Claras Allerleiweltsgedanken

Die uniformen individualistischen jungen weiblichen Deutschen …

40 Kommentare

… was ist aus ihnen geworden?

Mein Hausarzt ist sicher ein richtiger Augen-Genießer. Wie ich das meine? Er hat ca. 5 Angestellte, die das Labor, die Anmeldung, das EKG und sonstige medizinische Dienstleistungen erbringen.

ALLE blutjung – ALLE bildschön – ALLE mit einer Topfigur – ALLE sehr freundlich und – jetzt kommt es – ALLE mit Wimpern an den Augen, die so lang sind, dass sie fast die Augenlider nach unten klappen lassen – so wie bei Schlafpuppen.

Da ich mich mit allen von ihnen gut bis sehr gut verstehe – immerhin trabe ich schon über drei Jahre in diese Praxis – habe ich sie angesprochen. In meiner Naivität dachte ich, es sind falsche, aufgeklebte Wimpern und ich stellte mir das fürchterlich vor. Bei den meisten von ihnen sah es noch recht natürlich aus – nur eine hatte ein wenig übertrieben – die Wimpern waren so dicht, so lang und damit auch so schwer, dass „Schlafzimmerblick“ eine vornehme Bezeichnung ist.

Ich habe mir mal im Netz ein paar Ausschnitte geklaut und zeige sie jetzt als Galerie.

Wenn ich diese monströsen Wimpern in der Galerie sehe, bekomme ich eher Angst oder Mitleid als Neidgefühle, dass meine so dünn und mickrig sind.

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Aber nicht nur um die Augen ähneln sich so viele junge Frauen. Ähnliches ist bei den Fingernägeln – und damit meine ich, dass so viele unendlich lange Krallen haben, die schon fast unter das Waffengesetz fallen. Ich muss immer lachen, wenn ich sehe, wie sich diese Langfingernägelbesitzerinnen mühen müssen, die virtuellen Tasten auf ihrem Handy zu treffen. – Doch manche haben dabei eine sagenhafte Fertigkeit entwickelt – bewundernswert.

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Was ist denn noch ein Gleichstellungsmerkmal? Die wahnsinnig engen Jeans, die ca. 5 cm über den Schuhen enden. Und dann kommt nichts – keine Strümpfe, keine Socken – und das auch bei Minustemperaturen. Cool sein ist alles – koste es, was es wolle, zur Not auch die Gesundheit.

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Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

40 Kommentare zu “Die uniformen individualistischen jungen weiblichen Deutschen …

  1. Der Vorteil vom Schlafzimmerblick. Wenn er mehr verspricht, als letztendlich dran ist, können die langen Wimpern immer noch zum Fegen der guten Stube herhalten … 😉

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    • Ach Herr Ösi, das stelle ich mir gerade richtig bildlich vor. Die jungen Mädels knien auf dem Boden und wischen mit ihren Wimpern immer hin und her auf und zu. Ich glaube, das halten alle Beteiligten nicht lange durch.

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  2. Bei mir ist alles echt. Aber ich bin ja auch schon … Dingens. 🙋🏽‍♀️

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  3. „Schlafpuppen“ – eiei, feines Wort!
    Das mit den nackten Knöcheln fällt mir auch auf – man muss sie lassen, unser „Gammlerlook“ war auch nicht das Wahre. Was ist das Wahre? Seufz…Gut, dass du so genau hinschaust!

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    • Die nackten Knöchel animieren mich höchstens zum Schmunzeln, denn das hat nicht so oft gravierende Folgen – aber was stets meinen medizinischen Hilfsinstinkt weckt oder geweckt hat, war die bauch- und rückenfreie Bekleidung bei Temperaturen, wo man hätte zwei Unterhemden anziehen sollen. Männer oder Jungen sind selten so bekloppt und wollen durch „Schönheit“ auffallen. – Das ist etwas, was ich nie so richtig beim weiblichen Geschlecht nachvollziehen konnte.

