Claras Allerleiweltsgedanken

A never-ending-lamps-story

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Es ist Ende August, eine Freundin ist zu Besuch. Sie war es, die sich über meine ursprünglichen Lampen, die in den zwei Jahren nicht einmal Probleme gemacht haben, ein wenig mokiert hat. Da mir die Farbe der beiden Gestelle auch nicht gefällt, lasse ich mich darauf ein, zwei neue zu kaufen.

Uns beiden gefällt auf Anhieb ein ausgestelltes Modell und ich möchte 2 Stück davon haben. Eine original verpackte kann ich bekommen, als zweite nur das Ausstellungsstück.

Ich lasse mich darauf ein. Mein Sohn bringt beide an der Decke an und 3 Tage währt die Freude. Dann ist plötzlich eine defekt – ob es das Ausstellungsstück ist, kann ich nicht sagen, denn wir haben beim Anbringen nicht aufgepasst und gekennzeichnet.

Ich gehe zu Möbel Kraft und kaufe eine Ersatzlampe. Es ist nicht genau die gleiche, doch wer schaut sich schon zwei Lampen nebeneinander so genau an.

Der Maler, der gerade den Fußboden verlegt, wechselt die Lampe – die defekte ab, die neue an.

Ich glaube, die Lampen haben alle einen Selbstzerstörungsmechanismus eingebaut, auch wenn die versprochenen 20.000 Leuchtstunden noch nicht abgeleuchtet sind. – Hätte ich mir allerdings den Karton genauer angesehen, hätte ich stutzig werden müssen. Er war ziemlich beschädigt und geklebt – wahrscheinlich hatte sie schon jemand zu Haus, hat den Fehler bemerkt und hat sie kommentarlos zurückgebracht, WEIL:.Eine von den drei LED-Lampen flackert, flackert sogar ziemlich deutlich.

Damit der Ab- und Anbau von meinem Sohn in einem Rutsch passieren kann, gehe ich wieder hin, um eine zu besorgen. Plötzlich ist noch ein Exemplar von der ursprünglichen aufgetaucht – Karton sieht unbeschädigt aus – ich nehme sie mit.

Ihr werdet es schon ahnen, in all diesen Lampen ist der Wurm drin. Ich selbst kann nicht mehr auf die Leiter  steigen, also muss ich all diese Arbeiten deligieren (ich schrieb in meiner Müdigkeit dirigieren, aber das ist wohl doch das falsche Verb). Es hat einen Vorteil – ich sehe Sohn und Hund und manchmal auch Freundin öfter, denn sonst haben sie keine Zeit, sie sind selbst im Wohnungsrenovierungsstress – und auf der Arbeit ist die Hölle los, denn alle Hunde oder ihr Frauchen oder ihr Herrchen wollen unter dem Weihnachtsbaum eine neue Leine liegen haben.

Nun glaubt ja nicht etwa, dass die letzte in Ordnung ist. Zwei der Schirmchen leuchten hell und kräftig, so dass ich kaum in das Licht gucken kann – die dritte funzelt mal gerade so vor sich hin. – Müsste ich immer für das Anbringen bezahlen, wären es die teuersten Lampen, die ich je hatte.

Jetzt liebäugle ich mit zwei von diesen Lampen – vielleicht bringen die mir mehr Glück. Wenn ein Leuchtmittel durchgebrannt ist, muss ich nicht die ganze Lampe wegwerfen, sondern kann die Leuchteinsätze austauschen.

 

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

22 Kommentare zu “A never-ending-lamps-story

  1. Sieht besser aus, die zweite Variante

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    • Na hallo, dann ein herzliches Willkommen bei „Claras Allerleiweltsgedanken“.
      So ganz bin ich von der zweiten Variante noch nicht überzeugt – mich stört ein wenig, dass man die Fassungen der LED-Lampen von der Seite her sieht. – Ich werde noch ein wenig suchen.

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  2. Wie ärgerlich! Gerade Lampen, die einen Raum ein Gesicht verleihen sind wichtig. In erster Linie natürlich das Licht. Ich drücke ganz fest die Daumen, dass die nächste passt und funktioniert. Die Leuchtmittel nicht austauschen zu können ist doch eine dämmliche Erfindung.

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    • Liebe Mitzi, das mit den nicht zu tauschenden LED-Leuchtteilen finde ich ein „Verbrechen“ an unseren Ressourcen. Es kann doch nicht sein, dass ich die gesamte Lampe wegwerfen muss, nur weil eine Leuchtquelle nicht funktioniert.
      Gestern hatte ich vier Doppelkopfspielerin zu Besuch – ich führte ihnen die Lampe vor. Alle meinten einhellig, dass ich ja fast noch 2 Jahre Garantie habe. Ich lasse es jetzt so, wie es ist, die Deckenlampen mache ich sowieso nicht so oft an. Brennt eine komplett durch, dann gebe ich beide zurück und lasse mir das Geld auszahlen (hoffentlich), um mir dann zwei Lampen zu kaufen, bei denen ich die Leuchtmittel wechseln kann. – Und bis dahin hat sich mein Sohn von der Lampenwechselei auch wieder erholt.

