Claras Allerleiweltsgedanken

Vor paar Tagen hätte ich beinahe …

22 Kommentare

… einen Busfahrer geknutscht

Mein Zeh macht ja nach wie vor Probleme, sogar mehr als vor Tagen. Die Ursache hat am 4. Januar stattgefunden, die Folgen spüre ich noch heute.

Deswegen kann ich nicht schnell gehen, laufe immer noch an einem Fuß mit „Pantoffel“. Ich sehe den Bus kommen, aber die Haltestelle noch 100 m weit entfernt. So schnell wie möglich „hinke“ ich Richtung Haltestelle. Doch da niemand ein- oder aussteigen will, fährt der Bus durch und somit keine Chance für mich.

Doch was ist das??? Direkt neben mir stoppt er, öffnet die Tür und ich kann einsteigen.

So etwas Freundliches kann man hier nur von ausländischen Fahrern erleben, die Berliner können sich wahrscheinlich nicht zu so einem Akt der Nächstenliebe hinreißen lassen.

Anders war das noch im letzten Jahrhundert, als ich mein eigenes Busunternehmen hatte.

 

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Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

22 Kommentare zu “Vor paar Tagen hätte ich beinahe …

  1. Aber nur fast geknutscht?? Und wunderbar, dass du wieder richtige Schuhe an beiden Füßen anziehen kannst!
    Ich hab grad ein anderes Fußproblem. Durch die starken Medikamente wegen der Schulter habe ich nicht gemerkt, wie ich mir den linken Fuß verlatscht habe. Nun habe ich eine sehr schmerzhafte Druckstelle in der Nähe des Ballens und kann barfuß gar nicht laufen, mit meinen vorhanden, aber leider ewig nicht genutzten Einlagen geht es. Aber übernächste Woche Messe. 4 Tage! Das ist die Härte. Nun suche ich Schuhe, die auch mit Einlagen passen für diesen Härtefall. Aussehen müssen sie auch noch an der Business- Frau. Eigentliche Schuhgröße 42. Wenn verfügbar bestelle ich bis Gr. 43. 4 Paar durften schon zurück zu Tante Amazon. Herrje!

    • Hallo Miki – ich weiß gar nicht, welche „Probleme“ am Körper am unangenehmsten sind – offenbar immer die, die man gerade hat. Bei mir scheint es nun wirklich überstanden zu sein, aber meine normalen Schuhe mit Klettverschluss sind zum Glück vorn ziemlich Platz-einräumend.
      Schuhe online zu kaufen, erschiene mir als zu großes Risiko – obwohl ich meistens Glück habe, da ich einen Allerleiweltsfuß habe. Wenn die „Allerleiweltsgedankenclara“ dieses Motto schon als Blogunterschrift hat, funktioniert das eben auch für Füße. – Ich drücke dir die Daumen, dass du bei der Messe ohne Schmerzen auftreten kannst und dennoch einen Businessfraueneindruck machst, wenn dir jemand tatsächlich auf die Füße schauen sollte.
      Schönwettergrüße zu dir von Clara

  2. von einem busfahrer las ich mal, der immer extra früher losfuhr, oder so tat, um die „Äpfelchen“ der rennenden Jungmädchen zu sehen…

    • Wenn er sich auf das Sehen beschränkte, da will ich das gerade noch so durchgehen lassen, obwohl es schon ein wenig „perverseigenartig“ ist und sich zu schlimmerem auswachsen kann. Gab es da nicht vor kurzem einen „Tatort“ oder so etwas ähnliches, wo ein Lehrer den guten Familienvater mimte und alles dran setzte, um sich an kleinen Mädchen hochzugeilen?

