Claras Allerleiweltsgedanken


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Ich habe zwei neue Hobbys – hahaha

In diesem Jahr empfinde ich die Fruchtfliegenplage ganz besonders schlimm – sie bleiben nicht mehr nur in der Küche, sondern folgen mir und meinem Obstgeruch bis in alle Zimmer. – Wer aber auch solche Massen an Obst kauft und dann daraus eine Riesenschüssel voll Obstsalat macht, muss sich über einen (fliegen-)anziehenden Geruch nicht wundern.

Und mein erstes Hobby besteht darin, diese Ekelfliegen mit dem Handstaubsauger von der Scheibe zu saugen. Alle die, die ich gefangen habe, feiern jetzt im durchsichtigen Sauger Party.

Und das zweite Hobby heißt: kleine weiße oder rosa Tablettchen auf diesem Fußboden zu suchen. – Gegen Dreck ist dieser Fußboden fantastisch, zum Suchen aber antifantastisch.

Da bin ich inzwischen Meisterin im Nicht-Finden geworden. Sollen doch die Fliesen die Tabletten schlucken, da bekommen sie wenigstens keinen hohen Blutdruck.

Setzt euch jetzt meine Augen ein oder auf und sucht die Tablette im nächsten Foto. Ich weiß genau, einige Füchse finden sie und können sie dann auch behalten 🙂 – Das Foto ist „uralt“ – noch alter Herd und die alte Miele, die so treu gearbeitet hat.

Wenn ich mich schon nicht mit eigenen Verdiensten hier zeigen kann, dann muss ich eben meinen Sohn und Hund Lenny loben. – Der Sohn hat sich so kurzfristig zum Arbeitseinsatz angesagt, dass ich nicht mehr einkaufen gehen konnte. – Also waren für Lenny keine Wienerwürste da. Nach längerer Zeit hat er mir verziehen, sich dafür um so öfter auf den Rücken gelegt, um sich von mir den Bauch kraulen zu lassen.

Dabei hatte er doch am gestrigen Tag seinen neunten Geburtstag, davon den siebenten bei meinem Sohn, denn er hat ihn ja aus dem Tierheim geholt. Für einen Hund sind 9 Jahre schon ganz schön alt – also bin ich nicht mehr die einzige in der Familie, die alt ist.

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Ich hatte ja schon geschrieben, dass der schöne Duschvorhang mit tropischen Fischen zu einer Freundin wandert, weil ich seit Samstag ein Duschrollo habe. Kleine Pannen sind passiert – das erste 14mm-Loch war in die Holzdecke gebohrt, da fiel MIR auf, dass eine Lampe im Weg ist. Also wurden die Löcher verschoben und alles war paletti. Das falsche Loch und die sechs Löcher von der ursprünglichen Seilbefestigung wurden mit Sternen überklebt.

Baden ist ja doch eher ein seltenes Vergnügen, deswegen habe ich den Badewannenlift ein wenig still gelegt, aber die Wiederinbetriebnahme geht ganz schnell. Duschen werde ich auf dem alten Sitz – der ist genau dort, wohin ich auch den Lift haben wollte – da treffen sich die Wasserstrahlen und ich unkomplizierter.

Dann hat mir der Sohn noch einen Schlüsseltresor neben der Eingangstür angebracht.

Er ist mit einem vierstelligen Code verschlossen und fällt relativ wenig auf. Ich hoffe, dass meine beiden Etagennachbarn nicht ihre gesamte Tagesfreizeit in meiner Abwesenheit dazu benutzen, um den Code zu knacken. Das würde ihnen jedoch nichts nützen, denn es ist noch ein zweites Schloss in Betrieb.

Diesen Tipp habe ich von einer Mitarbeiterin bekommen, die diese Rufbereitschaft betreiben, wo man Hilfe auf Knopfdruck anfordern kann. – Da das mit dem Hinterlegen des Wohnungsschlüssels sehr kompliziert ist, riet sie zu so einem Tresor. Der Hilfsdienst bekommt dann den Code und ich muss drin verletzt und halb tot 10 Minuten länger warten, bis die Rettungskräfte die vier Rädchen auf die richtige Position gedreht haben.

