Claras Allerleiweltsgedanken


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Rundreise Marokko 7 – über Beni Mellal nach Marrakech

Realer Tag: 17.06. – Angekündigt wird uns der Tag so:

Unser Weg führt uns heute über Azrou nach Beni Mellal – der wichtigsten Handelsstadt für Obst und Gemüse im Zentrum Marokkos – nach Azrou und weiter nach Marrakech. Die Altstadt von Marrakesch wurde bereits 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Hier gehen wir zu Fuß über die landestypischen Märkte von Marrakesch und haben die Gelegenheit persönliche Urlaubssouvenirs zu erwerben. Abendessen in einem marokkanischen Restaurant mit Folklore Show. – Den Tag lassen wir ins unserem 4-Sterne Hotel (z.B. Zalagh la Kasbah) im Raum Marrakech ausklingen.

Bei Fb habe ich über diesen Tag geschrieben: Heute haben wir ja wieder eine tolle Leistung vollbracht, wir sind ca 500 km mit dem Bus nach Marrakech gefahren, zum großen Teil durchs Gebirge mir ist jetzt noch schwindelig. Na gut, die meiste Arbeit hat der Busfahrer gehabt. Ich war froh, dass wir nicht laufen mussten.
Eigentlich könnte ich nach Hause fahren, ein hübsches Souvenir habe ich ergattert

und das schöne Löwen Foto, was ich gern gehabt hätte, das wurde mir verwehrt. Der Bus hat nicht angehalten. Falls es schlecht zu erkennen ist, es ist ein Portemonnaie.

Heute Nacht wird uns hier eine Stunde geklaut. Die marokkanische Sommerzeit wird erst nach dem Ramadan eingeführt, also heute Nacht. Und wir müssen morgen früh schon um 6:30 Uhr beim Frühstück sein, deswegen sollte ich mich kurz fassen.

Doch jetzt endlich zu den unerlässlichen Fotos.

Was ich bei G. über Beni Mellal erfahren konnte, haben wir nicht erlebt – keine unendlich großen Obstplantagen jeglicher Art. Dafür gab es folgendes:

Am Anfang hielten wir bei einer großen Siedlung an, die hätte deutscher oder europäischer nicht sein können. Näheres kann ich euch nicht sagen – siehe Ohren und keine Lust zum Googeln. Und sie war gut bewacht und gesichert – Militär für arbeitslose Jungmänner gibt es eben überall.

Als ich fragte, ob man anhand der Autonummern die Region oder gar Stadt erkennen könnte, wo das Auto herkam, wurde meine (unbotmäßige) Frage nicht erklärend beantwortet. Ich erfuhr nur, dass das mittlere Zeichen ein Buchstabe ist. Ob dieser aber die Region vorgibt oder von A – Z durchnummeriert wird, weiß ich immer noch nicht. IST JA AUCH UNWICHTIG! Eine Frau fragt nicht nach solchen Sachen, die nichts mit Haushalt oder Kindern zu tun hat.

Aber Wiki und nicht Nashi haben mir Bescheid gegeben:

Marokkanische Kfz-Kennzeichen entsprechen in Größe und Aussehen weitgehend den europäischen Kennzeichen und zeigen in der Regel schwarze Schrift auf weißem Grund. Das Schild beginnt seit dem Jahr 2000 mit einer maximal fünfstelligen Zahl gefolgt von einem senkrechten Strich. Es erscheint ein arabischer Buchstabe vor einem erneuten senkrechten Strich. Abschließend gibt eine ein- oder zweistellige Zahl die nähere Herkunft des Fahrzeuges an. Bei zweizeiligen Schildern erscheinen der Buchstabe sowie die Herkunftskodierung in der oberen Zeile und die fortlaufende Zahl in der unteren. Ältere Nummernschilder zeigen ausschließlich Ziffern nach dem Muster 1234-56|7. Neuere Schilder zeigen am linken Rand das Staatsgebiet einschließlich der von Marokko beanspruchten Westsahara.
Marokkanische Diplomatenkennzeichen weisen einen gelben Grund auf. Sie zeigen am linken Rand die Buchstaben CD sowie die Landesbezeichnung auf französisch (MAROC). Die andere Seite des Kennzeichens zeigt selbige Angabe in arabischer Schrift. Zwischen diesen beiden Blöcken erscheinen zwei Zahlenpaare, wobei letzteres das Herkunftsland angibt.

Danach fuhren wir weiter – was soll man bei ca. 500 km, die man am Tag schaffen muss, auch anderes machen als fahren, so dass es wieder schöne Gegend gab. Kommt man an die Gegend nicht nahe genug heran, erledigt das der Prinz für mich. – Palmen und Meer – das Idealbild des deutschen Touristen. Nur hier ist die letzte Palme keine echte – sondern eine Verkleidung für einen Sendemast oder so etwas ähnliches. Gar nicht so übel.

Jetzt sind wir also in Marrakech angekommen, wie kundige Leser an diesem Turm vielleicht erkennen werden. Der Weg führt uns also auf den Markt in das Verkaufsgewühle. Glaubt mir, da war dieser Haufen Luftballons noch der ruhigste Moment.

 

Gleich nach der Ankunft fand die Kutschfahrt statt, die für fast alle der Gruppe anberaumt war, nämlich für die, die das 110,00 € teure Sonderprogramm beim Reiseleiter gebucht hatten. Darüber berichte ich mit Minivideo in einem Extrapost.

Abends gab es ein Essen mit Folkloreeinlagen, die in Musik und Bauchtanz bestanden. Da war es für vernünftige Fotos zu dunkel, denn blitzen wollte ich nicht.

Bevor ich tschüss sage, will ich noch die Videos erwähnen, die gleich heute, aber als neuer Post erscheinen.

Und jetzt erst einmal tschüss bis übermorgen!


Geschützt: Rundreise Marokko 7 – Videos

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