Claras Allerleiweltsgedanken

Noch kein Durchbruch …

37 Kommentare

… zum geräuscharmen Geschirrspüler, zum kostenvernünftigen Durchlauferhitzer.

Myriade hat es richtig erkannt – meine Haushaltsgeräte haben eine Revolution angezettelt, um mich zu ärgern oder einfach nur, um mich zu prüfen, wie stressresistent ich inzwischen bin. Ergebnis: Gar nicht.

Mein Bosch-Geschirrspüler, der sauberes und trockenes Geschirr liefert, kann sich geräuschmäßig aber nicht bremsen. Wenn 44 dB auf dem Verkaufsschild steht, dann kann er nicht mit 60 dB arbeiten. Was soll das Silenceprogramm bedeuten, wenn das auch mit 58 dB arbeitet statt mit 42?

Ich weiß, dass ich mit Geräuschen seeeeeeeeeeehr empfindlich reagiere. Bei diesem stundenlangen Dauergebrumm möchte ich nicht daneben meine Mahlzeiten einnehmen. – Lasse ich sie jedoch in der Nacht laufen, befürchte ich, dass es so stören könnte, dass ich wieder mal von berufener Quelle abgemahnt werde.

Mein Hörnerv versteht zwar schlecht Gespräche, aber technische Geräusche hört er dafür um so besser – sogar aus dem Nachbarzimmer – und dementsprechend laut und störend ist der Dauergeschirrspülerton eben.

**********

Genug – es gibt noch so viel anderes, über das ich mich viel amüsanter ärgern kann. – Bei solchen idiotischen Schmierereien fehlt mir allerdings jegliches Amüsement, denn ich kenne die Busabfahrtszeiten immer noch nicht. – Und da kann man noch von Glück reden, wenn es weder ausländerfeindlich noch rechtsfreundlich ist.

Ob etwa unsere meist wohlhabenden Bewohner / Besitzer ihre Spargroschen aufgebraucht haben? Oder sind sie auf Oben-ohne-Wagen umgestiegen? Einer zieht den anderen an – hier gibt es schon ganze Einkaufswagennester. Der Nachtwagen sah richtig romantisch aus.

Da setze ich mich doch lieber auf den Balkon – fern jeglicher Einkaufswagen – und genieße die lauen Frühlingslüfte.

Da kann ich bestenfalls meinen Plastiktütenbaum von oben sehen. Diese Tüte hat sich schon vor Jahren in dem Baum eingenistet und bleibt ihm treu.

Und heute kommt das Beste zum Schluss. – Als ich in diese Wohnung zog, klagte ich darüber, dass ich sehr oft Schwierigkeiten beim Überqueren der Straße habe, weil es weder Fußgängerampeln noch Zebrastreifen gibt. – Das muss dem entsprechenden Straßenbauamt zu Ohren gekommen sein – denn jetzt gibt es auf dem hinteren Stück der Straße schon zwei Mittelinseln, durch die man besser die Straße beim Überqueren „halbieren“ kann.

Ich denke, hier auf meinem Stück kommt so etwas auch noch an der Bushaltestelle, damit ich eine Chance habe, meinen Bus zu erreichen.

Sollte ich erfreuliche oder weniger erfreuliche Neuigkeiten haben, hört ihr von mir.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

37 Kommentare zu “Noch kein Durchbruch …

  1. Liebe Clara,
    ich habe über Ihren Titel nachgedacht. „Noch kein Durchbruch“. Könnte dieser Titel auch positiv sein?
    Ja, durchaus, wenn es um einen, sprich eher keinen, Blinddarmdurchbruch geht … 😉
    Gruß
    Herr Ösi

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    • Wie wunderbar, Herr Ösi, dass Sie meine Überschrift ins Positive drehen, denn das brauchen wir doch heute alle.
      Auf diese Idee wäre ich nie und nimmer gekommen, dabei bin ich mit 13 Jahren um wenige Minuten an einem Wurmfortsatzdurchbruch vorbei geschlittert. In der Schule konnte ich vor Schmerzen schon nicht mehr gerade gehen, doch meine Klassenlehrerin wertete es als erste Menstruationsbeschwerden, womit sie gründlichst daneben lag. – Aber es ist natürlich noch einmal gut gegangen.
      Und von einem Magendurchbruch wollen wir gar nicht reden.
      Besten Dank sagt
      Clara