Mein Sohn hat ein komplettes Schlüsselbund mit ALLEN Schlüsseln verbummelt. Einmal komplett sind beim Hausmeister, einmal bei einer Freundin in der Nähe, einmal bei mir. Und der vierte kommt dort in die Kiste, so dass Besuch auch allein weggehen kann und jederzeit wieder in die Wohnung kann. – Wie heißt es doch so schön: „Für technische Spielereien hat die Clara was übrig.“

Als der Sohn dann auch noch die wackelnde Türdrückergarnitur im Besucherzimmer in Ordnung brachte, näherte sich mein Gemütszustand einem glücklich sein.

Aber da muss wohl das Schicksal was dagegen gehabt haben – denn plötzlich entdeckte ich einen Tropfen. Nicht an meiner Nase, wo das vielleicht auch schon mal vorkommen könnte. NEIN!!!!!!! Am Hauptwasserhahn!

Vor längerer Zeit hat mir der Hausmeister gesagt, dass der Hahn regelmäßig auf- und zugedreht werden muss, sonst verkalkt er und lässt sich bei Bedarf nicht mehr abstellen. Und genau an dem Tag, als ich das Tropfen bemerkte, war regelmäßig und ich drehte ihn zu. Dabei tropfte er in ziemlich kurzen Abständen und ich bekam fast Panik. Jetzt überlegt es sich jeder Tropfen ziemlich lange, bevor er in eine untergestellte Schale fällt.

Also wieder Installateur rufen – aber nicht den, der das mit dem Durchlauferhitzer verbockt hat.

Jetzt melde ich mich erst wieder, wenn alles in Ordnung ist – sonst ziehe ich mich in meine Löwenhöhle zurück und halte Sommerschlaf!

 


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Dreh dich nicht um …

… der Schlafschreck geht um!

Ich hatte ja mal erwähnt, dass ICH – weniger mein Hausarzt – auf der Suche nach Ursachen meines Bluthochdrucks bin. Das Schreckgespinst eines Schlaganfalls geistert nicht mehr regelmäßig in meinem Kopf, doch Werte über 160 habe ich trotz Medikation immer wieder mal.

Die meisten Ursachen habe ich nicht: ich rauche nicht, ich habe kein Übergewicht, trinke fast gar keinen Alkohol und bremse mich auch mit Kaffee. Klar habe ich ab und an ein wenig Haushaltsgerätestress 😉 und von meinem Alter kann ich nicht 10 Jahre ersatzlos streichen. Aber all das erklärt nicht, warum …

Also jetzt will ich untersuchen lassen, ob eine Schlafapnoe (Atemaussetzer im Schlaf) ein Grund sein könnte.

Das einzige, was mich bei der Probenacht gestört hat, waren die Stöpsel in der Nase. Sie sollen die Nasenatmung stark beeinträchtigen, damit man durch den Mund atmet und dadurch dem Gerät beweist, ob oder ob man nicht SCHNARCHT. Das Ergebnis weiß ich erst Mitte Mai.

Könnt ihr die kleinen Stöpsel in der Nase erkennen? Ansonsten sehe ich auf dem Foto schon halb erstickt aus!!!

Aber so kann ich den Post wirklich nicht enden lassen – es muss noch was Schönes zu sehen geben. – Wieder mal im Britzer Garten gewesen und KEINEN Rucksack im Bus vergessen.

Ich musste mich doch vergewissern, ob endlich die Rhododendronsträucher blühen. Sehr, sehr selektiv nur. Die weißen ja, auch die ganz hellen von anderen Farben – aber es gibt noch unendlich viele Sträucher, die immer noch nur Knospen haben. – Diese Pflanze hier in ganz zartem lila bekommt den Ehrenplatz und eröffnet die Galerie.

Die wenigen farbigen Blüten habe ich mit in der Galerie untergebracht.

Eigentlich war ich im „Tulpenparadies“, weil ich sehen wollte, wie es mit diesen Blumen so ausschaut. Ich habe ja meiner Lieblingsnachbarin einen Besuch der „Tulipan“ mit Kaffee und Kuchen geschenkt – aber leider können wir erst am 7. Mai gehen, weil wir vorher wechselseitig verreist sind.

Am Ausgang des Gartens standen Fliederbüsche en masse.

