Claras Allerleiweltsgedanken


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Habe ich schon mal über „basteln“ geschrieben?

🙂 😉 🙂 😉

Ich will mich und euch jetzt nicht ver…gackeiern, aber ich muss doch wenigstens noch ein paar lustige Ergebnisse präsentieren, die ich alle aus Mallybeaus Kalender entnommen habe.

Die 3 Masken fand ich ganz besonders lustig – der dicke mit der Pfeife sieht aus wie Martin Schulz nach anstrengenden Koalitionsverhandlungen mit Angie. – Die Löcher für Nase und Augen passen sehr genau – leider habe ich sie verschenkt, sonst könnte ich damit Nachbarn erschrecken gehen. – Die Frau ist nicht mein Typ, ich habe mich am liebsten hinter dem Muffel versteckt.

Tja, und dann war ja noch ein bal(l)ancierender Elefant im Angebot. Da 180 g-Papier zu dünn ist, hätte ich die Figuren spiegeln müssen und zweimal ausdrucken – doch soviel Tinte wollte ich nun auch wieder nicht verbrauchen, denn der druckt ja die ganze Seite farbig aus.

Ich klebte alles zusammen und überlegte, was ich jetzt damit machte. Und da fiel mir die Wand des Schranks im Besucherzimmer ein, wo zwei kleine Löcher überdeckt werden mussten.

Zum Schluss noch ein kurzer Blick auf die wippenden Clowns.


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„Bastelarbeit“ der anderen Art

Vor noch nicht langer Zeit misslang fast alles, was ich in die Hand nahm. Woran das lag, kann ich nicht sagen – vielleicht haben die Schmerzen im Bein meinen gesamten Verstand vernebelt.

Doch jetzt geht es mit Riesenschritten wieder bergan, es kommen sehr viele gute Dinge, nicht nur der Nikolaussack.

Von der Staatsanwaltschaft habe ich Bescheid bekommen, dass es kein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung bei dem Autounfall geben wird. Uff … Stein gerollt … großer Stein. Und der Herr Polizeipräsident schrieb mir, dass er gern 35,00 € für die Ordnungswidrigkeit haben möchte, dass ich einem anderen Auto den Popo „geküsst“ habe. Sofort und gleich am selben Tag noch überwiesen – bevor er es sich anders überlegt und mehr haben will 🙂 . – Und das Leben ohne Auto ist weniger schlimm als ich befürchtete.

Einfügung: Ahnte ich es doch, dass der Herr Polizeipräsident mehr Geld von mir will. Ich bekam eine Aufforderung, 15.00 € für falsches Parken zu bezahlen. Der einzige „Haken“ daran war, dass das 10 Tage nach meinem Unfall und 7 Tage nach dem Autoverkauf stattgefunden hat. – Ich war knickerig und habe nichts überwiesen.

Ich hatte doch von dem Mikrofon erzählt, dass ich mir beim Akustiker gekauft hatte, damit ich Nuschler und Schnellsprecher eventuell besser verstehe. Zu meiner großen Freude bezahlte es mein Sohn, weil er auch die Hauptperson ist, für die ich es brauche. –

Eines Tages wollte ich es einsetzen und suchte es wie eine Bekloppte. Mir fiel ein, dass ich es in der oberen Jackentasche meiner roten Jacke verstaut hatte. Das Pech war nur, dass die Jacke zwischenzeitlich 2 Stunden durch die Wachmaschine gejagt worden war. – Das Mikrofon sagte natürlich KEINEN Piep mehr. – Und jetzt die gute Nachricht: Die Herstellerfirma hat es auf Garantie repariert und ich muss nichts bezahlen. Da bekommt aber der Akustiker einen Schein in sein Trinkgeldschwein.

Das nächste Missgeschick ging dann auch wieder besser aus als zuerst angenommen.

Nach über zwei Jahren waren die fast weißen Bezüge der Stühle waschmaschinenreif. Dieses Mal kein Mikrofonschaden, sondern ein Einlaufschaden. Laut eingenähtem Waschzettel waren 40° erlaubt –

ich nahm nach meiner Meinung sogar nur 30° – und dennoch passten die Bezüge nicht mehr auf die Kissen grrrrhhhhh!

