Claras Allerleiweltsgedanken


23 Kommentare

Wenn Clara eine Reise macht … 5

… dann …

Da es nur eine Kurzreise war, gibt es auch nur einen Kurzbericht in 5 Teilen, denn 5 Tage hat auch die Reise gedauert – leider wurden der erste und der letzte Tag einzig und allein für die Busfahrt gebraucht.

Das Programm lautete:

Fahrt nach Appingedam und Groningen in Holland; beim ersten wurden die hängenden Küchen angepriesen und in Groningen war als erstes eine Grachtenfahrt und dann ein Verkaufsbesuch beim Käsebauern. – Irgendwie kam ich mir schon ein wenig wie auf einer Kaffeefahrt vor. Wie es dort allerdings genau zugeht, weiß ich nicht, weil ich noch nie eine mitgemacht habe. Aber die Türkeireisen mit ihren Teppichwebereien, Lederwarenfabriken, Schmuckfabrikstätten und anderes – das habe ich noch gut in Erinnerung.

Was ich vom Baustil her da oben so schön fand, waren die überwiegend rot verklinkerten Häuser – ganz selten gab es mal ein Haus mit weißen Klinkern. Die Häuser sehen alle gediegen und wetterfest aus. – Das hier ist ein öffentliches Gebäude, aber auch aus rotem Klinker.

Von den hängenden Küchen hatte ich mir ein wenig mehr versprochen – für mich wirkten sie wie außen angebaute Wintergärten. – Durch die Spiegelung wirkten sie dann etwas besser.

Die Flachbäume habe ich schon mal irgendwo gesehen. Sie standen hier einfach so auf der Straße und schlangen ihre Zweige um ein Gitter. – In einer Ziegelmauer waren Löcher gelassen, aus denen die grünen Blätter wuchsen.

Vor der Grachtenfahrt kam ein Guss vom Himmel, der es in sich hatte, denn es waren Hagelkörner, nicht Regentropfen.

Eindrücke vom Wasser her. Auf dem Grachtenboot saßen nur wir Gäste so gedrängt – die frei zahlenden Mitfahrer konnten sich an ihren Tischen breit machen, wir mussten zu sechst an einem Tisch sitzen, das war für den äußersten eine echte Zumutung.

.

Die letzte Veranstaltung war dann der Besuch beim Käsebauern. Auch hier bekommen die Reiseleiter Gutscheine, mit denen sie dann einkaufen gehen können.

Das Getöse mit der Kuh fand ich blöd, aber es gab Leute, denen es gefallen hat. Zwei Spielerinnen sollten sich melden. Eine Aufgabe war z.B., aus dem Euter was Flüssiges zu melken.

Aber der Käsekauf war gut und günstig – ich habe lange Zeit von meinem Stück gegessen.

**********

Nicht wundern, jetzt ruhe ich mich wieder eine Zeit lang auf meinen nicht vorhandenen Lorbeeren aus.