen Deutschland, eher noch von dem französischen und dem britischen Sektor.
      Auf jeden Fall ist es gut, dass diese Zeiten vorüber sind.
      Du hast Recht, die Verbundenheit ist noch lange nicht da – zu unterschiedlich waren die Lebensführung und die Ansichten. Viele aus dem Osten fühlten und fühlen sich benachteiligt, oft in finanzieller Hinsicht, denn sie haben auch oft ein Leben lang hart gearbeitet und bekamen viel niedrigere Renten.
      Ich hatte immer das Gefühl, die Wiedervereinigung war ein Prestigeobjekt der Regierung Kohl.
      Der jungen Generation ist es sicher schon egal, was sich damals abspielte.
      Du hast Recht, wer 1961 unter der Teilung und der Mauer am meisten gelitten hat – diese Generation ist tot.
      Ich danke für deinen gedankenvollen Kommentar und wünsche dir mit deinem Sohn einen schönen Sonntag.
      Ganz liebe Grüße von Clara

      • Mein Name ist Hildegard (Hilde), aber Helga finde ich auch schön.
        Ich war damals 17 Jahre alt. Ich kann mich noch gut an das Gefühl erinnern, als alle hier fürchteten ein Krieg würde sich erneut entfachen. Ich kann mich auch an den 17. Juni 1953 erinnern und bedauere es zutiefst dass wir diesen Feiertag abgeschafft, in einen Gedenktag umgewandelt haben. Dafür den 3. Oktober einsetzten. Wir selbst, haben und hatten keine Verwandten in der russischen Besatzungszone. Für mich war der Osten als junger Mensch, nichts worüber ich trauerte, nur dann wenn ich zufällig von der Erwachsenwelt Gesprächsinhalte aufnahm. dann machte ich mir Gedanken. Später, sah meine Welt anders aus.
        PS. Mit einem Rollstuhl zu sprechen, kann auch nicht jeder :-)).

        • Guten Morgen zu dir, liebe Hildegard. Ich weiß, warum mein Unterbewusstsein eine „Helga“ draus gemacht hat – denn meine Mutterschwester = Tante war ab meinem 11. Lebensjahr der Schreck meiner Kindheitsjahre. Aber dafür kannst du nichts dafür.
          Wir müssen also mehr oder weniger gleichaltrig sein, plus oder minus 2 Jahre. Ich war gerade paar Tage vor meinem 16. Geburtstag und in der neunten Klasse bzw. schon fast in der 10., als diese Mauer gebaut wurde. Da wir kaum Verwandtschaft, die man als solche hätte bezeichnen können, im anderen Teil Deutschlands hatten, fand ich es von dieser Seite her weniger angenehm. Mich störte mehr der Druck, der auf uns Schüler ausgeübt wurde. Wir sollten alle eine Resolution unterschreiben, dass wir den „Antifaschistischen Schutzwall“ gut und nötig fanden. Ich war die einzige in der Klasse, die das nicht unterschrieb. Und damit war der erste Baustein zu meinem „politischen“ Abgang gelegt. Ich sollte später von der Schule fliegen, weil ich „aufmüpfig“ war, ich bekam keinen (guten) Studienplatz, weil ich so eine vernichtende Beurteilung bekam.
          Alles vorbei, alles fast vergessen – aber meine Rente wäre jetzt sicher höher, wenn ich im anderen Teil Deutschlands was ordentliches studiert und dann auch gearbeitet hätte.
          An den 17. Juni habe ich auch Erinnerungen, vor allem, weil der Sohn einer Bekannten jahrelang in Bautzen in dem schrecklichen Knast gesessen hat.
          Jetzt grüße ich dich und dein TöffTöff und sage tschüss!
          CC = Clara Christine, im Blog nur Clara, weil ich den Namen schöner finde als den echten.

          • Liebe Clara, danke Dir. Du hast nicht schlecht kombiniert, geschätzt, überschlagen. Danke auch, dass Du trotz Deiner bedrückenden (ganz vorsichtig) ausgeschrieben, Erinnerung, mich nicht als „Tante“ siehst :-))( schmunzel). Dennoch gebe ich Dir Recht, wir sind so verschieden, wie es fast nicht sein kann und doch denke ich, könnten wir uns die Hand geben, über der Mauer der Unterschiedlichkeit. Jeder wie er ist, was er ist, im Blick auf Verständigung des Gesamten. Was auch jeder darunter verstehen mag.
            Ein gutes Wochenende.
            Hilde

          • Zum Handreichen bin ich immer bereit. Ich habe schon Anfang 1990 in einer Westberliner Firma gearbeitet, weil ich die Leute kennen lernen wollte.
            Richtig ausgesöhnt habe ich mich nicht mit dem Westen, vor allem, weil ich arbeitslos wurde. Das war für mich ein nie gewollter und sehr unangenehmer Zustand. Aber auch der ist lange vorbei.
            Wer mir nicht ausgesprochen unfreundlich ans Bein pinkelt, wird von mir immer freundlich begrüßt und freundlich behandelt.
            Ich muss langsam weg, deswegen mit Gruß von mir

  3. Richtig schrecklich finde ich diese Hausfassade! Symbolik hin oder her.
    Dein Auto gefällt mir dagegen sehr, weil es kein geschniegeltes Schickimickiding ist und auch keine Protzkiste. Die aufgeklebten Wimpern, tja, damit heißt der Wagen wohl „Tatjana“ oder „Celine“?