  3. der ist eben nicht blind durch die Gegend gefahren und hat dich gesehen-toll sowas

  4. Moin, moin,
    natürlich ist e total nett, wenn ein Busfahrer für dich einen Zwischenstopp einlegt. Ich weiß aber aus alten Zeiten, dass es haftungstechnisch ein Riesenproblem werden kann. Kommst du irgendwie ins straucheln oder pennt ein anderer Autofahrer und fährt gegen den auf freier Strecke stehenden Bus, kommt der Fahrer bös in Not.
    Jeder Zusatzstopp kostet zusätzlich Zeit. 3 Stopps bringen da sicher 2 Minuten. Das könnte für Umsteiger bedeuten, dass ihr Anschluss an der übernächsten Haltestelle weg ist.
    Hat also alles zwei Seiten und hat nicht nur mit der sagenhaften (Un)Freundlichkeit vieler Fahrer zu tun. Auch ich habe mich als Schüler immer gefreut, wenn ein Fahrer an einer roten Ampel noch einmal schnell die Tür aufmachte, seine Dienstanweisungen erlaubten das aber eigentlich nicht.
    Gruß Frank

    • Hallo und guten Morgen, lieber Frank,
      erst nur kurz zur (mathematischen) Logik: Ob mich der Bus an der 100 m entfernten Haltestelle hätte einsteigen lassen, aber stattdessen dort durchfuhr, weil kein Haltebedarfsgrund vorhanden war, und mich später einsteigen ließ, machte keinen zeitlichen Unterschied. Auf einer Busspur ist das Halten mit gesetztem Blinker auch nicht so dramatisch.
      Berlin bzw. natürlich seine Fahrgäste haben (nach meiner Beobachtung) eher die Tatsache zu verkraften, dass die Busse an vielen Haltestellen durchfahren und damit Zeit sparen – dann aber an den nächsten Haltestellen viel zu früh fahren. Fährt der Bus im 20-Minuten-Takt und ist keine elektronische Anzeigetafel vorhanden, kann man sich in der Kälte einen Wolf frieren, weil der Bus eben 4 Minuten zu FRÜH gefahren ist. Es gibt korrekte Busfahrer, die dennoch anhalten und stoppen, auch wenn keiner ein- oder aussteigt, um in etwa den Fahrplan einzuhalten. – Einen später kommenden Bus verkraften hier alle – oder müssen es verkraften – das andere ist viel schwerer.
      Und zur Beruhigung: Ich habe in meiner fast 50jährigen Anwesenheit in Berlin diese Art des Entgegenkommens so oft erlebt, dass ich es an einer Hand zählen kann. Hingegen andere Rüpeligkeiten schlimmster Art sind mir schon oft begegnet.
      Die Deutschen sollten manchmal die Menschlichkeit bei ihren vielen, vielen, vielen Anweisungen und Dienstvorschriften nicht vergessen.
      Und tschüss sagt Clara

    • Ich noch mal. Heute musste ich zur Physiotherapie. Der Bus fährt 9.38 Uhr. 9.36 war ich schon da und konnte mindestens 1 Minute die Straße überwachen. Er war offenbar schon wieder weg, denn er überholte mich auch nicht, als ich die Strecke lief. Und genau das ist hier üblich – durchfahren, wenn keiner drückt und steht – da kann ja die Pause am Ende der Strecke länger sein.

