Claras Allerleiweltsgedanken

Gibt es Hoffnung in solch einer Situation?

37 Kommentare

Viele werden das Buch oder den Film „Nicht ohne meine Tochter“ kennen. Natürlich habe ich es damals mit Spannung und auch mit Mitgefühl gelesen – aber irgendwie doch mit einem „entfernten Mitgefühl“. Es betraf niemanden in meiner Familie oder Umgebung, ja, ich kannte noch nicht mal eine Frau, die mit einem Mann aus diesen Regionen verheiratet war oder Kinder hatte.

Das Buch ist 1987 erschienen – wann ich es las, weiß ich nicht mehr so genau.

Doch dann zog ich 2000 in ein Haus, wo es gleich drei Mischehen/Mischbeziehungen gab, die ihre Liebe mit mindestens zwei oder sogar mehr Kindern gekrönt hatten. Es waren insgesamt – alle drei – wunderbare Nachbarn, die ich nie und nimmer hätte missen wollen. Durch sie habe ich ein wenig mehr vom Islam und den Lebensbräuchen gelernt, wirklich schätzen gelernt, denn kaum eine deutsche Familie war so vorbehaltlos freundlich und einladend zu mir wie diese drei.

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Genug von der Vorgeschichte.

In einer Beziehung, die ich absolut nicht näher definieren will, kriselt es – kriselt es sehr – die Scheidung wird angedacht und später auch eingereicht.

Alle (nehme ich einfach mal an) Kinder wollen ihre BEIDEN Elternteile haben und auch behalten, denn der Streit zwischen den Eltern ist ihnen relativ egal – so auch diese beiden, um die es hier geht. Der Große besucht schon das Gymnasium und ist mit seinen ca. 14 Jahren fast schon ein Mann – aber nur körperlich 🙂 – ansonsten ist er noch ganz Kind. – Die Kleine ist vom Alter her noch nicht einmal zweistellig – und der absolute Liebling vom Papa.

Der Vater ist seit langem in seinem Heimatland und hat es dort in jeglicher Beziehung richtig, richtig gut: ein großes Anwesen wird von einer mondänen Villa geschmückt und selbstverständlich gehört auch ein großer Pool dazu – in diesen heißen Ländern ein nicht zu verachtendes Accessoire. Die Kinder kennen dort alles und mögen dort auch alles, denn sie waren als komplette, intakte Familie schon oft dort – mindestens einmal in jeden Sommerferien.

So fingen auch die Sommerferien 2018 mit der Einladung, der Reiseplanung und dem Flug dahin an.

Die Mutter fühlt sich sicher, denn SIE hat ja die Reisepässe der Kinder und ohne diese Pässe kann ja nichts „eingerührt“ werden und der Rückflug ist schon gebucht. – Doch eines Tages sind die Pässe weg und da nahm alles andere seinen Lauf.

Der Vater buchte (angeblich) den Rückflug der Kinder um, damit sie ihre ganzen Ferien bei ihm verbringen können und nicht auf die begrenzte Urlaubszeit der Mutter angewiesen sind. Von vielen Zweifeln geplagt, doch andersherum von Zwängen genötigt, muss die Mutter allein abfliegen – der Mann verweigert ihr ein längeres Aufenthaltsrecht.

Die Zeit vergeht – über die modernen Kommunikationswege hat sie Kontakt zu den Kindern – es scheint ihnen gut zu gehen. … Dann: Es ist ein Tag vor Schulbeginn – und die Kinder kommen nicht. Der Schulbeginn in Berlin ist schon einige Zeit her – und wie leider zu befürchten war – die Kinder sind auch jetzt noch nicht da.

Eine Frau in diesen Ländern hat so gut wie keine Rechte, zumindest nicht auf ihre Kinder, denn diese GEHÖREN zum oder sogar DEM Vater. Ich mag mir nicht ausmalen, was im Kopf und in der Seele der Mutter, aber fast noch mehr, in den Kindern vorgeht. Sie können kaum arabisch und werden von einem Tag auf den anderen von allem, was ihnen vertraut ist, getrennt: Keine Mutter mehr, keine bekannte Wohnumgebung, keine vertraute Sprache, keine Schulfreunde und -freundinnen, keine Großeltern, kein gar nichts.

Welche Rechte hat ein deutscher Rechtsanwalt, wenn er dagegen vorgehen will? Ist so ein Kampf überhaupt bezahlbar?

