Claras Allerleiweltsgedanken


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Einmal A*L*D*I , heißt nicht …

… immer ALDI, doch heute noch einmal, aber nicht nur

Ach Clara, was ist das wieder für eine konfuse Überschrift – bist du nicht ausgeschlafen? Bist du zu müde zum Schreiben und solltest längst im Bett liegen? – Egal – wer C(lara) sagt, muss auch A(ldi) sagen. 🙂 oder umgekehrt.

In Preisbereichen unter 5,00 € kann ich manchmal ganz großzügig mit dem Kaufen sein.

Mein Waschbeckenstöpsel war nicht nur unschön, er war einfach schon schlimm „abgebraucht“. Dann gab es beim großen A-Discounter Stöpsel in 8 Designs – fast alle hätten mir gefallen, aber nicht alle hätten mir in meinem Bad gefallen.

Nachdem ich die kurze „Dummphase“ überwunden hatte und merkte, dass ich die untere Schraube genau auf die benötigte Höhe einstellen kann, behielt ich zwei. – Jetzt macht das Zahnpastaspucken ins Becken gleich noch einmal so viel Freude. Im Bad gibt es ja so vieles in Grün.

Und der zweite passt sich dem maritimen Ambiente im Bad an. Für das Waschbecken fand ich ihn weniger geeignet, also wurde er in die Dekoration verbannt.

Hätte ich meinen „geliebten“ A-Discounter nicht gleich um die Ecke, könnte ich euch jetzt nicht das Foto meiner rotblühenden Überlauf-Brems-Blume einstellen.

Tja, was ist noch so alles Un-Interessantes bei mir passiert. – Da ich ja vor längeren Zeiten ein sehr bevorzugtes Beklaut-Werden-Opfer war, bin ich bei Gelddingen sehr vorsichtig geworden.

Ich brauchte meine Visacard – und fand sie nicht, nirgendwo, wo ich sonst solche Wertvolldinge aufbewahre. Und ruhig und gelassen bleiben – das war noch nie mein Ding – und wird es für die restlichen Jahre meines Daseins auch nicht werden.

Also sofort bei der DIBA angerufen und sie sperren lassen. – Ich schwöre euch, eine halbe Stunde später fand ich sie und wollte die Sperre aufheben lassen. Das geht nicht – einmal gesperrt = immer gesperrt.

Also Löwe ade! Ich weiß gar nicht, ob die Bank die Karten nach Tierkreiszeichen vergibt???? *grins* – Oder ob das Hamburger Musical „König der Löwen“ die Visakartenherstellung sponsert?

Zuerst wollte ich keine neue mehr haben, doch dann fiel mir ein, dass ich für Marokko dringend eine benötige. – Mal sehen, welchem Tierkreiszeichen mich die Bank mit der nächsten Karte zuordnet?

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Das nächste Foto könnt ihr „Willensstärke-Test“ oder auch „Produkttest“ nennen. Das Experiment mit den verklebten Dosen wurde abgebrochen – es fehlte die „Powermotivation“ bitte beide Wortbestände in neudenglisch aussprechen.

„Produkttest“ deswegen, weil ich ja alles reichlichst mit dem Klebeband aus dem Geschäft meines Sohnes zugeklebt habe. – Als ich das Band entfernen wollte, habe ich unfein wie eine „Droschkenkutscherin“ geflucht – denn überall blieben Klebereste, die ich im Schweiße meines Angesichtes entfernen musste. – Das hat sicherlich einige Kalorien gekostet.


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Will sich jemand beliebt machen?

Bei mir? Aber das „beliebt“ müsste in dicken, fetten Gänsebeinen stehen.

Also, das wäre das Supergeschenk für mich. Ich habe zwar schon eine elektronische Küchenwaage, die mir auch schon gute Dienste geleistet hat, aber die ist ohne Aufschrift.

Und jetzt gerade hatte ALDI diese im Angebot – wie „passend zu mir!