  4. Hallo, danke für das Lob für Berlin – hat dein Sohn wenigstens auch was davon?
    Diese Ausdrucksweise „eine Scheibe abschneiden“ passt ja hier wie die Faust aufs Auge.
    Was kostet denn der Eintritt? Ich dachte immer, die ist nur in Berlin – habe ich falsch gedacht.
    Zum Glück ist es hier nicht mehr bitterkalt – es ist erträglich.
    Liebe Grüße zu dir von Clara

  5. Was für süße Wimpern die Augen deines Autochens haben ♥♥♥

    • Die habe ich selbst aus Klebefolie ausgeschnitten und aufgeklebt – und die haben alles überstanden, auch viele Autowäschen. Qualitätsarbeit 🙂

  6. Mein altes Auto geht demnächst an meinen Stiefsohn… das kann er dann weiter verbeulen und es tut keinem weh. Die Hausfassade muß ich mir auch noch mal angucken. Da wollte ich eh nochmal hin

    • Mein Auto hat aber keine einzige Beule, weil ich toitoitoi in den über 40 Jahren, die ich fahre, nicht einen Unfall hatte, an dem ich auch nur halbwegs Schuld hatte.
      Ich bewundere dich immer wegen deines Orientierungssinns. Fährst du auf dem Roller mit oder ohne Navi? Mir geht Orientierungssinn vollkommen ab.

      • Bis zum letzten Winter war ich auch 30 Jahre unfallfrei unterwegs… Ja, ich fahre aber auch mit dem Auto hier inzwischen fast ohne Navi und mit dem Roller sowieso. Ich habe einen sehr guten Orientierungssinn und mein Lieblingscafe am Kanal, meinen Friseur und so einiges andere finde ich inzwischen blind 🙂 Aber ich finde hier inzwischen auch ohne Navi fast immer mein Ziel, so ich denn überhaupt eines habe 🙂

  7. Liebe Clara!

    Was es für unglaubliche Hausfassaden es bei Euch gibt! Das wäre ein idealer Sitz für eine Metzgerei. So viel Fleisch ist ja kaum zu übersehen. Zum Glück riecht es nicht oder wird mit der Zeit schimmelig 🙂 Witzig wärs natürlich auch, wenn in dem Haus ein Veganer-Laden eröffnen würde 🙂 Oder handelt es sich gar nicht um ein Haus sondern um einen frischen Dinosaurieroberschenkel? mit Fenster und Türen?
    Das mit Deinem Auto tut mir leid, vor allem weil es so adrett dreinschaut mit seinen liebevoll geschmückten Augen. Aber wenn die zukünftige Schwiegertochter mal den Führerschein hat, hast Du sogar einen Chauffeur. Das ist ja noch viel besser 🙂

    Liebe Grüße aus dem Regen
    Mallybeau
    PS: Funktioniert WordPress bei Dir auch so schlecht? Ich kann nur meine Home-Seite aufrufen. Einen neuen Blog-Beitrag kann ich momentan nicht verfassen und der Reader spinnt auch seit gestern Abend… Hoffentlich ergeht es Dir besser … muh 🙂

    • Liebe Mallyybeau, ich habe WP noch nicht auf seine Tücken getestet – im Moment ist meine Liste mit Ekelhaftigkeiten voll, da bräuchte ich nicht noch WP. Ich habe immer 3 Beiträge im Voraus parat. Was ich allerdings nicht kann – hat aber mit dem Feedreader von Mozilla zu tun – ist neue Blogs über dynamische Lesezeichen zu abonnieren. Vielleicht ist der Reader überfüllt, kann ja sein. Den WP-Reader nutze ich kaum, deswegen kann ich darüber kaum was sagen.
      Mich beschäftigen z.Z. Auto (geschrieben), Optiker (Brille sitzt nicht), Zahnarzt (Kosten zu hoch), Rückenschmerzen (schon etwas besser) und die blöde Neurologin, die so tut, als wenn ich mir eine Rente oder Krankschreibung ergaunern will. Sie nimmt die Symptome nicht ernst. Und dass mir die Hauswandsanierung so langsam auf den Keks geht – zumindest der damit verbundene Krach, ist vielleicht auch zu verstehen. Vielleicht saniert auch gleichzeitig jemand sein Bad und deswegen wird dauern gehämmert und gelärmt. – Ich bin im Moment üüüüüüüüüüüüüberhaupt nicht gut drauf, weil fast nichts funktioniert.
      Wenn du wirklich tolle bemalte Hausfassaden sehen willst, dann unbedingt das hier aufrufen:
      https://chh150845.wordpress.com/2014/05/23/fassaden-kann-man-verzieren-mit/

      DUUUUUUUUUUUU bist es aber nicht, du gehörst du dem absolut positiven Teil.

