Claras Allerleiweltsgedanken

Kurzurlaub

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Für eineinhalb Tage fuhr ich gen Nordwesten – nach Perleberg. Dort wohnt meine Ex-Schwägerin. Gibt es diesen Ausdruck überhaupt? Ich denke schon – denn wenn ihr Bruder mein Ex-Mann ist, dann ist sie auch meine Ex-Schwägerin. Da wir uns aber mit dem Vornamen und nicht mit dem „Titel“ anreden, ist das nicht so ein Problem 🙂 😉 .

Das Wetter war schön, so wie sich dieser Herbst bisher insgesamt als eine schöne Jahreszeit zeigt. Im Garten blühte noch vieles und die Fische im neu „renovierten“ Teich blitzten im klaren Wasser. – Nach vielen Jahren versifft ja so ein Teich und alles musste raus. Das Umlagern in große Fässer haben einige Kois nicht überlebt – aber der Bestand wurde ein wenig aufgefrischt und verjüngt und jetzt tummeln sie sich dicht unter der Wasseroberfläche und denken immer, es gibt was zu fressen. –

Diese weißen und roten Pflanzen sind wunderschön in ihren großen Pflanzkübeln. Sie blühen den ganzen Sommer, so dass sie ihren Preis wert sind. – Und die vielen Sonnenblumen müssen untereinander einen Wachsmarathonwettbewerb abgeschlossen haben, denn sie waren alle so groß.

Habe ich nicht gesagt, dass das Wasser klar ist und die Fische bunt – habe ich übertrieben?

Und das erste Foto ist jetzt hauptsächlich für Anke, deren Familie ja inzwischen von Fischfutter lebt, zumindest zum Teil. 🙂 Sieht eures auch so aus? Ich habe es ganz vorsichtig probiert, aber es war nicht mein Geschmack. Wahrscheinlich muss man es noch ein wenig veredeln, z.B. mit Sauerkraut oder so. Den Fischen schmeckt es jedenfalls. In den Ringen sammelt sich das Futter bzw. wird dort extra hineingestreut, damit es nicht durch die Sprudelanlage weggeschwemmt wird.

Und das hier war dann die Nahrungsgrundlage für drei Tage – eine nur, nicht alle drei. Ich habe so einen Oschi von Zucchini eingepackt, dazu noch einen kleinen Hokkaido – und dann hatte ich zu tun – mit Kochen und Essen.

Und tschüss – Kürbissuppe ist noch da, ihr könnt vorbeikommen.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

91 Kommentare zu “Kurzurlaub

  1. Unglaublich wie bunt die Fische sind … bei diesem doch eher einfärbigem Fischfutter … 😉

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    • Herr Ösi, neigen Sie mal Ihr ohr näher an meinen Mund – alte Weiber können sich nicht mehr so recken (ich hoffe, Sie sind größer als ich!) und dann flüstere ich Ihnen ins Ohr: Vielleicht hat das Fotoprogramm ein wenig nachgeholfen, aber nur wenig.

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  2. Ich komme wegen der Kürbissuppe! *losfahr*

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  3. Jetzt schreibt Clara den Abschlusskommentar zu dieser Flut von Kommentaren, über die ich mich riesig gefreut habe. Das hatte ich ja schon eeeeeeeeeeeeewig nicht mehr.
    Jetzt habe ich auch eine Definition für das Krankheitsbild gefunden, das mich heute Nacht stundenweise heimgesucht hat und das noch nicht völlig in die Flucht geschlagen ist:
    Stell dir vor, du bekommst einen großen Einlauf verpasst und anschließend wird der Ausgang mit einem Sektkorken verstopft. Und dann musst du zwei Stunden mit dem Wasser in deinen Innereien herumlaufen“ – wenn das nicht teuflisch ist, dann weiß ich nicht, was sonst.

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  4. Hallo moni, ich scheine es wirklich überstanden zu haben – nichts grummelt und bläht mehr.
    Der Garten ist nicht sehr groß – in der Breite nicht mehr als das Haus breit ist und in der Länge vielleicht 250 m (oder eher weniger). Inzwischen keine Gemüsepflanzen mehr. Der Garten diente kurz nach dem Krieg als Nahrungsgrundlage für die Großmutter mit ihren beiden Enkelkindern. Der Vater (mein Schwiegervater) war im Krieg gefallen und die Mutter 1946 oder so an Krebs gestorben. Also hat die Großmutter die Kinder groß gezogen – und das hat sie mehr als gut gemacht.
    Liebe Grüße schickt dir die bauchdünne Clara

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  5. Sämiges Zuccinisüppchen mit Goldfischfileteinlage, hmmm…