So wäre noch besser! Aber die werden nicht eine ganze Produktionsreihe auf mich einrichten 🙂


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Großmamas haben das Parlament erfolgreich gestürmt (2)

(Für die heutige 400-Wort-Überlänge des Posts ist mir keine glaubwürdige Erklärung eingefallen 🙂 )

Doch eine. Finbar = Lu hat gestern kommentiert, dass ich hier so gern und viel schreibe. Das liegt sicher daran, dass hier keiner zu mir sagt: „Deutschland fehlt ein kleiner H*i*t*l*e*r, der wieder Ordnung schafft.“ (ich übertreibe leider nicht, das habe ich zu hören bekommen) Also ist das echte Leben manchmal weitaus schlimmer als das virtuelle.

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Anschließend an diesen Bericht „Großeltern stürmen das Parlament“ kommt jetzt die Fortsetzung

Vielleicht nicht richtig als Abgeordnete, aber zumindest jetzt hier als Gäste – im wunderbaren Potsdamer Landtagsschloss.

Der letzte Beitrag hat ja ein wenig Theorie zu der Schlossbauerei gebracht – und jetzt sind wir im Inneren des Gebäudes – weil wir neugierig sind, weil wir frieren – vielleicht nur ich, die anderen sind wärmer angezogen.

Wir bekamen einen „schnuckeligen“ Erklärer, der selbst noch Student der Pädagogik mit den Fächern Deutsch und Politologie ist. Er machte seine Sache gut und engagiert. Seinen von mir sehr gelobten Schal mit lila Einfärbungen wollte er mir partout nicht schenken :-). Er erzählte mir nur, dass er ihn aus Budapest – also quasi um die Ecke 🙂 – mitgebracht hat.

Der Architekt Kulka hatte bestimmt eine sehr knifflige Aufgabe vor sich, weil er sich an die vorgegebenen Maße halten musste. Das in weiß gehaltene Knobelsdorff-Treppenhaus hat in den Ecken Figuren, die aus dem alten Schloss erhalten geblieben sind. Nur beim Geländer wich Prof. Kulka vom Original ab, auch wenn das die Bürgerinitiative „Mitteschön“  heftig gefordert hat. Die Außenfassade ist ja auch von Knobelsdorff gewesen. – An der Decke des Treppenhauses blieb man historisch.

Im Foyer laden bequeme rote Sitzbänke ein, ein Päuschen zu machen oder sich nur zu setzen, wenn die Füße müde sind. Da meine rote Küche keinen Platz für solche Luxusmöbel hat, kommt in mir auch keinerlei Begehrgedanke auf.

Der weiße Adler über der Tür auf weißem Grund hat seine eigene Geschichte. Er hing auf Vorschlag des Architekten zuerst im Plenarsaal, fand dort aber nicht das Gefallen aller Fraktionen, die lieber den Brandenburger Adler haben wollten. Deswegen musste er ins Foyer auswandern.

Der Plenarsaal bekam seinen roten Adler, aber in recht klein.

Sie scheinen sich bis auf die Farbe sehr ähnlich oder gar identisch zu sein.

Dann lauschten wir in einem Raum mit Leinwand den Ausführungen des Studenten. Unter den Stühlen war ein Glasboden, der einen Teil des Fundamentes des ursprünglichen Schlosses zeigte. – Ein wenig ist es ein eigenartiges Gefühl, wenn der eigene Stuhl auf einer Glasplatte steht – irgendwie traut man der Festigkeit nicht so richtig.

Die kleinen Details waren es, die mir gut gefielen – so zum Beispiel diese runden Treppenstufen. Ist doch mal was anderes.

So, jetzt gingen wir endlich zum Herzstück des Arbeitsschlosses – zum Plenarsaal, der von den Farben weiß und rot dominiert wird. Brandenburg ist ja eines der wenigen SPD-regierten Länder. Die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg als auch Meck-Pomm, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz  werden ebenfalls von dieser Partei auf dem absteigenden Ast regiert. Wer weiß, wie es in der nächsten Legislaturperiode aussieht.

