Claras Allerleiweltsgedanken

Ich bin mit Denken beschäftigt …

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… und zwar so stark, dass ich in der vorvorigen Nacht bis früh gegen 6.00 Uhr nicht einschlafen konnte. Das lag nicht daran, dass ich beim Doppelkopfturnier so schlecht abgeschnitten hatte. Das lag auch nicht daran, dass ich am 8. Dezember ein Turnier bei mir plane. An zwei Tischen im Wohnzimmer werden wir spielen, lachen, trinken, essen und verlieren und gewinnen. Profimäßig habe ich alles vorbereitet – die Tischnummern zum Auslosen für die drei Spielrunden, die Punktezettel zum Aufschreiben und die 20 Lose für die Tombola sind fertig. Da hier kaum jemand aus diesem Kreis liest, kann ich euch verraten, dass es dieses Mal den Gewinnern NICHTS nutzen wird, dass sie die meisten Punkte erspielt haben. Nach dem Motto „Die letzten werden die ersten sein“, dürfen die Verlierer zuerst ihre Lose für die Tombola ziehen.

Die gibt es für einen guten Zweck nicht kostenlos, sondern ein Los bringt einen Euro in die Spendenbüchse. Ich habe weitaus mehr als 20 Sachen ausgesucht, so dass nicht das Los mit der Nummer 20 darauf angewiesen ist, den schäbigen Rest zu nehmen.

Vielleicht zahlen auch welche etwas mehr, denn ich verspreche hoch und heilig, den Betrag um die gleiche Summe von mir  aufzustocken und für eines der vielen Brennpunkte zu spenden – es wird sicher etwas für Kinder.

Auf dem ersten Foto ist noch alles verhüllt, denn beim Anschauen der Wohnung (viele sind zum ersten Mal bei mir) sollen die Augen nicht auf diesem Tisch kleben bleiben.

Aber weitaus mehr hat mich beschäftigt, dass ich von einem Jungen, den ich schon eine Weile betreue, den Papa kennengelernt habe. Ich fand es wunderbar, wie sich dieser Vater engagiert – und das nicht mit Geld und Geschenken, sondern mit Zeit, Ideen und Übungen.

Eine Geschäftsidee à la Clara beschäftigt mich weiterhin. Soll ich kleine Teelichtpflanzen züchten? Vielleicht wäre das DER WEIHNACHTSCLOU! Die haben doch ihre kleinen „Pflanzstängel“ schön aufgerichtet.

Und da ich ja regelmäßig bei „Deine Christine“ lese, die durch MS auf ihren Rollstuhl angewiesen ist, ist dieses Thema bei mir unterschwellig immer latent. Vielleicht ist es auch die Angst, dann meine schöne Wohnung verlassen zu müssen, denn 8 Treppenstufen blieben dann trotz Fahrstuhl unüberwindbar.

Ich traf vor kurzem eine mitteljunge Frau, die auch im Rollstuhl saß. So, wie sie diesen ausgestattet hatte, machte sie den Eindruck, dass sie mit ihrer Situation gut zurecht kommt.

Zu dem letzten Foto könnte ich jetzt doch sagen: „Ich auch!“

 

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

29 Kommentare zu “Ich bin mit Denken beschäftigt …

  1. Eure Hoheit (gewöhn dich nicht an diese Anrede 🙂 ), ich wünsche viel Spaß beim Turnier 🙂

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  2. Hähä..Edaka, die haben es auch nicht anders verdient.

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  3. Na dann viel Spaß beim Turnier. Bei mir sinds von der Wohnung in den Keller 42 Stufen (kein Aufzug), also 84 hin und zurück. Habe gerade Weihnachtsdeko hochgeholt und schnaufe wie eine Lokomotive. Noch sehe ich es als sportliche Übung, auch wenn ich zwischendurch mal anhalten und pausieren muss. Hoffentlich schaffe ich es noch recht lange.

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    • Im Normalfall laufe ich einmal am Tag hoch und runter. Bis zum Erdgeschoss sind es etwas über 100 Stufen und bis zum Keller kommen noch einmal 8 dazu – aber meist gehe ich nur zum Briefkasten – so wie jetzt gleich.
      DAs wünschen wir uns sicher alle beide, dass es noch lange klappt mit dem laufen und dem Denken und dem Schreiben. Und ich muss dann nach dir noch 3 Jahre aushalten.

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    • Gerade noch mal gelaufen und gezählt. Es sind 120 und bis zum Keller 128. Wenn ich nichts tragen muss – ist ja der Normalfall – dann schaffe ich es bis 80 ohne anzuhalten. Zwischen den Etagen sind ca. 10 Schritte, bei denen kann ich mich ausruhen.

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  4. Apropos Krankheit. Letztens von der Sache gehört, da ist einer kurz vor der RückenOP in Remscheid beim Edaka und bricht wg. krank an der Kasse zusammen. Schleppt sich mit Kundinhilfe zum Auto, heimwärts. Kommt schon bald Polente. Edeka habe angerufen, er sei betrunken gefahren. Solche 1. Hilfe kann man immer gebrauchen. Hauptsache die „Rettungsgasse“ an der KASSE ist frei.