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Auch jetzt werde ich die Kommentare moderieren, weil ich keine Hetze gegen Väter aus diesen Ländern hier lesen will und auch nicht dulden werde.

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Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

37 Kommentare zu “Gibt es Hoffnung in solch einer Situation?

  1. Furchtbar, da wird der Kampf auf den Rücken der Schwächsten, die sich nicht wehren können, ausgetragen. Arme Kinder.

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  2. Furchtbare Situation. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Die armen Kinder, besonders das Mädchen.

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  3. Mischehen sind heute nichts außergewöhnliches mehr. Wir kennen auch eine Frau, deren Tochter mit einem Araber (oder Ägypter ?) verheiratet ist und ein Kind hat. Das Paar wohnt zwar in Deutschland, ist aber auch jedes Jahr einmal bei seiner Familie. Die Mutter hat Angst davor, dass ihre Tochter auch einmal alleine zurückkehrt. Wir können sie gut verstehen. Die Angst der Mutter verstärkt sich noch durch die stärker werdende Fremdenfeindlichkeit in Deutschland und dass ihr Schwiegersohn die zum Anlass nehmen könnte, in seiner Heimat zu bleiben. Mit dem Kind.
    A.

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    • Ich habe lange Jahre in der alten Wohnung mit diesen Ehepaaren zusammen gewohnt und hatte nie Angst, dass so etwas vorkommen könnte. Doch Deutschland ist anders geworden, vor allem anders für Ausländer aus dem Islam – die werden leider sehr oft über einen Kamm geschoren und als gefährlich eingestuft.
      Mir tun die Kinder mehr leid als die Mutter – diese konnte eventuell die Situation besser einschätzen als die Kinder.

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  4. Die Frage ist, welche Konsequenz zieht man aus solcher Geschichte? Kann man das überhaupt? Vermutlich nicht. Es schwingt ein „man sollte internationale Beziehungen verteufeln“ mit, aber genau das sollte nicht passieren 😉

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    • Hallo von Nachtschwärmerin zu Nachtschwärmerin. Jetzt bin ich aber doch schon zu müde – ich antworte auf alle Kommentare zu tagheller Zeit!

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    • Hallo Roe, als erstes habe ich nachgesehen, ob ich dich in meinem Feedreader immer noch abonniert habe. – Habe ich, aber du schweigst seit Juli, zumindest im Blog.
      Bei deinem Header finde ich am allerbesten die Hausschuhe mit Krallen.
      Verteufeln wollte ich solche „Mischbeziehungen“ keinesfalls, aber ich hätte nie und nimmer den Mut dazu gehabt. Nun gut, früher war es vielleicht noch komplizierter und aus der DDR durfte man ja sowieso ungern jemanda aus dem westlichen Ausland heiraten.
      Ich finde einfach die Kulturunterschiede zu groß – Männer aus diesem Bereich sehen Frauen ganz anders als hier bei uns „Domestizierte“ 🙂 😉

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      • Dankeschön für das Kompliment zum Header 🙂

        Ich meinte auch eher allgemein, ob man es verteufelt.
        Ich glaube nicht, dass es Männer aus irgendwelchen „Bereichen“ gibt. Ich glaube aber, dass Menschen Einstellungen haben. Und dass man Frauen besitzen und schlagen darf, glauben auch in Deutschland noch einige Männer…

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  5. Immer wieder hört man von solchen Fällen und immer wieder denken sich Frauen, dass sowas nur den anderen passiert und sie selbst nichts zu befürchten haben. Schrecklich sich in die Lage der Frau und der Kinder zu versetzen! Wenn es um Verschleierung der Tochter geht, wird es sich wohl um Saudi Arabien, Iran oder Irak handeln, Länder, die ein beinhartes patriarchalisches System haben. Wenn die Mutter den Rechtsweg beschreitet und einen Anwalt bezahlen muss, wird sie das ein Vermögen kosten, ohne Garantie auf Erfolg. Auf jeden Fall ein furchtbar trauriges Schicksal ….

