Claras Allerleiweltsgedanken

Marokko – Tiere

27 Kommentare

Was ich so mitbekommen habe, ist das mit der Haustierhaltung in Marokko ziemlich anders als bei uns. Hunde sind mir auf den Straßen sehr, sehr wenige begegnet, manchmal mehrere außerhalb der belebten Gegenden. Sie leben wild und müssen sich ihr Fressen selbst besorgen, Deswegen habe ich auch keinen gesehen, der so überfüttert war wie zum Teil unsere Möpse oder andere.

Die meisten Tiere waren Katzen – aber auch diese lebten nicht königlich, sondern holten sich ihr Fressen zum Teil aus dem Müll. Ich zeige euch jetzt Katzen in verschiedensten Lebenssituationen.

Die sich in der Nische sonnte, fand ich sehr schön, denn sie muss da ziemlich hoch gesprungen sein. – Bei der Hitze haben Katzen eben so Durst wie wir Menschen – wie gut, wenn da ein Pool da ist. Diese werden offensichtlich nicht so mit Chlor angereichert wie bei uns.

Pferde und Esel sind absolut Nutztiere, die sich ihr Futter hart verdienen müssen. Einen Esel habe ich nur fotografiert, der einen Wagen hinter sich hatte. Kamele oder Dromedare habe ich auch nur wenige, aber Pferde gab es schon in unterschiedlichen Situationen. Am besten hatten es wohl noch die Pferde, die vor dem königlichen Palast einen Reiter tragen mussten. Obwohl, so lange ganz still zu stehen ist auch kein Zuckerschlecken. – Die beiden Pferde mit „kunstvollem“ Sattel, die auf reitende Kinder oder Erwachsene warten, fanden ihr Los sicher auch nicht so toll.

Was bleibt jetzt noch an Fotos: Störche, die lebten frei und unabhängig von den Menschen. Marokkanische Störche bringen nicht die Babys wie bei uns – hat zumindest der Reiseleiter erzählt. Die haben das System irgendwie verändert, denn Kinder gab es genug auf den Straßen, die meisten ganz ganz süß. Und sie ernähren sich bestimmt nicht von Fröschen, denn bei dieser Trockenheit gibt es sicher keine Frösche.

Ein Funkmast – voll mit Storchennestern, das fand ich einzigartig. – Die Altertümer wurden durch die Storchennester verjüngt.

Und jetzt noch ein „Schmankerl“ zum Schluss – ich weiß nicht, was es ist – ich weiß nur, dass sie auf dem Flughafen von Agadir auf den Fußböden überall lagen und zappelten.

Offenbar habe ich mich so geekelt, dass ich verwackelt habe. – Eine gewisse Ähnlichkeit mit unseren Maikäfern habe ich identifiziert, aber glänzender und glitschiger.

Und das war es auch schon – die Beiträge werden kürzer.

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Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

27 Kommentare zu “Marokko – Tiere

  1. Oh, nä, was für ein fieses Dings auf dem letzten Foto!
    Die anderen mit Interesse betrachtet.

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  2. Das letzte Viech sieht aus, als würde die hintere Hälfte fehlen. Kein Wunder bei den vielen hungrigen Katzen …

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    • Ich weiß nicht, ich weiß nicht – es war auf der Toilette im Flughafen – da liefen eher wenige Katzen herum, und hinter die Türen durften keine, denn sie standen an der Tür nicht dran 🙂 😉
      Es wird wohl immer ein Geheimnis bleiben, was das für Käfer sind.

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  3. Auch ich bin gespannt, ob jemand das Krabbeltier erkennt. Der Mast mit den Storchennestern ist super, so etwas habe ich auch noch nicht gesehen.

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  4. Es sind Weißstörche in den afrikanischen Winterquartieren für den Verzehr von Heuschrecken bekannt. Habe ich eben gelesen. Und: Die Erbeutung von Wieseln, jungen Ziegen und Katzen ist belegt, das sind jedoch seltene Ausnahmefälle. Von Dinkelschnitten steht da nix.

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    • Was hast du für ein Glück, dass du noch ein wenig größer bist als Wiesel, junge Ziegen und Katzen, so dass dich die Störche in Ruhe lassen. Da die armen Tiere bei dieser Trockenheit garantiert keine Frösche finden, mussten sie ihren Speiseplan umstellen. – Nur von Heuschrecken wird man aber schlecht satt.

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  5. Liebe Clara!

