Claras Allerleiweltsgedanken

Das Pädagogengen – Update

28 Kommentare

… wer hat es noch?

Oder ist das bei mir nur eine Familien“krankheit“?

Ehrlich, ohne (zu) schummeln: Wer hat – sofort wie ich – beim Lesen dieser Zeilen aus Lucies Kalender auch gleich gedacht:

Wer brauchen ohne zu gebraucht, braucht brauchen gar nicht zu gebrauchen.

**********

Oder ich kaufe mir eine Bodylotion und genieße den aufgedruckten Spruch. „Straffen“ – wäre ja an manchen Stellen nicht schlecht. Aber das soll schon nach 14 Tagen passieren? Wer es glaubt, wird selig.

Ich denke:

Wenn Hänschen das kann (das mit der straffen Haut), so kann das Hans nimmermehr – und bei Klein- und Großclara ist das auch nicht anders.

*********

Und da kommt mir eine Uraltflasche in die Hand – wo die so lange überlebt hat, weiß ich nicht. Sie ist noch mit einem Preis der deutschen Notenbank der DDR versehen. Das waren noch Summen! Ob das Altöl hilft, die Haut auf Vorderfrau zu bekommen? Aber bin ich ein Feinmechanikobjekt???

Anhang:

Da das mit dem brauchen mit oder ohne zu offensichtlich etwas unverständlich war, habe ich jetzt Passagen der Webseite „Deutsche Grammatik“ abkopiert:

 

brauchen als Modalverb

Die Verwendung von brauchen als Modalverb ist standardsprachlich nur mit Negation und zu korrekt und hat die Bedeutung nicht müssen.

Beispiele: Modalverb nicht brauchen zu
Der Student braucht die Prüfung nicht zu machen.
= Der Student muss die Prüfung nicht machen.

Allerdings wird nicht brauchen in der gesprochenen Sprache auch häufig ohne zu verwendet.

Beispiel: brauchen (zu)
Standardsprache: Der Student braucht die Prüfung nicht zu machen.
gesprochene Sprache: Der Student braucht die Prüfung nicht machen.

Jetzt alles claro, fragt Clara?

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Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

28 Kommentare zu “Das Pädagogengen – Update

  1. Hoffentlich ist mit Haut straffen, nicht Haut strafen gemeint. Weil der Spruch kommt sicher aus der Marketing-Abteilung … 😉

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  2. Na, dich treiben ja Fragen um, liebe Clara. Ein interessantes und sehr altes Wort hast du dir da rausgesucht. Das gab es schon im Althochdeutschen, „brūhhan“, genießen, sich erfreuen. Das Ding mit der Verneinung passierte erst im 17. Jahrhundert. Und irgendwann wird es ganz vergessen sein.
    Vor Tagen habe ich meine ganze Hütte auf den Kopf gestellt, weil ich Öl für mein Spinnrad brauchte. Gefunden habe ich natürlich keins und die Neuanschaffung war kostenintensiver als geplant. Nüscht ist mehr mit 0,45 Zacken.
    Nächtliche Grüße schickt dir die Gudrun.

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    • Du sagst es, Gudrun, für 0,45 € bekommen wir heutzutage nicht mehr viel. Weißt du noch, was eine Kugel Eis in der DDR gekostet hat? Zu Westzeiten waren es wohl so in etwa 1,00 DM. Und jetzt sind wir bei 1,30 € angekommen, die müssen doch einen Knall haben, für ca. 70 g Eis 2,50 DM zu verlangen. Hat man 2 Kinder und macht einen Ausflug in den Zoo, da ist man mit allem Drum und Dran gut 100,00 € los.
      Die Preispolitik läuft aus dem Ruder!
      Gute Nacht!

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  3. Ich hab lang gebraucht, bevor ich das mit dem „zu und brauchen“ kapiert habe 😉

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  4. Hast du diese Altölmechanikflasche in einer alten Kellerecke gefunden, oder bist du gar damit immer wieder umgezogen?
    Wir fanden in unseren dicken Althauswänden ein braunes halbvolles Fläschchen mit der Aufschrift: Gift.
    Aber das wäre eine andere Geschichte.
    Was machst du nun damit?

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    • Sonja, ich muss ja damit immer wieder umgezogen sein, denn an meine DDR-Kellerecken komme ich nicht mehr heran. Ich bin 1985, 2000 und 2015 umgezogen. Ich habe eine Tasche, da ist aller möglicher Krusch drin, meistens Schmierfette für das Fahrrad – dort war sie drin und schlief den Schlaf der Gerechten.
      Jetzt ist sie im Sondermüll gelandet, jetzt habe ich das Foto, das reicht.