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    • Liebe Myriade, ich habe das Heimatland des Vaters sicher schon oft gehört – aber genau so oft auch wieder vergessen – es ist auf jeden Fall ein arabisches. Welches genau spielt ja auch nicht so eine große Rolle hier bei unserem Austausch – auf jeden Fall ist es eines, das den Männern in JEDER Beziehung weitaus mehr Rechte einräumt als den Frauen.
      Die junge Frau ist jetzt ein paar Jahre über 30 – und sie sind schon eeeeeeeeeeeeeeewig verheiratet, denn sie war damals noch ganz, ganz jung. Hat man als junge, ganz sehr verliebte Frau den Durchblick, um an eine Zukunft im Jahr 2018 zu denken? Kaum jemand, wenn es nicht die Eltern gemacht haben, die rechtliche Absicherungen getroffen haben.
      Ich glaube, ich werde bald den „Mut“ haben und mich mit ihr in Verbindung setzen, weil ich ihr vielleicht in einer bestimmten Beziehung helfen kann. Auf jeden Fall werde ich ihr den Link zu diesem Artikel mit allen Kommentaren schicken – vielleicht hilft Mitgefühl ein wenig.

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  6. Liebe Clara!

    Also das Buch „Nicht ohne meine Tochter“ kenne ich nicht. Der Titel sagt mir was, aber mehr nicht. Doch Du schilderst ja, worum es geht.
    Schwierig, etwas dazu zu sagen, ohne die genauen Einzelheiten zu kennen. Wenn die Kinder nicht freiwillig dort sind, ist es natürlich nicht gut. Wer will schon zu solch einer großen Umstellung gezwungen werden? Man kann nur hoffen, dass sich die Situation so gestaltet, dass alle Beteiligten, vor allem die Kinder, damit zufrieden sind.
    Gut, dass ich auf meiner Weide einen schönen Platz zum grasen gefunden habe und von keinem Bauer zum Schlachter getrieben werde 🙂
    Ich wünsche Dir einen guten Start ins Wochenende.

    Liebe Regengrüße
    Mallybeau

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    • Liebe Mallybeau,
      dass ich erst gegen 10.00 Uhr erwachte, weil ich erst gegen 5.00 Uhr einschlummerte, schrieb ich schon in anderen Antworten. Dabei war mein Grund auch nicht annähernd so schwerwiegend wie der, mit dem die junge Mutter zu kämpfen hat. Es war schon zu normalen Ehezeiten bei ihr schwer, alle Probleme zu regeln und zu lösen, da das Verhalten des Ehemannes leider sehr oft kontraproduktiv bis später dann sogar absolut feindselig war.
      Vor meinem geistigen Auge sehe ich dich gerade muhend auf der Weide und das frische und das wiederzukäuende Gras in deinm Maul zwischen den Mahlzähnen zu bewegen. Ein sehr beruhigender Anblick. Ich hoffe, dass das immer so bleibt und keiner dich zum Schlachter oder vor den Kadi zerren will.
      Ich hoffe ganz sehr, dass die Mutter durch ihre getrennt lebenden Eltern viel Unterstützung bekommt, auch in finanzieller Hinsicht, denn die Miete für eine Wohnung, die ohne Kinder natürlich zu groß ist, will ja bezahlt werden. Doch umzuziehen, bevor das Problem gelöst ist, wäre auch blanker Wahnsinn. – Irgendwem im All danke ich, dass ich mich mit solchen Problemen nicht herumschlagen musste. Nicht aus Fremdenfeindlichkeit, sondern mehr aus Angst, hätte ich allerdings auch nie einen Mann aus außereuropäischen Ländern geheiratet, vielleicht noch nicht einmal aus Polen, Ungarn, Tschechoslowakei, UdSSR und sonstigen sozialistischen Bruderländern – so hießen die alle mal – nur Ungarn und Polen sind ihrem Namen treu geblieben.
      Ganz liebe Vor-Wochenendgrüße zu dir von
      Clara

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  7. Da kann ich nicht auf „gefällt mir“ klicken. Das ist einfach nur traurig. Ich habe das Buch damals auch gelesen und es hat mich sehr beeindruckt. Wenn so etwas dann im Bekanntenkreis passiert, dann ist es natürlich noch schlimmer. In deinem Fall kommt es wohl darauf an, wer das Sorgerecht für die Kinder hat. Auf alle Fälle würde ich mich als Mutter von einem Rechtsanwalt beraten lassen. Wenn sie nach deutschem Recht eine Aussicht auf Erfolg hat, dann würde ich kämpfen. Keine Ahnung, was das koset, aber auch hier gibt es bestimmt Möglichkeiten von finanzieller Hilfe. Die Leidtragenden sind mal wieder die Kinder.