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  6. WIMMERKOMMENTAR von Clara:
    Ganz am Anfang der Kommentarschlange stelle ich erst einmal ein paar Worte in eigener Sache hier ein. Heute Nacht zwischen 2:00 Uhr und 4:15 Uhr war ich nahe dran, die 112 anzurufen, weil ich höllische Beschwerden mit meinem Bauchraum hatte. Mir war inzwischen auf- und eingefallen, dass das Nebenwirkungen von Diclofenac sind, die mir der Arzt wegen der Beschwerden in der linken Schulter verschrieben hat. Doch wenn die Nebenwirkungen schlimmer sind als die Ursache, kann etwas nicht in Ordnung sein.
    Ich studierte am Beipackzettel alles das, was mich nicht im Bett trotz Heizkissen liegen ließ, mich ständig erfolglos auf der Toilette hocken sah und von 3.00 Uhr – 3.20 Uhr in ganz heißem Wasser baden ließ.
    Die Nebenwirkungen sind so beschrieben:
    Gelegentliche Nebenwirkungen: Magengeschwüre, Verdauungsstörungen (Dyspepsie), Blähungen, Bauchkrämpfe, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Erregung, Reizbarkeit, Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, Erhöhung der Leberenzymwerte, Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag und Hautjucken
    Bei anderen: Diclofenac ruft sehr häufig Probleme im Verdauungstrakt hervor. Unter anderem: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, geringfügige Blutverluste aus Magen und Darm. Ebenfalls häufig: Bauchschmerzen, Blähungen, mangelnder Appetit, Oberbauchbeschwerden sowie Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre.
    Na gut, die Haut war (noch) nicht betroffen und Magen und Zwölffingerdarm hoffentlich auch nicht, aber der Arzt hatte die Wechselwirkung zu meinem einzigen Dauermedikament nicht beachtet und wahrscheinlich auch nicht mein Alter.
    Na gut, gegen 4.30 Uhr schlief ich dann nach einem kleinen Ersterfolg ein – und das zum Glück bis 10:45 Uhr. Das schlimmste ist vorbei – aber Diclofenac kommt mir nienienie wieder über die Lippen.
    Und jetzt zu euren Kommentaren, die hier schon so reichlich stehen.
    Und wieder mal merke ich, dass ich kein Schmerztyp bin, da ich bei so einer kleinen Attacke gleich so einen Wind mache.
    Herzlich zu euch allen: CLARA

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  7. Jetzt weiß ich es wieder!
    Beim Stichwort Kuhfladen fiel es mir ein!
    Kuhfladen werden in manchen Gegenden nämlich auch zum Heizen verwendet!
    Die trocknen die breitgelaufenen Dinger in der Sonne und verfeuern sie später.
    Lassen sich auch gut stapeln.
    Das ist auch nachhaltig. Hast es warm und aufgeräumt ist außerdem.
    Gut, nicht?

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  8. Also ja, so ähnlich schaut mein Fischfutter aus. Aber so ähnlich. Die Kügelchen sind grünschwarz, so wie Kuhfladen auf einer Sommerwiese. Weißt du, welche Farbe ich meine? Das ist wichtig, weil ich denke, daran liegt der Geschmacksunterschied!
    Wir könne ja so machen: Du kommst mit der Kürbissuppe vorbei und am zweiten Tag essen wir Fischfutter. Gut? Und Mally soll auch kommen, die hat auch immer gute Ideen! ❤

    Was wollte ich denn jetzt noch sagen …?
    Habe irgendwie den Faden über der Fresserei verloren …
    Ich meld mich noch mal, wenn es mir wieder einfällt! 🙂

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  9. Das ist toll wie du deine ex Schwägerin

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  10. Liebe Clara!

    Die Sonnenblumen haben sich ja zu einem wahren Baum entpuppt. Toll! Der Garten sieht wirklich sehr herausgeputzt aus. Ob Deine Ex-Schwägerin wusste, dass Du bei Deinem Besuch gleich einen Blogbeitrag im Hinterkopf hast und alles fotografierst?
    Sind das noch junge Kois? Oder gibt es auch kleine Exemplare? Ich kenne sonst nur so XXL-Ausgaben dieser Fischart. Aber da kann uns sicher Anke weiterhelfen. Nun müssen die Teichbewohner nur aufpassen, dass nicht der Reiher von Ankes Tümpel zu diesem frisch renovierten Teichparadies übersiedelt … aber die Hausherrin kann ihn ja dann mit einer Zucchini erschlagen 🙂

    Liebe Morgengrüße
    Mallybeau

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    • Ja, also, ich sag euch, Leute, dat gibt bestimmt Probleme! So viele hochpotente junge Fischlein zusammen! :-O
      Bei solcher Menge bleibt es gar nicht aus, dass beide zeugungsfähige Geschlechter drin herumschwimmen! Ich befürchte da Schlimmes!

