Claras Allerleiweltsgedanken

Zum Saisonende: Britzer Garten satt … 2

25 Kommentare

… oder: Schauen Sie so lange, bis Sie sich satt gesehen haben

Ganz kurz was anderes vornweg. Seit gestern ist ja auf der Google-Startseite ein Spiel mit Geistern eingestellt. Ich habe mich mal durchgeklickt. Dann hieß es: „Sie spielen im violetten Team!“ – Zufall oder Wissen? Natürlich letzteres, denn nichts kann man geheimhalten.

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Die Zeit der schönen Landschafts-, Natur- und Blumenfotos vom Britzer Garten ist vorbei – davon hat es hier mehr als genug gegeben, keiner kann sich richtig beklagen.

Ich schwärme heute noch einmal von kleiner Technik, nicht zu Lande, sondern zu Wasser und in der Luft.

Der Modellbootshafen war am Sonntag, dem 14. Oktober, Schauplatz für beschauliche und rasante Bootsfahrten. Feuerwehrschiffe verspritzten aus ihren Bordkanonen ihren Wasserstrahl (ich wusste nicht, wie von diesem Strahl der Plural heißt, deswegen habe ich den Singular genommen), ein großes Boot rettete ein kleines Boot, ein hilfreicher Erwachsener befreite mit einem Schlauchboot ein Boot aus dem Schilf und andere Große legten sich fast unter den Steg, um dort ein in die Irre gefahrenes Boot eines kleinen Afrikanerjungen zu bergen. Damit sie nicht kopfüber im See landen, beschwerten andere Erwachsene ihre Füße – es war eine spannende Aktion.

Ich fange gleich mit einer Collage an, wo man die einzelnen Fotos nicht vergrößern kann, aber irgendwie musste ich die vielen Fotos bändigen. – Mein Herz gehörte natürlich dem Segelboot, da es wirklich motorfrei über den See glitt.

Jetzt gibt es eine Galerie, wo die Fotos durch Anklicken zu vergrößern sind.

Foto 1: Aus vielen Einzelteilen wurde ein Bootshafen im Wasser gebaut. 2. Ein Rettungsschlauchboot sticht in See 3. Ein schubkräftiges Boot schiebt ein anderes in den Hafen, vielleicht ist dem kleinen Boot die Energie ausgegangen  4. Und da werden die „Ostereier“ unter dem Steg gesucht – oder: „Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen Popo in die Höh'“  5. Ein großes Boot zu Wasser zu lassen, ist ein ganz schöner Kraftakt 6. Mit diesen Steuerkästen vor dem Bauch rannten fast alle Kapitäne rum.

Ich fand es besonders schön, dass ich die Zwillingsbrüder, die mir schon bei den Modellbauautos so angenehm aufgefallen waren, hier auch wieder entdecken konnte. Einmal Modellbauer – immer Modellbauer, ob Autos oder Schiffe, wahrscheinlich egal. Ich konnte die beiden bis zum Schluss nicht auseinander halten.

Das erste Foto zeigt das Feuerwehrschiff. Aus drei Rohren spritzte das Wasser – aber keiner wurde nass.

Mit dieser letzten Collage (bevor ich zu den Luftereignissen gehe) will ich zeigen, dass dieser Sport auch die Umwelt versaut. Kein Boot verwendete Akkus zum Aufladen – nein, alle fuhren mit Batterien, die sie zu „Tonnen“ verbrauchten.

Das Segelboot natürlich nicht. Ich habe nur das Deck fotografiert, um zu zeigen, mit welcher Liebe es beplankt wurde.

Und ganz zum Schluss zeige ich die verpackte Ente, die mich fast zum Narren gehalten hätte, weil ich sie für eine echte hielt. Im Video am Sonntag erzähle ich davon.

So, und jetzt gehe ich zu den Luftveranstaltungen.

Auf einer großen umzäunten Wiese saßen viele, viele dicke Tiere herum – allerdings konnten sie nicht fliegen, das wäre zu viel des guten gewesen. Der Eigentümer erklärte mir, dass Helium ziemlich teuer wäre und die Veranstalter nicht so viel Geld bezahlen wollen. – Zuerst die 5 dicken Elefanten – schön anzusehen mit ihren Knopfaugen.

Dann die restlichen Aufblastiere.

Am Himmel flogen unsäglich viele Drachen umher – sehr schöne und auch weniger schöne, wenige selbst gebastelte, meistens gekaufte.

Ich habe schnell mal dem Prinzen den Auftrag „zoomen“ erteilt und die fotografiert, die ganz oben am Himmel schwebten.

Dann war ein Areal für die Modellflugzeuge abgeteilt – doch dort war nicht sehr viel los – offensichtlich stand der Wind nicht günstig für die Himmelseroberer. – Mir war es ein wenig zu kriegerisch, was dort gezeigt wurde.

Einige von ihnen sollen wohl vor vielen Jahren als richtige Flugzeuge viel Schaden angerichtet haben – das muss ich mir nicht eingehend ansehen.

Deswegen machte ich mich dann doch bald auf den Heimweg, denn ich verspürte Hunger. Es gab zwar viele Kioske und Stände, aber vor allen riesenlange Schlangen – und das gefiel mir nicht.