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    • Liebe Ute, die beiden sind ja noch verheiratet. Haben verheirate Elternteile nicht automatisch BEIDE das Sorgerecht? Ich denke und befürchte ja.
      Die Mutter macht gerade eine Ausbildung oder Umschulung auf dem Gebiet der Rechtswissenschaft, so dass ich einfach nur hoffe, dass sie rechtlich gut beraten wird. In solchen Fällen muss ein Anwalt arbeiten, der im jetzigen Aufenthaltsland der Kinder prozessieren kann und deswegen auch die Sprache perfekt spricht. Das ist sicher sehr viel schwieriger als einen Prozess auf deutschem Boden zu führen und vor allem zu gewinnen.
      Wie du es sagst: Alles wird auf dem Rücken der Kinder ausgetragen.

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  8. Schau mal, hier ist ein Link zur Orientierung über die rechtliche Situation bei Kindesentführung: https://www.t-online.de/leben/familie/kleinkind/id_81301746/kindesentfuehrung-durch-ein-elternteil.html

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    • Danke erst einmal, liebe Fee. Mit der Mutter hatte ich kurz vor diesem so schmerzlichen Ereignis ein sehr schönes Treffen, aber danach hatten wir keinen Kontakt – ich will weder neugierig noch aufdringlich sein. Doch durch eine andere Freundin, die Kontakt hat, weiß ich, dass sie zumindest in rechtlicher Hinsicht sehr gut versorgt ist. Ich wünsche ihr so unendlich stark, dass bald der Grund für ihre Tränen beseitigt ist – aber ich fürchte, das kann lange dauern.

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      • Die arme Frau- was für Sorgen!!!
        Wenn sie rechtlich Beistand hat, ist schon viel gewonnen und sei es, nichts hinzunehmen und gegen die eigenmächtige Entscheidung des Vaters anzugehen, dessen Kurzumriss ja auch bereits ein paar Rückschlüsse zulässt. Ja, ahnte die Schwierigkeit mit diesen beiden Zugehörigkeiten. Ein Unding, das viele Probleme überhaupt erst schafft – auch die der Identitätszugehörigkeit zu einem Land…in dem man eben wohnt. Ich kenne viele ähnlich gelagerte Fälle wie den Deiner Bekannten. Las darüber….es ist bitter, doch es gibt tatsächlich leider wenig Hoffnung…
        Insofern auch von mir hier fest gehaltene Daumen und bitte schreib, wenn sich in der Sache wasNeues (Positives sogar?) ergeben sollte. Denn kein Elternteil hat das Recht, dem anderen Elternteil ohne dessen ausdrückliche Zustiimung die Kinder langfristig zu entziehen. Das ist Entführung und Missbrauch des gemeinsamen Sorgerechtes.
        Also…liebe Grüße und drüxxx…❣️

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  9. Guten Morgen, liebe CC,
    Wir sprachen ja schon am Telefon über die Sache. Es liegt daran, dass der Vater die Pässe der Kinder einbehalten hat. Da sie (vermutlich) zwei Staatsbürgerschaften besitzen, haben sie auch Aufenthaltsrechte in beiden Ländern. Mit nur der deutschen Staatsbürgerschaft hätte die Mutter eine Chance, zu klagen.
    Hätte, hätte, Fahrradkette…
    So kann sie wohl nur hoffen, dass sie die Beiden irgendwann mal wiedersieht und dass die Tochter nicht mit 12 verheiratet wird. Unterm Schleier wird sie allerdings wohl in diesem Land, in dem sie jetzt ist, verschwinden müssen: das arme Mädchen.
    Der Frau wünsche ich weiterhin viel Glück und eine solide Rechtsberatung.
    Sie könnte jetzt ein echtes Wunder gebrauchen.
    Ganz liebe Grüße ✨

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    • Hallo, meine liebe Fee – du ahntest es, die Kinder haben zwei Staatsbürgerschaften und die Eltern sind momentan ja wirklich noch verheiratet, was sie Sache vielleicht eher komplizierter als einfacher macht.
      Das Heimatland des Vaters macht nicht den Eindruck, als wenn es auf besorgte Mütter aus Deutschland großartig Rücksicht nimmt – warum auch, nach ihren Gesetzen gehören die Kinder eben zum und dem Vater.
      Ich weiß aus Freuninnenquelle, dass der Mann nie mehr wieder europäischen Boden betreten darf, weil er dann straffällig wird und verurteilt wird.
      Andererseits glaube ich kaum, dass er die Kinder in ein Flugzeug nach Deutschland setzt und sich der ganze Streit um das Aufenthaltsrecht der Kinder auflöst.
      Im Nachhinein bin ich immer noch froh, dass es solche Probleme mit den Kindern nach meiner Trennung vor ganz, ganz vielen Jahren nicht gab.
      Ich denke viel und oft an dich und nehme dich jetzt einfach in den Arm.
      Ganz lieben Gruß