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  5. Ah, und das 0,45M habe ich nicht als Preis erkannt 🙂

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  6. Liebe Mallybeau, vom Prinzip her stimme ich dir mit den Plastikflaschen zu. Das hier ist aber keine Flüssigseife, sondern Körperlotion – ich weiß nicht, ob es die auch in Glasflaschen gibt. Und sind Glasflaschen 100%ig besser als die aus Plastik? Wahrscheinlich ja. Seife kann ich bestenfalls für die Hände gebrauchen, für den ganzen Körper mag ich sie nicht – also sind tatsächlich Duschgell und Haarwaschmittel wieder in Plastikflaschen. Bei Flüssigseife mache ich es schon so, dass ich einen Beutel Nachfüllung kaufe – aber auch der ist wieder aus Plastik.
    Ich mache mir da schon meine Gedanken. Beim Einkaufen von Obst oder für den Gesamteinkauf gibt es weder Tragetaschen noch Beutel für mich – nur bei losen Kirschen oder Erdbeeren geht es kaum anders – aber die werden bis zur Schmerzgrenze bei mir weiterverwendet.
    Es gibt viele Bereiche, wo es ohne Plastik geht – aber dann denke ich auch, bei anderen könnte ich es mir ohne nicht vorstellen.
    Aber ganz eigentlich wollte ich ja was zu dem „brauchen mit zu oder ohne zu“ wissen.
    Vorläufig noch Sonnenscheingrüße – aber bald soll es regnen.

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  7. Liebe Clara!

    Einen Ölwechsel hast Du bestimmt nicht nötig, bei Dir läuft doch alles wie geschmiert. Aber jetzt spiele ich einfach mal ganz frech Pädagoge, die ja auch ganz gerne mal belehren und etwas besser wissen. Also die Plastikflasche! Ich habe nun definitiv beschlossen, nie wieder solche umweltverschmutzenden Dinger zu kaufen. Ist nämlich wirklich völlig unnötig. Doch wie wasche ich mich? Ganz einfach. Es gibt ja beispielsweise wunderbares Shampoo in Seifenform. Ich habe das vor ca. 2 Monaten getestet. Und ich habe die Seife immer noch. Die hält ewig und erfüllt hervorragend ihren Zweck. Ist auch als Körpercreme zu gebrauchen. In verschiedenen Duftvarianten erhältlich und bei den meisten Anbietern in einer simplen Pappverpackung erhältlich. .
    Ich hoffe, Du nimmst mir diese „Besserwisserei“ nicht übel 🙂
    Jetzt schalte ich von Pädagogenmodus wieder ins Kuhdasein um, schnappe mir eine Tafel Schokolade und wünsche Dir einen wunderbaren Start in die neue Woche! 🙂

    Liebe Grüße
    Anti-Plastik-Mallybeau 🙂

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  8. Du meine Güte, dieses Öl würde ich nirgends hinschmieren schon gar nicht auf die eigene Haut

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    • Die Frage unter der Altölflasche war ja wohl mehr als ein Joke – es steht ja deutlich „Feinmechaniköl“ drauf – mir ging es dort einzig um den Preis von vor ca. 33 Jahren oder mehr. – Für die Haut war oder ist die Body Lotion gedacht.
      Hauptsächlich wollte ich eine Antwort zu der ersten Frage: „Braucht ihr alle das Wort „brauchen“ nur mit zu oder auch ohne zu“ – Beispiel: Das brauchst du nicht machen oder Das brauchst du nicht zu machen?

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      • Am besten wäre „das musst du nicht machen“. „Das brauchst du nicht machen“ ist auf jeden Fall kein Hochdeutsch und „das brauchst du nicht zu machen“ist auch nicht wirklich korrekt, weil „brauchen“ kein Modalverb (können, sollen, müssen ….) ist.

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        • Jetzt habe ich mich extra in die deutsche Grammatik hinein gekniet und ein Update zu meinem Artikel geschrieben. „Brauchen“ mit Negation dahinter ist wohl doch ein Modalverb. In der Standardsprache wird es immer mit „zu“ verwendet, nur in der gesprochenen Fassung, die ja immer etwas verschluderter ist, wird das „zu“ oft weggelassen. Brauchen kann aber auch als Vollverb benutzt werden und hat dann kein zweites Verb als Folge.
          Mir ging es ja vorrangig um den Kalenderspruch, wo man das „brauchen“ schlecht durch ein anderes Modalverb ersetzen kann – und da ist es eindeutig falsch verwendet, denn es ist Schriftsprache.

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