Claras Allerleiweltsgedanken

Neuer Job: Reisen – 2 – Travemünde

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24. Juni – Nachmittag

Was haben wir von Travemünde und dem Timmendorfer Strand gesehen??? Einen total überfüllten Strand, eine Fußgängerpromenade und eine Einkaufsstraße – Natur war dabei nicht mit eingeplant.

Das Hochhaushotel und der Leuchtturm haben damals die Gemüter erhitzt – denn das Hotel hat dem Leuchtturm seinen Wirkungsradius genommen, es wurde ein neuer gebaut.

Hol dir deinen Strand mit einem Strandkorb auf den eigenen Balkon – da hast du mehr Ruhe, allerdings weniger Meer in der Nähe.

Hier ist eigentlich nur Platz für die Reichen und Schönen, wie man an den Booten unschwer erkennen kann. Diese beiden Musikanten sind zwar schön, aber keinesfalls reich – daran müssen sie noch heftig arbeiten. – Vielleicht bringt ihnen ihre Musik viele Taler in den Kasten.

Dass man meinem Prinzen entsprechend huldigt, finde ich sehr gut.

Hätte man nicht dieses Schiff anstelle der teuren Gorch Fock nehmen können?

Spielplätze sind da oben immer wieder bespielenswert – offenbar gibt es auch noch genügend Kinder, für die es sich lohnt, Spielplätze einzurichten. Nicht immer sind es deutsche – aber den Spielgeräten ist das egal.

An Bougainvillen fehlt es der Strandpromenade nicht – auch an Hitze nicht – aber ein südliches Flair kommt dennoch nicht bei mir auf.

Entschuldigen Sie bitte, wo ist denn hier der Strand?“ – Na, Sie stehen doch direkt davor, da wo die vielen weißen Strandkörbe sind! – „Was? Wirklich? da kann ich ja kaum noch Sand zwischen den Körben erkennen!“ – „Tja, so ist das immer so, wenn uns die Tausenden von Touristen überfallen, uns gefällt das auch nicht, aber wir brauchen das Geld!“ “ Aber bei 16° Wassertemperatur will ich weder an den Strand noch ins Wasser – da kann rutschen, wer will.!

Direkt am Timmendorfer Strand steht eine Rehaklinik für Kardiologie – ein schöner Backsteinbau der neueren Zeit. Mich hat hauptsächlich der Brunnen davor interessiert. Den Hund, der neben der suchenden Frau steht, hielt ich im ersten Moment für ein kleines Schwein.

Es gibt doch Leute, die findet man fast überall.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

23 Kommentare zu “Neuer Job: Reisen – 2 – Travemünde

  1. Moin Clara.
    Nun habe ich mich (dank meiner „senilen Bettflucht“ 😉 mal bei dir durch halb Deutschland bis hin in meine Ecke durchklicken können. Du bist ja viel rum gekommen – gut so!
    Ja, Travemünde, Timmendorf, überhaupt hier an der Bucht, ist vieles den Touristen geschuldet und die Region lebt von denen – das offensichtlich ganz gut. Wir, die hier wohnen, sagen manchmal: Es könnte hier so schön sein, wenn nur die vielen Touris nicht wären!“ Anderseits kennen wir aber auch die Flecken abseits der Touri-Hot-Spots und dort ist es selbst in der Hauptsaison noch angenehm.
    Trotz alledem, wegziehen möchte ich hier nicht mehr. Und die ganzen Programme usw. für die Feriengäste haben natürlich auch ihre Vorteile: Hier ist immer was los 😉
    Grüße aus Scharbeutz … nun gehe ich noch einmal zurück zum Anfang 😉

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    • Moin – spät kommt er, aber er ist doch noch gekommen, der Mann aus der Region.
      Noch schlimmer fand ich das mit den Touristen ja auf Helgoland, weil die Insel von den Karnickelställen = Touristenunterkünfte ja förmlich erschlagen wird.
      Die deutschen Meeresküsten sind ja wieder stärker im Kommen, seitdem in vielen beliebten Touriländern so viele Attentate passieren.
      Wenn ich jünger wäre – ich würde von Berlin, dieser saudreckigen Stadt, wegziehen und in eine kleinere Stadt im Norden wohnen wollen.
      Also dann bis bald mal wieder!

