Claras Allerleiweltsgedanken

Es war einmal eine Fee …

15 Kommentare

… so oder so ähnlich fangen manche Märchen an.

Doch mein „Märchen“ fängt anders an, und zwar:

Es gibt noch immer eine gute Fee – und zwar im kleinen B.

Was SIE an MIR für einen Narren gefressen hat, kann ich nur manchmal nachvollziehen – aber ich kann immer bemerken, dass sie ihr Feenauge auf mir ruhen lässt. Und sie ist die Feenfrau, die am konsequentesten mein Lilaregal im LilaClarazimmer mit Lilaschnuckeligkeiten belebt und bestückt hat.

Der Postbote brachte ein kleines Päckchen mit ihrer typischen Feenhandschrift darauf. Besonders erstaunte mich daran, dass es aus Zeitgründen erst für die Zeit nach Weihnachten angekündigt war. Doch Feen haben eine wunderbare Nase, auch für kleine Kümmernisse. Und wenn schon aus Gegenden, wo es sehr gewünscht ist, in diesem und im vorigen Jahr auch schon kein Zeichen der Liebe und Verbundenheit durch den Äther flatterte, da ist sie in die Bresche gesprungen. Und sie hat ihre Sache vorzüglich gemacht.

Wie immer ist alles im Päckchen noch einmal in Weihnachtspapier/-servietten eingepackt und damit meinen neugierigen wissbegierigen Augen nicht zugängig. Nur die beidseitig eng beschriebene Karte mit ihren lieben Worten erschloss sich mir.

Und dann fing es an. Der kleine lila „Zweizahn“ bewirbt sich bei mir um einen Job als Fingernagelbürste. Ich habe ihn sofort eingestellt, weil die anderen Bürsten immer so groß sind.

Als ich ihm seinen neuen Arbeitsplatz zeigte, grunzte er vor Begeisterung.

 

Ob der (lila) Traumfänger ebenfalls so glücklich ist, zu mir gekommen zu sein, bin ich mir noch nicht so sicher. In der Regel ist es so gedacht, dass die Traumfänger den/die SchläferIn vor bösen Träumen bewahren sollen, die sie in ihrem Netz fangen. Doch was machen sie mit solchen Leuten, die nicht träumen oder sich zumindest so gut wie nie an Träume erinnern? – Mal sehen, was er sich einfallen lässt. Zumindest habe ich ihn an meinem Bettkopfende angebracht vor dem Fenster, so dass er den Ein- und Ausflug der Träume gut überwachen kann.

Doch noch immer waren Dinge in Weihnachsservietten eingehüllt. Ich wählte zuerst das größere und schwerere Dingens – – – und lachte schallend. Die Fee hat die KAMPF-CLARA gezeigt. Na gut, eine Pumpgun würde ich nicht gleich nehmen, aber kämpfen immer. Wahrscheinlich habe ich beim Fotografieren noch gelacht, so dass es mittelprächtig verwackelt ist. Nehmt es hin!

Das letzte war dann eine lila Kerze im Glas, die am Abend noch eine große Schwester bekam. Ich glaube, meine überall hinausgetrötete LILALIEBE macht das Aussuchen von Geschenken manchmal leichter. Ich bekam sie von des Sohnes Freud- und Leidgefährtin, die sowohl für den großen Mann als auch den kleinen Hund ein liebevolles Herz hat. Und ich bekam nicht nur eine Kerze – nein, auch einen großen Sack eine große Tüte selbst kreierte Kekse – hier ohne Foto geblieben.

 

Ich finde, sowohl die Große auf ihrem eleganten Schieferuntersetzer als auch die Kleine machen sich im Umfeld der lilagefleckten Vase als auch neben dem Froschkönig sehr gut.

Ich hatte die Große kaum eine Stunde aus dem Auge gelassen, da hat sie schon Junge bekommen – aber die habe ich alle weggenommen, weil ich denke, frau soll es auch mit lila nicht übertreiben – obwohl, damit kann man eigentlich gar nicht übertreiben. (Widerspruch wird abgeschmettert!)

Können Feen eigentlich auch fliegen? Dann hättest du es doch selbst über Berlin-Marienfelde im R-T-D und meinem Balkon abwerfen können. Vielleicht warst du es ja auch, aber ich war beim Empfang nicht zu Haus.