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  2. Ab wann machst du dir deine Schwerhörigkeit denn endlich mal zu nutzen?? Wenn Nachbars wieder vor der Tür stehen und sich beschweren wollen, solltest du auf „verrückte ältere schwerhörige Dame“ umschalten und mit lautem „Was? WIE BITTE?? ENTSCHULDIGEN SIE???“ reagieren. Das machste dreimal, dann haben sie keine Lust mehr, mit dir zu reden! (Und ab dann kannste die Tellerwäscherkiste auch nachts laufen lassen, muahahahha)

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    • Hahaha, du hast mich echt zum Lachen gebracht – und das ist momentan nicht die leichteste Übung.
      Der Ausdruck „Tellerwäscherkiste“ ist köstlich.
      Aber den anderen Vorschlag kann ich nicht. Es ist nicht so, dass ich mich für meine Schwerhörigkeit oder gar für die Hörgeräte schäme – aber ich selbst empfinde es wohl als Makel – für mich, nicht für die anderen. Und ich würde lieber viel Geld ausgeben, wenn ich dadurch besser hören könnte.
      Zu deiner Idee mit dem WAS??? WIE BITTE??? würde dann so ein mittelalterliches langes Hörrohr passen.

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  3. Schrecklich diese Geschirrspülertragödie. Ich denke mir als Einpersonenhaushalt brauchst du ihn doch nicht so oft, oder ? Ich habe ja gar keinen Geschirrspüler. Der F sagt immer, dass ich das biologische Modell bevorzuge, damit meint er sich selbst, weil er derjenige ist, der meistens abwäscht. Ich muss schon sagen, dass er eindeutig leiser ist als dein Modell. Aber im Ernst, ich finde, dass Geschirrspüler mehr Arbeit machen als sie abnehmen …..

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    • Liebe Myriade – oft oder meist stimme ich mit deiner Meinung überein, aber heute muss ich aufs heftigste widersprechen.
      Als der Spüler von 2002 – 2007 noch in der ganz nahe gelegenen Wohnung meiner Mujtter stand, bin ich oft mit einem Korb dreckigen Geschirr zu ihr gegangen.
      Mir sind alle Küchenmöbel zu niedrig und wegen starker Kreuzschmerzen habe ich mit weit gegrätschten Beinen vor dem Abwaschbecken gespült. Man hätte denken können, ich mache Yoga.
      Ob für zwei oder einen gekocht wird, unterscheidet sich nur in einem Tellerchen, einem Glas, einem Messer und einer Gabel – in der Vorbereitung ist es egal. EXTRA NUR FÜR DICH stelle ich morgen einen Artikel ein, der heißt „CKuSpP“ = Claras Koch- und SpülerPost“
      Aber dennoch will ich nicht zum Kochblog mutieren.
      NEIN – Geschirrspüler machen nicht mehr Arbeit als sie mir abnehmen. Vielleicht wäre das anders, wenn ich das Spülen auf ein biologisches Modell abwälzen könnte. – Aber hier mit elektrischem Durchlauferhitzer (und mit nur einem Spülbecken) käme es auch noch sehr teuer im Stromverbrauch. – Na gut, der Preis der Maschine muss erst einmal Stromgespart werden.

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  4. Liebe Clara,
    was sind das nur für Leute, die Einkaufswagen bis vor die eigene Haustür mitnehmen? Die Folge davon ist ja meistens, dass man dann jedesmal nach einem Euro kramen muss, wenn man einen wirklich braucht!
    Das „Nachtbild“ ist ganz toll geworden!
    Hab einen feinen Mittwoch,
    herzlichst moni

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    • Liebe moni, dass sie den Wagen bis vor die Haustür mitnehmen, könnte ich ja noch verstehen und verzeihen, wenn sie ihn dann danach auch wieder zurückbringen würden.
      In den Schlitzen ist kein Geld, meist gar nichts.
      Das jetzige Handy macht wirklich anständige Fotos – das letzte ließ sehr zu wünschen übrig. – Das Nachtbild ist nämlich mit dem Hady fotografiert – bei abendlichen 3000 Schritten.
      Und tschüss von Clara

