Claras Allerleiweltsgedanken


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Täglich: Interessante GartenAspekte 10

Versprochen ist versprochen – heute kommen die letzten IGA-Blumen auf den Bildschirm. ICH kann mir ja noch im Original Nachschub holen – ihr nicht.

Diesen traumhaft schönen Strauß mit der farblich passenden Vase zu meinem Wohnzimmer – den habe ich jetzt bei der IGA mitgenommen 🙂

Und jetzt mache ich Pause – ich weiß nicht, wie lange – auf jeden Fall den restlichen September.


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Täglich: Interessante GartenAspekte 9

Habe ich nicht neulich was von „zarten Blütenblätterstrahlen“ erzählt? Ich gebe zu, es gibt noch zartgliederige, aber hier gefiel mir der Name „Sterndahlie“ so sehr. Die Gärtner haben es den Männern leicht gemacht, für ihre Frauen die Sterne vom Himmel zu holen 🙂 – vielleicht wohnt die Blumenhändlerin gleich um die Ecke.

 


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Wahlsondersendung

Mein Beitrag zur Bundestagswahl am heutigen Tag!

 

Aber halt, ich habe noch was – für 24 Stunden nehme ich in meine Räume je einen Politiker auf

(Die Parteien werden streng alphabetisch aufgeführt, nicht nach Sympathie.)

Kann mal einer den Spülknopf drücken, es stinkt!

Angela, man muss nicht immer alles aussitzen

Da wir beide Mädels aus dem Osten sind und ich die Ältere bin, sage ich jetzt einfach du zu dir. Ich habe dich und deine Partei noch nie im Leben gewählt. Doch deine Haltung zu den Flüchtlingen hat mir imponiert – ich weiß aber nicht, ob das ausreichen wird, an dieser Stelle ein Kreuz zu machen. Ich denke eher nicht.

Hast du denn nicht Lust auf ein bisschen mehr Freizeit, bald deine gute Rente zu genießen und aufzuhören mit der Fingerverbiegerei – es muss doch nicht immer eine Raute sein. Und außerdem könntest du etwas mehr lila vertragen, denn so viel schwarz, wie CDU und CSU zeigen, muss nicht sein. – Dass mit den Violetten soll keine Drohung sein, aber die würden hier ins Zimmer besser passen als die schwarze CDU.

 

Warum heißt die CSU eigentlich Schwesterpartei – die hat doch immer männliche Bosse gehabt, einer fragwürdiger als der andere. Deswegen habe ich den Obergrenzen-Horst auf den Balkon gesperrt. Mal sehen, wie er sich fühlt, wenn er gefangen ist.

Eine Zeit lang waren sie weg vom Fenster, die Politiker aus der FDP. Doch dann haben sie sich wieder berappelt. Ob sie das dem schönen Christian zu verdanken haben? Oder sind das noch Auswirkungen von Guido Westerwelle und seinem Tod?

Die Partei mit der Doppelspitze – Bündnis 90/die Grünen. Jahrelang habe ich rot-grün gewählt, nicht rotrot-grün, sondern nur rot. Doch ganz richtig überzeugen können die Grünen auch nicht.

So langsam ist ja das alte SED-Image weg, denn die heutigen Linken haben sich entweder davon emanzipiert oder haben diese unselige Partei nie erlebt.

Und jetzt kommt der Martin aus Würselen – der Mann, der mit der SPD das Kanzleramt anstrebt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Partei ernst gemeint hat mit der Kanzlerkandidatur, denn sonst hätte sie jemand anderes dafür nominiert.


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23.09.2015 – Auszug – Umzug – Einzug

Es war in den letzten 24 Monaten nicht zu überlesen, dass mein Lieblings“kind“ meine Wohnung ist, denn für nichts und niemand habe ich mehr Zeit, Geld und Ideen aufgewendet. Alle könnten sagen, das man das nicht sieht oder dass es sich nicht gelohnt hat:

Ich bin da ANDERER Meinung!!!

23.09.2015 – Auszug – Umzug – Einzug

Die meisten Fotos werdet ihr bereits kennen, doch ich möchte sie für mich und vielleicht auch für euch noch einmal auflisten.