    Nun erleben wir sogar einen Rundgang durch den marokkanischen Freigehegezoo.
    Dass Katzen und Hunde in vielen Ländern streunend umherlaufen, ist ja bekannt. Wenn ich so überlege, wie viele Katzen hier täglich an meinem Fenster vorbeischauen und aus den Vogeltränken schlabbern, scheint das ganz ähnlich zu sein.
    Dass Esel und Pferde Karren oder Kutschen ziehen müssen, finde ich pure Tierquälerei. Naja, ein leidiges Thema. Gut, dass Du keine Bilder von Kamelen zeigst, das haben wir hier schließlich genug. Und einen Esel sehe ich jeden Morgen im Spiegel 🙂
    Der Funkmast mit den Storchennestern sieht klasse aus. Das ist doch mal ein tierisch gutes Hochhaus.
    Tja, und Dein beinahe Leichenfund vom Flughafen rührt bestimmt aus dem Gepäck eines hungrigen Chinesen. Das Tier sieht mir nach einer kandierten Leckerei aus 🙂

    Liebe Grüße aus dem Glutofen … hier ist es bestimmt wärmer als in Marokko
    Mallybeau

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    • Hallihallu, Frau Mallybeau, wer macht denn hier „fishing for compliments“ und irrt sich dann auch noch im Tier? „Und einen Esel sehe ich jeden Morgen im Spiegel 🙂“ Esel sollen ja sehr klug und sehr störrisch sein – das erste kann ich bei dir bestätigen.
      Ich hätte bei dem Storchenmast mal fragen sollen, ob die Plattformen für die Nester von Menschen vorbereitet werden. Aber ich hatte diesen Reiseleiter im Laufe der Zeit im Hals stehen.
      Von wegen „kandierte Leckerei“ – da lagen ganz viele von diesen Beinahe-Leichen herum, gruselig.
      Ich empfinde es hier auch wärmer als in Marokko, obwohl dort der Pool auch nicht mehr richtig kalt war, gab es wenigstens einen. Hier gibt es nur eine Wanne, in der ich nicht schwimmen kann.
      Ich habe mir mal deine Fotosoftware angesehen – sie hat definitiv mehr Hintergründe und Rahmen. Als ich mir meine alten Fotobücher angesehen habe, wo ich MEINE Fotos in fremde Hintergründe eingeklinkt habe, wirkt das doch relativ unruhig. Nur mit farbigen Hintergründen klappt das besser. – Ich habe ja das Marokkobuch schon in der Produktion und bin schon wieder an einem neuen – A4 hoch. Die schönsten Fotos nach Monaten sortiert aus den Jahren 2016, 2017 und 2018. Ich arbeite nur mit eigenen Fotos, die aber relativ klein, da die Auflösung nicht für größere reicht. – Bei Albelli muss man die flache Bindung mit 0,30 € pro SEITE bezahlen, das sind dann also rund 30,00 € mehr für so ein Buch, wie ich es erstelle. – Vielleicht bleibe ich doch ALDI treu, obwohl mir ein Mitarbeiter so einen Stuss geantwortet hat auf meine Kontaktmail.
      Liebe Vormittagsgrüße von der jetzt schon durchgeschwitzten
      Clara

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      • Zu dem Fotobuch wiehert der Esel:
        Die Flachbindung brauchst Du gar nicht. Ich nehme immer den normalen Leinenumschlag mit der einfachen Klebebindung. Und die hält bombenfest. Die Qualität ist wirklich super. Hätte ich nie gedacht. Bei mir ist noch nie ein Blatt rausgegangen und es lässt sich auch wunderbar blättern ohne dass das Buch gleich wieder zuklappt.
        Mehr Eseleien gibts von mir heute nicht zu hören, ich verschmelze in der Hitze 🙂

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        • Mir geht es weniger um die Haltbarkeit der Bindung sondern um Motive, die ich über die Seitenmitte ziehe. Bei meinen neun (!!!) bisherigen Büchern war es doch immer so, dass in der Mitte ein Teil des Motivs verschluckt wurde. Mal sehen, wie das jetzt ist. – Ich melde mich!

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          • Bei mir wird da überhaupt nichts verschluckt. Sieht einwandfrei aus. Aber ich will Dich natürlich nicht von Aldi weglotsen … 🙂

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          • Hast du wirklich viele Fotos über die Seitenmitte gezogen? Nur dann bemerkt man es ja. Ich werde jetzt noch einen Versuch starten. Die bisherigen Bücher waren ja so ca 120 Seiten dick. Also doch schon ein beträchtliches Buch von ca eineinhalb Zentimeter Rückenstärke.
            Mal sehen, wie stark das neue wird und ob dann auch geklaut wird. Ich ziehe ganz bewusst einige Fotos über die Seitenmitte.

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          • Ja klar, ich zieh oft ein Foto komplett über zwei Seiten, damit es schön groß wird. Da fehlt nix. Ich schau mal, ob ich grad ein Buch parat habe, dann kann ich Dir ein paar Schnappschüsse schicken …

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          • Arbeitest du in A5 oder A4 und dann in hoch oder quer? Welche Auflösung haben deine Fotos, die du über zwei Seiten ziehen möchtest?
            Du siehst, ich bin echt und ehrlich interessiert, weil ich alle meine Fotobücher sehr liebe und noch einige neue erstellen möchte.

