Claras Allerleiweltsgedanken

Kurzgedenken an Leon, meinen Renault Twingo

22 Kommentare

Am 17. Oktober vor einem Jahr gegen 13.00 Uhr hat er sich von mir verabschiedet, mein kleiner Freund. Diesen Artikel habe ich ihm damals gewidmet.

Richtig ernsthaft habe ich ihn im vergangenen Jahr nicht vermisst, nur manchmal ein ganz kleines bisschen. Hier noch ein paar Gedenk-Erinnerungs-Fotos.

So hat er kurz nach meinem schuldhaften Auffahrunfall ausgesehen. Ich hielt das im ersten Moment für relativ harmlos, da es mir nicht mehr auf Schönheit angekommen wäre. – Doch offenbar hatte er schlimmere innere Verletzungen, die einen Wiederherstellungspreis von 2.500,00 € nach sich gezogen hätten.

Diese beiden Fotos zeigen das Nummernschild, das eine Erinnerung an Heiko war: Seine Initialen und sein Todesjahr. – Die Wimpern habe ich nicht fertig gekauft, sondern in „kreativer Selbstschnipselei“ befestigt.

Soooooooooo musste der arme Leon nieeeeeeeeee rumfahren.

Sein vollkommenes Glasdach und die Schiebeluke – die waren ausschlaggebende Gründe für den Kauf. Und Anna hat ihn immer veredelt.

Aber Lenny stand ihm auch nicht schlecht zu den Polstern, zumal beide mit dem gleichen Buchstaben anfangen. Gut, dass es Ledersitze waren, denn Lenny hat immer so gesabbert.

Die Andenkenfotos sollen ja nicht mehr werden als die Jahre des Besitzes, also Schluss damit.

Der Käufer, der ihn für ein Spottgeld erworben hat, teilte mir nach einiger Zeit mit, dass er wieder zugelassen ist. Dr Preis war weniger, als ich zwei Monate zuvor für 4 Ganzjahresräder bezahlt hatte.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

22 Kommentare zu “Kurzgedenken an Leon, meinen Renault Twingo

  1. Der Lenny wurde hoffentlich nicht mitverkauft … 😉

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    • Um Himmelswillen, was denken Sie, Herr Ösi – nicht eine Sekunde würde jemand daran denken, auf Lenny freiwillig zu verzichten. Er ist „Sohn“ und „Enkel“ gleichzeitig – aber anstrengend ist er manchmal doch 🙂

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  2. Schön die Erinnerung .
    Manchmal trennen sich die Wege ungewollt, unliebsam, so ist das Leben in jeder Hinsicht. Liebe Grüße Deine Christine

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  3. Ich hatte nie eines 🙂

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  4. Mein erstes Vehikel trug keinen Namen, der zweite hieß Bill. Aber- den Namen wählte das Straßenverkehrsamt und schrub ihn auf das Nummernschild.
    Die Kennzeichen weiß ich bis heut auswändig.

    Liebe Grüße von der Fee ✨

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    • Hallo, meine Fleißfee, du meinst, einfach die Stadtabkürzung + 2xL – das war dann der Name.
      Der rote Toyota Starlet, mein erstes Westauto, hatte nach dem B ein HA stehen, also nannte ich ihn Hannibal. – Dre vorhergehende Renault Clio war von der Untergruppe her ein Maxx – also war doch der Name auch vorprogrammiert. – Auf dem Foto siehst du es ganz vorn auf der Motorhaube und unterhalb der Türklinke.

      Der letzte hieß B-CH 2706, was man gut auf dem Foto ablesen kann. Das erste größere DDR-Auto, ein Wartburg Tourist, da weiß ich noch, der hieß I-BH 338, aber alle anderen sind im Gedächtnisnirwana verschwunden.
      Wie viele Autos hattest du? Ich hatte 3 in der DDR und 4 im Westen – zusammen 7, eine meiner zwei Lieblingszahlen.
      Lieben Gruß zu dir

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  5. Mir gefällt alles, außer dem Hundesabber. Da es von einem geliebten Tier kam, wohl für dich kein großes Problem.
    Wieso geben nur Frauen ihren Autos Namen?

