Claras Allerleiweltsgedanken

Rundreise Marokko 6 – Teil 4 – Medersa Attaryne

10 Kommentare

Ich will euch ja nicht langweilen, aber das Kalenderblatt zeigt immer noch den 16. Juni. Vielleicht könnt ihr jetzt erahnen, was wir so alles an einem Tag konsumiert haben – da muss ja mein Gedächtnis durcheinander kommen.

Im Prospekt wird uns die antike Hochschule Medersa Attaryne und das Grabmal des Moulay Idriss angekündigt. Letzteres muss schon am 15.07. dabei gewesen sein, was mir aber auch nicht wichtig ist.

Die antike Hochschule war vor allem deswegen so interessant, weil die Studenten des Korans mit Zellen ohne Fenster auskommen mussten, deren Größe nicht viel größer als ein Bett und ein Schrank oder so etwas gewesen ist. Es gab auch etwas komfortablere Zellen, diese waren dann sicher für die Studenten, die aus wohlhabenderem Hause kamen – ist noch genau wie heute.

Wie ich euch einschätze, lest ihr alle in der ganz linken Spalte. Französisch können wohl alle, die mit dem Tourismus zu tun haben, es ist wie die zweite Landessprache.

So, und jetzt will ich die Berichterstattung über Fes beenden. Fotos vom Hotel kommen unter einem anderen Kapitel.

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Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

10 Kommentare zu “Rundreise Marokko 6 – Teil 4 – Medersa Attaryne

  1. „Konsumieren“ scheint mir bei dieser Art von Reise das passende Verb zu sein. –
    Heute hier marokkoheiß.

    • Natürlich hast du damit Recht – nur ist es bei allen Rundreisen so. Ich habe mal mit Leuten gesprochen, die sich jedes Jahr eine Reise mit Studiosus „leisten“ – dort muss man ja dieses Verb benutzen. Und da sie überall vorrangig abgefertigt werden, können sie am Tag noch mehr besichtigen wie wir. Ich denke, wenn man so etwas ganz gar nicht überhaupt nicht will, dann darf man keine Rundreise buchen.

      • Mit Studiosus unterwegs sieht man jeden Stein in einem Land aber dann braucht man anschließend Urlaub mindestens so lange wie die Reise gedauert hat. Eine sehr harte Sache, aber man muss schon zugegen, dass man wirklich viel sieht. Für manche ist diese Art des Reisens gut für andere nicht ….

  2. Also mich langweilst du nicht. 😉 Reiseberichte lese ich unheimlich gerne.

  3. Liebe Clara!

    Ich habe natürlich gleich in der linken Spalte gelesen, wie Du es geschrieben hast.
    Falls Du nicht alles entziffern konntest, kann ich nachhelfen. Da steht: „Die antike Hochschule wurde vor vielen hundert Jahren von der Fürstin Claracus Himmelhochus erbaut. Einst prangte die Fassade in lilafarbenen Diamanten und anderem Gestein. Glücklicherweise ist noch der Rohbau erhalten, so dass die Touristen eine ungefähre Ahnung der einstigen Pracht bekommen können.“ 🙂
    Und innen ist das Gebäude mit Sicherheit ebenfalls wunderbar dekoriert, alles andere würde Deiner Namensverwandten Fürstin wohl nicht entsprechen.
    Hut ab, vor eurem straffen Besichtigungsprogramm und einen herzlichen Dank an Prinz Lumix für die wunderbaren Eindrücke 🙂

    Liebe Grüße
    Mallybeau

    • Mallybeau, du ganz, ganz liebes großes Schlitzohr, ich habe schon immer gewusst oder geahnt, dass es ein großer Mangel ist, keine Fremdsprachen so perfekt wie offenbar du zu beherrschen. Zum Glück wusste kaum einer in der Reisegruppe, dass ich Clara H. heiße – doch anders herum, aus der Gruppe konnte wohl auch keiner arabisch. Aber vielleicht hätte mir dann der Reiseleiter auch die Füße geküsst, weil ich so eine wundervolle Urahnin hatte.
      Aber zum Glück bist du des Weges daher gekommen und hast mir alles erzählt. Wie wunderbar ist denn das!?!?!? Deswegen gab es bei mir diese besonderen Schwingungen, als wir in dem Gebäude waren. Ich hatte es für Mitleid mit den armen Studenten gehalten, die in solchen kleinen „Karnickelbuchten“ wohnen und schlafen und vielleicht auch arbeiten mussten.
      Meine Urahnin muss verschwenderisch gewesen sein, denn ICH hätte die Fassade nie und nimmer mit solchen edlen und teuren Steinen verziert – vielleicht nur einen großen über den Eingang platziert. 🙂
      Deinen gezogenen Hut haben wir wirklich verdient – d.h., wir hatten ja auch Jungvolk in der Gruppe, aber ich fand es anstrengend.
      Ich habe mal so zwischendurch dem Prinzen ins Ohr geflüstert, dass er sich schon allein für diese Reise gelohnt hat. Ich muss aber langsam anfangen, sich mit seinen Feinheiten zu beschätigen – Frau kommt ja zu nichts.
      Ganzganzganzganzganz viele liebe Grüße schickt dir die Nachfahrin Clara Himmelhoch

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