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  4. Jede Generation hat eben so Ihre Eigenheiten-))….nächstes Jahr ist wieder was anderes der „absolute Trend“ 🙂 Liebe Clara, wir haben Glück, wir wissen heute in unserem weisen Alter, dass nicht jeder Scheiss mitgemacht werden muss:-)) Die Mädels werden alle, wenn sie mal in unserem Alter sind, lachend ihre „Fotos von früher“ betrachten, so nach dem Motto: „wie bin ich denn da rumgelaufen?“…..geht uns doch auch nicht anders, wenn wir alte Fotos von uns sehen, oder?:-)) Lieben Gruss Corinna

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    • Hahaha, liebe Corinna, wenn DU schon meinst, in einem „weisen“ Alter zu sein, dann bin ich ja schon fast der Dalai Lama oder so etwas ähnliches Hochgeistiges. 🙂
      Ich staune wirklich echt und ehrlich, wie lange sich diese Fingerkrallen schon halten – für meine Begriffe viel zu lange. Und es schießen immer mehr solche „Nails-Shops“ aus dem Boden. Wenn sie kurz und gepflegt sind, kann sich jede Frau Kunstnägel aufkleben, so lange sie will. Aber mindestens 5 mm vom Fingerende ist für meinen Geschmack Schluss mit lustig.
      Wenn ich alte Fotos von mir mit denen meiner Schulfreundinnen aus der 11. und 12. Klasse vergleiche, stelle ich fest, dass ich wirklich erschreckend UNAUFGEMOTZT rumgelaufen bin. Immer schon kurze bis sehr kurze Haare, keinen Toupier- und Haarlackversuch, kaum mal Augenschminke (die habe ich nicht vertragen und habe sie nur ganz, ganz selten angewendet) und kleidungsmaäßig auch wenig ausgeflippt. Watt’n für ne langweilige Vergangenheit – deswegen muss ich jetzt alles nachholen 🙂
      Clara grüßt fröhlich aus der 8. Etage im leichten Nebel

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      • Hahah, ich nicht:-) ich habe die 80/90 Jahre voll mitgenommen….geschminkt und toupierte Wallemähne und highheels:-))…ach ne, war dat schön….irgendwann kam dann die totale Wende..zurück zur Natur….ganz von alleine:-)) Liebe Grüße Corinna

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        • Ich sage es doch – du könntest meine Tochter sein. Ende der Achtziger war ich ja schon stolze Oma.
          Beruflich war ich mal Physiotherapeutin. Unser Orthopäde in der Ausbildung hat immer gesagt: „Meine Damen, wollen Sie sich ihre Füße ruinieren, dann tragen sie diese highheels, die damals bei uns noch Stöckelschuhe hießen“ Vielleicht habe ich deswegen, weil ich auf ihn gehört habe, ziemlich gesunde Füße und noch nie irgendeine Zehenoperation hinter mir. Vielleicht lag es auch daran, dass ich in diesen Schuhen nie rihctig gut laufen konnte.

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  5. Liebe Clara,
    ich glaube, das Augen grundsätzlich und immer schön sind, wenn es sich nicht gerade um Fett- oder menschliche Hühneraugen handelt. Gegen ein wohldosiertes Augen-Makeup ist auch nichts einzuwenden, das kann einen Blick noch schöner, anziehender machen. Hier im Ruhrgebiet trugen zur Zeit des Kohlenbergbaus auch die Männer unter Tage „Bermanns-Kajal“, denn wenn der „Vatta mit seinen schwarzen dreckigen Augen „vonne Schicht“ nach Hause kam, dachten die Kinder, er hätte sich Kajal auf die Augen gemacht.
    Die übertrieben dekorierten Puppen-Augen vieler Frauen wirken auf mich nur künstlich.
    Und überhaupt:
    Weitsicht findet hinter den Augen statt.
    Um nicht falsch verstanden zu werden: ich mag es sehr, wenn frau sich mit Spaß (noch) hübsch(er) macht.
    Ich pflege mich auch gern.
    Doch die Grabschaufeln aufgemotzten Krallen möchte ich auch nicht bei meiner Fleisch- oder Bäckereiverkäuferin wissen.
    Ich glaube, dass sich darunter so vieles verbirgt, aus dem man sich sicher eine gute würzige Bouillon kochen könnte.
    Liebe Grüße!
    Lo