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Doch der Heiligabend brachte noch andere freudige Sachen. Das Phantasiewunder Mallybeau hat mir eine Collage zusammen“gebaut“, die an mein Herz gerührt hat. Und das ganz allein für mich – wie schön!

Jetzt kann ich also testen, wie leicht oder schwer es ist, Queen zu sein.

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Dann war ich mal kurz fleißig, um Salat zu machen, den ich zum Abendessen zusteuern wollte. Hat allen geschmeckt und es gab zwei Fraktionen: Die Mit- und die Ohne-Rosinen-Fraktion. Ich bin in der „Mit-“ – Und mein Leckermaulschüsselchen hat sich gefreut, dass es auch noch was aufbewahren durfte.

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Ich warne euch jetzt alle – LILA kann ansteckend sein, in den verschiedensten Arten und Weisen – und wenn man nur einfach versucht ist, einen Bettbezug zu kaufen und zu verschenken, nur weil er einen dicken lila Anteil hat. – Nun hatte ich Glück, ich wurde von meinen lieben Nachbarn beschenkt und musste keinerlei Angst haben, mit der Lilaseuche infiziert zu werden. – Manchmal hat es auch Vorteile, wenn man schon „angesteckt“ ist.

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Und nun noch zum Heiligabend. Mein Sohn, dessen total renovierte und neu bestückte Wohnung ich zuerst besah, nahm mich mit nach Blankenburg. Dort erwartete den Sohn eine liebende Freundin und uns beide zwei rührende Küchenfeen, die ein zauberhaftes Abendessen mit Rote-Beete-Suppe, Klößen, Rotkohl, Rosenkohl, zwei Enten und Lecker-Sauce mit einem anschließenden Nachtisch zauberten. Lenny war der King und wurde verwöhnt von Hacke bis Nacke. Erst bekam er Riesenportion aus einer Schüssel. Nach ca. 2 Minuten wurde gerade noch die leere Schüssel ausgeleckt. Und kurz danach ging er mit „hungrigen“ großen Augen von Person zu Person, um noch was zu erbetteln. Er sah ungefähr so aus.

Und jetzt wünsche ich euch allen noch einen schönen zweiten Feiertag.

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Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

15 Kommentare zu “Es war einmal eine Fee …

  1. Liebe Clara,
    Sie schrieben:
    Was SIE an MIR für einen Narren gefressen hat, kann ich nur manchmal nachvollziehen

    Dazu kann ich Ihnen rein wissenschaftlich Auskunft erteilen:
    Es gibt mit Sicherheit sehr sehr viele Menschen, die das Glück hatten, Ihnen zu begegnen, und Sie in die Rubrik „zum Narren fressen geeignet“ einsortiert haben. Dass das sogar virtuell und online passieren kann, ist auch schon bewiesen.

    Also „alles im lila Bereich“ was Clara angeht. Rutschen Sie so gesund und munter ins nächste Jahr, und bleiben Sie immer so!

    Gruß Heinrich

    • Lieber Heinrich, wenn Sie mir in die Hand versprechen, es niemandem weiter zu sagen, dann flüstere ich Ihnen ins Ohr, dass es ja schon ein ganz klein wenig fishing for compliments war.
      Hat doch geklappt, wie ich an ihrem wunderhübschen Kommentar sehe. Und da will ich mich natürlich bedanken und revanchieren und habe extra ein Lied für Sie gesungen – unbedingt ansehen und -hören.

      Wunderschön die umgemünzte Redewendung: Alles im lila Bereich – konnte ich heute bestätigen. Ich hatte zur Sicherheit zwei lila Shirts übereinander an und hatte gleich und sofort Glück beim Doppelkopf.
      Mit sehr zufriedenen Grüßen von Clara

  2. Liebe Clara, da bist du ja fein bedacht worden. Schön, wenn das so ist, nicht wahr. Das gleicht dann auch einige Widrigkeiten aus, die man manchmal so hat. Ich hoffe, dass du ein schönes Fest hattest.
    Grüße an dich

