Claras Allerleiweltsgedanken

Ich habe mich bei Myriade „angesteckt“

16 Kommentare

Als ich in diesem Artikel das Foto sah, war es um mich geschehen. Es war zwar schon mitten in der Nacht – denn ich war gerade erst vom Doppelkopf nach Hause gekommen  – aber ich suchte ein geeignetes Glas und fotografierte dieses in allen Lebenslagen, Quatsch, in allen Steh- und Liegelagen meine ich natürlich. Viele habe ich wieder gelöscht, als ich sie auf dem Computerbildschirm sah.

Doch einige sind geblieben. Ich bin ja als „Vorwegschreiberin“ oder „Beweiserin, dass Planwirtschaft auch klappen kann“ bekannt – mit anderen Worten, alle Artikel bis zum Urlaub waren schon eingestellt. Aber Planwirtschaft kann auch flexibel sein. Ich habe einen Beitrag verschoben und siehe da, Myriade ist übrig geblieben und erscheint – schlappe 6 Tage nach ihrem Artikel.

Wie ich euch die Fotos zeigen will, ist mir auch nicht so richtig klar. Einige habe ich bearbeitet, indem ich das Negativ davon erstellt habe, manchen habe ich Farbe eingehaucht, beschneiden und verkleinern zähle ich nicht richtig als bearbeiten. Es wird mehrere kleinere Galerien geben, damit zusammen bleibt, was zusammen gehört.

Als erstes zeige ich die drei Fotos, bei denen ich den Blitz zugelassen habe. Sie sehen alle ein wenig so aus, als wenn die Gläser Cognac enthielten, weil sie so leicht eingefärbt sind. Spiegelungen oder Schatten auf der Tischdecke und bei genauem Hinsehen mein Mobiliar – das gefällt der Elster-Clara. Da die Gläser eine eingearbeitete Luftblase haben, in denen sich in der Spülmaschine immer das Wasser sammelt, treten sie besondert attraktiv auf.

Mit Blitz

Farbveränderungen

Zur Hochzeit haben wir sechs langstielige böhmische Weingläser bekommen, da hat jedes eine andere Farbe. Und damit jeder Gast sein Glas sofort erkennen kann, habe ich sie jetzt auch eingefärbt.

Aus einem Glas ein Negativglas zu machen, heißt im echten Leben, es zu Bruch gehen zu lassen. Im Fotoprogramm sieht es so aus:

Oder auch so:

Man oder frau können aber auch auf ein Glas hämmern, bis es anders geprägt aussieht:

Fotos ganz normal

Jetzt ist meine Spielsucht mit Fotos vorbei und eure Sehlust auch. Für alle, die es verdient haben, gibt es noch einen Hasen-Kuh-Cocktail. Erst die Zutaten: Hier guckt er noch ganz fröhlich und unbeschwert, da er noch nicht ahnt, dass er gleich ein Cocktail sein wird.

Ich fotografiere ja jetzt immer 16:9 – da ist in der Höhe ganz schön wenig Platz und ich muss unfreiwillig oft Hochformatfotos machen. Vielleicht steige ich doch wieder auf ein anderes Format um – aber für den Fernseher sind diese exzellent – Urlaub wird also noch in 16:9 fotografiert.

Der Cocktail darf jetzt getrunken und der Hase gegessen werden. Letzterer ist besonders für dich, liebe Mallybeau. LilaClaras können leicht glücklich gemacht werden und darüber sind sie dann auch sehr erfreut.

Mallybeau, wollen wir nicht ernsthafte Geschäftspartner werden und eine neue

H & M – Designerkleidung

Himmelhoch & Mauswohn – Mode und mehr

ins Leben rufen, Du machst die Mode und verkaufst diese dann nicht mehr bei RB, sondern in unseren Shops – ich kümmere mich ums Geld. Die nötigen Betriebsausweise hast du ja schon entworfen.

