Claras Allerleiweltsgedanken

Clara hat Unglaubliches geschafft …

17 Kommentare

und das alles ohne große Anstrengung

Beispiele dafür sind:

Erstens: Am 6. Januar fand das große Neujahrsdoppelkopfturnier mit 21 Teilnehmern statt. Es dürfte inzwischen niemand hier geben, der nicht weiß, dass das mein Leib- und Magenspiel ist. Deswegen hat mir die liebe Mallybeau vor einiger Zeit – als ich noch in Queens-Würden war – eine herrliche Collage gewidmet. Vielleicht hat sich das 2018er Schicksal überlegt, dass es da ruhig mal ein bisschen daran drehen kann. – Wir spielen mit ausgelosten Plätzen an drei Tischen – jeweils zwei Runden, also 8 Spiele – komplett am Abend also 24 Spiele.

Meine Bilanz: Erster Tisch: 0, in Worten NULL Punkte; zweiter Tisch: sechs Punkte; dritter Tisch: 8 Punkte durch ein Solo erbeutet.
Das alles zusammen brachte mit den LETZTEN Platz mit einer Flasche Piccolo ein – besser als die Mittelplätze, die mit Süßigkeiten „abgespeist“ wurden.

Ich habe also den Spruch „Dummheit frisst, Intelligenz säuft“ ein wenig ad absurdum geführt. Als die Doppelkopf“queen“ zur Tat schreiten wollte, um zu queenen siegen, waren alle Karten fast immer schlecht – und wenn sie mal gut waren, spielte eine andere ein Solo. – Als sie dann spät in der Nacht nach Hause kam, setzte sie sich eine Maske der Schmach und Schande auf und raufte sich die Haare, doch am nächsten Morgen war alles wieder gut.

Zweitens: Clara illuminiert innerhalb von zwei Tagen einen Teil ihrer Wohnung

Mein Motto: Gut hören kann ich schlecht, aber schlecht sehen kann ich gut.

Deswegen bin ich ständig und immer auf gute und helle Lichtquellen angewiesen. Neuerdings sollen die auch LED-bestückt sein, weil das Strom spart, Umwelt schont und gut aussieht. Von der in der A*LDI-Voranzeige gezeigten 4 Sorten Tischleuchten gefielen mir zwei auf Anhieb. Also früh aus dem Bett gequält und mit 3 Stück nach Haus gekommen. Montage mittelprächtig einfachkompliziert, also standen sie bald dort, wo sie Licht verbreiten sollte. Sie gefielen mir so ausnehmend gut, dass ich die Restbestände noch um zwei dezimierte. Vom Geld her bezahlen viele Leute für eine Lampe mehr als ich für meine fünf.

Allein im Schlaf-/Arbeitszimmer leuchten vier – 2 am Arbeitsplatz für Bildschirm/Drucker und Tastatur, eine am Bett, um mir heimzuleuchten und den Traumfänger zu halten und eine am Tisch, weil der Deckenfluter keine Leselampe hat. – Jetzt habe ich ausgesorgt. Der Leuchtarm kann um 350 ° gedreht werden, um 90 ° nach oben geschwenkt werden und die Leuchtröhre kann auch ihre Leuchtrichtung verändern. Der Schalter ist nicht unpassend an einer Strippe, sondern am Ende des Leuchtarms.

Und die fünfte beleuchtet mir das Essen, damit ich keine Gräten verschlucke.

Die Bettlampe tritt im Duo mit der Tischlampe auf:

Und die Küchenlampe lasse ich auch zweispaltig ihr Licht verbreiten.

Drittens: Jetzt bin ich schon in der Küche, da kann ich euch gleich zeigen, wie ich Familienzusammenführung verstehe – warum die allerdings alle am Herd sind, verstehe ich dann doch nicht, denn die richtigen Herdtypen finden sich bei dieser Biersorte nicht. – Es scheint also Mitglieder dieses Namens zu geben, die eine Brauerei besitzen.