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    • Lieber Lo, deinen lieblustigen Kommentar kann ich leider erst heute beantworten, da ich gestern umfangreichere Küchenpflichten und danach dann Doppelkopfspielvergnügben hatte – und das ging bis spät in den Abend hinein.
      Aber wie heißt es doch immer vom kleinen Lord als geflügeltes Wort gesagt: „Besser spät als nie“
      Was habe ich gelacht bei dem Bergmannskajal – habe ich in Oberschlesien selbst gesehen. Beide Cousinenmänner haben untertaqge gearbeitet – Steiger und Obersteiger oder so etwas. Wenn die nach Hause kamen, hätte ich als Kind gesungen: „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“
      Was hast du nur gegen Fettaugen in einer Hühnerbrühe? Na gut, die (menschlichen) Hühneraugen sollten da nicht mit herum schwimmen 🙂
      Dass sich diese Kunstfingernägel in nicht enden wollender Länge sooooooooo durchsetzen, hätte ich nie und nimmer gedacht. Der Menschenverstand ist doch sehr rückläufig oder vornehm: retardiert.
      Das war ja jetzt mal ein richtiger Kommentarwechsel – hat mir Spaß gemacht!!!!
      Liebe Grüße von der Clara ohne Kajalstift an den Augen, weil sie den nicht verträgt

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  6. Doch, die tragen Socken. Sogenannte Sneakersocken. Die sind unsichtbar.
    Und für die Wimpern schwören viele heutzutage auf irgendwelche Seren, die die Wimpern angeblich wachsen und dichter werden lassen.

    Da sie offenbar alle dieselbe Altersgruppe haben, sind es ggf. alles Azubis, d.h. dein Hausarzt tut etwas für die Zukunft 😉

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    • Liebe RRR, ich weiß, dass sie Sneakers tragen – ich habe für den Sommer auch fast keine anderen – aber im Winter leiste ich mir einfach welche mit längerem Schaft – sonst wäre es mir zu kalt.
      Der obere Rand der Sneakers schaut ja oft gerade so aus den Turnschuhen (die sicherlich auch anders benannt werden) heraus – aber dann sind die Hosen ja meist entweder einmal hochgekrempelt oder von Natur aus zu kurz – und da lacht mich dann das blanke Fleisch (kurz vor der Tiefkühltruhe 🙂 ) an.
      Bei meinem Hausarzt gibt es nur eine Azubine – alle anderen medizinischen Fachangestellten sind schon sehr lange da und dümpeln altersmäßig so zwischen 24 und 30 herum.
      Da sie mich wegen meiner witzigen Art offenbar gut leiden können, erkundige ich mich immer genau nach solchen Sachen. Ich hätte ja gedacht, es sind aufgeklebte falsche Wimpern – und da wurde mir die Vorgehensweise und auch der Preis erläutert.
      Die eine von ihnen hat den ganzen Arm (welchen, weiß ich nicht mehr) tätowiert – das muss hölisch weh getan haben und ein Vermögen gekostet haben. Aber es ist super gut gemacht und sieht jetzt noch gut aus. – Später kann sie ja langärmlige Sachen anziehen, wenn sie es nicht mehr zeigen will.