Bei dem ausliegenden Infomaterial war auch ein Plan mit der Sitzordnung der Abgeordneten dabei. Von den 88 Abgeordneten sind

  • 30 SPD – davon 15 Frauen, also fifty/fifty
  • 21  CDU – davon nur 5 Frauen (Chauvis)
  • 17 Die Linke – davon 9 Frauen, fast schon vorbildlich
  • 10 AfD – 2 Frauen – soll ich das nun gut oder schlecht finden, ich tendiere zu gut
  • 6 Bündnis 90/die Grünen – auch fifty/fifty
  • 4 fraktionslos – nur eine Frau

Es gibt keine große Koalition, sondern die SPD regiert zusammen mit den Linken, also eine rot-rote Landesregierung. Ich finde es erschütternd, dass die AfD stärker ist als die Grünen – doch das Verhältnis wird sich im Laufe der Zeit noch weiter zu Gunsten der Alternative für Deutschland verschieben, weil die Altparteien so viel rumeiern.

Damit die Abgeordneten jederzeit informiert sind, hat jeder Platz einen Computeranschluss und ein Telefon in der Sitzreihe der Fraktionsvorsitzenden und der Stellvertreter steht auch da.

Meine Mutter war ja mal Lehrerin für Stenografie und Maschinenschreiben. Wie stolz war sie immer, wenn eine ihrer Schülerinnen beim Landeswettbewerb einen Preis errungen hat. – Unser Student erzählte uns, dass ALLES von 2 Pressestenografen mitgeschrieben wird – man verlässt sich nicht auf die Technik, sondern auf Menschen, da nur diese den Namen des oder der jeweils am Mikrofon diskutierenden Person kennen. Die Stenografen werden aller 10 Minuten abgelöst, weil das Schreiben in diesem Wahnsinnstempo so unheimlich anstrengend ist für die Hand.

Folgender Seite: http://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/1255399 habe ich die nachfolgenden Absätze entnommen.

Den Berufsstand des Pressestenografen bei Zeitungen und des Gerichtsstenografen gibt es heute kaum mehr; wohl aber sind in den meisten deutschen Landtagen und im Bundestag Parlamentsstenografen im Plenarund Ausschussdienst tätig. Sie beherrschen Redegeschwindigkeiten bis zu 500 Silben pro Minute

Für Mitschriften in Lehrveranstaltungen, Vorlesungen und Kongressen ist die Stenografie ein wertvolles, kaum zu übertreffendes Arbeitsmittel für wörtliche oder auszugsweise Aufzeichnungen. Auch zur Protokollierung von Parlamentsdebatten, Konferenzen, Gerichtsverhandlungen usw. ist sie leistungsfähiger als andere Erfassungstechniken (Tonaufzeichnung, PCTexteingabe über die Tastatur). Von professionellen Stenografen wird erwartet, dass sie mehr als 360 Silben pro Minute aufzeichnen können, um mit Rednern in schnellen Diskussionen Schritt zu halten. In dieser Geschwindigkeit könnten sie die sieben Strophen von GoethesZauberlehrling in knapp eineinhalb Minuten niederschreiben.

So, jetzt habe ich euch in Sprechgeschwindigkeit zugetextet und will nur noch wenige Fotos zeigen.

Wenn die Abgeordneten sich während eines langen Sitzungstages nach dem Himmel sehnen – hier haben sie ihn 🙂

Die „rote Front“ im oberen Bildrand ist für Zuhörer. Wenn man sich anmeldet, kann man bei solch einer Sitzung auch dabei sein.

Und das war die Sendung: „Clara macht in Politik!

 

 

 

 


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Großeltern „stürmen“ das Potsdamer Parlament! (1)

Vorgeplauder

Nach meinem Empfinden ist Potsdam die schönste Nachbarstadt, die Berlin hat, auf jeden Fall ist es die nächstgelegene. Zusätzlich ist Potsdam sehr kulturintensiv, mit historischschwangeren Parks ausgestattet und vor allem vielvielvielviel sauberer als Berlin.