    • Liebe Gudrun, das sehe ich ganz genau so – es waren keine Brillanten, Diamanten oder sonstige hochwertige Geschenke, es waren einfach Geschenke mit Herz, die so ausgesucht wurden, dass ich mich darüber freue – und das ist mir das wichtigste. Ein kleines lila Nilpferd kann sich eher in mein Herz schieben als ein schmaler Goldreif an meinem Finger.
      Seitdem ich Weihnachten nicht mehr in die Christnacht gehe, weil ich den Kontakt zur Kirche so gut wie verloren oder aufgegeben habe, hat Weihnachten seinen eigentlichen Charakter verloren, dann ist es nichts anderes als Ostern und Pfingsten – ein Fest mit 2 Feiertagen. Da ich aber nicht mehr berufstätig bin, spielt das so keine große Rolle. Und der Sohn wohnt in Berlin und muss nicht anreisen und andere aus der Familie verreisen Weihnachten nicht und bekommen auch keinen Besuch.
      Mit Gruß zu dir

  3. Guten Morgen, liebe CC,

    Worüber fliegen da mein frühnochtrüben Feenaugen? Huch, ich bin gemeint mit gut? Ja, da sollmichdochderfuchsluchsen….aber ich zäum den fuchs mal von hinten auf und lasse vorderflugs erst mal meinen Dank hier, das mal zuallererst! Und dann juchzen sich die Blicke weiter, während Du wunderbar bebildert aufdröselst, was ich Dir da alles per post übermitteln ließ. So, nun zur letzten Frage am Ende des Märchens: Ja. Feen können alle fliegen. Vielleicht nicht so, wie Menschen sich das vorstellen. Anders. Feen reisen auf den Träumen der Menschen zu denen hin, die nach ihnen rufen. Ähnlich wie der Weihnachtsmann, allerdings saisonal unabhängig.

    Im Deutschen gibt es ein gutes Sprichwort: Geteiltes Leid ist halbes Leid.
    Weihnachten ist bestimmt für viele ein ambivalentes Fest, auch für mich und auch meine Sippe verlangte dieses Jahr wieder, dass ich wirklich alles gebe, bis zum kleinsten Zehenknochen. Das ist Hardcore, Leistungssport und dafür braucht man Energie.

    Ich fühlte mich noch nie so wenig weihnachtlich wie dieses Jahr, was von allerlei Umständen abhing, die hier unwichtig sind. Doch als ich auf meinen Beutezügen dem lila Nilpferd, dem lila Traumfänger und Prinzessin Leia’s Space Punsch begegnete, frönte ich zwar entgegen meinen sonstigen Überzeugungen lustig dem Konsum, doch der Traumfänger stammt aus einem Dritte-Welt-Laden und ich fand ihn wunderschön, genau richtig für Deine miesen Träume. Du hast ihn korrekt am Kopfende des Bettes angebracht, wie ich beruhigt las. Denk nicht, dass Du keine miesen Träume hast. Die manifestieren sich an den unmöglichsten Orten, wenn Du denkst, Du hättest sie längst vergessen. So ein Traumfänger hilft gut dagegen. Ab und zu mal in den Wind hängen und tüchtig durchlüften, damit die Geisterscheiße alle rausfliegen kann. (ups Pardon…) sowas lernen wir Feen in der Feenschule im Fach „Praktische Anwendung magischer Gebrauchsartikel“

    Ich hab mir aus meinen langen Zotteln mal solche Schnecken gemacht wie Prinzessin Leia. Das sah vielleicht bescheuert aus…
    Aber eine Prinzessin kann nicht schaden, oder? Star Wars ist Philosophiestoff und für mich Lebensbegleiter. Ich gestehe: Ich bin großer Star-Wars-Fan, auch wenn ich nur die ersten drei Teile so richtig toll fand und kam an der Leia-Dose einfach nicht vorbei, weil sie Dir Power bringen soll. Nächstes Mal stecke ich Dir wieder Hochleistungssportlernahrung in Dein Päckel, damit Du auf Zack bleibst in schwächelnden Zeiten.

    Das Lila-Licht ist natürlich auch verzaubert und neigt dazu sich unmäßig zu vermehren. Pass bloß damit auf und füttere es nie nach mehr als einem Glas Alkohol mit Reproduktionswünschen! Du siehst ja, dass es durchaus in der Lage ist, innerhalb kürzester Zeit auch größere Areale Deiner Wohnung zu besiedeln.