      P.S.: Einen mit Gemüse erschlagen ist immer gut!
      Vegan verendet. 😀

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    • Hallo, liebe Mallybeau – erst einmal zu mir, denn mir ist das Hemd näher als der Rock: Ganz oben habe ich einen WIMMERKOMMENTAR eingestellt, weil ich die heutige Nacht sehr unangenehm verbracht habe.
      Natürlich wusste meine Schwägerin, dass ich beim fotografieren die Bloggerei im Kopf hatte – ich wollte ihr sogar alle Fotos schicken. Da diese aber im Fotoapparat und nicht auf dem Handy sind, kann ich das nicht per WhatsApp machen – und eine Mailadresse hat sie nicht. Aber ich habe ihr einen Zugang zu meinem Blog auf ihrem Computer eingerichtet und heute den Link gesendet und gesagt, dass sie heute diesen Button drücken soll, um ihren schönen Garten + Teich auf dem Bildschirm zu sehen.
      Die zwei oder drei richtig großoen Kois sind in den „Umzugswassertonnen“ verendet – jetzt sind hier wohl nur mittelgroße drin.
      Von einem Fischreiher hat sie auch erzählt, aber hätte ich gewusst, wie wichtig der durch Ankes Beitrag wird, hätte ich das besser im Gedächtnis abgespeichert.
      Der Fluss ist ca. 150 m vom Haus entfernt – und das muss für den Fischotter eine kleine Marathonstrecke gewesen sein – doch bei so leckerer Aussicht hat er sich da – immer, wenn er Hunger hatte – nach oben gequält und dann zugegriffen.
      Mit so einer Zucchini in der Hand ist sie wohl recht bewegungsunfähig, da sie beide Hände zum Zufassen braucht.
      Jetzt muss ich noch ein paar „wenige“ andere Kommentare beantworten – zum Glück muss ich mich in euren Dialog kaum einklinken.
      Ganz lieben Gruß von der schmerzbefreiten Clara

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      • Oh, dann hoffe ich natürlich, dass Deine Beschwerden wieder vollständig abgeklungen sind und Du einen wunderschönen Tag genießen kannst 🙂

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        • Es sieht so aus, als wenn deine Worte wirklich in Gottes Gehörgang gelandet sind – denn ich gucke wieder ganz fröhlich. Heute Nacht habe ich ja ein „halbes Vermögen“ verbadet bzw. durch meinen elektrischen Durchlauferhitzer gejagt. Aber auf „Armutsrisiko“ konnte ich keine Rücksicht nehmen.

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  11. Ein kleines Gartenparadies👍🏼

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  12. Ja, für den Garten könnte ich mich auch begeistern inklusive Giganto-Sonnenblume. Schön, wenn man sich mit „ehemaligen“ Familienmitgliedern gut versteht

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    • Hallo, ich antworte dir morgen vom Computer. Jetzt quäle ich mich wieder mit Darmproblemen. Aber ich war so klug und habe bei Nebenwirkungen von Diclofenac nachgesehen und da standen alle meine Probleme Punkt zum Glück sind sie jetzt zu Ende. Geholfen haben sie überhaupt nicht, aber alle Nebenwirkungen entfaltet. Jetzt gehe ich mit Heizkissen ins Bett, vielleicht wird es dann besser

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      • Oh, das tut mir leid. Ich nehme an, du nimmst das Diclofenac gegen andere Probleme. Das ist ja ein Wirkstoff, bei dem man den Eindruck hat, dass er mehr Schaden als Nutzen bringt, Herzinfarktrisiko und was sonst noch alles. Man hatte schon erwogen ihn zu verbieten. Ich würde auf was anderes umsteigen. Gute Besserung!

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        • Du hast oder hattest mit jedem Wort recht. Ich habe einen „WIMMERKOMMENTAR“ in eigener Sache eingestellt, damit ich nicht bei jedem das gleiche schreiben muss. Gleich zu Beginn der Kommentarschlange.
          Man glaubt es kaum, dass zwei solche kleinen Kullerchen pro Tag solchen Ärger machen können.
          Ich habe Probleme im linken Schultergelenk. Da der Arzt das am Ende eines Quartals festgestellt hat, gab es kein Kontingent mehr für manuelle Therapie – die habe ich erst in den ersten Oktobertagen verordnet bekommen. Und jetzt ist „meine“ Therapeutin krank und die Praxis insgesamt unterbesetzt.
          Danke für deine Worte, jetzt bin ich wieder Clara und kein Wimmerlappen.

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