Auszug und Umzug

Vielen Ärger dabei habe ich vergessen – die Umzugsleute wollten den Boden unter dem Wohnzimmerteppich nicht vereinbarungsgemäß säubern, maulten über den Fußweg, da der LKW nicht direkt vors Haus fahren konnte und haben mich mit teilweise defekten oder nicht zusammengebauten Möbeln sitzen lassen. Da Vorauszahlung geleistet – war die Motivation nicht groß. – Und dann kam der „Fingerzeig-Dudu-Zettel“ von meinem jungen Nachbar. Da hat es mir erst einmal gereicht.

Die vielen Kisten natürlich alleine gepackt, aber auch allein gestapelt. – So groß war mein Wohnzimmer noch nie. – Einige Schrankwandteile noch schnell etwas aufgehübscht. – Und dann ging es wirklich los.

Zum Glück hatte ich in der neuen Wohnung vorher genügend Zeit, um alles herrichten zu lassen. Die lila Wände strahlten, das Parkett glänzte wie neu, der Vinyl-Fußboden war verlegt, die Küche gefliest, die IKEA-Möbel geliefert und aufgebaut, die Wände natürlich alle wunschgerecht gestrichen. Nur die alte Spüle war noch da.

Einzug – die einzelnen Räume

Der beigefarbige Wasserraum

Das Bad war gefliest, allerdings gefielen mir die Farbe und die eingeprägten Muster nicht. Die Farbe habe ich gelassen, die Bilder überklebt mit wunderschönen Muscheln. Die wunderschöne Muschel im Sand habe ich mir vom Lu = finbarsgift geborgt, weil es sie leider nicht als Aufklebefolie gibt. Ansonsten merke ich, dass sich lila auch im Bad breitmacht – aber es wird durch die grünen Vorleger neutralisiert. Zur Unterstützung habe ich noch grüne Körbchen gekauft, um alles praktisch, aber nicht unbedingt schön, unterzubringen.

An der Aufhängung für den Fön habe ich mir fast meinen handwerklichen Sachverstand gebrochen – nach dem 8. Versuch hat es dann endlich geklappt. Da kann ich ausdauernd und hartnäckig sein.

Das Bilder-Mauer-Kabinett

Im Korridor bleibt eine einzige Arbeit bis nach dem zweiten Jahrestag: Das Rausreißen des Teppichs und das Verlegen von Klick-Vinyl. Es passiert Anfang Oktober. – Deswegen habe ich den Flur auch bildermäßig arm ausgestattet.

Der rote (Nicht-)Koch-Raum

In der Küche sieht es schon anders aus. Die braune Spüle fand andere Liebhaber, da ich sie verschenken wollte; die Tapete fand so gar nicht des Handwerkers Zustimmung; die Gemüseuhr erinnert mich an gesundes Essen (manchmal); der Fahrradstuhl ersetzt zwar keine echten Touren, doch momentan gibt es die nicht;  die weißen Grinsgesichter machen mir noch immer Freude. – Die zwei Induktionsplatten reichen bei meinem Kochumfang vollkommen aus und in der großen roten ALDI-Kiste sind Zwiebeln und Kartoffeln keimfrei gelagert..

Licht – Luft – Lärm

Auf in den nächsten Raum – den Balkon. Die Abendsonne ist mit ihren Untergängen prächtig, die großen Vögel kurven in der Luft und die kleinen bleiben im Nest, Die Fußbodenarbeiten und Bilderwandarbeiten erledigte ich zu meiner Zufriedenheit, so dass ich wieder Aussicht genießen kann.

Der wachsame Augen-Raum

Diese Wohnung hat eindeutig zu viele Räume, denn es fehlen ja noch drei. Ich gehe jetzt ins Besucherzimmer oder Kinderzimmer oder kleinstes Zimmer. Irgendjemand in der Wohnung muss einen Lila-Knall haben, der auch auf dieses Zimmer übergegriffen hat. Na gut, ist eben so. – Die Antiblendfolien, die ich mit soviel Mühe auf finanziellem Aufwand aufgezogen habe, sind inzwischen alle wieder entfernt. Das war ein Schuss in den Ofen.

