Claras Allerleiweltsgedanken

Rundreise Marokko 4 – Moschee Hassan II und Weg über Rabat nach Meknés (Teil 1)

15 Kommentare

Bei dieser Hitze hier in Berlin hätte ich gleich in Marokko bleiben können – da hatte ich wenigstens Verpflegung und einen Pool vor der Tür – hier mangelt es an beidem.

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In echt ist es der 14. Juni 2018. -Ich frühstücke, aber mehr als etwas Obst bekomme ich zu dieser frühen Stunde nicht in mich hinein.

Tag 3: Casablanca – Rabat – Meknés
Nach dem Frühstück führt uns unsere Reise nach Rabat – der weißen Hauptstadt, welche seit 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Eine Stadtbesichtigung°mit Besuch des Königspalastes°, des Hassan Turmes°, des Mausoleums von Mohamed V.° und der Kasbah° steht auf dem Programm. Wir fahren weiter nach Meknes, der Stadt zum Träumen. Bei einer Stadtrundfahrt° können wir das Bab al Mansour, ein monumentales Stadttor sehen, was gleichzeitig auch das schönste Tor Marokkos ist. Anschließend Weiterfahrt und Übernachtung in einem 4-Sterne-Hotel (z.B. Hotel Zaki) im Raum Meknes.

Da wir ja in Casablanca übernachtet hatten, fiel es uns nicht schwer,  schon gegen 9.00 Uhr vor den Toren der

drittgrößten Moschee der Welt = Moschee Hassan II

zu stehen. Nicht nur die Katholiken stecken alles Gold und Geld der Welt in ihre Dome und Kathedralen, die Moslems können es genau so gut – allerdings fast immer ohne Gold, fast nur in Marmor und exzellentester Handwerksarbeit. „Wow“ als Begeisterungswort hört sich so blöd an, aber viel mehr konnte ich wirklich nicht sagen. – Ansonsten: Achtung, die Fotosturmflut kommt und spült euch weg!!! Da es über 100 Fotos sind, habe ich den Beitrag geteilt.

Nun jetzt endlich zu der Moschee. Als erstes nur die Außenanlagen. In den Gebäuden sind u.a. auch Koranschulen untergebracht.

Anfangs habe ich die Fotos noch weiter verkleinert – doch das tat mir bei diesen Prachtbauten wirklich Leid – jetzt sind sie alle in diesem Format, wie ich es im Fotoblog erscheinen lasse.

Und dann konnten wir in das Innere der Moschee eintreten – hier tat mir das Eintrittsgeld absolut nicht leid. Da weder Waschungs- noch Betzeiten waren, haben wir keine Gläubigen gestört.

Das war bisher das prachtvolle Innere, das zu ebener Erde liegt. – Es hat schon was für sich, durch solch ein Kunstwerk barfuß staunend zu gehen.

Dann ging es ins Untergeschoss, wo u.a. die Waschungen stattfinden.

Mich hat ein Mitreisender auch bei einer symbolischen Waschung fotografiert, aber das habe ich wo anders abgespeichert, kommt noch.

Das typische Landesklo, das es dort auch gab, wollte ich nicht in dieser heiligen Umgebung einstellen.

Und jetzt noch ein paar Fotos, die auf dem Rückweg zum Bus entstanden sind, natürlich wieder als Galerie.

Bei Fb hatte ich mich von unterwegs so geäußert: Ich erhole mich von dem anstrengenden Tag und von der Hitze. Die letzte Nacht war ja mehr als kurz, da wir aus unterschiedlichen Gründen erst um 2:30 Uhr im Hotel gelandet sind , waren natürlich drei Stunden Nachtschlaf nicht ausreichend. Jetzt sind wir in Casablanca und morgen gibt es einen tollen Stadtspaziergang. Und was trinkt man in Casablanca?
Ich freue mich, dass ich in der Rezeption WLAN habe und mich kurz für euch melden kann. Gleich geht es zum Abendbrot. Heute waren wir in Casablanca in der drittgrößten Moschee der Welt. Sie war beeindruckend aber auch der Eintrittspreis war beeindruckend. Ansonsten sind wir in einer der vielen Königsstädte bzw der jetzigen Hauptstadt waren wir auch. Ach das ist so viel Programm dass ich schon alles durcheinander bringe.

Ramadan stelle ich mir schrecklich vor . Wir haben heute Mittag gegessen , aber jetzt gibt es erst in einer Dreiviertelstunde Abendbrot, und ich bin nahe dran, mir vor Hunger die Fingernägel abzukauen.

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Und damit lasse ich es für heute bewenden. Die Fotos vom Weg nach Meknes über Rabat kommen übermorgen.