  • Berlin hatte mal ein Schloss und Potsdam hatte auch.
  • Das Berliner Schloss wurde im Krieg zerstört und dem Potsdamer Schloss erging es im April 1945 nach einem britischen Luftangriff ebenso. Allerdings war es so, dass von den Außenmauern vieles stehen geblieben war, was man hätte durchaus für einen Wiederaufbau verwenden können.
  • Die DDR-Regierung sah sich berechtigt, die Überreste des Berliner Schlosses wegzuräumen und stattdessen einen „DDR-Palast“ hinzubauen – nämlich den Palast der Republik, ein unter der Bevölkerung (sehr) beliebtes Gebäude, da es sehr vielseitig ausgestattet war und die Gastronomiepreise äußerst günstig waren
  • Der Potsdamer Bevölkerung wurde ein ähnliches Schicksal zugemutet -1959/60 mussten die Reste weg, nur etwas Neues kam lange nicht hin, so dass die Stadtmitte mit dem Alten Markt 25 Jahre lang ziemlich verwaist aussah. Gegen den Abriss hatten nicht nur Künstler und Architekten erfolglos protestiert, auch große Teile der Potsdamer. Zum Glück wurden Kleinteile gerettet.
  • Damit die Potsdamer auch schnell ihr Schloss „vergessen“, wurden Straßen über diesen ehemaligen Platz gezogen und eine riesige Kreuzung sollte den Fortschritt des Verkehrs darstellen.
  • Große Teile der Berliner Bevölkerung wollten unbedingt ihr Schloss wiederhaben und spendeten wohl auch ziemlich viel Geld dafür. Und sie bekamen ihren Willen – 2019 soll es fertig werden, das neue Berliner Stadtschloss. Da wir aber weder Kaiser noch König haben, sondern nur eine Dauerlandesfürstin, die aber schon einen anderen Arbeitssitz hat, wird das Innenleben nicht königlichfürstlich eingerichtet, sondern als Humboldt-Forum den heutigen Gegebenheiten angepasst.
  • Nachdem das Potsdamer Parlament von diesem zu jenem Ort umgezogen war und weil von engagierten Potsdamern und Vereinen ein wichtiger Teil des Schlosses – nämlich das Fortunaportal schon 2002 neu aufgebaut war, wurde 2005 beschlossen, das Schloss nach historischem äußeren Vorbild aufzubauen, drin aber ein modernes Funktionsgebäude mit Sitz für das Parlament zu bauen. Ich mag ja den „Wer wird …… reich-Moderator G.J. sehr, und deswegen schreibe ich hier auch, dass er mit viel Geld geholfen hat, dass wieder aufgebaut werden konnte.
  • Es wurde lange intensiv diskutiert, ob und wo und wie historisch das Schloss aufgebaut werden sollte. Eine Stiftung spendete 20 Millionen Euro – allerdings mit der Auflage, das Schloss so historisch wie möglich in der Außenfassade an gleicher Stelle aufzubauen.
  • Der Architekt Prof. Peter Kulka und sein Team erhielten den Zuschlag für den Wiederaufbau.
  • Obwohl 2005 schon beschlossen, verzögerte sich der Baubeginn noch ein wenig. Doch am 10. Oktober 2013 konnte nach 3,5 Jahren Bauzeit der Bau an den Landtagspräsidenten übergeben werden. Anders als bei manchen Ewig-Dauer-Baustellen konnte das Parlament tatsächlich im Dezember 2013 seine Arbeit aufnehmen.

So ein ähnliches Schicksal – das müssen doch Schwesternstädte sein. 🙂

Und warum erzähle ich euch das hier lang und breit? Weil der Großelterndienst Berlin zu einer Besichtigung des Landtages in Potsdam eingeladen hat – also diese Veranstaltung geplant hat. Mein Motto ist: „Dümmer werde ich von allein – also sollte ich was dagegen tun, wenn ich kann.“

Doch jetzt heißt es: „Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldener Baum“ Mit einigen Fotos will ich die Sache auflockern.

