Claras Allerleiweltsgedanken

Meine tolle BB-Reise – Teil 2 – Der Chefkoch

15 Kommentare

Ich war noch gar nicht richtig in Bonn angekommen, da kam ein appetitliches Essen auf den Tisch. Crepes, auf Vorrat gebacken und elegant warm gehalten, mit unterschiedlichen Füllungen genossen. – Nach ganz kurzer Zeit merkte ich, dass der philosophisch-geschichtliche Gérard nicht nur gut handwerkeln kann, sondern noch besser kocht.

Die anderen Mahlzeiten habe ich alle nicht mehr fotografiert. Doch glaubt mir, es war immer lecker, es war immer schmackhaft, es war immer vitaminreich.

Doch als ich sah, was zum Kochen für ein Equipment vorhanden war, habe ich dann doch von einer Nachahmung abgesehen. Ich müsste ja in eine größere Wohnung ziehen, um all die Gewürze, Töpfe, Pfannen, Spezialbräter, Schnellkochtöpfe und Wunderkochtöpfe unterzubringen.

Erst, als ich Reine erzählte, dass ich einen Blogbeitrag darüber schreiben will, hat sie mir noch weitere Fächer mit Kochutensilien gezeigt. – Gut, ich muss das alles nicht haben – meine 5 Kochtöpfe und 3 Pfannen reichen meist.

Und nun will ich euch Gerard, den Chefkoch natürlich nicht vorenthalten. Witziger Weise hat er sehr große Ähnlichkeit mit dem lachenden, freundlichen Koch von L*indt. Was für ein Zufall 🙂

Das Schöne an dem großen Kochwunder ist, dass er noch weitaus mehr Bücher hat als Kochtöpfe – und die liest er auch, die kennt er und daraus kann er stundenlang erzählen – manchmal etwas zu lange und zu intensiv, denn er ist dann im nichtunterbrechbaren Zustand.

Advertisements

Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

15 Kommentare zu “Meine tolle BB-Reise – Teil 2 – Der Chefkoch

  1. Du hast also an Vorlesungen eines überaus redegewandten Kochs teilgenommen! Wie gut ich mir das vorstellen kann! Hauptsache, es hat gemundet!

    • Offenbar hatte ich mich im „Vorlesungssaal“ geirrt, denn es wurden keine Kochplaudereien herüber gebracht, sondern es ging um die Antike und älter oder ein wenig jünger. Auch ohne französischen Akzent hätte ich Verstehensprobleme gehabt. – Bei Kochplaudereien hätte ich wenigstens mit glänzenden Augen aufwarten können.

  2. Wie ich mich auf meine ebenfalls gut sortierte Küche freue und darauf, jeden Tag wieder wunderbares zum Essen zu fabrizieren. Ich koche gerne und auch ganz gut, denke ich. Wichtiger als viele Töpfe sind allerdings so Dinge wie gute Messer 🙂

    • Hallo, dieses Kochgen ist mir nicht in die Wiege gelegt worden – andere Gene aber auch nicht. Vielleicht wäre es ein kleines bisschen anders, wenn wenigstens 2 oder 3 Esser am Tisch wären.
      Chefkoch Gerard hat auch beste Messer in reicher Auswahl – wenn er was macht, dann macht er es offenbar gründlichst.
      Mit Gruß zu dir!

  3. Liebe Clara!
    Sooo viele Küchenutensilien braucht man ja auch gar nicht, um gut kochen zu können. Es ist für Hobbyköche natürlich wunderbar, wenn es so viele Zutaten gibt, in denen man schwelgen und mit denen man seine Küche bereichern kann. Es gibt schon viele nette kleine Spielzeuge.
    Und eigentlich ist es doch auch besser, wenn ein Gesprächspartner stundenlang über Essen erzählt als über irgendwelche juristischen Themen. Dann lieber ein bißchen das Wasser im Munde zusammen laufen lassen.
    Mir trieft hier auch schon das Wasser vom Leib. Heute soll es nochmals heißer werden als gestern. Puh. Mal sehen, wie angebrutzelt ich durch den Tag komme 🙂
    Liebe Grüße
    Mallybeau