      Das mit dem frischen Dinoschenkel sollte ich nochmals überprüfen – aber eigentlich sah es aus wie ein Haus. Aber alte Leute täuschen sich ja manchmal.

      Das blöde ist nur, dass mein Sohn zwar nur 17 km von mir weg wohnt, man dafür aber meist eine Stunde braucht – egal ob öffentlich oder mit Auto. – Seit dieser Überfülle fahre ich lieber öffentlich – die haben ihre eigenen Schienen und Spuren, da kommt man noch halbwegs vorbei und vorwärts.

      Auf dem Foto ist Leon 6 Jahre jünger – da war ich mit zwei Wunschenkelkindern in Görlitz in einer schönen Ferienwohnung.

      Jetzt muss ich zum Zahnarzt. Also bis bald mal wieder sagt tschüss die Clara

      • Liebe Clara!
        Gerne würde ich Dir etwas von meiner schönen Almruhe abgeben. Ich kann mich höchstens über das wetter beklagen, aber die Pflanzen freuen sich ja über Regen.
        Die Hausfassaden sehen wirklich klasse aus. Da hast Du mal wieder eine tolle Fotosafari unternommen.
        Ich hoffe sehr, dass sich alle Unannehmlichkeiten bei Dir schnell wieder bessern. So ein permanenter Baulärm ist wirklich grauenvoll. Den hatte ich hier letztes Jahr im Sommer die ganze Zeit. Da kann man wirklich nur einen Ortswechsel vollziehen.
        Machs gut, gute Besserung…. bis bald 🙂
        Liebe Grüße
        Mallybeau

        • So, jetzt bin ich erstmal wieder zurück – mein Auto werde ich erst morgen abholen, heute hatte ich genug Aufregung. – Der Optiker war wirklich spitze, der hat sich so viel Mühe gegeben, bis alles klappte. Da meine Nase keinen Widerstand bietet, rutschen alle Kunststofffassungen nach unten – und das ist mit Gleitsichtbrillen nicht gut. Jetzt hat er sie so „angeknallt“, dass sie erst einmal hält – ich hoffe, ohne Druckstellen und ohne Nebenwirkungen. – Wir haben schon eine Metallfassung mit Nasenpads beiseite gelegt, in die notfalls diese Gläser eingearbeitet werden könnten. Aber ich möchte die grüne Fassung gern behalten, sie gefällt mir richtig gut.
          Die Zahnarztarbeit habe ich auf September verschoben, da habe ich mich von den Autokosten hoffentlich erholt.
          Es freut mich, dass dir die Hausfassaden gefallen haben. Von dem Schiff war ich sehr begeistert.
          Jetzt lege ich mich erst einmal eine halbe Stunde hin, aber vorher sage ich dir noch tschuss!

          • Das klingt doch schonmal ganz gut. Alles Schritt für Schritt abarbeiten. Hoffentlich bleibt die Brille jetzt nicht auf der Nase stecken 🙂
            Ja, das Schiff fand ich auch klasse. Wenn dieses Haus jetzt direkt am Meer stehen würde, wäre die Täuschung perfekt!
            Und jetzt wünsche ich Dir noch einen schönen Abend und erfreue mich an ein paar Sonnenstrahlen 🙂

          • Du wirst es nicht glauben – sie bleibt zwar nicht stecken, aber das Aufsetzen ist komplizierter als bei jeder anderen Brille. Die Aktion „Ohren anlegen“ vor knapp 100 Jahren hat so seine Folgen – es ist kaum Platz zwischen Ohr und Kopf und damit auch nicht für einen Brillenbügel. – Kommt Zeit, kommt Rat.

          • Puh, das klingt ja richtig anstrengend. Kontaktlinsen sind wohl keine Alternative?

          • Deine verneinende Frage ist genau richtig gestellt: Es ist keine Alternative. Ich habe einen Versuch gemacht. Ich dürfte nur harte Linsen tragen. Ich saß mit der Stoppohr dabei und wartete auf das Ende der 10 Minuten Tragezeit. Hölle hoch drei. Ich brauche auch den Glasschutz vor meinem Auge gegen Wind und Dreck. –
            Das wird schon – notfalls mit dem anderen Gestell. Aber gegen den Schwindel scheint es nichts zu helfen – nur eine neue schicke Brille.

  8. Ist Berlin nicht nur Hauptstadt, nein, auch Car- teiling- Hauptstadt?

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