Claras Allerleiweltsgedanken

Dreiländerhauptstadttour – Stockholm 8

17 Kommentare

Unser Weg führte uns auf der Durchreise auch in die Schärenstadt Västervik, und zwar am 3.8.

In Schweden liegen ja fast alle Orte am Meer, deswegen gehören dort große alte Segelschiffe zum Alltagsbild. Aber dass vor den Schiffen so hübsche Bäume mit so leuchtenden Blättern stehen, das gehört nur zum Touristenprogramm 🙂

Die Häuser waren klein und niedrig und sehr oft rot. Warum, haben uns die Reiseleiter erklärt – entweder habe ich es nicht verstanden oder nicht behalten. Manche davon hielt ich fast für Asylbewerberunterkünfte, werden es aber nicht sein. – Die Blüten hinterm Zaun waren mehr als üppig.

Als wir Freizeit hatten, habe ich mir auch was zum Kuscheln gesucht, denn irgend etwas fürs Herz braucht der Mensch: Robbenkuscheln

Und dann ging es in die Hafenstadt Karlskrona, wo auch unser Hotel war

Schweden machte auf mich stets einen sehr sauberen Eindruck – selten lagen irgendwo so viele Abfälle rum wie in Berlin. Und wenn ich mal welche entdeckte wie hier z.B. in diesem Brunnen, kam bald jemand vorbei, der sie beseitigte und sogar Zigarettenkippen aufpiekte.

Die Auffassung davon, was oder wie ein Vier-Sterne-Hotel zu sein hat,  wich allerdings von der deutschen Klassifizierung ein wenig ab – ich habe es überlebt.

„Lustig“ fand ich es, dass die schon eher wussten als ich, dass ich eigentlich ein Behindertenbad gebraucht habe.

Jetzt zum Schluss dieses Tagesartikels noch ein paar schöne Sachen für Mallybeau. Als ich in dieses Schaufenster schaute, musste ich an ihre reichhaltige Designertätigkeit denken und dachte mir so, ob sie vielleicht ein paar schwedische Clara-Eindrücke braucht.

Dieser Tag ist zu Ende – doch langsam sollte auch die Reise zu Ende sein – zumindest die Berichterstattung.

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

17 Kommentare zu “Dreiländerhauptstadttour – Stockholm 8

  1. Als wir Freizeit hatten….das hört sich nach Schulausflug an. Eine solche getaktete Reise möchte ich nicht mitmachen, es wäre mir viel zu anstrengend und mir zu wenig persönliche Freiheit. Vielleicht ist das eben der Preis.
    Du konntest es genießen, habe ich den Eindruck – darauf kommt es ja an.
    Deine detaillierten Reportagen genieße ich immer!

    • Liebe Sonja, das Wort genießen wäre das Letzte Verb, was mir im Bezug auf diese Reisen Einfällt . Ich wollte immer mal in die Schweiz und ich wollte auch mal nach Skandinavien. Aber allein hätte ich das wegen meiner vielfältigen Hörprobleme nicht machen können. Hinzu kommt die fehlende Orientierung Punkt also entschloss ich mich zu solch einer Gruppenfahrt Punkt doch an mehreren Stellen habe ich schon gesagt Doppelpunkt nie wieder Gruppenreisen, nie wieder Busreisen, nie wieder Auslandsreisen. Und dabei wird es bleiben.
      und hier habe ich versucht , das Beste draus zu machen . Ich habe fast alles alleine gemacht , weil ich mich mit niemandem unterhalten konnte.
      mal sehen , wie ich nächstes Jahr mit meiner Deutschland Tour mit dem Auto klarkommen . Ich will mindestens zwei bis drei Wochen unterwegs sein.
      Wenn es mir allerdings so mies wie jetzt geht, dann kann ich nicht stundenlang im Auto sitzen. Dann ist mein Balkon eine Alternative, auf dem ich allerdings auch nichts verstehe

  2. Liebe Clara!
    Waren die roten Bäume echt? Weil Du schreibst, dass sie nur zum Touristenprogramm gehören. Waren doch sicher keine Plastikattrappen!
    In der Robbe hast Du ja wirklich einen wunderbaren nordischen Kumpel gehabt. Schade, dass er nicht mit durch die Stadt watscheln konnte.
    Und die Fische in dem Brunnen sind ja fast am austrocknen. Da ist ja kaum Wasser in dem Becken.
    Wie wunderbar, dass ich wieder so herrlich mit diesem Schaufenster bedacht werde. Diese Utensilien gefallen mir ganz besonders. Sind von Piero Fornasetti, lustig, skurril, originell. Da hast Du genau ins Schwarze getroffen. DANKE 🙂
    Ich hoffe, die Bildbearbeitung hat nicht zu viel Mühe gemacht, leider kann ich Dir keinen Groschen ins Sparschwein für die schöne Reiseleitung werfen.