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          • Ich nehme fast immer A4, mal hoch, mal quer.
            Ich nehme meine Originalfotos, die ich einfach rüberziehe ins Layout. Da wird selten etwas moniert. Bei ganz alten Aufnahmen gab es mal Probleme, dann war es eben etwas unscharf, aber Aufnahmen von neuen Fotoapparaten und Handys sollten eigentlich keinerlei Probleme mit einer Doppleseitengröße haben.

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          • Bei mir gibt es deswegen Probleme, weil ich fast alle Fotos „abspecke“, sonst wird mir die Festplatte zu voll und mein Rechner arbeitet dann zu langsam. Also sind sie meist wie für den Fotoblog in 1024 x 600(?) abgespeichert, und das ist zu klein.
            Mit meinem vorhergehenden Apparat habe ich maximal mit 1600 x ??? fotografiert – und da ging es immer, ganze Seiten oder sogar zwei zu füllen. Das geht jetzt nicht mehr. Die Originalaufnahmen sind bei 4000 x ???, da klappt es, aber die habe ich bestenfalls auf der externen Festplatte, wenn überhaupt.
            Ich kann ja beim Fotoapparat einstellen, in welcher Qualität er aufnehmen soll. 9 MB oder sogar 10,5 MB für ein Foto sind mir eigentlich zu groß und zu viel – deswegen skaliere ich sie immer runter.

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          • Ja, also ich habe auch maximal 9 MB, aber meist reicht auch schon viel weniger. Ich habe alle meine Fotos auf externen Festplatten in der Originalgröße. So habe ich immer gute Qualität parat und der Rechner platzt nicht aus allen Nähten.

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          • Für das Abspeichern auf externen Festplatten hätte ich mir ein besseres System aneignen müssen – dort finde ich kaum ein Foto, weil mein Rechner beim Suchen überfordert ist.
            Wenn ich sie runterrechne, sind sie ALLE unter einem MB klein, teilweise nur ca. 400 KB klein – und da kann ja nichts vernünftiges werden. – Nur früher mit der alten Software klappte es ja auch – da habe ich nie so hochwertig fotografieren können.
            Egal, da kommen ins neue Buch eben mehr kleine Fotos – da werden es eben nicht so viele Seiten – auch gut.
            Das Marokkobuch allerdings strotzt vor Qualität, denn da habe ich ja die großen Fotos verwenden müssen.

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          • Naja, wenn ich ein spezielle Bild suchen muss, ist es natürlich wirklich etwas blöd. Ansonsten lege ich für jeden Anlass einen Ordner an oder für jedes Datum. Und so hat man doch eine ganz gute Ordnung …
            400 KB ist natürlich wirklich sehr wenig…

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          • Meine „geliebte“ Luzie hat sie auch nach Datum abgelegt, aber ich bin ganz, ganz schlecht im schätzen, wann was war. Mein Fotoprogramm verändert leider das Aufnahmedatum. aber nach Monaten könnte ich sie schon abspeichern, denn ich bearbeite sie ja fast immer gleich und weiß dann den Zeitraum.
            In meinem nächsten Leben bekomme ich das mit der Ablage auf der externen Festplatte auch noch in den Griff.

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          • Deinen Kommentar mit den Fotobeispielen schalte ich nicht frei, es muss nicht jeder deine Fotos sehen. Oder?

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          • Kannst Du ruhig zeigen. Ist völlig harmloses Zeug… 🙂

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          • Hier drei Schnappschüsse aus einem Fotobuch von meiner Mutter. Ein paar Effekte (naja, das kennst Du ja) und auf der letzten Aufnahme ist das Foto in der Mitte über die Mitte gezogen … 🙂


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  6. Bin mal gespannt, ob jemand das glitschige Tier identifiziert. Das hätte mich wohl auch ein bisschen geschüttelt, obwohl ich sonst mit Insekten keine Probleme habe. Aber wenn es so glitschig daherkommt …

    Die Katzen sind alle sehr süß, kommen als unabhängige Tiere vielleicht auch einigermaßen zurecht mit der Situation. Interessant finde ich, dass es so wenige Straßenhunde gibt.

    LG aus Hamburg

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    • Monsterchen, wenn es mal EIN glitschiges Tierchen gewesen wäre, was da auf dem Fußboden rumlag – es waren ganz viele und ich musste aufpassen, dass ich auf keines getreten bin.
      Katzen werden akzeptiert, aber wohl nicht so richtig im Haus wie bei uns – aber Futter stand oft für sie bereit.
      Vielleicht hält man die Zahl der Hunde in der Innenstadt durch Hundefänger begrenzt, außerhalb gab es dafür um so mehr.
      Als ich mit dem Auto zur Ballonfahrt fuhr, habe ich auf der Rückfahrt viele gesehen – ich konnte sie aber nicht schnell genug aus dem Auto heraus fotografieren.
      Ist Berlin etwa die einzige Stadt, wo es heiß ist?????????? Ich fürchte nicht!
      Liebe Grüße

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