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  10. Ach, liebe Clara, es tut mir in der Seele weh, das zu lesen, vor allem und zuerst für die Kinder, und in die Situation der Mutter kann ich mich zu gut einfühlen … Ich will Dir ja schon seit langem mal eine ausführlichere E-Mail schreiben, denn vieles des Persönlichen will ja nicht im WWW ausgebreitet werden. Ich grüße Dich herzlich!

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    • Liebe Agnes, wie ich bei Ulli schon schrieb, bin ich erst gegen 5.00 Uhr eingeschlafen – aber als mich kurz vor 10.00 Uhr die Toilette laut und vernehmlich rief, habe ich auf dem Handy alle eure lieben Antworten gelesen – und da konnte ich nicht mehr weiterschlafen, da rief mich dann eben laut und vernehmlich mein Computer, denn auf ihm kann ich besser antworten als mit dem Handy.
      Agnes, bei dir ahne ich mehr als ich weiß – ein wenig konnte ich in meinem „gediegenen Alter“ eben der Lebenserfahrung doch nicht aus dem Weg gehen – aber ich freue mich so unendlich über den Weg, den DU gehst – über eine Mail würde ich mich trotzdem RIESIG freuen.
      Liebe Grüße zu dir von mir

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  11. Liken kann ich deinen Beitrag heute nicht! Ein Schicksal von dem ich schon öfters las, für mich geht das gar nicht! Auf deine Fragen habe ich keine Antwort, ich fürchte, dass es sehr schwierig wird.
    Mitfühlende Grüße für die Kinder und die Mutter,
    Ulli

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    • Liebe Ulli, durch einen Umstand, der nicht 5 % so schlimm ist wie der hier beschriebene, bin ich heute erst gegen 5.00 Uhr eingeschlafen – wie mag es dann erst der Mutter gehen.
      Alle Beiträge verlinke ich sonst bei fb – bei diesem werde ich es nicht tun, ich will ihren Schmerz nicht aufrühren. Meinen Blog liest sie nicht, aber bei fb könnte es passieren.
      Es wird definitiv SEHR SEHR schwierig, wenn es überhaupt zum Erfolg führt, bevor die empfindlichen Seelen der Kinder kaputt „gestritten“ sind.
      Mir ist trotz meiner Veröffentlichung nicht leichter ums Herz, da ich nicht helfen kann.
      Liebe Morgengrüße von Clara

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  12. Das ist ein absoluter Albtraum wie im Film. Ich habe leider keinen guten Rat, denke aber, dass die Frau nur eine Chance hat, wenn sie noch einen dünnen Draht zu ihrem Mann/Ex-Mann hat und er kein Herz aus Stein…

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    • Lieber Wolfgang, du warst mir beim Freischalten der Kommentare durch die Finger (oder besser durch die Brillengläser) geflutscht. Ich habe den Mann und Vater der Kinder im Jahr 2000 kennengelernt. Ich fand ihn sehr freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit – doch im Laufe der Jahre veränderte sich das Bild total zu seinen Ungunsten. Nichts Näheres werde ich hier schreiben, denn ich will nicht klatschen und tratschen. Doch ich befürchte, seine wahrhaft an den Tag gelegten Machoauftritte lassen den Draht zu ihm wirklich sehr, sehr dünn erscheinen. Vielleicht fühlt er sich durch die Gesetze in seinem Heimatland, wo ja mehr oder weniger die Kinder „Vätereigentum“ sind, überhaupt nicht im Unrecht und glaubt gar noch, dass er den Kindern den höheren Lebensstandard bieten kann und sie deswegen bei ihm besser aufgehoben sind.
      Ich kann in kein Herz der vier beteiligten Personen schauen – die Mutter würde ich jederzeit drücken und sie unterstützen, wenn ich das in irgendeiner Weise kann.

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  13. Ganz furchtbar solch eine Situation, das bricht einem das Herz

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