    • Liebe Mallybeau, apropos Zutaten – ich kann viele Gewürze gar nicht aussprechen, da ich sie nicht kenne – noch weniger wüsste ich, zu welchem Essen ich sie brauche. Ich komme im großen und ganzen mit 5 Gewürzen aus – die anderen wären Ausnahmen.
      Und mit meinen Töpfen komme ich aus – falls nicht, nehme ich die von meiner angedachten neuen Untermieterin, ist aber noch nicht so weit.
      Er hat ja mitnichten über das Essen erzählt, sondern über die Weltgeschichte vor 1000 oder 2000 Jahren. Da habe ich ganz schön blöd aus der Wäsche geguckt, da habe ich doch noch nicht gelebt 🙂 😉
      Nicht nur der Stoff war mir fremd, auch die französische Sprachfärbung macht meinen Ohren Probleme.
      Besser ging das schon, als er über Berlin erzählte. Er war zu Mauerzeiten bei den Franzosen Besatzungssoldat. Da er gut Deutsch konnte, hat er immer wieder die Soldaten nach Ostberlin in die Oper geführt. – Da konnte ich schon besser mitreden.
      Bei uns gewittert es gerade unwetterartig, dabei wollte ich Fliesen zusägen. Bis vor kurzem war ich unterwegs, um die Stichsäge von meinem Sohn zu holen – und jetzt geht es nicht, weil alles klitschnass ist.
      Und tschüss mit Gruß von mir

      • Oh, Du hast es gut. Hier ist zwar Gewitter angesagt, aber nicht ein Wölkchen am Himmel. Mein Kuhfleisch ist bereits über den Garpunkt hinaus und beginnt ein verbrutzeltes Dörrfleisch zu werden 🙂
        Gut, dass Du vor 2000 Jahren noch nicht gelebt hast. Denn so weit mir bekannt ist, gab es damals noch keine Baumärkte mit Fliesen, Stichsägen und Folien. Das wäre ein Drama mit Deinem Balkon gewesen 🙂

        • Gott sei Dank ist mein Sohn mit sehr viel Handwerkszeug ausgerüstet – die Stichsäge habe ich bei ihm geholt. Ich würde es so, so gern sägen, aber alles ist wirklich mehr als klatschnass.
          Ich hatte schon zwei Blumentöpfe mit großen Pflanzen rausgestellt. Einer ist umgefallen (wer keine Arbeit hat, macht sich welche) und beim anderen hatte ich Angst, dass er nach dem Sturm sehr zerzaust aussehen wird.
          Das hier war Regen, Gewitter, Sturm kurz unterm Orkan – zumindest im achten Stock.
          Bei dem Wetter hätten die Jungens das Gerüst nicht abbauen können, es war ja so schon kreuzgefährlich.

          • Oh Mann, kann man sich echt kaum vorstellen. Hier das komplette Wetter-Gegenteil. Wie gut, dass das Gerüst schon weg ist. So wird Dein Balkon vor der großen Neudekorierung wenigstens nochmal gründlich gewaschen, kann ja nach all dem Bauarbeiterdreck nicht schaden. 🙂

          • Dann hätte ich aber mit den 90% der Fliesen noch warten müssen. Aber ich habe ihn gesaugt und gewischt und das muss ausreichen. Mal sehen wann die Fliesen wieder soweit trocken sind dass ich sie selten kann ich glaube nicht dass das noch heute passiert

          • Ich würde Dir sooo gerne die Wassermassen abnehmen ….

          • Ich fürchte, da spielt der Berliner Boden nicht mit. Denn es versickert ganz schnell, denn es war ja wirklich wochenlang trocken.
            Ich will auch kein bisschen klagen, auch wenn ich erst morgen weitermachen kann

          • Vielleicht drückt dann das Wasser von Berlin aus dem Boden und kommt hier raus. Wäre fast noch besser, dann brauche ich nicht zu gießen 🙂

  4. Ganz klar, dat sind aber keine Kochbücher! 😀
    P.S.: ich lasse auch lieber kochen, da bist du nicht allein, Clärchen 😉

    • Ich wollte ja irgendwie andeuten, dass er ein sehr belesener Koch ist, der sich in die Kocherei begeben hat, weil das andere mit der Wissenschaft nicht mehr so gut klappte.

Ich freue mich, wenn du etwas kommentierst!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s