Mein Bild auf dem Heimweg – ihr seht, diese „Spitzen“-Brücke hat es mir angetan:

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Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

25 Kommentare zu “Zum Saisonende: Britzer Garten satt … 2

  1. Als ich eben auf das Bild mit dem großen weißen Schiff geschaut habe,
    https://chh150845.files.wordpress.com/2018/11/0211-schiffsmodellbau-collage.jpg?w=611&h=611

    ist es ein Stück nach rechts gefahren – echt jetzt!

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    • Lieber Heinrich, liegt es an der Zeit kurz vor Mitternacht? Liegt es an den Jahren lange nach 50? Ich verstehe nicht, was Sie sagen wollen, was Sie meinen.
      Ich habe das Einzelbild = Collage auf dem einen Bildschirm aufgerufen und den Originalartikel auf dem anderen Bildschirm – bei mir hat sich das Schiff nicht bewegt – nur bei den Videos, da bewegt es sich richtig.
      Aber ganz wichtig ist es ja nicht – wir beide wissen, dass still stehende Boote langweilig wären.

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  2. Schöne Bilder! Als ich hier von dem Geisterspiel las, musste ich das auch gleich mal ausprobieren. Mich hat es tatsächlich ins grüne Team verschlagen, Google weiß anscheinend wirklich alles. 🙂 Antreten mussten wir gegen violett, grün hat gewonnen. 🙂 Ich hab aber nur einen Durchgang gespielt, also keine Chance für Revanche Team lila, mir fehlt meist die Muße für stundenlanges Spielen am Rechner, auch wenn es ein niedliches Spiel war.

    So, Socksi stupst mich, ich soll mit ihm schmusen. Dann werde ich der Aufforderung mal nachkommen, recht hat er.

    LG von der Meute

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    • Hallihallo, die Antwort kommt aus Görlitz. In unserem Fall muss Google ja gar nicht viel Wissen, denn unsere Farben sind ja schon im Gravatar zu erkennen. Du dein leuchten grünes Monsterchen, ich meinen lila Motorroller. Hier würde ich Google noch verzeihen, aber die wissen so unendlich viel mehr. Ich habe den Bericht über Facebook gelesen nicht gelesen sondern im fernsehen mehr angeguckt. Da war die Stasi einen Scheiß dagegen.
      Liebe Grüße an dich

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  3. Besonders interessant: die neue Sportart der Zwillinge. Noch kenne ich die Regeln nicht. Aber wer kannte schon die Regeln des Fußballs vor 200 Jahren … 😉

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  4. Überwiegend zu sehen ist die Farbe Blau – Himmel, Wasser, Kleidung, Schleife um die Ente, usw.
    Schöne, unterhaltsame, stimmungsaufhellende Reportage!

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  5. Ich habe das Google-Spiel mitgemacht. Meistens hatte ich auch Lila, nur einmal grün. Meistens habe ich verloren ! war nicht schnell genug !
    Viele Grüße

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    • Liebe Reine, wenn du es nicht deinem Mann und meinen anderen hier erzählst, gestehe ich dir, dass ich für solche Onlinespiele zu blöd bin – nicht schnell genug, nicht aufmerksam genug, eben nicht klug genug – aber ich kann damit leben.
      Herzliche Grüße an euch von mir

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  6. Ja, der Modellbau, ob Schiff oder Flieger, ist ein schönes Hobby, bei dem man allerdings viel Geduld benötigt. Ich bewundere das sehr.

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    • Ich hatte im Laufe meines Daseins mit zwei Männern zu tun, die dieses Hobby gepflegt haben. Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass Geld fast genau so dringend gebraucht wird wie Geduld, also GG. Einer hat seine kleinen Rennautos richtig in Autorennen starten lassen – da wurde schnell ein Satz Reifen abgefahren – ich habe mich auf den Hintern gesetzt, als er mir den Preis für einen neuen Satz genannt hat.
      Für die Zuschauer finde ich es sehr schön.

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  7. Liebe Clara!

    Die Jahreskarte für den Britzer Garten scheint sich in jedem Falle gelohnt zu haben. Da ist ja wirklich immer was los.
    Fangen wir hinten an. Die aufblasbaren Tiere sind echt witzig. Glück gehabt, dass da nicht eine Ziege in einem unbeobachteten Moment ihre Hörner gespitzt und die Luft aus der Angelegenheit gelassen hat.
    Lustig auch, wie die Modellbootfahrer überm Wasser knien bzw. liegen. Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh 🙂
    Die Boote sind ja eigentlich ideal, um den Fisch fangfrisch vom Teich an Land zu bringen und im Bistro zu servieren. Perfekter Lieferservice.
    Leider klappt das mit dem satt sehen nicht so ganz, ich habe immer noch Hunger. Am liebsten wär mir jetzt ein Marzipanbrot zum Frühstück. Ich ordere eins in Deinem Cafe. Bitte mit Flugzeug transportieren, Danke 🙂

    Liebe Grüße von der eiskalten Alm
    Mallybeau

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  8. Hallo Clara,
    vielen Dank für die tollen Fotos und deinen Ausflug. Das Foto der Zwillinge finde ich großartig. Witzig.
    Herzliche Grüße, Peter

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