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      • Sneaker sind die Turnschuhe (Englisch klingt’s halt cooler…) und Sneakersocken sind die kurzen Söckchen, die man in den Turnschuhen trägt, damit man das nicht sieht *aufklär* 😀
        Ja, wer schön sein will, muss leiden. Aber die werden irgendwann auch älter und hoffentlich klüger 😉
        Ich hab bei meiner Hausärztin auch eine Frau, die den gesamten Arm tättowiert hat – und sie hat Angst vor Nadeln/Blut (aber nur ihrem eigenen, das betont sie). Ich finde es verrückt. Wir haben das Thema jedes mal beim Blutabnehmen, da ich Rollvenen und Neurodermitis habe und man fast nicht an mein Blut kommt und sie immer zischt und Luft einsaugt und sagt „Da wär ich ja jetzt schon ohnmächtig…“ 😀

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        • Danke – ich dachte immer, ich kann den Wortteil „socken“ weglassen – aber jetzt weiß ich, dass Sneaker allein die Schuhe sind.
          Ich mag diese Kurzsocken, da ich grundsätzlich nicht ohne Socken in einen Schuh steige.
          Ich habe ja ein ganz klein wenig Tattoo-Erfahrungen mit drei kleinen: linker Oberarm, rechtes Schulterblatt und rechte Außenwade. Die oberen taten nicht weh – aber am Bein habe ich gejammert wie eine Heulsuse. Ich würde einen ganzen Arm – egal, in wie vielen Sitzungen das gemacht wird – nicht durchstehen.
          Bei meinen Venen muss man sich schon seeeeeeeeeehr blöd anstellen, um die nicht zu treffen – aber manche schaffen das.

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          • Ach, Madame ist tättowiert??? Wann wurden die drei denn gemacht?
            Ich will Fotos sehen!

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          • In deiner Kinderzeit hättest du jetzt zu hören bekommen: „Wie heißt das Zauberwort?“
            Ich schicke dir mal Links:
            https://chh150845.wordpress.com/2012/09/19/kinderleicht-wirklich/
            Mein weibliches Kind hat sich damals (Tattoos 2004 in Prag machen lassen) aufgeregt, das männliche hat nur die Schultern gezuckt.
            Ich habe beiden erklärt, dass sie mich auf diese Weise nach einem Flugzeugunglück besser identifizieren könnten. – Fanden sie auch nicht gut.
            Tut mir Leid, die beiden anderen habe ich ca. 2011 mal veröffentlicht, aber inzwischen aus der Mediathek gelöscht.
            Ich werde mal versuchen, sie aus dem Archiv zu aktivieren – aber die „Übersetzung“ musst du dir selbst beschaffen.

            Und das ist der etwas verunglückte Schmetterling.

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          • „Bitte, bitte!“, „Danke, Tante Clara!“ 😀
            Schiiiick. Sieht gut aus. Also warst du da auch schon „was älter“. Hoffentlich werd ich mit 70+ auch mal so cool 🙂

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          • Na klar war ich da schon was älter. Ich habe mir schon zu DDR-Zeiten immer ein Tattoo gewünscht – aber damals war das ja noch viel zu sehr mit Knastmentalität verbunden.
            Bei uns war es mir zu teuer.
            In der Tschechei kostete es weniger als die Hälfte, deswegen habe ich auch gleich drei machen lassen. Die beiden oberen taten überhaupt nicht weh – aber am nächsten Tag das an der Wade.
            Und ein Bauchnabelpiercing kam auch – aber das ist leider kurz danach auf einer Irlandreise rausgefallen und hatte sich entzündet. – Also nicht wieder reingesteckt.
            Als ich mal Mitte der 90er Jahre mit vielen Jugendlichen eine lange Radtour gemacht habe, hat der eine genau das gleiche gesagt wie du: „Wenn ich so wie du alt werde, dann macht es mir nicht mehr so viel aus!“

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  7. Man muss befürchten, dass die Mädels mit den ganz langen Wimpern nach vorne kippen. Lustig an der Sache ist aber, dass die vorherrschende totale Uniformität als Individualität beworben wird und die Jugendlichen sich auch alle als besonders originell empfinden

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  8. „ALLE blutjung – ALLE bildschön“…. wurde EinLoddaMatthäus schon gesichtet?

