Claras Allerleiweltsgedanken

2 – Fortsetzung WG-Geplauder

27 Kommentare

Lebhaft und bunt geht es bei uns in der WG zu, wenn die Enkel zu Besuch sind. Falls die eigenen nicht reichen, werden noch welche vom Großelterndienst dazu genommen. Der Lütte, den ich gerade betreue, hat mich inzwischen fest in sein Herz geschlossen. Wenn die Buntbemützten da sind, schmunzeln die drei weißen Tanten. Ab und an muss das Beaufsichtigungspersonal ausgewechselt werden, denn die drei Selbstgestrickten sind ganz schön lebhaft.

Aber wir haben auch ein echtes Baby in der WG – der alte Löwe ist Opa geworden und passt sehr, sehr gut auf sein Enkelkind auf – ein ganz süßer Fratz. Wenn er mal zu müde ist oder es ist zu anstrengend, dann kann er die Aufsicht auch an die beiden Wippenbetreiber abgeben, die freuen sich dann, dass so etwas ähnliches wie Zirkusflair aufkommt.

Als dieser junge rote Mann seinen Inhalt unter den WG-Bewohnern verteilt hat, dachten alle, sie wären mittelschwer beschwipst, …

denn als sie auf die Eiffeltürme guckten, dachten sie nicht nur, dass sie doppelt sehen. Nein, der Turm hatte sich vervielfacht.

Als letzte dienstliche Handlung wurde vom Schriftführer ein Brotauto geordert, das einmal in der Woche liefert. Wenn so viele hungrige Mäuler gestopft werden müssen, dann lohnt sich schon eine Lieferung.

So, jetzt ist der WG-Klatsch beendet. Einen schönen Tag wünsche ich euch.

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Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

27 Kommentare zu “2 – Fortsetzung WG-Geplauder

  1. Deine Bewohner sind ja allerliebst. Doch am meisten zum Schmunzeln brachte mich Hövels Craftbock. Allein dieses Wort bockt ja schon ungemein und ich als Böckin habe ein Herz für Craftböcke, Männlein wie Weiblein. Ich fürchte, wenn ich Fee mir diese Flasche Craftbock einverleiben würde, möglichst noch auf Ex, wäre ich anschließend ein Schlaffrock, ein Schlabberlock und vor allem rotbockig. Nein, ich meine natürlich -bäckig. Wie Rotbäckchen. Wo war ich gerade? Ah, ja. Bei den Selbstgestrickten. Texte zum Beispiel….wann kam die Fortsetzung von diesem…
    ….aber bleiben wir ruhig bei den Tanten. Die waren beschwipst. Vom Bockhaben?
    Huch?
    ich lasse jetzt dieses Assoziieren sein.
    Ich komme von Söckchen auf Böckchen….schlimmschlimm…..
    Bocka Schicka! :-)))

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    • Ach ja, Feechen Fieselschweif ist ja Steinbock (ohne lange Rute). Wenn es diese Craftbockflaschen hier im normalen Laden gäbe wie die anderen, würde ich dir glattweg eine spendieren. So musst du jetzt mit den normalen zufrieen sein, damit dein Böckchen im Schlabberlook bisschen Futter bekommt.

      Ich sehe dich jetzt schon als Rotbäckchen mit einer grünen Mütze auf, weil die Etiketten so viel grün haben.
      Und???? Rausch schon ausgeschlafen?
      Da du ja meinen Gruß jetzt eh nicht hörst, bin ich lieber still, damit du schlafen kannst.

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  2. Eine tolle Truppe.
    Da fühlen sich die Enkel sicher wohl🙂

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  3. Hab ich so gern gelesen! Tippen geht grad schwer wegen Fingernagelbettentzündung, in Behandlung. Bis bald

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    • Ooooooooooh, da können wir uns doch zu einem Deal zusammentun. Ich nehme dir für eine Woche deinen Finger samt Entzündung ab und in der nächsten Woche bekommst du dann meinen Zeh – so sind wir beide wenigstens für eine Woche beschwerdefrei. Und danach ist alles wieder in Ordnung.
      Ich überlege ernsthaft, was ich von der Fußpflegerin als Wiedergutmachung verlangen kann. Ich gehe morgen noch einmal zu ihr und will wenigstens das Geld für die Behandlung und für die beiden Tuben mit Salbe. Sie soll mir nicht damit kommen, dass sie mir die nächste Behandlung schenkt – zu solch einer Institution will ich so schnell nicht wieder.

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  4. Das mit deinem Großelterndienst finde ich Klasse, weil du den Kindern etwas geben kannst, was sie so nicht hätten.Soziale Kontakte außerhalb der Familie halte ich für wichtig. Viel Freude noch bei deinen Unternehmungen.
    Grüße aus dem novembergrauen Leipzig.
    (Winter ist hier einfach scheußlich.)