Die Besuche bei Polsterfirmen waren ziemlich deprimierend, die Stoffe sollten ca. 100,00 € pro Meter kosten. Doch da ich keine Thronsessel beziehen wollte, ging ich zu einem anderen. Der suchte einen Rest raus und wollte insgesamt 120,00 € für die drei Stuhlsitze haben. Der Stoff wird nur getackert und es ist keine aufwändige Arbeit.

Der Stoff passte von der Farbe her nicht zu den zwei Tischdecken, die ich immer verwende, also wurde auch das verworfen. – Auf dem (türkischen) Stoffmarkt am Maybachufer gibt es Stoffe über Stoffe. Den ich genommen habe, hat 10,00 € pro Meter gekostet. Die Eigentümerin des Stoffstandes bot mir an, dass auch das Beziehen gemacht werden konnte. Mit 60,00 € war ich dabei. Ich hätte bestimmt handeln können, aber das liegt mir so überhaupt nicht.

Und wenn jetzt Kissen beziehen, dann gleich richtig. Ich habe noch Stoff nachgekauft und beziehe noch zwei andere Kissten. Leider fehlt mir dafür meine Nähmaschine sehr – sie steht jetzt beim Sohn im Geschäft – dort kann ich ja auch hingehen, Lenny freut sich immer sehr, wenn ich ihn besuche.


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Mal was anderes als basteln –

Sonst denkt noch jemand, ich mache nichts anderes mehr

So langsam kann man wirklich sagen, Weihnachten steht vor der Tür, denn wir gehen (stramm) auf den dritten Adventssonntag zu. Um es symbolisch mit meinen Wohnverhältnissen auszudrücken, müsste ich sagen, das Weihnachtsfest ist bereits mit dem Fahrstuhl hier oben angekommen. Jetzt muss es noch – mit oder ohne Geschenke, 8 Stufen nach oben steigen. Das wäre für mich noch die Möglichkeit, ihm die Tür vor der Nase zuzuknallenmachen.

Irgendwo sah ich einen süßen, pudelwarmen Schlafanzug mit Herzgesicht und musste sofort an meine Enkeltochter denken. Er brauchte für die Anreise sehr lange – wahrscheinlich wurde er nicht in Deutschland produziert. Als er kam, habe ich ihn für gut und für einpackwürdig befunden. – Da zwei Schlafanzüge von mir den Weg alles Irdischen gegangen sind, habe ich mich auch um einen warmen bemüht, denn ich werde immer mehr zur Frostbeule. Wenn auch oben rosa, so wurde er doch für gut befunden. Aber noch besser ist die Thermounterwäsche, dieses Mal oben fliederfarbig oder pink oder abgeändertes lila. Obwohl, wenn ich so richtig überlege, haut doch die Klimakatastrophe immer mehr zu, und wir reden viel mehr über Erderwärmung als über Erdunterkühlung. Vielleicht hätte ich mir lieber ein Flatterhemd kaufen sollen, falls ihr noch wisst, was ich meine. Wenn nicht, könnt ihr z.B. „Flatterhemd DDR“ googeln.

Die allerbeste Art sind wohl Geldgeschenke nicht – doch ich denke immer, ehe ich Sachen kaufe, die nachher umgetauscht oder weggeworfen werden, dann überlasse ich es lieber den Beschenkten, diesen Blumenstrauß meistbietend zu verhökern.

Und jetzt wünsche ich euch noch gute Tage bis zu den Tagen, wo besonders viel gegessen, weniger gebetet, manchmal auch gestritten aber hoffentlich besonders viel gefreut wird. – Ihr seht, ich habe mit der Menge der Kerzen vorgesorgt – ich lasse mir doch nicht vorschreiben, dass es nur 4 Adventssonntage gibt, dieses mal nur mit 21 Tagen. Nenene!


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Update zu: Bastelelevin an Bastelentdeckerin

Hallo, liebe Mallybeau, ich habe zwar drei Artikel vorher prophezeit, dass das Bastelvirus ganz schnell vergeht – doch das war anscheinend eine Fehldiagnose. Wie heißt es doch: Im Alter werden die Menschen wieder zu Kindern. Die negativen Auswirkungen wie Haare, Zähne oder Blase will ich hier nicht ausführlich aufführen. Werdet doch selbst alt, dann könnt ihr testen, was oder was nicht bei euch eintritt.