  5. Guten Morgen, Du in der Big city, ich, Vorstadtkrokodil, kenne das: Rücksichtnahme von Busfahrern. Hier in meinem Örtchen wohnen viele alte und kranke Leutz, die schlecht zu Fuß sind. Die Busse lassen dich auch raus wo du willst, wenn du darum bittest.
    Das ist etwas sehr Gutes hier. Und mich freut grad, dass es das auch bei Dir gibt, wo nicht der Fuchs‘ mit jedem Hasen per Du ist. Ich Sitz entweder ganz vorn oder ganz hinten. Ich kenn sie alle, die Fahrer. Nicht mit Namen. Aber jeden für ein paar freundliche Worte und fragen nach dem Wohlergehen. Etwas Quatscherei über das Wetter. Der Russe flirtet immer mit mir und dem Vollbart, der mit seinem Charme kniepig ist, brachte ich zum Lachen, weil ich die in meiner Hosentasche poplissierte Fahrkarte nicht in den Fahrkartenautomatenschlitz hineingefummelt bekam und flüstrig vor mich hin schimpfte: Ist dieser Automat etwa noch Jungfrau?
    Er wieherte so laut los. Seither grinst er immer. So kann Frau auch mit kleinen Sachen Busfahrmännern Freude machen. Frau Yeliz hingegen hat die Haare rot. Nicht echt, klaro-aber steht ihr umwerfend gut. Neuerdings fährt sie eine Blume im Bus spazieren. Steckt in so einer kleinen Vase, die mit einem Saugnapf am Armaturenbrett pappt. Von meinen letztens gekauften Tulpen schenkte ich ihr eine gelbe mit Rosa an den Spitzen.
    Was erzähl ich hier bloß alles?😉
    Komm gut durch den Morgen. Clara ist hier noch etwas verschlafen und ganz rosa.
    🧚‍♀️

    • Mein Gott, Feechen, was habe ich gelacht, schön, dass du all soetwas hier bei mir erzählst. Gut, dass alles fest saß wie Busenheber, Mundinnenbewohner und anderes.
      Am späten Abend, wo alle geschäftigen Fußgänger und auch viele der übereiligen Autofahrer entweder schon schlafen oder vor dem hauseigenen flimmernden Viereck sitzen, soll es schon mal vorkommen, dass Busfahrer außerplanmäßig halten. Aber ich könnte das hier nicht testen, da der eine Bus wirklich DIREKT vor meiner Tür hält und der andere nicht in meiner Straße fährt. Bekomme ich den ersten, dann bin ich vollkommen zufrieden. – Vor Monaten fuhren die Busfahrer in der späten Nacht an der S-Bahn-Station oft früher ab. Da keine elektronische Anzeige vorhanden, wusste ich das nicht. Und da die Abstände nachts 20 Minuten sind, konnte das ganz schön kalt werden. Zweimal beschwerte ich mich und jetzt warten sie an dieser Haltestelle auf ihre reguläre Abfahrtszeit. Geht doch!!!!
      Du kannst ja richtig keck sein mit deiner Bemerkung: „Ist dieser Automat etwa noch Jungfrau?“. Und das mit der Tulpe für die Scheiben-Kleb-Vase ist natürlich typisch Fee! Meiner Meinung nach klebt die Vase nämlich an der Scheibe und nicht am Armaturenbrett – zumindest dann, wenn sie Wasser enthält. 🙂
      Was verwirrst du eine alte Frau immer damit, Clara mit Clara zu vergleichen – und das, wenn ich noch nicht richtig wach bin, weil der Kaffee noch in der Tasse und noch nicht im Magen ist.
      Und tschüss sagt Clara, die Einmalige *großgrins = gg“

  6. Liebe Hinke-Clara!

    Wahrscheinlich war der Fahrer früher bei Deiner Buslinie angestellt und hat Dich nun wieder erkannt. Ist doch klar, dass er da hält. Eigentlich hätte er Dich korrekterweise noch bis vor die Haustüre bzw. bis direkt zu Deinem Zielort fahren sollen. Aber wie ich Dich kenne, hättest Du das nicht gewollt, bevor der aufmerksame Herr Scherereien mit seinem neuen Vorgesetzten bekommt. Tja, lila Freunde sind eben selten. Und wenn man sie mal sieht, muss man sie auch gut behandeln. 🙂

    Liebe Grüße aus dem Schneechaos
    Mallybeau
    PS.: Ich wäre gern mit dem Doppeldecker gefahren, der sieht schön nostalgisch aus…..