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  5. stressresistent
    Einkaufswagennester
    Silenceprogramm
    Könntest du diese feinen Worte auch auf russisch sagen? (schreiben)
    Unterhaltsam alles auf jeden Fall, sogar mit Plastikeinlagen und übersprühten Busfahrplänen
    Entschuldige – um nicht Sorry! zu schreiben – für dich sicher weniger unterhaltsam

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    • Ich muss mich bald in den Markt aufmachen – etwas blöd ist mir natürlich immer zumute, denn ich komme mir ja irgendwie doch wie eine Bittstellerin vor.
      Auch dieses Mal werde ich den Einkaufspreis hochschrauben, wenn ich eine super silence haben will. Meine Ostereierverschenknachbarin hat so eine von Bosch – da höre ich NICHTS, wenn die läuft.
      Mit russisch hatte ich nie viel am Hut, das hatte ich schon vergessen, als ich die Schule verlassen habe. Doch die Buchstaben kenne ich noch, nur übersetzen könnte ich es nicht.
      Für mich wirklich weniger unterhaltsam – aber eigentlich nur Spülmaschine und Durchlauferhitzer wirklich stressig.

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  6. Liebe Clara!

    Wenn das so weiter geht, musst Du wohl in eine Höhle mit Feuerstelle umziehen. Da hat es keinen Platz für technische Geräte und nachts hörst Du nur den Wind rauschen und vor Deiner Höhle wacht ein braver Bär.
    Der rote Einkaufswagen sieht wirklich chic aus. Vor allem besser als das dämliche Sprühdosengeschmiere, das man hier leider auch an jeder Straßenecke findet.
    Gut, dass Du alles immer fotografisch genau festhältst, da kann niemand kommen und das Gegenteil behaupten 🙂
    Auf mich wartet heute mal wieder ein Großeinkauf, mal sehen, was mir da so alles über den Weg läuft.
    Lass Dich nicht aus der Ruhe bringen. Ohren zu und durch!

    Liebe Grüße
    Mallybeau

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  7. 44 dB auf dem Verkaufsschild sind nur für Laborbedingungen. Mit firmeneignen Messgeräten mit geheimer Spezialskala. Da kommst du gar nicht dran!

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  8. Dein *Bosch* ist so stolz auf seine hervorragenden Ergebnisse, dass er meint, es der ganzen Welt mitteilen zu müssen. 😉 Kann man verstehen. 🙂

    Liebe Grüße, Werner

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    • Werner, glaube mir, ich bin schon fast am Rande des Wahnsinns. Gestern Abend habe ich das dritte Programm gemessen und das hat natürlich auch wieder 60 bis 62 dB angezeigt. Heute gehe ich in den Markt. Ich habe wirklich bald kein Vertrauen mehr zu den Geschirrspülern von dort. Aber wenn ich mir woanders einen bestelle, die machen keinen Einbau und ich weiß nicht, wo ich auf die Schnelle jemand finde, der es Garantiesicher einbaut. Vielleicht sollte ich es doch meinen Sohn machen lassen und auf eine eventuelle Garantie pfeifen. Mal sehen, wie die im Markt reagieren. Ich habe alle Videos mit dem Rauschen und Brummen auf meinem Handy, das können Sie sich gern anhören.
      Irgendwann hab sogar ich mal genug von so einem Kram

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      • Mein Kommentar sollte auch eher aufmunternd sein. 🙂

        Ich verstehe Dich sehr gut, ich denke, ich hätte nicht so viel Geduld aufgebracht wie Du! Das scheint jedoch leider in Mode gekommen zu sein, die Kunden mit falschen Versprechen zu locken. 🙄
        Abgaswerte bei Autos, Energieverbrauch bei Kühlschränken… Die Hersteller berufen sich dabei fast immer auf ihre eigenen Testergebnisse. Die entstehen allerdings unter Bedingungen, die in der Realität niemals erreicht werden können.
        Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg!

        Liebe Grüße, Werner

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