Wenn man an der Fassade entlang läuft, kann man einen großen goldenen Schriftzug lesen: Ceci n’est pas un chateau — Annette Paul hat diesen Schriftzug entworfen und anbringen lassen. Er ist Ergebnis aus dem Wettbewerb „Kunst am Bau“. Da ich den Schriftzug nicht fotografiert hatte, Mallybeau aber danach gefragt hat, habe ich ihn einfach aus einer Broschüre abfotografiert. Das Originalfoto ist von Stefan Gloede.)

700 m oder zwei Haltestellen mit der Straßenbahn vom Hauptbahnhof ist man schon beim „Schloss“.

Vor diesem (schlecht fotografierten) Schild am Fortunaportal steht man, bevor man in den Innenhof geht. Ich war nur erstaunt, dass auch hier die Aufschriften zusätzlich in sorbisch sind.

Das Fortunaportal mit seiner goldenen Fortuna auf der Turmspitze. Gleich daneben ragt die goldene Figur des Atlas in die Luft, der an der Weltkugel schwer zu tragen hat. Der Kugelträger schmückt den Rathausturm. Und die goldene Spitze von St. Nikolai mit ihrem Kreuz verstärkt den Eindruck, dass Potsdam eine goldene Stadt ist.

Diese beiden „Pavillons“ auf dem oberen und unteren Foto nennen sich „Zugabe“ und stehen im großen Innenhof des „Landtagschlosses“. Sie wurden vom Kölner Künstler Florian Dombois entwickelt und gefertigt. Es sind illusionistische Pavillons, die sich auf das Schloss Sanssouci beziehen. Der 2011 ausgelobte Wettbewerb hieß „Kunst am Bau“ – Leute aus der DDR kennen das als bekanntes Motto.

Die Pavillons bestehen aus zwei gekreuzten und beklebten starken Platten.

Und wenn man ins Innere des Landtagschlosses will, muss man hier einfach weitergehen. Eine automatisch gesteuerte Glastür schützt das Personal vor zu viel Kälte und mich dann auch, denn ich bin leichtsinnig ohne Mütze und Handschuhe gestartet – und das bei etlichen Minusgraden.

Von der Dachterrasse im Inneren des Hauses gibt es einen wundervollen Ausblick auf die imposante St. Nikolaikirche und das Rathaus mit Weltkugelträger.

Und jetzt verabschiede ich mich bis zur Fortsetzung, denn über das eigentliche Parlament möchte ich auch noch einiges erzählen.

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Dieser Artikel ist ca. 400 Wörter über meiner sonstigen Wunschwortzahl – aber da heute Weltfrauentag ist, bekomme ich diese 400 Mehrwörter geschenkt. 🙂


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Wenn ich mir mal …

… am Monatsanfang die Finger breche,

dann liegt das nicht daran, dass ich zu intensiv in der Nase gebohrt habe – nein, das liegt an meinem Bett, meiner Matratze und vor allem an den immer zu „kleinen“ und zu straffen Spannbettlaken.

In meinem nächsten Leben gibt es nur noch ein freistehendes Bett, damit ich von beiden Seiten spannen kann.

Wenn ich aber mit der Aktion fertig bin, dann gefällt es mir, wenn alles so stramm und glatt und überhaupt ist. Und ich spreche jetzt wirklich nicht von einem Babypopo oder ähnlichem 🙂


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Familie Rose ist umgezogen …

… und wohnt jetzt im „Hochhaus“ in der 7. Etage …

     … so wie ich!

Als die Mitglieder der Großfamilie Rose den ganzen Umzugsstress hinter sich hatten, wurden auch die anderes Rosen eingeladen und alle saßen laut „schnatternd“ und  quatschend um den Familientisch herum und tranken von dem leckerleckeren Likör.