    Liebe Grüße von der verregneten Alm
    Mallybeau

    • Liebe du, du weißt schon, dein Name. Übrigens habe ich gerade eine Alkoholflasche gekauft, da schreibt sich Malibu so wie Frau spricht.
      Ich fand das auch schade, dass die Robbe nicht mitgekommen ist.
      Du weißt nun gleich wieder, von wem die Sachen sind. Aber das freut mich und irgendwie habe ich sofort an dich gedacht.
      Du erwischt mich jetzt kalt auf dem rechten Bein, ich weiß nicht, ob die Bäume echt sind. Ich habe die Blätter nicht angefasst, ich bin selbstverständlich davon ausgegangen, dass sie echt sind. Die Einheimischen sehen Sie nur immer und sind daran gewöhnt, wir Touristen haben uns besonders gefreut.
      Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Fische zu wenig Wasser haben. Vielleicht habe ich aber auch da nicht genügend gut hingesehen, da ja immer alles hop-hop gehen musste.
      Ich bin mit der Bildbearbeitung schon bis zum zweiten oder dritten Tag der Schweiz Reise. Ich habe also schon bis zum siebenten September vorgesorgt.
      So, jetzt muss ich einkaufen gehen, da ab heute Nachmittag an neu das Besuchsprogramm stattfindet. Lass es dir gut gehen

    • Ach Mensch, du hast mich schon wieder verkackeiert. Klar haben die Fische zu wenig Wasser, Danny gucken ja alle aus dem Wasser raus. Aber mit den Bäumen hast du mich stutzig gemacht. Die haben solche geraden Stämme, das kann nicht normal sein. Den Optiker zu wechseln, wäre allerdings auch keine Alternative. Ich sollte mal versuchen, von meinem Lebensjahren 30 Jahre in der Umgebung zu verteilen, dann läuft das wieder. Doch wer nimmt schon freiwillig Jahre in Kauf. Höchstens die jungen Leute, die endlich volljährig werden wollen.

      • Bei den Bäumen kam ich eigentlich nur auf die Idee, dass es sich um Attrappen handeln könnte, weil Du es so beschrieben hast, dass sie explizit für Touristen da stehen. Ich dachte dann, dass die dort als besonderer Blickfang aufgestellt wurden. Aber kann natürlich auch gut sein, dass sie echt sind. Einigen wir uns am besten darauf: sie sehen echt natürlich aus 🙂

    • Der Dagobert wird doch wohl hoffentlich Scheine rüber reichen und nicht Kleingeld

  3. Eines habe ich inzwischen auch gelernt – Bus-Viersterne-Hotels sind eine besondere Kategorie 🙂

  4. Ach Daggi, warum hast du mir nicht den Schriftführer als Reiseleiter mitgegeben? Den hätte ich sicherlich verstanden, denn der Oberhausener Dialekt ist ja dem deutschen sehr viel näher als der schwedische. Das ist ganz lieb von ihm, dass er mir hier zumindestens eine Erklärung gibt, ob die so richtig glaubwürdig ist, weiß ich noch nicht . aber ich bedanke mich dennoch dafür.

  5. ..sehr oft rot. Warum… soll ich da den Schriftführer nicht kurz wecken, der ist ja sofort einsatzfähig…. na?…. ROT?: Weil sie im Schnee besser zu finden sind… dieser Schelm….
    oder:
    Das sogenannte „Ochsenblutrot“ stammt aus den Schwedischen Erzbergwerken als Abfallprodukt.
    Findet man wohl auch in der Fahne von RUS für die rote Datscha. Wobei das Weiße die Kartoffelblüten, das Blaue der weite Himmel symbolisieren könnte. Wenn auch in Übersee das Rot…. ja, gut , leg dich wieder hin. Tätschel!

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