Neuerdings gehe ich kleines Trottelchen immer öfter ohne Fotoapparat los – (oder er ist mir zu schwer). Die Bilder vom Handy kann man aber auch ansehen – sie sind schön scharf.

Diese letzte Pflanze gefällt mir sehr, ich habe sie schon an Hauswänden ranken sehen, aber ich weiß nicht, wie sie heißt.

Also tschüss!!!


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CKuSpP = Claras Koch- und SpülerPost

Versprochen ist versprochen. Ich habe es Myriade zugesagt, heute extra für sie einen Beitrag zu erstellen, in dem ich nachweise, DASS ich SEHR WOHL einen GESCHIRRSPÜLER brauche.

Wenn ich koche – egal, ob nur für mich oder ob ich am Essen noch jemand anderes teilhaben lasse – ist das immer wahnsinnig geschirrintensiv.

Ich fange mit den Vorbereitungen an – Schneiden einer Zwiebel. Die Kochhexe ist präpariert.

Nicht nur aus Bluthochdruckgründen esse ich so viel Gemüse, sondern es schmeckt mir einfach. Sortenrein wird es roh in Schüsseln geschnitten und kräftig gewürzt – nur Salz kommt nicht so viel dazu. Je nach Zubereitungszeit kommt es dann gleich oder erst später in heißes Öl – ähnlich wie bei einem Wok.

Im Minibackofen werden kleine Hühnerschnitzel gebraten.

Obwohl anfangs die Menge so riesig aussieht, schmurgelt es dann stark zusammen – so dass ich am Ende gerade noch eine Portion für den nächsten Tag in den Kühlschrank räumen kann.

Da ich ALLES im Geschirrspüler abwasche – Töpfe, Pfannen, Deckel und normales Geschirr, ist er natürlich bei solchen Riesenpfannen + Deckel im Nu voll. – Wenn das Gemüse aus der Pfanne kommt, muss es in einem Sieb abtropfen, denn pures Öl will ich dann doch nicht mitessen. Ich will aber auch nicht das heiße Öl in die Plastikabwasserrohre des Spülbeckens schütten. Überhaupt gehört Öl nicht in die Kanalisation, sondern bestenfalls in den Müll.

Mallybeau hat sich über die langen Laufzeiten der Elektrogroßgeräte gewundert. Ich habe mal für dich mein Waschmaschinendisplay fotografiert. Nur 60° und trotzdem 3 3/4 Stunden – fast nicht zu glauben.

Und jetzt zeige ich nur, dass ich (fast) von einer Mahlzeit allein eine ganze große Spülmaschine füllen kann.

Jetzt ist aber genug gekocht und gespült.

Ob man die Geräusche in dem Video hört, kann ich nicht genau sagen.  Die Maschine erreicht Werte von 62 dB, obwohl nur 44 angegeben sind.


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Noch kein Durchbruch …

… zum geräuscharmen Geschirrspüler, zum kostenvernünftigen Durchlauferhitzer.

Myriade hat es richtig erkannt – meine Haushaltsgeräte haben eine Revolution angezettelt, um mich zu ärgern oder einfach nur, um mich zu prüfen, wie stressresistent ich inzwischen bin. Ergebnis: Gar nicht.

Mein Bosch-Geschirrspüler, der sauberes und trockenes Geschirr liefert, kann sich geräuschmäßig aber nicht bremsen. Wenn 44 dB auf dem Verkaufsschild steht, dann kann er nicht mit 60 dB arbeiten. Was soll das Silenceprogramm bedeuten, wenn das auch mit 58 dB arbeitet statt mit 42?

Ich weiß, dass ich mit Geräuschen seeeeeeeeeeehr empfindlich reagiere. Bei diesem stundenlangen Dauergebrumm möchte ich nicht daneben meine Mahlzeiten einnehmen. – Lasse ich sie jedoch in der Nacht laufen, befürchte ich, dass es so stören könnte, dass ich wieder mal von berufener Quelle abgemahnt werde.

Mein Hörnerv versteht zwar schlecht Gespräche, aber technische Geräusche hört er dafür um so besser – sogar aus dem Nachbarzimmer – und dementsprechend laut und störend ist der Dauergeschirrspülerton eben.