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    • Letzte Frage zuerst: Frauen bauen zu ihren Autos eine „Beziehung“ auf – ich habe mit meinen Autos geredet, mich nach einer langen, anstrengenden Fahrt auch bedankt, dass sie durchgehalten haben. Das macht sich doch mit einem Namen entschieden persönlicher als mit der Anrede „Auto“
      Ich wüsste gar nicht, ob das Männer nicht auch machen – einfach SUV zu sagen, ist doch auch blöd 🙂
      Schlimmer finde ich, dass er auch hier bei Besuch auf den Fußboden sabbert – bei dem dürfte man nie einen Teppich haben. Besonders schlimm, wenn ich die Wurst zu lange über seinen Kopf halte – dann läuft ihm wörtlich die Spucke im Maul zusammen.

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  6. Liebe Clara!

    Dass Du Deinem Auto chice Wimpern verpasst hast, ist wirklich typisch. Untypisch ist die Farbe. Aber ich weiß, Du willst Deinen Lilatick ja auch nicht zu offensichtlich zur Schau stellen 🙂
    Gut ist doch, dass Du schöne Fotos gemacht hast. Und wenn es auch ohne Auto geht, ist das doch prima. Dafür hast Du schließlich noch immer viele andere Gesellen mit lustigen Gesichtern. Wenn ich da nur an den lila Bären denke. Okay, fahren kann er nicht … oder hast Du es schon ausprobiert? 🙂

    Liebe Grüße und einen guten Start ins Wochenende
    Mallybeau

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    • Guten Nachmittag, liebe Mallybeau, und schon wieder ist mehr als der halbe Tag weg – und ich habe kaum etwas gemacht. – 11 Uhr hatte ich einen Termin beim Akustiker – eine Stunde hin, eine zurück, da bleibt ja schon nicht mehr viel übrig. Aber der „Kerl“ ist so gut, dem bleibe ich treu.
      Die von ihm veränderte Einstellung musste noch ein wenig korrigiert werden, aber besser als vorher ist es auf jeden Fall.
      Der kleine Twingo fährt oft mit Klimperwimpern herum, seine Scheinwerfer haben schon eine gewisse Ähnlichkeit mit Augen. Aber, als ich ihn gekauft habe, schlummerte mein Lilatick noch im großen Teich und ward noch nicht einmal geboren.
      Bär-Li habe ich bisher mit keinem Verkehrsmittel bekannt gemacht – es sähe in der S-Bahn oder im Bus vielleicht doch etwas zu komisch aus.
      Jetzt werde ich mal so tun, als wenn ich arbeite, nicht nur immer Spaß am Computer haben.
      Liebe VorWochendgrüße von
      Clara

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  7. Hallo Clara,
    danke dir für´s Erinnerungen teilen. Schöne, heitere Fotos.
    Ich hatte als junger Bursche mal ein Ford Capri, so Mitte der 1980er. Den Wagen mochte ich, obwohl ich kein Autonarr bin. Für 800 DM gekauft und ein Jahr später auf´n Schrott gebracht. Der TÜV hat uns geschieden.
    Dank.
    Herzliche Grüße. Peter

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    • Hallo Peter, das hatte ich mir für Leon auch vorgenommen. Aber leider war es dann nicht der TÜV, der uns auseinander gebracht hat, sondern ein unaufmerksamer Augenblick. Es war im Grunde genommen mein erster richtiger Unfall in vielen Jahrzehnten Autofahren.
      Ich wünsche dir einen schönen Wochenendbeginn

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      • Hallo Clara, danke für deine Rückmeldung.
        Nun, das passiert mal 🙂
        Hab mal ein Auto gegen eine Autobahnbrückenpfeiler gesetzt. Glatteis. Ha. War lustig. Passiert halt.
        Dir auch ein tolles Wochenende.
        Liebe Grüße, Peter

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        • Glatteis – DAS Stichwort für unseren 1978 ein Jahr alten Wartburg Tourist. Wetterumschwung – innerhalb von Stunden wurde es 20 ° kälter. Wir in Polen zum Jahreswechsel zu Besuch.
          Für die Heimfahrt haben wir drei Tage gebraucht und das Auto wirklich kräftig beschädigt, da mehrfach aufgerutscht. Das war wirklich abenteuerlich. Darüber habe ich in meinen Bloganfangsjahren auch mal erzählt.

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