 

 

 

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Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

15 Kommentare zu “Rundreise Marokko 4 – Moschee Hassan II und Weg über Rabat nach Meknés (Teil 1)

  1. Ich muss sagen, hier aus der Ferne betrachtet, sind die Moscheen ihr Eintrittsgeld wert. Tolle Fotos.
    Bloß das Landesklo – man möge mir verzeihen – war hoffentlich kostenlos … 🙂

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  2. Tolle Bilder. Wie aus 1001 Nacht. Dermaßen beeindruckende Bauwerke.
    Bin etwas in Eile bzw. hab viel zu tun, deswegen nur so ein sparsamer Kommentar.

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  3. So, liebe CC, jetzt habe ich auch entdeckt, wo ich die Kommis zwischen die einzelnen Bilder schreiben kann. Alle habe ich nicht kommentiert und die spektakuläre Säulenarchitektur im Inneren dieses absoluten Märchentraumbaus raubte mir schlicht die Worte. Die Stimmung in so einem Gebäude können Bilder, selbst wenn sie so trefflich und gut sind wie Deine, noch nicht so wiedergeben als wenn Du mittendrin stehst und diese Monumentalität auf Dich einwirkt.
    Ich wäre wahrscheinlich viel zu langsam in so einer Gruppe, in so einem Gebäude würde ich mir etwas Zeit wünschen um die Leere darin auszuhorchen…

    Liebe Grüße von der Fee

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  4. So, liebe Mallybeau, nicht nur der Arzt hat mich aufgehalten, ich war noch im Mediamarkt., da ich eine umfangreichere Veränderung in der Küche plane, die dann später auch eine Verbesserung des Wertes der Wohnung sein wird, wenn sie mein Sohn mal verkauft oder vermietet. Und das hat gedauert. – Ich glaube, ich kann nicht anders, als immer wieder was zu ändern. Damit geht es mir nicht um die Geldausgabe oder die Wertverbesserung als erstes, sondern um das Einstellen auf neue Technik.
    Gestern und natürlich heute auch konnte ich meine Balkontür nicht schließen – jetzt kommt gleich der Hausmeister, um zu sehen, ob er was machen kann.
    Vorgestern wusste ich nicht genau, ob du meine Antwort auf deinen Kommentar bekommen oder gelesen hast, wo ich schon schrieb, dass deine 1001-Nacht-Moschee erst noch kommt.
    Nix da mit Gang zum Meer – wir sind doch schließlich nicht zum Vergnügen in dem heiligen Land da. Und zu den Springbrunnen darf man auch nicht – da müsste man ja auf das Mosaikmuster treten.
    Aber jetzt klingelt es gerade – mache es gut mit lieben Grüßen von mir

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  5. Dankeschön für all die Prachtbaufotografien und die kleinen Texte dazu.
    Mir wäre eine solche Reise viel zu strapaziös gewesen.
    Es gibt also keine stinkigen Menschen dort, bei all den Waschungen? (Falls diese Frage zu intim ist, einfach nicht beachten.)

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    • Du glaubst es nicht, natürlich kam auch mir so ein Gedanke. Wir haben mal (wo anders) von weitem solche Waschungen gesehen, das machen die ja in Kleidung, es kommt wohl hauptsächlich auf Hände und Füße an – aber dort, wo man oder Mann oder Frau wirklich stinken, das müssen sie zu Haus machen oder gar nicht.
      Rundreisen sind wirklich informativ, aber strapaziös. Aber nur eine Woche dumm am Strand liegen, das ist nicht so meins – wäre aber ruhiger gewesen.
      Wenn ich jetzt keine Erinnerungen spätr mal habe, dann bleiben hoffentlich die Fotos.

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  6. Wunderschön, es fehlt nur noch die Patina 🙂

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  7. Liebe Clara aus TausenundeinerNacht!

    Das ist die Moschee, die ich bereits im letzten Beitrag angesprochen habe. Wirklich grandios. Ein einziges Kunstwerk. Hier sagen die Bilder wirklich mehr als tausend Worte.
    Da ist die Anfertigung dieses Landesklos wirklich ein Griff ins Klo, wenn man bedenkt, welch handwerkliche Fähigkeiten die Erbauer dieses Prachtbaus hatten 🙂
    Hat eure Zeit gereicht, auch kurz am Meer vorbeizuschauen oder gings gleich mit dem Bus weiter? An dem schönen Springbrunnen kann man sich wenigstens auch ein wenig erfrischen. Vom Bus aus natürlich nur optisch.
    Deine tollen Bilder solltest Du beinahe ausdrucken und ein Fotobuch gestalten. Ist fast zu schade, dass die sonst auf der Festplatte im Nirgendwo verschwinden.
    Mit Deiner Reiseführung bin ich wie immer absolut zufrieden und steige auch das nächste Mal wieder mit Dir in den Bus … brumm brumm 🙂

    Liebe Grüße
    Mallybeau

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