Claras Allerleiweltsgedanken

Berlinwochenende mit „Verwandtschaft“

12 Kommentare

Wenn es auch keine echte Verwandtschaft war, dann zumindest eine Seelenverwandtschaft. Die Personenfotos liegen still auf meiner Festplatte und nicht hier in der Öffentlichkeit. Aber anderes will ich zeigen.

Am ersten Tag fuhren die Gäste ohne mich nach Potsdam, aber das war auch gut so. Da zwei von ihnen der deutschen Sprache nicht mächtig sind und ich der ihren nicht, wäre das für meine Ohren sehr anstrengend geworden, denn die restlichen zwei sprachen auch nur so deutsch, dass ich es nur mit Hochleistungseinstellung meiner Ohren verstehen kann.

Doch abends im Friedrichstadtpalast konnten wir auf besten Plätzen die Show „THE ONE“ mit Kostümen von Jean Paul GAultier, die Musik und die artistischen Leistungen genießen. Ich allein würde nie und nimmer für so eine Karte einiges über 100 Euro ausgeben – aber wenn die Besucher mich einladen, kann ich ja schlecht nein sagen. Zum Dank habe ich mich um alles Organisatorische gekümmert.

Und als Dank für den Palast schreibe ich jetzt: Es war wirklich ein sehr schönes Erlebnis.

Am nächsten Tag unternahmen wir eine kombinierte Stadtbesichtigungstour mit einstündiger Schiffsfahrt durch die Innenstadt. Dabei ging zwar mehr schief als gedacht, aber letztendlich klappte dann doch alles. Unseren sightseeing-Bus steuerte eine Frau – ich hätte ihren Job nicht eine Stunde lang machen wollen. Es war das lange Wochenende um den ersten Mai herum und auf den Straßen waren Himmel und Leute unterwegs, Autos natürlich auch.

Die Verwandtschaft und den Sponsor all dieser Sachen zeige ich euch nicht – aber für mich erstaunliche Fotos vom Fernsehturm. Wäre die Kugel durchsichtig, hätte ich den Leuten guten Tag sagen können 🙂

 

 

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Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

12 Kommentare zu “Berlinwochenende mit „Verwandtschaft“

  1. In der eigenen Stadt so schöne Erlebnisse haben: super! Du scheinst beeindruckt, verständlicherweise, wäre ich ebenso.

    • Ich Technikbanause war am meisten von den Fernsehturmkugelfotos beeindruckt.
      Der Friedrichstadtpalast war beeindruckend, aber das war dann auch schnell wieder vorüber.
      Die Busfahrerin hat mich auch beeindruckt, weil ich solch einen Job nie und nie machen wollte.

  2. Das klingt nach einem sehr schönen Wochenende. Sogar das Wetter spielte mit.
    Klasse!

    • Hallo Mitzi, ich habe nicht tagaktuell berichtet, es war das WE um den 1. Mai herum – aber schön war es dennoch. Der Klimawandel wird uns in Zukunft mehr warme Tage liefern als uns vielleicht lieb ist. Hier gehen mir jedenfalls die 35° im Schatten ganz schön auf den Keks.
      Aber schön war es dennoch!
      Gruß zu dir

  3. Weiß gar nicht, ob ich seit „Westzeiten“ nochmal oben auf dem Turm war. Im Friedrichstadtpalast war ich mal Schließerin, allerdings war das Programm nicht ganz nach meinem Geschmack 😉 und Abend für Abend die gleiche Show… Ihr wart ja bestimmt nett zum Personal an Tür und Garderobe, wie ich Dich kenne 😉
    Liebe Grüße

    • Ich wäre gern mal wieder auf den Fernsehturm gefahren, obwohl ich vor ca 10 Jahren mal oben war. Aber wir hätten mindestens zwei Stunden warten müssen, und das wollten wir dann doch nicht.
      Mir ist nicht wissentlich Personal begegnet, mit den Karten konnten wir einfach so durchgehen und Programmheft hatte ich ja schon. Ich wüsste auch wirklich keinen Grund, warum ich mit dem schließe Rennen nicht freundlich sein soll, die am meist Studenten oder sowas ähnliches sind
      Hitzegrüße zu dir aus der achten Etage von Clara

      • Früher mussten wir alle Gäste bis zu ihren Plätzen bringen und gucken, dass sie richtig sitzen. Viele waren der Meinung, ihre Karten mit den Platznummern nicht zeigen zu wollen und sich alleine bestens auskennen zu können. Gerne wurde auch gemotzt, weil die Programmhefte so teuer waren, wofür wir nichts könnten und wovon wir auch nichts abbekamen. Ärger oft auch noch am Ende, wenn wir noch an der Garderobe aushelfen mussten und die Leute, die eben noch freudig im Takt geklatscht haben, plötzlich grimmig wurden, weil wir nicht zackig und flott genug waren …
        Und dass man immernoch anstehen muss, das ist ja wie „früher“ 🙂 witzig 🙂

        • Wenn ich mir vorstelle, jetzt wäre „früher'“ und du wolltest mich im Friedrichstadtpalast bis zum Platz begleiten, hätte ich sicher was gesagt wie: „In 12 Schuljahren habe ich das Lesen von Zahlen gelernt, ich finde mich schon hin!“ oder so.
          Es muss doch noch nichts gegen euch Servicekräfte sein, wenn die Leute über die teuren Programmhelfte mosern. Ich weiß gar nicht, ob die jetzt noch teurer sind als 5,00 €.
          Beim Fernsehturm muss man nicht anstehen – es ist wie bei der Ausstellung „Körperwelten“ – man bekommt ein auf die Minute ausgestelltes Ticket und muss dann nur zur Zeit da sein und bezahlen.