Und damit ich langsam in Übung komme, noch ein Minifilmchen.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

16 Kommentare zu “Ich habe mich bei Myriade „angesteckt“

  1. Da bin ich jetzt auch überfragt, wie man so eine Myriade wieder weg bekommt. Vielleicht unter Hausmitteln googeln … 🙂

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    • Lieber Herr Ösi, Ihre Sorge um mich ist ja richtig rührend. 🙂 – Aber ich habe mich doch nicht MIT Myriade angesteckt, sondern BEI Myriade – ich hoffe doch sehr, dass das einen Unterschied macht.
      Was ich so an Hausmitteln gegoogelt habe, ging alles darauf hinaus, diesen kleinen schwarzen Kasten mal eine Zeit lang nicht zu drücken. – Also ist mein Prinz jetzt auf Entzug, und das so kurz nach der Eheschließung.

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  2. Na, das war ja eine positive Ansteckung 🙂 Ich liebe die Spiegelungen und da sind Gläser unverzichtbar

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  3. Liebe Clara,
    Das ist wieder so ein Beitrag, durch den der Sausewind Deines Temperamentes hindurchgeht wie ein ICE unter Volldampf. Von Frau Myriade übergeleitet schaue ich tief ins Glas und entdecke mir professionell erscheinende Knip…also Fotografieranwandlungen. Spielerisch lernt es sich am besten also halt drauf was die Motive hergeben! Von ‚anstecken‘ erzählen Bienen mir pollenbeladenen Beinchen auch, allerdings sagen sie ‚bestäuben‘ dazu, das klingt hübscher, oder?
    Kunst funktioniert ähnlich. Einer macht was und Du machst Aaaah! Und Ooooh!, Augenleuchten und schon geht die Idee mit Dir durch wie das schönste Pferd der Welt. Wer will das halten?
    Also…schön weitermachen und die Zusammenarneit mit Frau Mauswohn ist ausgesprochen astonishing.
    Herzliche Fee-Grüße

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    • Hallo, liebe Karfunkelfee – da du mich mit einer ICE-animierten Gläserfotografin verglichen hast, bekommst du heute deinen vollen Titel. Aber du glaubst gar nicht, wie schnell so einem ICE was in den Weg kommen kann und er reduziert dann seine Geschwindigkeit auf Null oder fast Null. – Da ich aber alle Artikel bis zum Urlaub schon vorbereitet habe, wird sich das hier nicht auswirken, das wirkt anders.
      Heute habe ich mal den ersten Tag richtig auf dem Balkon geruht – in jeder Beziehung. Es ist mir einfach zu heiß. Ich war in Kudammnähe beim Akustiker – schrecklich diese Menschenmassen und Baustellenmassen überall. – Und dann war ich noch kurz einkaufen, da wir am Freitag grillen wollen. Das soll ja bis zum WE so heiß bleiben – obwohl ich Löwin bin, kann ich Hitze gar nicht ab.

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      • …puh voller Titel, wow…mir klirren direkt die Ohren…was ist passiert? Au weia, Dein Kudammbericht klingt laut und nervig und Hitze verträgt nicht jeder Mensch gut. Mein Reptilienhirn liebt sie, nur mit zu viel Sonne muss ich aufpassen wegen meiner Weißbrot-DNS…
        Hier im Teuto war es angenehm und ganz schön windig.
        Gestern der Regen war gut.
        Halt Dich und tschüss ✨

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        • Alles ist gut, ist richtig gut, ist wirklich gut.

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          • Wie ist denn die neue Brille? ☺️

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            • Jetzt kann ich darauf antworten: Offensichtlich nicht so gut, wie ich nach intensiver Bearbeitung durch einen zweiten Kollegen annahm. Das Sehfeld für die Nähe zum Lesen sitzt zu tief. Jetzt hat er die Brille so stramm eingestellt, dass sie sehr hoch sitzt. Nach einer Stunde drückt es und tut weh. Lesen kann ich jetzt damit gut, aber nicht Busfahrpläne lesen – da muss ich den Kopf einige cm heben – so hatten wir nicht gewettet!
              Und tschüss!