    Ganz besonders freue ich mich auch über Deinen gelungenen Besuch. Nicht jeder Mensch ist eine Spielernatur, so wie Du. Manche, so wie ich zum Beispiel, können mit Gesellschaftsspielen nix anfangen. Alles andere hingegen klingt wunderbar und stimmig. Vielleicht kommt es darauf an, es hinzunehmen, dass es Dinge gibt, die unstimmig sind und andere, die dann wiederum ein Ausgleich für das, was nicht stimmt, sein können. Es ist sehr viel wert, wenn man köstliche Kleinigkeiten, leuchtende Zwischenmomente und Augenblicke der Nähe und Übereinstimmung genießen kann, auch wenn untergründig etwas anderes das Herz belastet.

    Ich nahm mir gestern Nachmittag einen stillen Kerzenmoment und packte ganz in Ruhe und für mich Deine Weihnachtsbotschaft aus. Bei jedem dieser kleinen Dinge hüppte die Freude in mir hoch, denn sie zeugten von dem, was Weihnachten wirklich wichtig ist: dass man sich Zeit nimmt um dem anderen eine kleine Freude zu machen. Wenn das dann auch noch sprühen kann von Einfallsreichtum und liebevollen Umeinanderwissen, fliegen Deine roten fragilen Glasherzchen mit Leichtigkeit wohl behalten vom dicken B. bis ins kleine B.

    Zu Mallybeau schrub ich schon so einiges und nu reicht es auch. Langer Kommentar. Aber mir wichtige Worte…und ich wünsche Dir heute noch einen schönen relaxten Nachmittag, ich bin schon wieder mal auf Achse und muss raus in diesen Sturm…mit angelegten Flügeln…

    dankt Dir Deine Fee

    • Fee, liebe Fee, phantasiereiche Fee, beste aller guten Fees!!!!!!
      Das sind alles Anreden für dich – und was ich versprochen habe, das will ich auch halten. Wenn ich allerdings auf die Uhr schaue, dann brauche ich deine Kulanzbereitschaft – ich sagte, ich antworte heute Abend; was mache ich, ich schreibe schon wieder erst am nächsten frühen Morgen.
      Bei Gudrun hätte ich auch schreiben können, dass es nicht vorrangig auf Geschenke ankommt – auf solche in liebevoller lila Aufpassbereitschaft ausgesuchten – auf die natürlich schon. Das Nilpferd entlockt mir immer ein Grinsen, wenn ich ins Bad komme. – Lange, freundliche und auf den Artikel zugeschnittene Kommentare sind eben so wie Geschenke – falsch – sie SIND Geschenke.
      Vorhin habe ich gerade zwei fette Spenden an Leute geschickt, denen es nicht 3 % so gut geht wie uns, auch wenn sie vielleicht kein chritliches Weihnachtsfest feiern. Sohn und Frau wollten das Geldgeschenk nicht, das ich für sie liebevoll als Blumenstrauß verpackt hatte. Ich wäre mir schäbig vorgekommen, es wieder zurück ins eigene Portemonnaie zu stecken. Weihnachten im ursprünglichen Sinne heißt für mich teilen, nicht rumvöllern, bis man rund ist wie die alle in den Video, dass ich dir über WA geschickt habe.
      Ich weiß ehrlicher Weise gar nicht genau, wie ich Weihnachten lieber hätte: in großer Runde und mit viel Trubel, mit viel Vorbereitung und Arbeit und mit vielen Gesprächen, von denen ich nur weniger als die Hälfte verstehe, oder so in kleiner Runde mit Telefonaten zwischendurch, die auch Freude machen, aber keine Kocharbeit erfordern.
      Im Großen und Ganzen gesehen geht es mir sehr, sehr gut – und das will ich auch nie aus den Augen verlieren.
      Wenn du NullKommaNull Freude aufbringst an dem wunderwunderschönen Kartenspiel Phase 10 oder an RummyCub, DANN könnte es allerdings sein, dass dein 2018 stattfindender Besuch bei mir nach 5 Tagen wegen Langeweile abgebrochen werden muss 🙂 😉
      Nun denke doch, was du willst!
      Und jetzt geht das große lila Prinzesschen ins Bett und murmelt sich in seinem ROSA Schlafanzug in den Schlaf.
      Gute Nacht schnorchelt Clara