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  3. Liebe Clara,
    was für ein überflüssiger und unnötiger Ärger, von der Arbeit nicht zu reden. Vielleicht hast Du tatsächlich mit einer neuen Lampe mehr Glück. Mir gefällt übrigens die viereckige Leuchte besser. Die mit den drei kurzen Armen sieht für mich etwas altmodisch aus, aber das ist sicher Geschmackssache. Jedenfalls drücke ich Dir ganz fest beide Daumen, dass es auch bei Dir wieder problemlos strahlt, leuchtet und fein hell aussieht.
    Angenehmes Wochenende und liebe Grüße
    moni

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    • Hallo moni, vielleicht muss ich mich noch ein wenig länger mit Lampen beschäftigen, bis ich die finde, die ich richtig gut finde. Vielleicht bin ich auch immer zu sparsam, weil ich nicht viel über 50,00 € für eine Lampe ausgeben will.
      Momentan bleiben sie erst einmal hängen – und erst, wenn eine Leuchte richtig durchgebrannt ist und gar nichts mehr sagt, tausche ich sie aus. Ist das noch in der Garantie, müsste ich mein Geld zurück bekommen, und wenn nicht, dann war es eben ein Verlustgeschäft.
      Einen wunderschönen Tag wünsche ich dir. Liebe Grüße von mir

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  4. Das ist aber wirklich Pech! Meine neuen LED-Lampen, die Ende Mai montiert worden sind, funktionieren alle klaglos.

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  5. Nur noch Lampen mit auswechselbaren Birnen, ja so geht es mir auch. Du hattest ja wirklich Pech. Den ganzen Ärger kann ich nach vollziehen. Ich traue mir nicht zu, eine neue Lampe selbst zu installieren. Wenn man dann alleine ist dauert es einfach, bis man jemanden findet, der hilft.

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    • In den beiden alten Lampen waren Strahler drin, die hinten so zwei dickere Metallbolzen hatte. Zu ebener Erde kann ich die in die beiden vorgesehenen Löcher stecken und drehen – aber das könnte ich sicher nicht auf der Leiter. Im Wohnzimmer gibt es nichts, an dem ich mich festhalten kann.
      Ich denke, ich wäre nicht die erste Alte, die von der Leiter fällt. Und ob dann jemand, der vielleicht den Fall und das Geheule von mir hört, auch die Feuerwehr ruft, ist ungewiss. – Deswegen lasse ich es lieber.
      Gott sei Dank habe ich meinen Sohn, nur der wohnt doch einige km von mir weg.

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  6. Liebe Clara!

    Haaalt, haalt! Jetzt ist doch sowieso bald Weihnachten. Besorg Dir am besten einen Plastikbaum oder einen eleganten Zweig, der mit vielen zauberhaften Glühlämpchen bestück wird. Dann hast Du die passende Weihnachtsdeko und das restliche Jahr über kann der Zweig an die Decke und bringt etwas Natur ins städtische Leben … und etwas anderes als so drei flackernde Birnchen ist es auch 🙂

    Liebe Grüße … hoffentlich geht bei Dir bald wieder ein Licht auf 🙂
    Mallybeau

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    • Liebe Mallybeau, jetzt gehst du für 3 Minuten in die Ecke und schämst dich! Warum? Mir einen Plastikbaum andienen zu wollen. Ich denke, ich bekomme den echten auf seiner Wanderschaft. Was soll ich dann mit einem Plastikbaum? Nie und nimmer!!!!!
      Da mein ganzes Wohnzimmer mit LED-Sternen (4 Stück), LED-Stehlampen (3 Stück) und LED Deckenlampen (2 Stück mit 5,5 leuchtenden Dioden) – da ist es wirklich hell genug.
      Das Problem wäre einzig und allein, die Stromversorgung. Pfiffig, wie mein Sohn ist, bekommt er es vielleicht hin, bei dem Weihnachtszweig so zu tun als wäre es meine Decknlampe.
      Ich werde dich informieren – aber danke für den Vorschlag.
      Vor-Doko-Grüße schickt dir Clara

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      • Den Plastikbaum habe ich selbstverständlich nur erwähnt, da er das ganze Jahr über hält und somit ein guter Lampenersatz wäre. Ein echter Zweig würde ja nach einiger Zeit nadeln und dann fallen Dir die pieksigen Dinger auf den Kopf 🙂 Aber ich bin mir sicher, dass Du das wie immer alles bestens geregelt kriegst!

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  7. Das ist ja garstig. Ich wage nicht zu hoffen, dass Du Dein Geld zurückerhältst 😦
    Deine alten Lampen hast Du noch? Vielleicht sollen es die neuen einfach nicht sein?
    Und dirigieren – delegieren – Macht doch irgendwie beides Sinn. Ich stelle mich Dir vor mit Taktstock und Musik, während Sohn und Handwerker ihr Werk verbringen und muss lächeln 🙂

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    • Liebe Agnes, es ist doch eine erfreuliche Sache, dass sich unsere Gedanken ein wenig ähneln. Ich habe auch schon überlegt, die alten wieder anbringen zu lassen. Gut, die Löcher sind zugeschmiert, aber das lässt sich bestimmt leicht ändern. Sie sind deswegen noch da, weil ich sie bei eBay Kleinanzeigen nicht los geworden bin. Muss ich allerdings dort die 8 Strahler durch LED ersetzen, wäre das im Baumarkt auch eine teure Sache – aber da gibt es ja Abhilfe. Ich weiß noch nicht, was ich mache – so furchtbar schlimm ist die eine, die nicht ganz so hell strahlt wie die anderen, im Moment auch nicht.
      Übrigens, ich würde bei Möbel Kraft mein Geld zurückbekommen, davon bin ich überzeugt.
      Am Do gibt es bei L*IDL Lampen, die mir vielleicht gefallen könnten, ich werde mal hingehen.
      Aber mit dem „dirigieren“ würde es wohl schlecht klappen. Ich bin weder so musikalisch noch so taub wie Beethoven, doch an letzterem arbeite ich (leider). Und deswegen überlasse ich diese Tätigkeit Leuten, die das besser können.
      Auf jeden Fall freue ich mich, dass ich dich zum Lächeln gebracht habe.
      Einen lieben Gruß von Clara

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