Mein grüner Salon

Das Wohnzimmer  hat mit seinem aufgearbeiteten Parkett und dem „geerbten“ Eckschrank auch so seine Geschichte, aber letztendlich ist sie zu meiner Zufriedenheit zu Ende gegangen. Tisch und Stühle und das große Regal bauten die auf, die es auch geliefert haben. – Der braune Eckschrank, der für sich nicht schlecht aussah, passte so absolut nicht zu meinen Möbeln und wurde durch eine Glasvitrine ersetzt. – Die letzte Aktion war der Tausch der Deckenlampen. Messing und Gold sind absolut nicht meine Farben, deswegen kamen jetzt 2 chromfarbene Diodenlampen an die Decke – herrlich hell!

Das lila Schlaf und Arbeitskabinett

Und schon sind wir im letzten Raum angekommen, in Claras lila Lieblingsraum. Ich weiß gar nicht, ob es mir am meisten Arbeit gemacht hat – auf jeden Fall ist es der Raum mit den meisten Bildern an der Wand. Noch vor dem Einzug wurde eine 90cm Liege geliefert – sehr chic, aber ich konnte darauf nicht schlafen, weil sie viel zu hart war. Also Tausch mit dem Besucherzimmer und ich kaufte mir mein herrliches Bett mit einer noch herrlicheren Matratze – obwohl es in meinen Augen sauteuer war, habe ich noch nicht einen Euro bereut. Deswegen hier die Aktion mit den zwei Luftmatratzen.

Auf dem letzten Foto scheint der Froschkönig zu überlegen, ob er der Papa von dem kleinen Froschprinzen sein soll oder ob seine Frau fremdgeschwommen ist????

Und nun ist Schluss – ich wünsche euch, dass ihr auch so ein gutes Bett habt! Ich fühle mich in meinem farbenfrohen Paradies sehr wohl und hoffe, dass ich es wenigstens noch so lange genießen kann, bis neu renoviert werden müsste. Ich weiß nicht, ob ich mir das noch einmal antun möchte.


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Täglich: Interessante GartenAspekte 8

Da die Fotos möglichst neu sein sollten und nicht von den ersten und allerersten Besuchen auf der IGA, ist es hier vielleicht ein wenig Dahlien-lastig. Mir gefallen sie, da sie nicht nur von der Farbe her, sondern auch von der Form her so vielseitig sind. Dick mit Blütenblättern gefüttert, zarte Blütenblätterstrahlen, zweifarbige Ponpons und und und. Hier habe ich mal eine von der Seite beleuchtet – doch auch da ist sie perfekt.

Ganz, ganz dickes PS:

Eine äußerst sachkundige Blogleserin, die außerdem weitaus häufiger auf der IGA war als ich, da sie (fast) neben dem Eingangstor wohnt, hat bei Fb den Einwurf gemacht, dass dieses schöne pinkfarbige oder rosa Pflänzchen doch wohl eher eine Gerbara ist. Da ich im Biologieunterricht bei der langweiligsten Lehrerin aller Zeiten entweder gepennt habe oder Blödsinn gemacht habe, kann ich diesen Einwand nicht vom Tisch wischen.

Doch jetzt habe ich in meinen zahlreichen Dahlienfotos gewühlt – von den Ausstellungen Dahlienfeuer im Britzer Garten, in alten Aufnahmen aus diesem Gelände und aus den eigentlichen IGA-Fotos. Ich muss sagen, ich weiß es nicht. Alle Fotos auf der Speicherkarte mit den entsprechenden Nummern sind Dahlien – warum sollte dann gerade diese eine Gerbera sein.

Letztendlich ist es aber auch egal – notfalls mache ich sie zu einer Gerahlie oder einer Dahbera.


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Täglich: Interessante GartenAspekte 7

Wenn schon Erinnerungen, dann richtig erinnern, auch wenn es weh tut.

Dieser (Erinnerungs-)Kaktus musste sein – ich kann nicht immer nur gut zu mir sein, ich muss mich auch an Dinge erinnern, die mir nicht guttun.