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Genug – es gibt noch so viel anderes, über das ich mich viel amüsanter ärgern kann. – Bei solchen idiotischen Schmierereien fehlt mir allerdings jegliches Amüsement, denn ich kenne die Busabfahrtszeiten immer noch nicht. – Und da kann man noch von Glück reden, wenn es weder ausländerfeindlich noch rechtsfreundlich ist.

Ob etwa unsere meist wohlhabenden Bewohner / Besitzer ihre Spargroschen aufgebraucht haben? Oder sind sie auf Oben-ohne-Wagen umgestiegen? Einer zieht den anderen an – hier gibt es schon ganze Einkaufswagennester. Der Nachtwagen sah richtig romantisch aus.

Da setze ich mich doch lieber auf den Balkon – fern jeglicher Einkaufswagen – und genieße die lauen Frühlingslüfte.

Da kann ich bestenfalls meinen Plastiktütenbaum von oben sehen. Diese Tüte hat sich schon vor Jahren in dem Baum eingenistet und bleibt ihm treu.

Und heute kommt das Beste zum Schluss. – Als ich in diese Wohnung zog, klagte ich darüber, dass ich sehr oft Schwierigkeiten beim Überqueren der Straße habe, weil es weder Fußgängerampeln noch Zebrastreifen gibt. – Das muss dem entsprechenden Straßenbauamt zu Ohren gekommen sein – denn jetzt gibt es auf dem hinteren Stück der Straße schon zwei Mittelinseln, durch die man besser die Straße beim Überqueren „halbieren“ kann.

Ich denke, hier auf meinem Stück kommt so etwas auch noch an der Bushaltestelle, damit ich eine Chance habe, meinen Bus zu erreichen.

Sollte ich erfreuliche oder weniger erfreuliche Neuigkeiten haben, hört ihr von mir.


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KleinKleckerKram so zwischendurch = KKK

„K“lara, heute solltest du vielleicht lieber schlafen oder lesen oder 1001 Schritt laufen, als deine Leserinnen hier mit vollkommen unnützen Dingen zu ??? langweilen? … zu unterhalten? … von der Arbeit abzuhalten?

Egal wie – ich habe es fotografiert, es muss an das Licht des Blogs! Das Leben ist nicht immer Ponyhof oder wie das so heißt.

Als erstes freue ich mich mal über meine lieben Nachbarn im Haus, die nicht nur exzellent den Weihnachtsmann spielen, sondern auch durch das Haus hoppeln und vor einigen Wohnungstüren ihre „Osterhaseneier“ legen. Natürlich nicht vor allen 23 Türen (mit ihrer Tür sind wir 24), aber ich zähle mit zu den beschenkten. Ich liebe Eiskonfekt – und davon habe ich eine große Dose voll bekommen. – Nun sage mir einer, wie ich auf Süßigkeiten verzichten soll.

Doppelkopf lief gestern nur suboptimal – aber Frau kann ja nicht alles haben, sie hat ja schon einen zu lauten Geschirrspüler. Bei mir läuft das mit den technischen Dingen im Moment auch nicht sooooooooo gut. Der Bosch ist mit 44 db ausgezeichnet. Gleich die beiden ersten Programme fand ich zu laut. – Gestern nach dem Doppelkopf dachte ich, ich kann das „Flüsterprogramm“ einstellen – es sollte 4 Stunden lang laufen und alles geräuschgedämmt ausführen. – Nach ca. 20 Minuten Laufzeit nahm ich erst mal von dem Brummgeräusch ein Video auf, damit ich was zum Argumentieren habe, wenn ich in den Markt fahre. – Und dann habe ich drei verschiedene Schallmessungsapp installiert. Alle zeigten ein in etwa gleiches Ergebnis: Es schwankte zwischen 48 und 52 dB – also im Silenceprogramm lauter als insgesamt angegeben. Ich werde auch noch das Normalprogramm messen.

Da das mit der neuen Wannenarmatur und dem angeschlossenen Brauseschlauch alles viel spritzärmer zugeht als bisher, habe ich mich entschlossen, meinen wunderschönen Fisch-Duschvorhang an eine Fisch-affine Freundin zu verschenken…

… und durch ein Wannenrollo zu ersetzen. Die Superspreizdübel für die abgehängte Holzdecke sind schon besorgt – jetzt muss nur noch der Handwerkersohn Zeit haben zum Anbringen.