Ich meine die Leidenschaft mancher Kinder, ihre Eltern mit selbstgebastelten Sachen zu Festtagen zu erfreuen. Die Sachen können noch so „hässlich und misslungen“ sein – die Eltern, davon besonders die Mütter, werden feuchte Augen bekommen vor Begeisterung. Und so sind alle kleineren Kinder hochwohlgelobte Bastelqueens.

Aber ich habe tatsächlich wieder was ausgeschnitten und zusammen geklebt. Der neue Uhu Bastelkleber verlockt förmlich dazu. Ich verstreiche ihn mit einem Wattestäbchen auf der Klebefläche – geht wunderbar.

Der Wandelkopf – besser als der „Wendehals“

Als erstes zeige ich bei den vier Köpfen die Originalbesetzung, aber mir kam dann noch eine andere Idee, die für meine Enkeltochter sicherlich lustiger ist als diese vier Niemands-Männer.

Ich habe aus alten Fotobeständen den Vater, den Opa,  den Bruder und  den Onkel herausgesucht, auf die entsprechende Größe gebracht und rund ausgeschnitten.

Die ersten beiden sind aus Personenschutzgründen nicht zeigbar hier in diesem Blog. Der Onkel kann das ab und der Weihnachtsmann-Bruder ist inzwischen schon so viele Jahre älter, dass das auch machbar ist. Vom Onkel hatte ich so wunderschöne Fotos aus dem zarten Kindergartenalter, aber die waren alle zu klein.

Die wippenden Clowns

Und jetzt eine Frage an die Chefin aller Bastelfotos.

Hier ist ja kein französisches Wort auf den Seiten, die ich mir übersetzen lassen könnte, liebe Mallybeau. Hast du das hier auch gebaut? Wie hast du die Wippe steif und fest bekommen? Nur 2 Blätter Zeichenkarton gegeneinander zu kleben reicht nicht aus. Aber vor allem was hast du genommen, auf was die Wippe aufliegt ohne gleich runter zu rutschen. Holzspieß wäre geeignet, aber da müsste die Wippe irgendwie an dem Wippbrett fixiert werden.

Immer diese schweren Aufgaben für Klein-Clara!!!!!

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Klein-Clara kann es ja schlecht auf sich sitzen lassen, wenn sie eine Aufgabe nicht lösen kann. Also wurden die Schaukelclowns bearbeitet, sind immer noch nicht fertig, weil ich keinen langen Holzspieß habe, den ich durch die Haltepfeiler schieben kann. Die Pfeiler wurden mit einer zweiten Lage bedrucktem Fotopapier verstärkt und das Schaukelbrett auf Pappe gezogen. Jetzt ist mir nur noch nicht ganz klar, wie ich die Wippe auf dem Holzspieß befestige, denn es ist ganz schön hoch oder tief, wie das Brett schaukelt.

Noch ein paar „Beweis“fotos:

Mit dem untergelegten „Reifen“ hat sich der Clown sicherer gefühlt.

Und wäre ich in der Nacht nicht zufällig mal auf den Balkon gegangen, hätte ich diesen One-night-snow gar nicht bemerkt.


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Neu im Tempelhofer Kiez …

ist ein Pianoladen!

Leider ist das Angebot noch nicht so reichhaltig, es sind momentan nur 2 Klaviere im Angebot. Aber die Chefin rödelt schon, stellt neue Mitarbeiter ein, um das Angebot zu vergrößern, und hat auch schon das leuchtende Geschäftsschild bestellt:

Himmelhohe Klaviermusik

Warum allerdings der erste Entwurf in lila geliefert wurde, verstand kein Mensch.

Beim Transport des ersten Klaviers ist leider etwas schief gegangen, das können Sie für die Hälfte kaufen, doch das zweite ist exzellent.

Die Chefin hat beim Zusammenbau weder Zeit noch Geld gespart. Dennoch hat sie im Baumarkt ein wenig geschluckt, als diese „alberne“ Klebstofftube 4 Euro gekostet hat. Der Kleber muss Goldblättchen (oder -plättchen?) enthalten.

Ich hoffe sehr, dass Mallybeau Mauswohn hier mal vorbeischaut, um ihre Werke zu bestaunen.

Apropos Werke von Mallybeau. Diese Frau versteht es, andere zu beschäftigen.

