Claras Allerleiweltsgedanken

Extra: „Kindertag“ bei Clara

12 Kommentare

Gestern war ja Kindertag – und dazu wollte ich mit meinem kindlichen Gemüt ein paar Sachen sagen. Denn Kinder haben es nicht immer nur gut – auch die in Deutschland nicht. Von den Kindern in der dritten Welt will ich gar nicht reden, denn die haben es ja fast nie gut. – Aber auch bei uns haben Kinder oft Probleme und Kummer, wenn es in ihrer Familie Streit, Trennungen und schlimmere Dinge gibt. – Es wäre sehr schön, wenn sich alle Erwachsene in ihrem Verhalten so aufführen, dass wenigstens die Kinder nicht leiden müssen.

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Eine lila family die stand hier fröhlich rum
sie balgte sich, sie liebte sich und fand das nicht mal dumm.

Obwohl ich in diesem „Reim-dich-oder-ich-fress-dich-Stil“ schon für mehrere Leute kleine Fotobücher erstellt habe, werde ich jetzt zur ganz normalen Berichterstattung über diese Familie übergehen – so weit es auch nur halbwegs normal sein kann, über eine Flasche Aroma-Schaumbad (Papa), eine Flasche Duschgel (Mama), über ein Behältnis mit zauberhaft pflegender Duschcreme (Tochter), eine simple Flasche Shampoo (Freund der Tochter) und eine hautstraffende Bodylotion (späterer Liebhaber der Mutter) eine Geschichte zu erspinnen.

Obwohl beide Eltern eindeutig blau sind, wurde das Töchterchen lila – das machte den Vater von Anfang an ein wenig stutzig, aber er verzichtete auf einen Vaterschaftstest und nahm die Kleine vollkommen unvoreingenommen an.

Dennoch war das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter ganz besonders eng. Vielleicht hatten die leisen Zweifel des Vaters doch ihre Berechtigung???

Wie so oft im Leben trügte der Schein, denn innerhalb der Familie ging es längst nicht so harmonisch zu wie man es hier von den drei harmlosen Fotos annehmen konnte. Es machte den Eindruck, als stünden sie alle ganz dicht beieinander, deckten sich in schwierigen Situationen und die Eltern nahmen das Töchterchen in ihre Mitte, wenn das Kind kuscheln oder spielen wollte

Doch im Laufe der Zeit konnten die Eltern ihre Differenzen untereinander nicht mehr verbergen – und sie mussten es vielleicht auch nicht mehr, denn die Tochter war inzwischen so groß geworden, dass sie selbst einen Freund hatte, mit dem es auch nicht nur harmonisch zuging, und das trotz großer und heftiger Verliebtheit. – Jetzt zeige ich euch erst einmal die Tochter in all ihren schillernden Farbpaletten. (Bitte nicht monieren, dass sie wie alle anderen aus dem Geschlechte derer „von Plastik“ ist. Ich weiß momentan da noch keine vernünftige Alternative.)

Und – falls sie mit diesem Freund zusammen bleiben sollte und daraus auch mal liebe kleine Schreihälschen entstehen, hat sie sich einen Ausländer und vor allem politisch Andersdenkenden genommen, der nicht nur grün aussieht, nein, der ist auch grün von innen und von außen. – Er war ein großer stattlicher Mann, wollte immer dicht bei ihr sein und war ein exzellenter Liebhaber – zumindest in den Augen der Tochter, denn es war ihr erster, so dass ihr sämtliche Vergleichsmöglichkeiten fehlten. Aber das letzte Foto lässt doch in dieser Beziehung Hoffnung aufkommen.

Als den Eltern ihre ständigen Disharmonien selbst auffielen und dann auch noch auf den Geist gingen, beschlossen sie, nicht auf die bald fällige Silberhochzeit zu warten, sondern sich noch davor zu trennen. Sie hätten nie und nimmer mit dem heftigen Protest ihrer großen Tochter gerechnet – doch das konnte für die „Erwachsenen“ nicht genügend Grund sein, dennoch weiter zusammen zu bleiben und ständigen Streit zu ertragen.

Die Mama oder Frau hatte nach ganz kurzer Zeit schon einen Freund – und ihr dürft jetzt grübeln, ob er eventuell doch der Papa von der Tochter ist. Ich werde mich nicht darüber äußern, weil ich es auch nicht weiß. Ich weiß nur, dass er der Frau gut tat.

