Claras Allerleiweltsgedanken

Ob mir Lenny beim Fasten hilft?

14 Kommentare

Dieser verfressene Hund hilft mir ganz bestimmt nicht beim Fasten!

Wie lange konnte ich stolz sein, dass ich die 66 kg gehalten habe? Nicht ewig lange, leider. Die Marzipankugelherstellung und die Bäckerei von Kokosmakronen hat da einen DICKEN Strich gemacht durch das Ergebnis, das auf der Waage zu sehen ist.

Da ich aber jetzt weiß, dass es klappt und auch nicht so unendlich lange dauert, nehme ich noch einmal Anlauf. Das nächste Weihnachten mit der nächsten Bäckerei ist ja zum Glück noch richtig weit weg.

Lenny soll mir deswegen helfen, da er auf der Büchse ist, die alle meine Süßigkeiten enthält. Mein Sohn hat für sein Geschäft und für seine Kunden und auch für seine Mama wunderschönes Klebeband mit Werbemotiv machen lassen. Und damit habe ich die grüne Dose so fest verklebt, dass ich da ohne Gewaltanwendung nicht rankomme.

Schau’n wir mal, wie lange es dauert und wie konsequent ich bin. – Doch es droht ja noch eine andere Missetat. In die Geschichte eingegangen ist der „Prager Fenstersturz“ – ich könnte mit dem „Berliner Fensterraub“ Furore machen. Ich drücke einfach das Plastikfenster ein und schon bin ich an den erwünschten Leckerlis, um in Lennys Sprache zu denken.

Ich hoffe, die Büchse bleibt unbeschädigt!

Als ich mich dann so richtig in der Wohnung umsah, habe ich noch andere Sachen gefunden, die ich in einem Hochsicherheitstrakt unterbringen musste. Jetzt stehen also zwei grüne Büchsen in meinem Schrank und warten auf das Ende der Fastenzeit Punkt

 

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Autor: Clara HH

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

14 Kommentare zu “Ob mir Lenny beim Fasten hilft?

  1. Ich musste jetzt herzlich lachen über Mallybeaus Vorschlag mit dem Klebeband auf dem Mund. Ich stelle mir das gerade bildlich vor, weil ich auch eines gebrauchen könnte. Wir wären eine feine Schwatzrunde, gell Clara? 😀 (Das Luftholen hab ich mal weggelassen.)
    Naja und ansonsten müssen wir eben die Hüftbonbons weglassen.
    Grüße an dich

    • Du nun wieder, liebe Gudrun. Ich werde euch beiden morgen den Beweis liefern, wie das so ist mit Klebeband vor der Gusche – und das ohne animierte Erstickungsanfälle, wir wollen ja hier nicht zum Sensationsblog Karriere machen.
      Du sagst das so gelassen: … ansonsten müssen wir eben die Hüftbonbons weglassen – wenn die doch so freundlich grinsen und um Verzehr bitten, förmlich betteln.
      Ihr habt gut lachen – ich warte sehnsüchtig auf mein erstes Frühstück, das um 13.00 Uhr stattfinden wird. Eigentlich ist es für mich überhaupt nicht schwer, vormittags gar nichts zu essen, nur Kaffee und andere Getränke müssen sein. Ich werde es jetzt hoffentlich mit zwei Mahlzeiten pro Tag aushalten und was von den Bauchreserven abgeben. 13.00 Uhr und 21.00 Uhr hielt ich bei meiner Lebensart für angebracht, aber ich muss es noch testen. – Beim letzten Versuch hatte ich ja „nur“ 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten gelassen, aber ich habe gelesen, dass man den Abstand durchaus auf 10 Stunden vergrößern könnte, ohne zu vrhungern.
      Mal ganz im Ernst, ich möchte nicht wissen, wie viele Millionen Menschen am Tag noch nicht einmal zwei gehaltvolle Mahlzeiten am Tag bekommen – und da werde ich doch als wohlgesättigte Europäerin, konkret als Deutsche, mal 6 Wochen mit zwei Essen auskommen. Ich denke, das ist mehr eine Kopfsache – wie beim Einstellen der Raucherei, das war auch nur Kopfsache.
      Sonnige Grüße aus der achten Etage von Clara

  2. Noch schaffe ich es, ohne meterweise Klebeband … Schweinehund ist gerade sehr friedlich… Ich hoffe, ich kann ihn weiter in Schach halten. Ansonsten drohe ich ihm jetzt schon mal vorsichtshalber mit Klebeband 🙂
    Liebe Sonntagsgrüße
    Inge

    • Hallo Inge – das Lennie-Klebeband hat sich sooooooooooooo gefreut, als es mal auf solche schönen grünen Dosen geklebt wurde. Sonst kommt es ja immer nur auf braune Pappkartons.
      Soll ich dir mal vorsichtshalber einen Meter Klebeband beamen?
      Mit lieben Grüßen von Clara

  3. Wenn du mal wie ich unfreiwillig 4 kg abnimmst durch Krankheit, dann beschließt du, nie wieder zu fasten. Das Abnehmen hat mir zwar gut getan, aber tagelang überhaupt keinen Appetit zu haben macht auch keinen Spaß.