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    • Hallo Gudrun, der Junge, den ich jetzt betreue, hat Großeltern, aber die wohnen in Warnemünde. Und die Mutter muss öfters am Sonntag arbeiten. Der Junge ist die Hälfte der Zeit bei seinem Vater, deshalb ist für die Mutter die Sache etwas entspannter.
      Ich finde für Kinder Kontakte außerhalb der Familie auch für sehr wichtig, damit sie ein umfassenderes Bild von ihrer Umwelt bekommen.
      Liebe Grüße an dich

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      • Ach ja, mit dem weit weg wohnen kenne ich mich ja aus. Fein, dass der Junge nicht alleine ist, wenn seine Mutter arbeitet. Ich finde das gut.

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        • Ich auch. Heutzutage ist es allerdings so, dass Mütter oder Eltern kaum ihre 10jährigen oder noch älter allein lassen. Ich glaube, heutzutage ist viel zu viel Angst, aber auch viel zu wenig Vertrauen von Eltern in ihre Kinder gegeben. Wenn ich so überlege, was ich meinen „zugemutet“ habe, da käme ich heute mit dem Jugendamt in Konflikt.

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    • Gudrun: …was Du da so schreibst über den Großelterndienst…
      …genau das finde ich auch…
      Liebe Grüße nach Leipzig …

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      • Hättste noch kleinere Kinder und tätste im großen B wohnen, würdsch deine oooch hüten!

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        • Hätte hätte Fahrradkette, jaja…😉
          Meine Beiden haben großes Großelternglück – genau so wie ich. Bis auf einen sind noch alle vorhanden (hoffentlich noch lange!✨✨✨)
          Nicht jedem vertraute ich meine Kiddies gleichgerne an als sie noch klein waren – bei Dir wären sie jedoch super behütet gewesen.✨

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          • Darf ich widersprechen??? Nein? Mache ich aber trotzdem. Manche Eltern waren da offensichtlich manchmal anderer Meinung. Ich habe IMMER versucht, die Kinder zur Eigenständigkeit zu erziehen.
            Einer schmiss mich fast raus, als ich seinen 6jährigen (kurz vor der Einschulung) am hellerlichten Tag mehr oder weniger allein um einen Häuserblock fahren ließ, wo er über KEINE Straße musste – sondern er musste nur rollern.
            Und die andere Geschichte finde ich nicht mehr im Blog – da musste ich ein kleines Mädchen in einem Café einem Ehepaar und der Servierkraft für 10 Minuten anvertrauen, weil ich etwas suchen musste, was das Kind verloren hatte. – Mit ihr zusammen hätte ich es nicht geschafft.
            Der hat den Minijob gleich und sofort mir gekündigt.
            Also gut, dass deine Kinder schon groß sind.

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          • Ach, Du… kein Kind wird stark und unabhängig dadurch, dass man es überbehütet. Und dass diese Leute Angst hatten, dass ihren Kindern etwas geschehen könnte, da zeigt umgekehrt, wie wenig Vertrauen sie in ihre Kinder hatten. Diese armen Kinder werden es später einmal sehr schwer haben- nämlich wenn die Sicherheit von Mama und Papa wegbricht. Und das da draußen ist kein Wunschkonzert wie du weißt und auch keine Kegelbahn. Sondern das ist Wildbahn…
            Ich kann nur befürworten wie du Kindern Mut machst, dass sie sich auch alleine etwas zutrauen. So wichtig…

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          • Besser hätte ich meine Wunschgroßelternsicht und -tätigkeit nicht einschätzen können. Die Kinder mussten sich längere Zeit erst mein Vertrauen in sie erarbeiten, denn ich musste mich schon auf sie verlassen können.
            Der zuletzt beschriebene Vater mit dem Minijob war besonders ängstlich, aber auch eklig. Ich musste zwei Mädchen hüten – eine 5, die andere 2,5. Also war ich auf dem Spielplatz immer mehr bei der Kleinen, weil die mehr Hilfe brauchte. Als die Große mal vom Klettergerüst so blöd absprang, dass sie sich das Knie geschürft hat, hat er mich zur Sau gemacht, als wenn ich ein Schulkind war. Er war Professor in der Lehre – also er hat gelehrt – und vielleicht hielt er mich für eine Studentin, dieser Idiot. Die Mutter war ok.

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          • Ui, ein angehender Professor. Eine hohe akademische Bildung sagt nix Über eine Ausbildung der Gefühle aus. Diese besteht in den Grundlagen aus der Entwicklung eines Bewusstseins, das in der Lage ist, seine Gefühle zu beherrschen und differenziert zu denken. Nicht wissenschaftlich schlussfolgernd und akademisch sich zudünkelnd, sondern mit einem offenen Verstand. Ich könnte diesem Professoren-Vater höchstens seine (vermutliche) Jugend als Erklärung für sein Verhalten zurechnen und gleichzeitig wird ein Überbehüten erkennbar, Verlustangst, Unausgegorenes, was Du nicht weißt. Der hielt Dich nicht für eine Studentin. Dem tat einfach das aufgeschürfte Knie seiner Tochter weh und vielleicht bekamst Du seinen Selbstvorwurf unverdünnt ins Auge gerammt, Weil er dich braucht um auf sein Kind aufzupassen.
            Autsch, das tut weh. Papahat versagt…😉

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          • Komisch – ich hatte nur eine einzige Oma aus der Großelterngeneration und meine Kinder auch – nämlich meine Mutter. Meine Enkel haben durch meine Scheidung eine neue Oma dazu bekommen – und sie haben ja auch noch den Opa – da ist es also schon wieder vielfältiger.