      • Meine liebste CC,
        Mein 1998-er Weihnachten erlebte ich ganz anders als meine Idee davon war. Die Idee war folgende: Traut im Familienkreis mit dickfett Essen und Verwöhnprogramm UND Baby auf dem Arm, nämlich meinem Sohn, den mein Arzt mir für den 18. Dezember fest versprochen hatte. Ich lachte meinen Arzt aus und erzählte ihm meinen allerschlimmen bösen Alptraum von einem Baby, das Heilig Abend geboren wird. Wir wetteten, der Arzt und ich, um eine Pulle Sekt. Ich gewann sie und lag Heilig Abend statt als stolze frisch gebackene Mutter mit holdem Baby im Familienkreise als Hauptmittelpunkt selig zu thronen im Krankenhaus, mit meinem dauerbrüllenden Sohn und schlug mir die Nächte um die Ohren, indem ich ihn mordshungrig und ziemlich genervt ALLEIN spazieren trug und die Nachtschwestern beschallte mit ohrenzerfetzendem Babygeschrei statt besinnlich tragendem Weihnachtsgesang. Dieses Weihnachten rauschte an mir vorbei wie ein Güterzug mit Flitterkram und im Nachhinein kann ich mich an Silvester auch nur noch verschwommen erinnern, es war jedenfalls sehr laut. Lautes Gebrüll auch, soweit ich weiß und das die ganze Nacht hindurch. Irgendwann war trotzdem 1999, doch das liegt im postnatalen Weihnachtsnebel dunkeldüsterer Erinnerung. Ich hörte sehr viel Van Morrison. Der beruhigte mich irgendwie. Joue à joue avec Noel, meinem Sohnemann. Die Musikkassette mit der Beruhigungsmusik von Van Morrison, Hans Zimmer & Co. liegt bei meiner Mutter im Regal, da sie sich generell gut zur Beruhigung eignet. Nächtelang tanzte ich mit meinem Jungen durch. Mich wundert, dass der kein Tanzschullehrer wurde…
        Nein, bitte kein Trubel zu Weihnachten. Jedenfalls, wenn Trubel, dann nur lustigen, so wie die Engländer feiern. It’s a Party…

        Nein, eine Kartenspielerin bin ich nicht und auch keine Gesellschaftsspielerin, keine Party-Löwin und auch keine Charakterdarstellerin in Sachen Unterhaltungswert. Aber ich kenne gute Witze (teilweise uralt) und man kann mich mit Musik und Fernsehen stummschalten. Ich kann einigermaßen den Ton halten wenn ich singe und kann Nieser leise in der Nase implodieren lassen. Außerdem bin ich Weltmeisterin im Sinnen. Dann hocke ich mich irgendwohin und beobachte verträumt die Umgebung als liefe da gerade ein supertolles und extrem spannendes Theaterstück. Lyriker sind so. Meinen kleinen Papierblock und Schreibstift brächte ich selbstredend auch mit…

        Außerdem wären wir in Berlin….(besondere Stadt für mich…)
        und….ohne auch ein wenig in Berlin herumzuflanieren und einige vertraute Straßen wieder zu sehen, wäre es schon schade, darum wünsche ich mir, dass Dein Bein vielleicht wieder etwas besser werden könnte, damit wir nicht nur auf Bude herumhocken und mir der Verstand heißläuft, weil er die hochkomplizierten Kartenspielregeln nicht kapiert, die Du mir erklärst und mein Meffi schummelt doch auch immer so gerne….
        So, jetzt habe ich wieder mal irre viel geschrieben. Na ja. Du bist es. Bei Dir darf ich das. So long und bis in Bälde,
        Deine Fee