An dem Drahtseil für den Vorhang hing aber auch mein Fischmobile mit den vielen schönen bunten Fischen. Das wollte ich definitiv nicht verschenken und auch nicht missen. Und jetzt bin ich die einzige in der Wohnanlage, die fliegende Fische vor dem Fenster hat. – Die ersten beiden Fotos zeigen den ursprünglichen Ort – und jetzt schwimmen die Fische im Gegenlicht.

Für einen Feiertag finde ich das jetzt ausreichend. – Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie stark die Macht der Kirchen in Deutschland ist, denn wer hat schon wirklich einen zweiten christlichen Feiertag Ostern verdient?

 

 

 

 


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Ostern sollte klein gehalten werden …

… ohne Feste, ohne große Treffen, ohne Geschenke – aber am Samstag mit einem Doppelkopfturnier – da bekomme ich vielleicht wieder einen GeschenkGewinn.

Doch letzteres hat eine liebe Langzeit-Blogger-Freundin Amélie vereitelt. Ich sitze zu Haus und warte auf meine Austausch-Spülmaschine, da klingelt es. Da es aber zwei Stunden vor der vereinbarten Zeit ist, muss es was anderes sein. Ausnahmsweise frage ich an der Gegensprechanlage mal nach und höre ein vernuscheltes „Post“. – Ich hatte aber nichts bestellt – also machte ich mich bereit, für andere was entgegen zu nehmen, weil ich ja so oft zu Hause bin.

Nein – es war eine Osterüberraschung für mich. Ich hätte notfalls mit einem Strafzettel wegen zu schnellen Gehens auf dem Bürgersteig gerechnet, aber doch nicht damit. Danke! Danke! Danke!

Und wenn ich nun schon mal beim Aufstellen von Ostersachen bin, habe ich gleich ein klein wenig weiter gemacht.

Aber ansonsten bin ich meinem Grundsatz von dem klein-klein treu geblieben.

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Der Osterhase ist klein, da ca. 45 Jahre jünger als jetzt

Jetzt sieht er inzwischen vollkommen anders aus – ob das daran liegt, dass er seit längerer Zeit eine Freundin / Partnerin / Lebensgefährtin / Mitarbeiterin hat? Schaut mal, so sehen die  beiden aus, u.a. auch beim Schnäbeln. – Die Ohren sind im Prinzip geblieben, nur jetzt zur Seite gewandert.

Wenn sie sich oder den anderen nicht mehr leiden können, darf er aufgegessen werden – aber auch sonst.

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Die Ostereier sind klein, da von Wachteln gelegt

Da musste ich ganz schön viele in die Pfanne hauen, um was zwischen den Kiemen zu haben.

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Wenn alles klein, dann auch Gewicht kleiner

Seit langen, langen Zeiten mal wieder unter 70 – das darf so bleiben und bei Bedarf verschenke ich gern noch einige Pfunde, aber meine Centimeter will ich alle behalten. – Diese Waage hat sich wirklich in der Anschaffung und Energiebilanz gelohnt, die arbeitet schon seit Jaaaaaaaaaaaaahren ohne neue Batterie.

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Vor nunmehr 51 Jahren haben zwei an einem Ostermontag an einem bestimmten Ort „Ja“ gesagt. Na gut, vielleicht war es eben doch nur ein „Vielleicht, bis dass der Tod uns scheidet“ – denn beide leben noch, aber unter anderen Bedingungen. Vielleicht hätte ich mit meiner jetzigen „Klugheit“ auch gedacht: „Never change a running system“ – aber es ist „ge-changed“ worden.

Da die Familienverhältnisse ein wenig getrennt und gespannt sind und der Austausch von Informationen zum großen Teil über das Netz vonstatten geht, habe ich mal meine schöne rote Küchenkiste aufgehübscht und von Herzen geträumt. Ostern müssen ja nicht nur Eier sein.