Nein, das hört sich nicht richtig an, denn die Leute machen es freiwillig, sich mit ihren Angeboten zu beschäftigen. Das sieht dann so aus:

Der Klebstoff ist sehr anhänglich – fast alle Finger haben etwas abbekommen.

Das Original sah allerdings ein wenig anders aus, doch zu dem lila Geschäftsschild passt nur ein lila Eiffelturm.

Aber nun denkt doch bitte nicht, dass hier nur gebastelt wird, hier vertreibt sich die „Chefin“ auch noch anders ihre Zeit. Als heute Schnee vom Himmel kam, dachte ich, dass die Pflanzschale vom Balkon in die Stube umziehen muss.

Das Loch in dem Blumenkasten musste gefüllt werden – und bei mir sind Kugeln für alles gut und geeignet.

Ja, aber jetzt musste das „Loch“ auf dem Wintertablett gefüllt werden, auch das war schnell erledigt.

Also bis bald mal wieder!

 


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Braver als ich dachte …

… muss ich gewesen sein

denn es stand heute was vor meiner Tür. Wie heißt es doch immer: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Als ich am Nikolausmorgen gegen 8.00 Uhr meine Augen öffnete, ist der normale Tagesbeginn: 1. Zur Toilette und 2. zum Kaffeeautomaten, Flüssigkeit nachfüllen, damit bald wieder 1 dran ist.

Doch dieses Mal schob ich eine andere Tätigkeit dazwischen: Das Öffnen der Wohnungstür. Und tatsächlich, da stand eine prall gefüllte, in allen Farben glitzernde Tüte davor. Wie ich bei diesem konzentrierten Kalorienangriff meine verlorenen 7 Kilogramm verteidigen soll, weiß ich wirklich nicht.

Ich bin so froh, gerade in das Haus dieser NETTEN Nachbarn gezogen zu sein – wer hat das schon??? Vielleicht die eine oder andere, aber nicht alle. Ob die beiden das grüne Konfekt extra wegen meinem grünen Wohnzimmer gekauft haben? Zuzutrauen ist denen alles 🙂

Unversehrt und unangefochten habe ich noch schnell Fotos gemacht, bevor ernsthafte Lücken in die Bestände gefressen gerissen wurden.

 


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Clara ist von einem schnell heilbaren Virus befallen … ???

Und zwar vom Bastelvirus. Eigentlich ist es mehr ein Ehrgeizvirus denn ein Bastelvirus, denn das Ergebnis lässt sehr zu wünschen übrig.

Doch von Anfang an. Mallybeau Mauswohn zeigt täglich ein hübsches, bisher eher nostalgisches denn modernes Kalenderblatt in ihrem Adventskalender. Und so war am 2. Dezember ein Bastelbogen zu sehen. Klavier spielt ja in unserer Familie eine sehr große Rolle – bei mir eher eine schlechte oder untergeordnete, aber bei den anderen.

Also verfiel ich auf den Wahnsinnsgedanken, dieses Klavier zu „bauen“. Es scheiterte gleich am Fotopapier, aber meine immer sehr hilfsbereiten Nachbarn halfen mir mit 5 Bögen hochglänzendem Papier aus. – Mein Drucker hat meist Papierstau gemeldet, wenn ich ihn mit Fotopapier gefüttert habe – doch ich konnte ihn überlisten und die Bastelbögen ausdrucken.

Dann kam die nächste Hürde. Alle Klebstoffreste waren eingetrocknet und bewegten sich nicht aus Tube oder Flasche. Im Baumarkt stand ich vor einer schier unendlichen Auswahl – ich entschied mich für die preiswerteste Tube, denn der Rest trocknet doch eh wieder ein.

Die Investition von 2,85 € trug keine Früchte, denn auf dem glatten Fotopapier hielt kein Klebstoff, auch wenn ich die Klebestellen noch so stark und lange zusammen presste.

Da war ich schon geneigt, mittelschwer enttäuscht oder wütend alles hinzuschmeißen. Doch auch hier halfen mir meine Nachbarn aus der Patsche. Er reichte mir eine Rolle doppelseitiges Klebeband. Das ließ sich zwar nur klebrig mit der Schere schneiden, aber es ging und hielt. – Na gut, das Klavier ist etwas schief zusammengeklebt, aber für den Anfang nach so unendlich langen Jahren Bastelabstinenz bin ich es zufrieden.