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            • Dann musst Du da unbedingt wieder hin! Das geht alles gar nicht und die Sehfelder für Nahsicht und Lesen müssen passen…ach, menno…so eine Brille, das lernte ich schon bei meiner Radsportbrille ist ein feinmechanisches Wunderding, ein Präzisionswerkzeug. Dein Optiker bekommt es bestimmt hin. 👌

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            • So, wie die Gläser jetzt in diesem Gestell eingearbeitet sind, wird es nicht passend zu machen sein. Da mir die Brille IMMER auf der Nase rutscht, müsste er sie oben an der Stirn festnageln. Das Zwischenfeld und auch das Lesefeld sitzen so ungünstig, dass ich die Brille fast am Haaransatz aufsetzen müsste. – Da ist richtig was schief gegangen – ich sehe nur in der Ferne exzellent. – Da ich mir auch noch eine Sonnenbrille mit optischen Gläsern bestellt habe, die noch nicht fertig ist, kann ich nur hoffen, dass es dort nicht den gleichen Ärger gibt.
              Wenn ich beides reklamieren muss und sie vielleicht bis zum Urlaub gar nicht fertig werden, dann lasse ich mir vielleicht doch das Geld zurückzahlen. – Ich weiß noch nicht.

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  4. Liebe Clara!

    Glücklicherweise hast Du Dich von einer ungefährlichen „Krankheit“ anstecken lassen. Deine Glasexperimente waren ja ein gefundenes Fressen für Deinen Prinzen. Da wird sein ganzes Können gefordert. Und Deines natürlich auch. Und herausgekommen ist mal wieder ein wunderbares Clara-Fotoexperiment, das mit seinem Kuh-Cocktail diese famose Kunstreihe krönt. Dankend nehme ich den virtuellen Schokotrunk an. Ostern ist ja nun auch schon ein Weilchen vorbei, da wird es Zeit, dass der Hase durch den Magen hoppeln darf.
    Und Geschäftsideen scheinst Du ja immer auf Lager zu haben. Nun habe ich plötzlich eine lila Geschäftspartnerin 🙂 Die Arbeitsteilung gefällt mir gut. Lediglich bei unserem Namen müssen wir aufpassen, nicht dass wir noch mit der Billigkette H&M verwechselt werden. Vielleicht CH&MM?
    Deine Ausweise sehen in laminiertem Zustand jedenfalls hochprofessionell aus. Ich würde sagen, jetzt steht Deiner Fotografenkarriere nichts mehr im Wege. Und wenns mal nicht so gut läuft, streifst Du einfach Deinen Hexenhut über und sprichst eine Zauberformel.
    Hier liegt ein dunkler Gewitterhimmel über der Alb. Jetzt muss ich erstmal die Schnecken aus dem Hochbeet fischen, bevor der große Regen kommt 🙂

    Liebe Grüße an die glasklare Clara
    Mallybeau

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    • Guten Morgen, liebe Geschäftspartnerin Mallybeau,
      bevor wir mit unserem Label groß an die Öffentlichkeit gehen, sollten wir noch einmal grübeln. Ich – unwissend wie ich in bundesdeutschen Geschäfts- und Rechtspraktiken bin, habe natürlich nicht bedacht, dass uns die eigentlichen Buchstabennutzer von „H“ und „M“ verklagen werden, weil wir ihnen mit unserer Qualitätsware in den Weg kommen.
      Vielleicht sollte ich meinen „zweiten Vornamen Hanna“ einsetzen, damit es eine durchgängige Doppelung der Buchstaben gibt: „HH&MM“ – ob das wirkt und einschlägt?
      Es freut mich, dass der Hasencocktail – absolut alkoholfrei natürlich – gemundet hat.
      Jetzt muss ich zum Akustiker eilen, denn auf einer Seite ist der Hörer defekt – und das genau auf meinem „besseren Hörohr“.
      Also erst einmal tschüss sagt
      Clara Hanna Himmelhoch 🙂

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