  4. Liebe Clara!

    Das hört sich nach einem rundum gelungenen Tag an, wenngleich scheinbar nicht alles so funktioniert hat wie gewünscht.
    Aber mit Sonnenschein verwöhnt zu werden, einen solch herrlichen Blick auf das Türmchen genießen zu dürfen und sich am Abend mit einer sicherlich außergewöhnlichen Darbietung berauschen lassen zu können, hat man ja auch nicht alle Tage.
    Schade, dass man nichts aus der Show fotografieren durfte, da hättest Du mit Sicherheit ebenfalls tolle Bilder vorzuweisen gehabt.
    Busfahrer bzw. Chauffeur zu sein, erscheint mir ebenfalls kein leichter Beruf. Davor habe ich den größten Respekt. Bei Wind und Wetter über die Straßen zu fahren und Menschen, die sich ja auch nicht immer tadellos verhalten, möglichst unversehrt von A nach B zu bringen, ist wahrlich kein selbstverständliches Unterfangen.
    Die One-Grand-Clara-Show ist somit bestimmt mit einem unvergesslichen Abend über die Bühne gegangen. Am wichtigsten sind die schönen Erinnerungen, die man bei sich behält.
    Und die hattest Du mit Sicherheit 🙂

    Liebe Grüße von der schwül warmen Alm
    Mallybeau

    • Liebe Mallybeau, du hast mit allem recht, aber am meisten recht hast du mit deiner Einschätzung des Busfahrerberufs. Wenn ich so als Unbeteiligte sehe, wie blöd und auch unverschämt sich teilweise Autofahrer gegenüber dem Bus benehmen, ist es nur der Besonnenheit der Busfahrer zu verdanken, dass es nicht öfter kracht. Man könnte ja 30 Sekunden verlieren, wenn man dem Bus die berechtigte Vorfahrt einräumt. Zum Glück gibt es auch andere, die den Bus aus der Haltestellenlüäcke herausfahren lassen und ihm charmant die Vorfahrt einräumen, die er in diesem Moment nicht hat.
      Am Ende der Show, also zum Schlussbild, hätte ich filmen und fotografieren dürfen – fast alle haben es wie die Kaputten gemacht – ich hatte keine Lust. Zwischendrin war es natürlich verboten. – Ich habe meine Erinnerungen und tolle Fotos im Programmheft, was bei diesen „Superkarten“ im Preis mit inbegriffen war – sonst kostet es mindestens 5,00 €, wenn nicht inzwischen sogar mehr. Aber von dort werde ich mich hüten, irgendetwas abzufotografieren.
      Hier ist es nicht schwül, sondern nur heiß – heute werden 31 ° im Schatten angekündigt. Die Wohnung in der obersten Etage kann man ja auch nicht so richtig kühl halten – trotz runtergelassener Jalousien. Wenn das – wie eigentlich zu erwarten ist – in Marokko 14 Tage lang so ist, werde ich „leiden“, denn ich bin kein Hitzemensch. In der zweiten Woche werde ich mich dann nicht aus dem Schatten am Pool im Hotel in Marrakesch bewegen und nur meinen Popo erheben, wenn ich ins Wasser möchte.
      Eigentlich müsste ich in die Innenstadt – aber ich habe null Bock oder wie man so sagt.
      Liebe Grüße von mir

      • Oh stimmt, so hoch oben hast Du es bei dieser Hitze wirklich nicht leicht. Andererseits ist es vielleicht eine ganz gute Übung für Marokko und Du empfindest es dort dann gar nicht so schlimm. Ist Dein Prinz eigentlich wasserdicht? Dann kannst Du auf Poolsafari gehen 🙂

        • Nein, Prinz ist sicher wasserscheu – zumindest ist er nicht als wasserfest ausgegeben. Und da ich vor Jahren in Italien am 3.(?) Urlaubstag eine Sony kaputtgespielt habe, weil ich sie bei ganz leichtem Nieselregen benutzt habe, werde ich das dieses Mal ganz bestimmt sein lassen.
          Ich glaube auch, dass im Pool höchstens dicke Bäuche und unschöne Füße zu fotografieren wären – muss nicht sein. Fische sind ja nur im Meer – und da muss ich schon ausreichend auf mich aufpassen, dass ich nicht weggeschwemmt werde, da habe ich keine Hand für meinen Prinzen.
          Und tschüss!

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