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Die Suche nach „Geschenken“ gestaltet sich schwieriger als sonst

Ich habe mir diese Antischnarch- und Besser-Luft-Krieg-Nasenklammer gekauft. Ob es beim weniger Schnarchen hilft, kann ich nicht sagen, da kein Aufnahmegerät mitläuft.

Aber wenn diese durchsichtige Nasenklammer in der Nacht rausrutscht und sich im Bett verkrümelt, da ist echtes Suchen angesagt.

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So, jetzt habe ich euch genug bespaßt. Ich wünsche euch schöne Tage bei gutem Wetter, damit nicht immer nur geschlemmt wird, sondern auch bewegt.

 

 

 


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Never change a running system …1

Ich hoffe, es ist einigermaßen richtiges Englisch und ihr versteht, was ich sagen möchte. – Für manche Situation ist die Überschrift nicht ganz so passend.

Da ich so lange nichts geschrieben habe, werde ich jetzt von einem Aufholbedürfnis geplagt – leider müsst ihr da mit durch oder ihr überlest den Text einfach.

Badewannenlift

Ich habe selten so einen mauligen und laut brüllenden Handwerker erlebt wie den, der meinen Lift angebaut hat.

Ich sage und zeige ihm VOR dem Anbau genau, an welche Stelle er soll, da ich ja schon lange mit einer Badewannenauflage geduscht habe und weiß, wo ich sitzen muss, um die Duschstrahlen bequem zu genießen.

Nach seiner Auffassung würde ich dann (in dieser superkleinen Badewanne) nach hinten kippen, wenn ich den Sitz nach unten fahre. Ich müsste ihm quittieren, dass ich es auf eigenen Wunsch so weit vorn haben wollte – wozu ich gern bereit war.

Ich lasse ihn arbeiten und gehe aus dem Bad … großer Fehler, sehr großer Fehler, riesengroßer Fehler. Ich komme wieder rein, die vier Löcher für die Aufhängung an den Fliesen sind gebohrt und vielleicht sogar auch die drei im Fußboden. Zwischendurch gab es den Krach mit den Mitbewohnern, die sich aufregten, dass ich werktags um 10.30 Uhr einen Handwerker bei ihnen unangemeldet sieben Löcher bohren ließ. –

Mir bietet sich folgendes Bild:

Sicher sind 5 cm Verschiebung nach vorn keine Welt – aber ich hätte die Duschstrahlen für meinen Rücken um 5 cm früher erreicht.

Er bot sich (großzügig) an, das Gerät noch einmal zu versetzen, aber erstens wollte ich aus meinen Fliesen keinen Schweizer Käse machen und zweitens ging auch mir sowohl dieser Handwerker als auch der Krach auf die Nerven – ich wollte beides so schnell wie möglich los sein.

Also lebe ich jetzt mit diesem schlecht-laufenden System.

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Fußpflege

Meine Fußpflege-Besuchs-Karriere ist erst ein reichliches Jahr alt, um genau zu sein, 15 Monate, und schon so viele Fußpflegerinnen „verschlissen“ – allerdings vollkommen unschuldig daran.

Die erste brachte dieses Ergebnis und durfte nicht länger an meinen Nägeln schneiden – was auch verständlich ist.

Die zweite hat ihre Arbeit hervorragend gemacht, war dementsprechend teuer. Doch das größere Problem war, dass sie fast am anderen Ende der Stadt wohnte und noch dreimal schwerhöriger war als ich. Das wäre bei Terminabsagen kein Problem, wenn sie am Telefon was verstanden hätte oder ich ihr hätte mailen können, denn ein Fax habe ich nicht. – Und deswegen habe ich mich leider davon abhalten lassen, weiter ihr meine Füße anzuvertrauen – und hier greift die Überschrift.

Denn dann kamen eine dritte und eine vierte. Für letztere hätte ich mich erwärmen können, aber die hat leider gekündigt. Und jetzt hängen meine Füße wieder in der Luft. – Um mich herum ist alles überlastet, überfüllt, überteuert. – Es wird sich finden.

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An dem „Drama“ mit den Rauchmeldern habe ich keine Aktie. – Uns wurde in der Versammlung mitgeteilt, dass sie Pflicht sind und außer Küche und Bad in jedem Raum angebaut werden.