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  5. einen schöne Tag dir

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  6. Liebe Löwenbändigerin!

    Wenn Du Deine Enkel zu Gast hast, kannst Du ja mit den Adventskalendermasken ein Spiel erfinden. Ich bin mir sicher, dass Euch da ganz ulkige Sachen einfallen werden. Ohnehin hast Du all die Basteleien perfekt arrangiert. Es überrascht mich, dass die WG-Anwärter bei Dir nicht Schlange stehen. Aber ich würde als Voraussetzung eines Mitbewohners eindeutig vorher festlegen, dass er kochen können muss. Dann hast Du diese Arbeit vom Hals und kannst Dich in aller Ruhe um andere Dinge kümmern. Und Schnee schippen fällt natürlich auch flach … ganz im Gegensatz zu hier. da ist über Nacht noch einiges dazu gekommen. Brrrr, also raus, bevor noch jemand auf dem Gehweg ausrutscht 🙂
    Ich wünsch Dir einen gemütlichen und warmen Sonntag…

    Liebe Grüße
    Mallybeau

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    • Liebe Weltmeisterin im Schneeschippen mit Namen Mallybeau, wenn du mich so formidabel anschreibst, muss ich mir ja auch mal was Außergewöhnliches einfallen lassen. Und ich wünsche dir, dass nicht mehr so viel Neuschnee fällt, so dass deine Tätigkeit wirklich extraordinary wird.
      Bloß gut, dass ich weder einen lebenden Hund noch eine hölzerne Schneeschaufel betreuen muss – beide würden an mir verzweifeln, wenn ich um 10.30 die Augen aufschlage. Dieses Mal gilt noch nicht einmal die Entschuldigung des zu frühen Bettganges, denn ich lag schon 2.00 Uhr unter meiner Decke. Allerdings konnte ich den Prozess des Einschlafens nicht mehr so richtig überwachen 🙂
      Jetzt habe ich mir erst mal eine große Tasse Kaffee gemacht – frisch gemahlen – doch ich hätte mehr Kaffeepulver in die Kanne schaufeln können – merken für das nächste Mal: gehäufte Kaffeemesslöffel. (Das ist ja ein lustiges Wort, in jeder Silbe ein Doppelkonsonant.
      Das mit den Adventsmaskenspiel wird nicht klappen – die kleinen Enkel hier im Regal stehen so etwas von stoisch und ruhig hier, die kann ich mit nichts begeistern. Der Wunschenkel hat für alles höchstens 1 – 2 Minuten Aufmerksamkeit übrig und die echten kommen ja so gut wie nie gemeinsam zu mir. Aber der Herr Ex-SPD-Minister kann ruhig allein und untätig bei mir rumstehen.
      Das Löwenbaby habe ich aus meinem „untergehenden“ Auto gerettet – es hat mich zuuuuuuuuuuuuuuu lange begleitet, als dass es jetzt einfach so verschwinden könnte.
      Ich glaube langsam, mein Wille, eine neue Mitbewohnerin zu bekommen, ist einfach nicht ausgeprägt genug, Ich werde mir mal ein anderes Veröffentlichungsmedium aussuchen und gucken, ob ich dann dort auch so wählerisch bin. Verstehen ist für mich immer noch wichtiger als bekocht zu werden – wer weiß, wie meine Waage verrückt spielen würde, wenn ich auch noch jeden Tag gutes Essen bekäme.
      Jetzt muss ich endlich unter die Dusche.
      Und tschüss sagt Clara

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      • Oh richtig, das mit dem Diät halten wäre dann wirklich schwerer, wenn Du immer ein leckeres Mahl eines Mitbewohners bekommen würdest.
        Du kannst Dein Zimmer ja auch für Touristen vermieten, die sind dann sowieso nie lange da …

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        • Das ist wohl per Hausordnung verboten, und das finde ich auch ganz gut, denn Touristen könnten manchmal sehr seltsames Verhalten an den Tag legen. Na gut, hier vielleicht nicht, da ich ja nur eine Person unterbringen will und kann und dann auch nur eine Frau. Aber ich Anspruchsvolle will ja eine „Langzeitbeziehung“, wenn auch keine Liebesbeziehung 🙂
          Ich sitze immer noch im Schlafanzug vor dem Computer, ich kleines Schlafmonster.

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