Viertens: Es grünt so grün wenn Claras „Blumen blühen“

Zwei Sommer Balkonerfahrungen sagen mir, dass es hier mehr als zwei grüne Daumen braucht, um Pflanzen zu pflegen und zu erhalten. Entweder ist es zu windig oder es regnet zu viel oder die Pflanzen können mich nicht leiden oder ich kann die Pflanzen nicht leiden. Deswegen bin ich auf Schnullifix umgestiegen, der meine beiden Balkonkästen füllt. Jetzt habe ich drei neongrüne Scheiben (10 cm) und 3 ebenfalls in dieser Farbe leuchtende Blumen gekauft und im Schweiße meines Angesichtes zusammengesteckt. Bis ich begriffen hatte, dass sie beidseitig mit weißer Folie bezogen waren, dauerte es eine Zeit. Die kleinen Befestigungsschräubchen steckten so tief im Gewinde, dass ich sie nur mit Hilfe des Nachbarn heraus bekam. – Jetzt kann ich nur hoffen, dass sie nicht beim ersten kräftigen Wind durch die Gegend segeln. – Die verwackelten Fotos sind entstanden. als ich den Doppelkopf-Verlierer-Sekt getrunken hatte.

Fünftens: Clara hat beste Detektivarbeit geleistet

Ich bin ja eine recht eifrige Bloggeschichtenleserin – da macht man sich ja so seine Gedanken, ob da überwiegend die Wahrheit geschrieben wird, ob Bären in großer und in kleiner Form aufgebunden werden oder ob in lustiger Weise „Falschinformationen“ gestreut werden.

Seit längerer Zeit lese ich schmunzelnd bei einem Reihenhausbewohner, der uns bis zu einem gewissen Grad in sein Familienleben Einblick gestattet, der in der schönen Stadt Wien an sein Tagewerk als Abteilungsleiter in einer Fischfabrik schreitet.

So weit, so gut. Clara – gutgläubig, wie sie in den Schlafstunden ihres Lebens meist ist – hat das also alles verinnerlicht. Bis zu dem Punkt, als sie beim Einkaufen folgendes fand:

Frau Mallybeau wird jetzt vor Begeisterung aufschreien, weil sie jetzt eine Quelle gefunden hat, wo sie auch an katholischen Feiertagen Schokolade beziehen kann, denn Wien hat sicherlich andere Feiertage.

Also nicht stinkender Fisch, sondern zart schmelzende Schokolade ist Ihr Tagewerk, Herr Moser! 🙂

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

17 Kommentare zu “Clara hat Unglaubliches geschafft …

  1. Glanzreportage mit halbbitteren Vermutungen und formidabler Wohnungsführung. Habe es genossen – und geh gleich nochmal dies und das gucken und drücke die Daumen, dass du nach dem Arztbesuch noch in Ordnung bist!

    • Du hast (wahrscheinlich) den Nagel mitten auf den Kopf getroffen, VERMUTE ich jetzt einfach mal.
      Der Arztbesuch war völlig harmlos und die ein-nächtliche Dünnpfifforgie ist auch ohne weitere Anzeichen wieder verschwunden.

  2. Hallo Clara und Mallymaus,
    ich sitz hier grade mit einem Roten und bin auch geschafft.
    Claras Fotos finde ich gut, wenn nicht sogar noch besser. Nur das Bier gehört für mich in den Kühlschrank, wovon mein Kumpel Zahnschmerzen bekommt.
    Frage zum Doppelkopfturnier: Warum hast du nur an 3 Tischen gespielt?
    Und dann hätte ich gerne einen link, in dem die Spielregeln mal erklärt werden. Ich hab keine Ahnung, wie das geht.
    Schönen Abend bei dem aktuellen warmen LED-Licht!!
    Jürgen aus Loy

    • Junger Mann, das ist keine Mally-Maus, sondern eine Mallybeau, die allerdings mit Familiennamen Mauswohn heißt. – So viel Zeit muss sein.
      Du kannst 100%ig sicher sein, dass es bei mir keinen Schluck ungekühltes Getränk gibt, Bier schon gar nicht. Diese Flaschen mit dem Extrabier sind leer bzw. beinhalten jetzt Öl, Essig und Olivenöl.
      Die Regeln beim Turnier sind so, dass die Plätze ausgelost werden und insgesamt an drei verschiedenen Tischen gespielt wird. 24 Spiele (8 an jedem Tisch) sind anstrengend genug.
      Hier ist der Link:
      http://www.spielanleitung.org/doppelkopf.html
      doch den hättest du doch sicher auch gefunden, oder?
      Und schon ist es wieder 23 Uhr, noch ein wenig Zeit bis zum Bett.
      Clara aus Marienfelde