    • Wie süß: Mallybeau grüßt aus dem Schneechaos, wo ich zuerst „Schneechen“ gelesen habe 🙂
      wenn ich mich gut erinnere, sah der Fahrer nicht so aus, als wenn er schon 1913 im Dienst gewesen wäre – aber du weißt ja, manchmal irre ich mich. – Und er hat mich bis vor die Haustür gefahren, denn die Haltestelle, bei der ich den Bus verließ, ist bei mir auf der anderen Straßenseite. Also alles paletti.
      Es fahren noch viele Doppeldecker in Berlin und alle Kinder, die ich jemals betreut habe, wollten natürlich immer nach oben. Es ist schwer, ihnen klarzumachen, dass es sich für 2 Haltestellen nicht lohnt. – Und der Hauptgewinn mit Zusatzzahl ist es natürlich, wenn wir dann bei einer längeren Fahrt vorn in der ersten Reihe sitzen können. Nur dort lohnt es sich, beim Fahren kräftig mit den Lippen zu blasen bbbbbbbbbbbbbrrrrrrrrrrrrrrrr und die Scheibe vollzuspucken. Nein, das machen wir natürlich nicht.
      Berlin überlegt ja, Elektrobusse anzuschaffen, die NICHT an einer Oberleitung hängen. Da soll es aber Pannen gegeben haben. Ob die dann futuristisch oder nostalgisch aussähen, kann ich dir nicht sagen.
      Jetzt muss ich mich langsam beeilen.
      Wunderschöne Gutenmorgengrüße von Clara

      • Beeilen? Wohin geht es diesmal? Holt Dich der Busfahrer zu einem Rendezvous ab? 🙂

        • Dir darf man auch kein Stichwort liefern 🙂 – erst einmal sollte ich mich beeilen, um aus den Schlafsachen in Tagsachen zu kommen. Dann muss ich zur Physiotherapie, worüber ich auch bald fotografisch berichten werde und dann muss ich (ausnahmsweise) zwei Jungen vom Hort abholen, weil die Mutter eine Versammlung hat. Also volles Programm.
          Tschüsssssssssssssssssssssssssssschen

          • Wie sage ich so oft: „Erstens kommt es anders zweitens als frau denkt“
            Die Mama der beiden hat gerade angerufen und gesagt, dass sich der Termin verschoben hat und ich die Jungen nicht abholen sollmussdarfkann – ich hoffe, dass ich das dann nächste Woche mache, denn sonst komme ich noch ganz aus der Übung, wie man mit kleinen klugen schwatzhaften hübschen Jungen umzugehen hat.

  7. Das war wirklich sehr aufmerksam und ist durchaus nicht die Regel. Solche Erlebnisse tun der Seele mehr als gut. Und vielleicht hilft es ein bisschen, dass dein Zeh nun mal etwas schneller heilt. Ich wünsche dir das.
    Nächtliche Grüße von der Gudrun.

    • Ich war heute noch einmal bei der Fußpflegerin. Sie hat eine Spitze des Nagels abgeschnitten, der sich in das Fleisch hinein bohrte. Es tat natürlich tierisch weh. Aber jetzt scheint es wirklich so zu sein, als wenn es besser wird. Sie hat wieder was unter den Nagel gesteckt, damit er über die kritische Stelle hinauswachsen kann. Und ich habe mein Geld von der Behandlung zurückverlangt. Ich zahle doch nicht und dann leide ich wochenlang. Gute Nacht du Liebe, schlaf schön

      • Wääääää, das friert es mich gleich. Gute Besserung für dich und deinen Zeh. Ich hoffe, dass ich noch lange meine Füße „zu mir her“ bekomme. So lange ich das schaffe, mache ich die Fußpflege selber. Das dauert, aber egal. 🙂

        • Es wird!!!! Ich habe heute seit Wochen das erste Mal richtige Schuhe an beiden Füßen an.
          Ich habe das ja auch bis Dezember 2017 allein gemacht und werde es auch in Zukunft so machen. Aber die Hautärztin meinte, wegen der beiden befallenen Zehennägel sollte ich doch mal zur Fußpflege gehen. – Das wars, so schnell nicht wieder.

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