Wahrscheinlich wurden aus Sparsamkeitsgründen die billigsten, aber auch hässlichsten ausgewählt. Das sind nicht die, die ich hier fotografiert habe, sondern dickere, größere und auffälligere. Jeder hat sich darüber aufgeregt, weil bei der Versammlung keine verschiedenen Modelle gezeigt wurden, über die man hätte abstimmen können.

Mein Rauchmeldermonteur war so idiotisch, dass er gegen meinen besseren Rat das Ding im Flur in der Flucht der Küchentür anbrachte, so dass der erste kräftige Bratpfannenrauchdampf das Ding losgehen ließ. – Zum Glück konnte ich ihn umsetzen lassen, aber die Löcher in der Holzdecke bleiben und ich habe sie provisorisch abgedeckt.

Kaum ein paar Wochen an den Decken, bekommen wir alle die Nachricht, dass sie defekt oder unzuverlässig sind und ausgetauscht werden müssen.

Die Interimsdinger (s. Fotomontage) sind handlicher und hübscher – doch das sollte nicht ihre Hauptaufgabe sein.

Wenn wir irgendwann die reparierten Rauchmelder zurückbekommen, hoffe ich, dass alle Monteure die ursprünglich gebohrten Löcher wieder benutzen, nicht, dass ich eines Tages freien Durchblick zum Dach habe.

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Und jetzt kommt der richtige Bezug zur Überschrift.

Mein Geschirrspüler Miele war ca. 16 Jahre jung oder alt. Warum ich ihn gegen einen neuen eintauschen wollte, verstehe ich jetzt im Nachhinein nicht unbedingt – aber wenn Frau sich was in den Kopf setzt, dann macht sie das auch (sonst ist es ja zu langweilig, wenn nichts passiert).

Sie geht in einen Großmarkt und verlangt einen Bosch-Unterbaugeschirrspüler. Die Verkäuferin redet mit Menschen- und mit Engelszungen auf sie ein, dass sie einen ganz tollen verkaufen könnte, aber der ist von Bauknecht und ein freistehendes Gerät. Ihrer Meinung jedoch könnte er problemlos unter die Arbeitsplatte geschoben werden, wenn die Monteure einfach die Deckplatte abnehmen.

Die raffinierte Art, schmutzige Töpfe von ihren angetrockneten Resten zu befreien, hat mich dann überzeugt und ich habe ihn gekauft.

Die Miele habe ich bei eBay-Kleinanzeigen für ganz wenig Geld verkauft. Es widerstrebt mir, noch funktionierende Geräte dem Elektronikmüll zu übergeben.
Der Käufer musste sich seeeeeeeeeeeehr lange gedulden, da die neue ewig nicht geliefert wurde. – So hat er sie dann mitgenommen.

Doch jetzt beginnt das „Drama“ erst richtig. Die neue wird geliefert – und passt letztendlich nicht richtig in die Lücke. Wenn die Monteure nur eine skeptische Frage gestellt hätten, ob ich das so wollte, dass sie 5 cm vorsteht, dann hätte ich sie ihnen gleich wieder mitgegeben. Die beiden oberen Fotos in der Montage zeigen, wie sie bei geschlossener Tür übersteht.

Und dann kamen die zusätzlichen Macken. Das dreckige Glas habe ich nach einem normalen Waschprogramm so aus der Maschine geholt.

Den Tisch aus der Küche musste ich mit einem Spannriemen aus der Küche befördern. weil ich sonst nicht durch die Türen gekommen wäre.

Als er dann auch noch ganz mies getrocknet hat, reichte es mir und ich habe ihn reklamiert. Die Reklamation wurde problemlos anerkannt und am gestrigen Tag kam der neue – eine Bosch Einbaumaschine. Sie kam – blau verkleidet. Sie passt sehr viel besser in die Aussparung als die andere hinein. Wäre da an der Wand nicht diese unklug angebrachte Steckdose in halber Höhe, könnte sie noch 1,5 cm nach hinten geschoben werden. Aber der Monteur hat sich wirklich Mühe gegeben. – Als das Säuberungsprogramm durchgelaufen war, durfte ich ihr das blaue Kleidchen ausziehen – sie hat sich ganz schön gesträubt. – Und jetzt wird hoffentlich alles gut!!!!