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Diese Fotos habe ich in Erinnerung an Luzies Worte gemacht. Sie sagte immer: Lila ist für Fotoapparate eine schwierige Farbe. Ich finde, Prinz Lumix hat seine Sache gut gemacht.

 

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Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

12 Kommentare zu “Extra: „Kindertag“ bei Clara

  1. Liebe Clara!

    Wenn Werbespots im Fernsehen länger wären, würde man Dich sicher engagieren, dort einige Geschichten über diverse Produkte zu erzählen. So bekommt man gleich einen völlig anderen Bezug dazu und öffnet gerne seinen Geldbeutel, um diese Familie in seinem Eigenheim zu beherbergen.
    Und ganz im Trend hat sich Familie Saubermann auch passend moderne Vornamen gewählt. Abendsymphonie, Mystik Moments und Relax wird vermutlich demnächst jedes zweite Kindergartenkind heißen 🙂
    Man sieht, dass Du Dir Dein kindliches Gemüt bewahrt hast und sogar aus scheinbar belanglosen Dingen noch eine wunderbare Geschichte zauberst. Wer braucht da noch den Kaspar und den Seppel?
    Das macht mich direkt neugierig welche Namen meine Badezimmerkinder eigentlich tragen. Da muss ich ich gleich mal nachschauen. Zerstritten sind sie in jedem Falle nicht. Und das ist ja die Hauptsache 🙂

    Liebe Grüße an Shampoofee Clara
    Mallybeau

    • Achtung, Achtung, ich warne Sie vor Ansteckungsgefahr. Damit meine ich nicht den kindlichen Bazillus, liebe Mallybeau, sondern einen damenhaften Männerschnupfen, der sich über meinen Körper ergießt wie der gestrige heißersehnte Gewitterregen.
      Ich dachte schon, ich hätte mir eine Allergie eingefangen, denn die Nase lief schneller als das jeder 100m-Sprinter könnte. Das „Wasser“ war immer schon da, da konnte ich gerade man ansatzweise zum Taschentuch greifen.
      Bis 12. Juni ist alles vorbei, schwöre ich hier nach bestem Wissen und Gewissen.
      Gestern habe ich mal die Bewertungsseite der Small Planet Airline gelesen – da waren so ca. 97 schlechte und ganz schlechte und vielleicht 3 gute Bewertungen. Von Abstürzen war keine Rede, denn die hätten ja nicht mehr schreiben können – aber von tatsächlich tagelangen Verspätungen, so dass den Leuten zwei Urlaubstage verloren gingen. Und auch sonst viel Nicht-Gutes.
      Ich darf einen Liter Getränke mitnehmen, denn die Bordpreise für Essen und Trinken könnte man fast mit den Ticketpreisen verwechseln. Dieser Liter muss aber aufgeteilt werden in 10 x 100 ml. Ausnahmsweise hat sich mal mein „Sammelfimmel“ bewährt. Ich hatte von Magnesium- und Curcumatabletten die Dosen aufgehoben. Die sind wasserdicht und fassen in etwa 120 ml – die werden doch wohl nicht nachmessen, denn ich habe gerade mal 8 Büchsen zusammen bekommen, indem ich die aktuellen und vorrätigen Dosen umgefüllt habe. – Und dann musste ich noch eine durchsichtige und verschließbare Tasche auftreiben. Mein NIEEEEEEEEEEE benutztes Schuhputzzeug war in einer solchen.
      Was ich alles nicht in den Koffer, sondern ins Handgepäck packen muss, hat mich bass erstaunt Technik ist klar, aber auch Brillen dürfen nicht in den Koffer. Wahrscheinlich kommen so oft die Koffer später oder gar nicht an, was die Airline aber nicht unbedingt kümmert und den Reiseveranstalter schon gleich gar nicht, dass sie nicht so teure Brillen ersetzen wollen oder um die Sehkraft der Passagiere für ihre Urlaubszeit bedacht sind.
      Doch jetzt endlich zu dem Kindertagsartikel. Geschrieben habe ich ihn eigentlich deswegen, weil manchen Kindern eben auch die Omas oder Opas abhanden kommen oder umgekehrt. Das Leben ist eben nicht immer einfach.
      Gestern in der Nacht habe ich ein lila Schaumbad genommen, denn wenn ich mich vergrippt fühle, ist das immer das schönste, was ich meinem Körper antun kann.
      Heute Abend ist Turnier – auch wenn mich anhand meiner Stimme keine erkennen wird, aber vom Gesicht her, denn die Nase ist noch nicht so geschwollen, dass sie alles andere überdecken würde.
      Außerdem sind heute sehr viele bei einem 60. Geburtstag, so dass wir nur wenige Mitspielerinnen sein werden. Da könnte ich doch mal Glück haben auf einen vorderen Platz – und ich sage dann auch niemand, dass wir nur vier waren 🙂
      Liebe temperaturerträgliche Grüße von mir