Prost Gemeinde – der Vorstand säuft!!!!

Die Wände des neuen Zuhauses werden von Rosenbildern und „Rosentapeten“ geschmückt – eben „stilvoll“  🙂

Aber bei mir wohnt ja nicht nur Familie Rose, nein Familie Orchidee ist auch schon vor ziemlich langer Zeit bei mir eingezogen und scheint sich sehr wohl zu fühlen. – Ich habe zwar bei vielen anderen Orchideentöpfen viel, viel mehr Blüten gesehen, aber ich bin ja schon mit meinen acht zufrieden. Der Zweig ist so schwer, dass ich ihn sicherheitshalber abstütze, damit er nicht abstürzt.

In schwarz-weiß mit den Hibiskusblüten auf der Fensterscheibe erfreut mich der Anblick immer wieder und lässt mich die hässliche Industrielandschaft dahinter vergessen.

 


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Lila Therapeutika und mehr

Dass es bei mir im Gebälk ein wenig kriselt, davon habe ich ja schon ab und an berichtet. Na gut, 32 und 42 bin ich ja nicht mehr, da darf es schon ein wenig knacken und knirschen, denn es heißt ja nicht umsonst: „Ab 50 geht’s bergab! – oder etwa schon ab 30?

Von meiner „Nasenfreundin“ bekam ich eine Physiotherapiepraxis in meiner Nähe empfohlen, da mein Stammtherapeut nach Teltow in eine Rehaeinrichtung abgewandert war, wo ich keinen Termin bekam.

Ich war in der Praxis SOFORT zu Hause, als ich den lila Salon entdeckte. Die Chefin musste auf meine Sympathiebekundungen nicht lange warten.

Wahrscheinlich wurde ich deswegen mit diesem „lila Stern“ belohnt und getapet. Sollte es wirklich nichts helfen, so hat es doch meiner lila Seele geholfen 🙂 😉

Aber was hat sie mir beigebracht??? Krankengymnastik heißt: Kalt und Grausam!!!!!! Wenn ich bei ihr laut winselnd oder sogar schreiend auf der Behandlungsliege bin, gehört sehr viel Masochismus dazu, diesen „Sadismus“ lange auszuhalten. Aber es ist die bisher beste Behandlung, die ich bisher für mein Lahmbein bekommen habe.

Tja, und dann besuchte ich eine Doppelkopffreundin, die sich in einer Orthopädischen Klinik in Potsdam eine Kniegelenksprothese einsetzen lassen hat. Als ich ihre Unterarmstützen sah, fing ich darüber nachzudenken, für welche Zwecke ich sie mir von ihr borgen kann, wenn sie die beiden nicht mehr benötigt. 🙂 Da ich mit dem Handy fotografiert habe, ist die Aufnahme nur drittklassig – aber das dunkle Lila war erstklassig.

Und dann führte mich mein Streifzug durch den großen A-Discounter in meiner Nähe. Natürlich habe ich gekauft, was förmlich nach mir rief – und es hat sogar schon Erfolge gezeigt. Die reife Haut der Frau über 60 ist tatsächlich schon gebügelter als vor der Anwendung. Ich bräuchte jetzt nur noch jemand, der mich früh und abends an das Schmieren erinnert.

Als ich noch in der Phase war, mir nach der letzten Zahnarztenttäuschung einen neuen suchen zu müssen, griff ich auf einen zurück, bei dem ich vor Jahren schon einmal war. Habe ich mich etwa von den lila Trinkbechern im Wartezimmer „bestechen“ lassen?

Er macht ja einen ganz patenten Eindruck, aber das Labor scheint noch nicht besser geworden zu sein als damals. Sie haben sich so gründlich in der Zahnfarbe geirrt, dass das Erstmodell noch einmal gemacht werden musste. – Vielleicht wären sie mit lila Zähnen besser zurecht gekommen?