    Gefällt 2 Personen

  9. Liebe Clara!

    Zunächst dachte ich, Du hättest Dir einen Traumfrauen-Stick zugelegt und würdest ihn heute vorführen 🙂 Aber wie die liebe Fee ganz treffend gesagt hat, ist dies schon ein höchst absonderliches, und meines Erachtens auch traurig oberflächliches, Schönheitsbild. Oberflächlich, wenn es so viele machen. Eben immer brav im Strom mitschwimmen. Nichts anderes im Kopf als die eigene Fassade. Gut, manchmal mag noch etwas mehr als Stroh vorhanden sein, aber es ist schon eine sehr seltsame Barbie-Welt.
    Da lob ich mir meine zwei Kuhhörner und das schöne Fell. Nebenbei, Kühe haben zwar auch wunderschöne lange Wimpern, aber die sind echt! 🙂
    So, jetzt werde ich mir die Fingernägel mit den Zähnen schneiden, um etwas Individualismus Einzug halten zu lassen 🙂

    Liebe GRüße
    Mallybeau

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    • Liebe liebe Mallybeau, wenn du nicht dieses eklige Fleisch-Augen-GIF eingesetzt hättest, wäre ein Like für deinen Kommentar unbedingt drin gewesen!!! Aber so – jetzt muss ich ja jedes Kotelett, was ich einmal im halben Jahr esse, genau nach einem Auge durchsuchen. 🙂
      Hatte ich nicht bei deinem Traumfrauen-Stick-Artikel so etwas ähnliches erwähnt?
      Mit dem Verlängern der Wimpern kann man wohl verschiedene Stufen wählen – die erste sieht sehr schön aus und macht die Augen etwas auffälliger. – Aber die letzte, bei der man die Wimpern mit dem Augenlid kaum noch anheben kann, macht doch einen sehr „horizontalen“ Eindruck.
      Ich schrieb ja schon bei der Fee, dass ich schon hausfraulich gewirkt habe. Ich habe viele, viele braune Champignons entstielt – manche enthäutet, manche nur geputzt.
      Und dann kamen in das Loch drei verschiedene Sorten Frischkäse. Das schwierigste war die Wahl eines Transportbehälters, denn sie müssen eine Stunde öffentlichen Verkehr aushalten.
      Ich muss mich jetzt ein wenig sputen, denn ich war noch nicht unter der Dusche.
      Und tschüss zu dir von mir

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  10. Liebe CC,
    Dir fällt da Ähnliches auf wie mir. Fliegenbeine an den Augen haben weiterhin Hochsaison, seit Hunderten von Jahren. All Die armen beinlosen Fliegen. Nur um Frauenaugen für Männeraugen begehrlich zu machen. Und erst die nackten sockenlosen Knöchel in den Sneakers. So viele Stinkschweißfüßchen. Kalte obendrein. Mit Langen klauenartigen Fingernägeln kommt man besonders super an Rückenstellen wo es doll juckt. Für Gefriemele mit Babies sind sie ungeeignet.
    Dies alles macht junge Mädels und Frauen nicht hübscher. Ohne den mechanischen und kosmetischen Zierrat sind sie sowieso schon hübsch.
    Diesen Klunkerkram wie Fußquälschuhe oder Kriegsbemalung machen sie, weil Muttern schon so ähnlich aussah und weil in der Schule alle es vormachen und im Fernsehen wird bestimmt wie die Frau auszusehen hat.
    Wehe, sie sieht anders aus….;-)
    Liebe Feengrüße ✨