      • Na Du bist ja schon voll im Reise- und Gepäckfieber. Vielleicht rührt da ja auch der Schnupfen her 🙂
        Das mit den Brillen wusste ich auch nicht. Überraschend, dass überhaupt noch Gepäck mitgenommen werden darf.
        Ich wünsche Dir in jedem Falle baldige Genesung und drück die Daumen fürs Turnier.https://media.giphy.com/media/B4qNMPzBc84Za/giphy.gif

        • Das ist ganz lieb von dir, dass du mir einen Joker zuschieben willst – natürlich ganz, ganz heimlich. Es ist nur blöd, dass die beim Doppelkopf so überhaupt nicht mitspielen und gar nichts beeinflussen können. Aber ich werde ihn heimlich in der Tasche halten, dann nutzt er mir bestimmt.

          • Ich glaube, dass Du Dank Deiner triefenden Nase heute einen ganz besonders guten Riecher für die richtigen Karten hast 🙂

          • Dankedanke!
            Ich habe dir mal den Passus „Gepäck“ kopiert:
            Ihr aufgegebenes Gepäck darf keine zerbrechlichen oder verderblichen Gegenstände oder Gegenstände von besonderem Wert, wie Geld, Schlüssel, Medikamente, medizinische Unterlagen, Sonnenbrillen, Foto- oder Videokameras und sonstige wertvolle elektronische oder technische Geräte und deren Zubehör, Computer, persönliche elektronische Geräte, Telefone, Mobiltelefone, Batterien von elektronischen Geräten, Schmuck, Edelmetalle, Edel- und Halbedelsteine, Musikinstrumente, Wertpapiere oder sonstigen Wertgegenstände, wertvollen Kunstwerke, Geschäftsdokumente, Reisepässe und sonstigen Ausweise oder Proben enthalten.
            Die Passagiere dürfen nur geringe Mengen an Flüssigkeiten im Handgepäck mitnehmen und/oder am Körper mitführen. Die Flüssigkeiten müssen in Einzelbehältnissen von maximal 100 ml Fassungsvermögen aufbewahrt werden. Diese Behältnisse müssen in einem durchsichtigen, wiederverschließbaren Plastikbeutel mit einem Fassungsvermögen von maximal 1 l verpackt sein (ein Beutel pro Passagier). Flüssigkeiten, Aerosole und Gele sind vor der Kontrolle aus dem Handgepäck zu entfernen und einer gesonderten Kontrolle zu unterziehen.

          • 🙂 Oh Mann, gut, dass ich nie verreise. Das wäre mir zu blöd 🙂

          • Meine Reisen schließe ich immer in einem Zustand von starker manischer Gemütslage ab. Und wenn ich dann wieder normal bin, frage ich mich, warum habe ich das bloß gemacht. Aber dann ist es zu spät und es übt ja auch ein wenig

          • Aber ich frage mich wirklich ernsthaft, wie man heutzutage ohne Internet verreisen kann. Woher sollte man all diese Bestimmungen und Verordnungen und anderes wissen.

          • Sobald man sich an so viele Regeln und Vorschriften zu halten hat, wird es wirklich schwierig. Da lob ich mir, einfach aus dem Haus gehen und auf einer Wiese stehen zu können. 🙂

          • Das mit aus dem Haus gehen kann ich zum Glück an den restlichen 342 Tagen im Jahr auch machen. Die Bestimmungen wurden ja durch die idiotischen Terrorangriffe und anderes immer stärker und schärfer und vielleicht auch verständlich. Wenn man sich einmal darauf eingestellt hat, dann ist es gar nicht so schlimm

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