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    • Apropos „Rettungsgasse“ – meine Schwägerin hat mir eine WA geschickt mit vielen neckischen Fotos. Unter anderem standen rechts und links lauter Rollatoren und drunter stand: „Rettungsgasse im späteren Büroalltag“ – Da ja alle bald bis 70 arbeiten wollen oder werden, kann das schon möglich sein – schlechter Scherz!

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  5. Eure Hoheit von Himmelhoch!

    Ihro Majestät hat sich für das anstehende Doppelkopfturnier im fürstlichen Eigenheim sicherlich ein prachtvolles Abendprogramm zurechtgelegt. Möge die Beste gewinnen und viele Moneten in der hochherrschaftlichen Spendenkasse landen.
    Die Teelichtpflanzenaufzucht halte ich für eine hervorragende Idee. Der Trend geht früher oder später ohnehin weg von der eigenen Weihnachtstanne hin zum Weihnachtsteelicht. Ist billiger, kleiner und schont die Umwelt. Ich halte mich ran und ordere schon mal eine Palette in jägergrün 🙂
    Nun lasse ich Ihro Hoheit in Ruhe im Salon das Frühstück zu sich nehmen und wünsche einen geruhsamen Mittwoch 🙂

    Untertänigste Grüße
    Hofkuh Mallybeau

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      • Hihihi, wie immer hat das Dinkelschnitten-Trendbüro den absoluten Oberhammer! 🙂 Na logo, auch hiervon nehme ich eine Palette. Ich will schließlich in sein 🙂

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      • Liebe Daggi, solange ich noch nicht im Altenheim oder im Krankenhaus meine Wintertage verbringe, kaufe ich diese Dinger nicht, sondern bleibe bei den echten, die so schön das Zimmer wärmen. Wozu hätte man den sonst in allen Wohnungen der Anlage potthässliche Rauchmelder angebracht. Zum Glück wurde der aus dem Flur an eine andere Stelle versetzt, damit er nicht losheult, wenn ich mein Fleisch in der Pfanne anbrate oder auch anbrenne.

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    • Als ich beschloss zu kommentieren und auf mein Handy schaute, war es 11:44 Uhr. Gibt es eine bessere Motivation zum endlich-Anfangen.
      Bitte stehen Sie auf, werteste Mallybeau Mauswohn, meine Regentschaft ist eine völlig andere – ich möchte keine Untertanen, sondern Mit-tanen.
      Gut, dass du gleich so voll eingestiegen bist auf den royalen Stil, da habe ich gleich und sofort gemerkt, dass das doch nichts für mich wäre. Ich bekomme doch bei Arzt- oder Therapeutenbesuchen oder beim Friseur mit, wie die „arme Meghane“ leidet unter den strengen Regeln des Hofes. Also lassen wir es doch lieber dabei, wie es bisher gewesen ist.
      Frühstück ist eine Mahlzeit, die im Normalfall ausfällt – muss ich nicht haben. Dennoch war ich bis soeben (aber erst ab 10.00 Uhr) in der Küche. Ich habe 300 g Marzipan klein geschnitten, eben so eine Tafel Nougatschokolade und 100 g Kouvertüre in eine kleine Pfanne gekrümelt. Dann noch 100 g Puderzucker gesiebt und gleich nach dem Kommentieren geht es los. Puderzucker und Marzipan werden verknetet, geformt, gefüllt und entweder in ausgelassener Kouvertüre gebadet oder in Kakaopulver gerollt. Ich denke, die werden besser gelingen als die Käsecracker. Meine Nachbarin wollte sofort das Rezept haben und hat sie sofort gebacken. Ihre sind ein wenig knuspriger als meine, aber auch bei ihr schmecken sie mehr nach Mehr als nach Käse.
      Wenn ich die meinigen bei meinem Dokoturnier unter die Leute gebracht habe, dann versuche ich es noch einmal mit mehr Käse.
      Deine Bestellung in JÄGERgrün ist vorgemerkt – die Auslieferung erfolgt erst kurz vor dem Fest, weil die Sprösslinge nach wachsen müssen 🙂
      Heute Nachmittag wechselt ein kundiger Laie meine Küchenmischbatterie aus. Mir geht das Gequietsche bei einer bestimmten Wasserfließstärke mächtig auf die Nerven und meine Querulanten unter mir werden auch aufatmen.
      Nicht mehr hoheitsvolle, sondern sehr belustigte Grüße zu dir von
      Clara

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      • Na toll, da läuft mir gleich das Wasser im Mund zusammen bei so einem leckeren Rezept. Ich halte mich aber zurück. Habe beschlossen, meinen Schokokonsum etwas einzudämmen. Etwas mehr Disziplin hält jetzt auf dem Almhof Einzug.
        Dass die Meghan so leiden muss, wusste ich gar nicht. Dann macht sie gute Mine zum bösen Spiel. der es sind ja Leiden auf hohem Niveau 🙂

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