Claras Allerleiweltsgedanken

Bombiges Berlin

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Es ist kaum zum glauben, 72 Jahre nach Kriegsende legen immer noch Bomben das Großstadtleben lahm.

Zuerst fuhr die S-Bahn nicht, weil in der Nähe des Potsdamer Platzes eine Bombe entschärft werden musste.

Und wenige Tage später, und zwar am Mittwoch, war der S-Bahnverkehr nach Potsdam unterbrochen, weil auch dort in der Nähe des Hauptbahnhofs eine Bombe ihren Fundort hatte. Immerhin betraf es 10.000 Leute, die ihre Wohnungen während der Entschärfung räumen mussten.

Ich bewundere immer wieder die Entschärfer, die ihr Leben aufs Spiel setzen, denn diese alten und sicher total verrosteten Bomben reagieren ja ganz anders als man es von ihnen erwartet. Die Schlagzeilen im Netz waren nicht zu überlesen.

Nicht genug mit Potsdam, im Norden von Berlin wurde ebenfalls am Mittwoch in Reinickendorf noch eine Bombe entschärft.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

17 Kommentare zu “Bombiges Berlin

  1. Wenn ich mir vorstelle, so ein fleißiger Baggerführer zu sein- und mitten in einer Grabearbeit kratzt es plötzlich oder schlimmer, ich habe so ein verrostetes Ding auf der Schaufel….meine Güte!

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  2. Lieber finbar, ich freue mich immer, wenn du mit deinem für mich nicht richtig identifizierbaren Gravatar bei mir auftauchst. Dann habe ich kurz was zum Grübeln 🙂 Liegt das mehr an den Augen oder an einem Stück höher, am Verstand? Egal, ich muss es nehmen wie es ist.
    Es ist schon erstaunlich, wie viel von diesem gefährlichen Kroppzeug jetzt noch bei Bauarbeiten gefunden wird. Ich stelle mir so einen fröhlichen Baggerfahrer vor, der plötzlich so ein Ding an oder in der Schaufel hat. Dem muss doch das Herz in die Hose rutschen.
    Dennoch hört man kaum mal was, dass das Zeug hochgegangen ist. Vielleicht sind die Zünder inzwischen doch vollkommen unbrauchbar. – Kann aber nicht sein, sonst würden sie nicht diese großflächigen Evakuierungen machen.
    Lieben Gruß zu dir von Clara

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  3. Liebe Clara!
    Scheint wirklich relativ häufig vorzukommen. Hier in der Gegend ebenso. Wir leben eben alle auf gefährlichem Fuß. Aber du bist ja ohnehin bald Weltmeisterin im schwimmen, dann kannst Du bei einer Regenflut schnell über alles hinwegpaddeln 🙂
    Mal sehen, ob ich es bis zur Küche schaffe oder von einer Eisbombe aufgehalten werde …
    Ich wünsche Dir einen bombig guten Start ins Wochenende.
    Liebe Grüße 🙂
    Mallybeau

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    • Eisbomben sind wohl die einzigen, die gefahrlos auftauchen und abtauchen können.
      Schon bei einer Arschbombe vom 3-Meter-Brett kann es ganz schön weh tun. – Andere ungefährliche Bomben fallen mir nicht ein.

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  4. Hier im Pott ist das auch so. Vergeht keine Woche, wo nicht irgendwo vollgesperrt und evakuiert wird. Bei mir in der Gegend liegt keine, wir stehen alle auf Felsen. Kein Brunnen – aber dafür auch keine Bomben.

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  5. Hier stößt man auch dauernd auf Bomben. Ich wundere mich immer, dass noch keine explodiert ist. Wir leben quasi auf dem Pulverfass 😳
    LG sk

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  6. Die Deutschen gehören offenbar auch mit zu den raffgierigsten Energieverbraucherländern. Leute machen sich überhaupt keinen Kopf, was sie verbrauchen, das Geld dafür haben sie ja.

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  7. Du hast Recht – ich kleines Dummerchen sage immer, dass ich wenige Monate nach dem Ende des Krieges geboren bin – ich müsste wirklich sagen, nach dem 2. Weltkrieg, denn wie du andeutest, der Krieg hat nie aufgehört.

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