    • Hallo Ute, das ist mir noch nie passiert, dass ich unfreiwillig 4 kg abgenommen habe – oder ich habe es damals noch nicht registriert. Bis 2004, als ich noch rauchte und Sport gemacht habe, war mein Gewicht vollkommen uninteressant, da es nie oder selten über 60 kg gegangen ist. – Als ich im Krankenhaus mit meiner schlimmen Nasen- und Rachenop lag, konnte ich kaum etwas essen – und da habe ich sehr gelitten, weil jeder Bissen weh tat.
      Doch jetzt geht es mir immer so, wenn ich keinen Appetit habe, dann leide ich auch nicht darunter, wenn ich nichts esse – und momentan wäre ich nicht unglücklich über das abnehmen, sondern eher über die Krankheit.
      Vor einigen Monaten war ich ja schon bei 73 kg – also 13 kg über meinem eigentlichen Wohlfühlgewicht. Ich bin aber inzwischen schon so vernünftig geworden, dass ich 65 bis 66 wirklich akzeptiere, aber mehr darf es einfach nicht sein, sonst passen all die schönen neue gekauften Hosen nicht mehr.
      Ich hoffe und wünsche dir, dass es dir inzwischen wieder richtig gut geht.

  4. Liebes Model Clara!

    Du gehst das Ganze mal wieder äußerst praktisch und diszipliniert an. Zunächst bekam ich ja einen Schrecken, als ich vom Prager Fenstersturz laß. Ich dachte schon, dass Du Dich dann vor lauter Hunger aus Deinem Obergeschoss hinab in die Tiefe stürzt und zum Berliner Fenstersturz avancierst. Gut, dass nur die kleine Plastikscheibe an der Dose gemeint ist!
    Das stelle ich mir gerade sehr amüsant vor, wenn Deine komplette Küche, die Schränke, die Dosen, … alles mit Klebeband zugeklebt wäre. 🙂
    In jedem Falle ist es eine sehr ungewöhnliche Abnehmmethode. Ich drück die Daumen, dass es funktioniert und Du nicht des nachts vom Heißhunger überfallen wirst und die Leckerlis befreist.

    Liebe Grüße und einen kulinarisch hoffentlich ausgewogenen Sonntag
    Mallybeau

    • Liebe Mallybeau, du nun wieder – amüsierst dich wie Bolle, während ich (freiwillig) hungere. Ich bin einfach nur meiner Zeit voraus und faste jetzt schon – nicht erst in der katholisch verordneten Fastenzeit. – In der Küche wäre es mit dem Zukleben sehr einfach und genügend Klebeband wäre vorhanden. Ich glaube, nur im Kühlschrank sind wirklich sofort essbare Sachen – in allen Schränken müsste man vorher noch die Induktionsplatten mit Töpfen und Wasser darauf anschalten – das hält ab, da es ja „kochen“ bedeutet 🙂 (ich pflege mal wieder mein Anti-Koch-Image)
      Süßigkeiten sind mein absoluter Gewichtskiller, da ich sie unheimlich gern esse. Also müssen eigentlich nur die weggeschlossen oder -geklebt werden.
      Das mit den Heißhungerattacken befürchte ich ja auch – ich werde sie hoffentlich besiegen. Wenn nichts Vernünftiges im Kühlschrank ist, dann klappt das schon.
      Herzliche Grüße von jedem einzelnen Gramm der 68,4 kg 🙂

      • Ich sehe schon, ein genau ausgetüftelter Plan! So wird das bestimmt funktionieren und an Weihnachten kannst Du wieder kräftig zuschlagen 🙂

        • Innige Bitte an den Gott aller Kalorien – ich möchte schon etwas zeitiger als nächstes Weihnachten wieder vernünftig essen – aber Süßigkeiten muss ich in größeren Mengen wirklich meiden.

          • Wenn die Kleberollen in den Regalen aufgebraucht sind, darfst Du wieder an die Dosen ran 🙂

          • Das dürfte so im Jahr 2020 sein. Denn ich konnte mir bei einem meinem Sohn drei Rollen mitnehmen und da ich so wenig Pakete verschicke, wird es wohl so lange dauern. Und ich schwöre dir, ich gehe eher an die Süßigkeiten ran

          • Zur Not kannst Du Dir das Klebeband ja auch vor den Mund kleben 🙂

          • Das wäre natürlich einwandfrei die beste Lösung, wenn ich nicht diese drei verpfuschte Nasenoperation hätte. Da könnte ich doch gleich aus dem Balkon springen, denn mit Klebeband vor dem Mund würde ich glatt weg ersticken. Durch die Nase gibt es nicht genügend Luft. Also lassen wir das so wie es jetzt ist

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