  3. Liebe Clara,
    das ist ein wirklich guter und lichtdurchfluteter Jahresbeginn. So bleibt nichts mehr im Dunkeln. 😉
    Gewonnen hast Du auch schon, kannst Du jetzt also auch schon abhaken. 😉
    Oder vielleicht doch die Glückssträhne festhalten????
    Ich wünsche Dir jedenfalls einen wunderschönen,
    fröhlichen Wochenstart und schicke
    liebe Grüße
    moni

    • ach moni, frau wurschtelt sich so durchs Dasein. Ich spiele zwar unheimlich gern, aber im Normalfall kann ich auch gut verlieren. Doch wenn von 24 Spielen bei 20 die Karten so mies sind, dass es keine Chance gibt, dann vergeht auch mir manchmal die Laune.
      Du meinst bitteschön welche Glückssträhne? Die Lampensträhne? Die Dekosträhne? die Strähne: „Pech im Spiel ist Glück in der Liebe?
      Egal wie, ich danke dir für dein Hiersein.
      Herzliche Grüße von Clara

  4. Die Sonnenfänger gefallen mir sehr gut. Du wirst Freude daran haben. Gute Besserung wünsche ich dir.

    • Hallo Ute, bisher fangen die Sonnenfänger bestenfalls Wind und Regen, aber im Sommer traue ich ihnen einiges zu.
      Wofür wünschst du mir gute Besserung? Für bessere Karten, dass ich wieder mal gewinne? Oder habe ich über etwas geklagt, was ich heute schon gar nicht mehr weiß?

    • Ach, jetzt weiß ich es. Nach 14 Uhr war Ruhe. Wenn mich nicht heute Nacht wieder der Wandertrieb Richtung Toilette packt, dann war es eine Eintagsfliege, besser eine Einnachtsfliege.

  5. Ich wurde auch schon als Friedhofsgärtner, Rechtsanwalt oder Abschleppunternehmer enttarnt. 😁 Moser ist kein seltener Name…

  6. Liebe Clara!

    Mit diesem Blogbeitrag hast Du ja wirklich Unglaubliches geschafft. Daraus hätte man auch getrost 5 Artikel machen können.
    Fange ich doch gleich mal hinten an. Die Moser-Schoggi ist meine Standard-Sorte neben Ritter-Sport. Herr Moser kann mich also definitiv als Stammkundin verbuchen. Allerdings nur, solange die Schokolade keinen Fischgeschmack aufweist.
    Deine Lampen hast Du natürlich perfekt arrangiert. Da ist Dein Dekokönnen einmal mehr voll aufgegangen. Und dass die Karten beim Doppelkopf nicht ganz so glücklich aufgegangen sind, hat bestimmt auch nur Positives zu bedeuten. 068 sind vielleicht die Zahlen, die Du beim Lotto als nächstes tippen solltest … 🙂
    Zu dumm, jetzt bekomme ich beim Anblick der Schoggi echt Hunger und habe kein einziges Stückchen mehr im Haus. Ich bin dann mal weg … 🙂

    Liebe Grüße an die Dekoqueen
    Mallybeau

    • Guten Morgen, liebe Mallybeau, genau das gleiche mit den 5 Beiträgen habe ich gestern beim Schreiben auch gedacht. Himmelhoch übertrieben, wieder mal. Aber da mein letzter Beitrag 5 Tage her war, hatte ich Nachholebedürfnis.
      Du weißt ja, was raus muss muss raus. Das habe ich heute Nacht auch gedacht. Da hatte ich mindestens 12 mal Besuch von Herrn Otto, dem flotten. So richtig war da an Schlaf nicht zu denken. – Irgendein Sch… kommt immer.
      Vielleicht ist mir mein Gehirn in die Toilette gerutscht, aber mit den Zahlen 068 für Lottoaktivitäten – da kann ich nichts mit anfangen.
      Jetzt habe ich einen Termin mit S-Bahn-fahren ohne eingebaute Toilette, eine Stunde kann ich noch entscheiden, ob ich ihn wahrnehmen kann.
      Ganz lieben Gruß zu dir
      Schön: Dekoqueen und Dokoqueen unterscheiden sich nur unwesentlich.

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