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe Amélie, da ich ganz gut gelaunt bin, sollst du dich auch herzlichst freuen ob der Anrede. – Aber noch mal kurz zu deinem letzten Kommentar. „Karfunkelfee“ ist für mich nicht die wirklich offizielle Anrede, das wäre dann tatsächlich „Stefanie“. Da ich aber weiß, dass du den Namen nicht magst, verwende ich ihn so gut wie nie, obwohl ich selbst ihn sehr hübsch finde – nur eben zu viele Buchstaben zum Schreiben.
      Doch jetzt endlich zu diesem Artikel. – Ich war jetzt schon irre fleißig. Nachts konnte ich partout nicht einschlafen und wälzte mich von A nach B, was meine Bettseiten sind. Von C nach D, was Kopfende und Fußende sind, ließ ich dieses Mal aus. Ich hatte vor zwei Tagen als Innenleben das Winterbett mit dem Sommerbett zusammen geknüpft, aber das war mir dann doch zu schwer und zu warm. Also in der Nacht wieder geändert. – Du siehst, langweilig wurde es mir nicht 🙂
      Deswegen war es dann kein Wunder, dass mich Punkt 10.00 Uhr der Wecker aus tiefstem Schlaf riss. Da ich aber 13.00 Uhr schon wieder los muss (Doppelkopf, aber das hättest du niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie erraten, bitte sage es!), gab es außer Haarkosmetik (ich sah aus wie eine Teufeline mit vielen Hörnchen auf dem Kopf) noch das Mitbringsel vorzubereiten. Wieder mal Hausfrauenarbeit und dazu noch „Präzisionsarbeit“
      Doch jetzt muss ich mich sputen.
      Und tschüss sagt CC

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  11. Liebe Clara, als ich noch sehr jung war (ca. 13/14) habe ich auch erst einmal mein Gesicht angemalt: Make-up, Wimperntusche, Lippenstift, Lidschatten, Nagellack – das währte nicht lang, denn eines schönes Tages fuhr ich mit zwei Freunden zu einem Lagerfeuer in einem stillgelegtem Steinbruch, ich war vollkommen fasziniert von der ungeschminkten Schönheit zweier Frauen, die ich an diesem Abend kennenlernte, ab da war es mit der „dicken“ Maskerade vorbei – allerdings liebe ich bis heute an gewissen Tagen den roten Lippenstift.
    Die langen, aufgeklebten Fingernägel finde ich eklig, ganz besonders, wenn eine solche Dame an Lebensmittelständen/Imbissbuden u.ä. arbeitet, da vergeht mir der Appetit.
    Mich fröstelt es auch immer, wenn ich zu dieser Jahreszeit die nackten Fussfesseln der jungen Damen sehe, aber dann denke ich an meine Jugendzeit, damals waren es die Nieren, die kalt wurden, aber auch das währte nicht lange, wer friert schon gerne auf Dauer?
    Okay, heute ist es schon anders, heute geht es um Konformität, in meiner Zeit um Individualismus …
    herzliche Grüße
    Ulli

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    • Liebe Ulli, ich glaube, an mir ist die richtige Schminkphase vorüber gegangen – irgendwie fand ich es schon immer blöd, mir so viel ins Gesicht zu schmaddern. Was ich allerdings früher sehr gern gemacht habe, war ein ausgiebiges Augen-MakeUp – die augenlider wurden mit Puder gefärbt, dann unten ein schwarzer oder dunkelbrauner Lidstrich gezogen und dann als Abschluss der von oben. Im Laufe der Zeit habe ich sogar Übung darin bekommen. – Aber all das gab es nur zu besonderen Anlässen, weil ich offenbar schon immer empfindliche Augenlidränder hatte. Hätte ich das täglich gemacht, wäre ich verquollen durch das Leben gegangen – und wer will das schon???
      In den Verkehrsmitteln amüsiere ich mich immer wie Bolle, wenn die „Mädels“ mit ihren Krallen tippen wollen – aber die haben den „Dreh“ schon ganz schön gut raus.
      Ich möchte keine Stunde mit solchen Krallen rumlaufen müssen.
      Jede und jeder muss nach seiner Fasson selig werden.
      Ich war schon sehr fleißig, aber gegen 13.00 Uhr muss ich weg und da muss noch einiges passieren.
      Und tschüss sagt Clara

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