        • Sage mal, liebe Fee, läuft hier irgendwo ein Wettbewerb um den schönsten und vor allem längsten Kommentar? Wenn ja, hast du eine ganz berechtigte Hoffnung auf den ersten Preis.
          Vielleicht kann ich mich noch in die Jury schummeln, damit du meine Stimme ungeteilt einstreichen kannst.
          War Noel als Kind manchmal traurig, dass er genau an Heiligabend Geburtstag hat, wo alle ihr Hauptaugenmerk auf Weihnachten richten.
          Bei starkem christilichen Glauben wäre es ja wie ein Zeichen des Himmels gewesen – auch dir oder euch wurde ein Knäblein geboren – und K-rankenhaus fängt doch zumindest auch mit K an wie Krippe.
          Definitiv werden wir flanieren. Das ist dann mal eine Gelegenheit, wo ich das Auto vermissen werde, denn zu den etwas abseits liegenden Sachen kommt man natürlich besser mir Auto.
          Im Moment geht laufen besser als schlafen – und das alles zusammen besser als kochen und backen, aber nicht besser als handwerkeln und basteln. Singen muss nicht sein – das ist das äußerste Mittel, um Gäste zu vertreiben.
          Die Kartenregeln KAPIERST du definitiv – es sind zwar Zahlen, aber keine Rechenaufgaben, 4 Farben wirst du auseinander halten können und von 1 – 12 kannst du auch zählen. Basta!!!!!!!
          So, ich schreibe jetzt nicht ganz so irre viel – Hausfrauenaufgaben warten und Kreuz tut weh, will gerade liegen.
          Und tschüss zu dir von CC

  4. Liebe Clara!

    Wie toll, dass Du so ein herrliches Paket erhalten hast. Das Nilpferd sieht klasse aus. Hat es schon einen Namen?
    Du hast natürlich Recht, wenn man Deine Lilaphobie kennt, ist es leichter ein passendes Geschenk für Dich zu suchen. Und ab 2018 ist lila Modefarbe laut irgendwelchen, die so etwas eben immer beschließen.
    Von Deinem leckeren Müsli hätte ich zu einem Grinseschälchen ohne Rosinen gegriffen. Doch da Du es gemacht hast, hätte ich den Salat auch mit den Dingern gegessen.
    Der liebe Lenny schaut mal wieder ganz goldig drein. Schön, dass er es bei Deinem Sohn so gut hat.
    Ich habe mir heute eine Esspause verschrieben, da ich mich gestern ordentlich vollgestopft habe. Ich wünsche Dir derweil in Deiner lila Umgebung einen wunderschönen Dienstag.
    Machs gut 🙂

    Liebe Grüße
    Mallybeau

    • Hallo, junge Frau mit dem ausgefallenen Namen Mallybeau, du siehst, ich habe Zeit, heute keinerlei Termindruck, deswegen kann ich mich schon so lange mit der Anrede beschäftigen.
      Mit der Esspause – das wäre ein hervorragender Gedanke. Aber ich habe ein relativ teures Stück Fleisch im Kühlschrank, dessen Mindesthaltbarkeitsdauer schon überschritten ist – das MUSS ich heute braten. Ich verschiebe die Pause auf morgen oder übermorgen oder auf nächstes Jahr. 🙂 Außerdem gleicht die eifrige Darmperistaltik die gestrigen Zu-viel-Ess-Sünden wieder aus.
      Du willst doch nicht sagen, dass ich einen „Tick“, förmlich schon eine „Macke“ habe, denn was bitte schön ist sonst eine Phobie? Und wenn – ICH stehe dazu und sie steht auch zu mir und steht mir gut 🙂
      Du bist also auch keine Rosinenliebende – herzlich gern eine Schale mit ohne Rosinen, aber mit Müsli habe ich es nicht gestreckt, da sind nur edelste und nicht ganz so edle Früchte drin (Äpfel).
      Ein Name für das Nilpferd im Bad? Wie wäre es mit LiNa. Luna kennen wir ja alle, aber LiNa müsste sich erst behaupten.
      Ganz, ganz liebe Grüße – im Moment bei mir noch vollkommen ohne Essen, von der lila angehauchten
      Clara

  5. Was für eine schöne Geschichte . Und wer hat den Lenny so geschrumpft ? l.g.Anja

    • Anja, ich denke mir so, es müssen nicht immer die teuren Geschenke sein, sondern liebevoll Ausgesuchtes und Verpacktes kann viel schöner sein.
      Das mit dem geschrumpften Lenny verstehe ich nicht ganz, kommt er hier so klein herüber. – Ist er nicht, sondern im Vollbesitz seiner geistigen und körperlichen Kräfte. – Wenn er und Thor miteinander toben würden, hecheln nachher beide nach Luft.
      Ganz liebe Grüße zu dir

  6. Da bist du aber fein beschenkt worden!
    Liebe Morgengrüße vom Lu

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