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  2. Der Leuchtturm sieht aus wie der Schiefe Turm von Pisa. Klar, dass man ein entsprechendes Hotel benötigt, um die Urlauber von Italien nach Travemünde umzuleiten … 😉

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  3. Liebe Clara,
    die Brunnenfiguren (Frau mit Hund) ist echt originell!
    Angenehmen Freitag und lieben Gruß
    moni

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    • Hallo moni, den Brunnen und die Klinik habe ich am Ende meines Strandspaziergangs gefunden – und war richtig glücklich, noch etwas fotografieren zu können, was mir gefällt.
      Da ich ja früher in einem Unternehmen gearbeitet habe, das mehr als 30 Rehakliniken in den alten und neuen Bundesländern betrieben hat, bin ich natürlich hinein gegangen und habe mir den Hausprospekt angesehen. Diese für die einzelnen Kliniken unserer Unternehmensgruppe zu erstellen (mit anderen zusammen), war meine hauptsächliche Arbeitsaufgabe.
      Dir auch ein schönes Wochenende wünscht
      Clara

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  4. Wie kann man nur. Überall ballen sich Herdenmenschenbehausungen. So eng beieinander, ich verstehe es nicht.
    Ganz unten auf dem Foto erkenne ich einen mir bekannten Namen, ein wenig jedenfalls, in eine Art Bierwerbung gemixt.
    Das mit dem Schweinchenhund gefällt mir auch!

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    • Hallihallo, wie schon bei Mallybeau geschrieben: „Aber offenbar haben wir in Deutschland zu viele Leute mit zu viel Geld und auch mit zu viel Zeit – und damit meine ich nicht nur die Rentner – auch die arbeitenden Bevölkerung hat ja wohl viel mehr Urlaubstage als andere in anderen Ländern. Deswegen muss man sich über überfüllte Strände gar nicht wundern.“
      Und die mit dem nicht so vielen Geld quetschen sich in randvolle Busse und werden durch die Gegend gekarrt und gescheucht, so dass sie von den Schönheiten der besuchten Orte nur ansatzweise was erleben können.
      Viele aus der Gruppe sah man ja in verschiedenste Geschäfte gehen – mich nicht.
      Der Hund hat wirklich mehr Ähnlichkeit mit einem Ferkel als mit einem Hund – nur das Schwänzchen ist länger.
      Wie entsetzt über den Massentourismus werdet ihr hier alle sein, wenn ich euch übermorgen von Helgoland erzähle.

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  5. Liebe Clara!

    Der arme Leuchtturm. Bekommt solch ein hässliches Hotel vor den Latz geknallt. Naja, im bauen optischer Unmöglichkeiten sind wir ja Weltmeister.
    Immerhin hat man Deinen Prinzen mit einer Brücke bedacht. Schade, dass das dazu gehörige Schloss nicht da war. Wenngleich ich es sehr schön finde, dass Du immerhin auf Aushängeschildern begrüßt wirst 🙂
    Der Strand wäre mir auch definitiv zu voll. Das wäre für mich mehr Stress als Urlaub. ich weiß nicht, ob man abgestumpft, gleichgültig oder sonstwas in diesem Falle sein muss, um so etwas zu mögen. Ist wahrscheinlich Geschmacksache, wie so oft.
    Umso besser gefällt mir der Schweinehund, der nur darauf zu warten scheint, die Dame in den Brunnen zu stupsen 🙂
    Ich bin froh, dass sowohl Du als auch Dein Prinz wohlbehalten wieder zu Hause seid und die nächste Reise angehen könnt. Dass uns dann wieder prächtige Fotos erwarten werden, steht wohl außer Frage 🙂
    Danke für Deine kleine Rundreise und ganz liebe Grüße aus der Morgenhitze
    Mallybeau

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    • Ob ich jetzt noch richtig schreiben kann, liebe Mallybeau, ist fraglich. Mir wird bei deinem GIF ganz kodderig – ich habe doch beim Segeln, wenn es ernst wurde und über den Greifswalder Bodden ging, fast schon mit dem Mund über Bord in den Wellen gehangen. Ich werde es mal ausblenden *hihi*
      Tja, Leuchtturmliebhaber haben eine entschieden schwächere Lobby als Hotelliebhaber – deswegen hat auch das hässliche Hotel gesiegt.
      Hoffentlich kommt nach der jetzt geschriebenen „Weisheit“ kein Shitstorm über mich. Aber offenbar haben wir in Deutschland zu viele Leute mit zu viel Geld und auch mit zu viel Zeit – und damit meine ich nicht nur die Rentner – auch die arbeitenden Bevölkerung hat ja wohl viel mehr Urlaubstage als andere in anderen Ländern. Deswegen muss man sich über überfüllte Strände gar nicht wundern.
      Die Bierreklame war neben der Klinik mit Brunnen und neben dem Spielplatz wirklich das Schönste für mich – obwohl mir das Bier nicht schmeckt und ich auch keine Zeit für eine Bierrast gehabt hätte.
      Den „Schweine“hund interpretiere ich anders. Ich dachte, ein Spielzeug von ihm ist in den Brunnen gefallen, was jetzt das brave Frauchen wieder rausholen möchte – und er ist ganz gespannt, ob es klappt.
      Bei Karfunkelfee habe ich ja über das letzte Technikproblem geklagt, aber du bekommst jetzt die volle Ladung über den gestrigen „Sch…tag“ ab. Irgendwo muss ich das loswerden.
      Mein äußerst raffgieriger Mobilfunkanbieter mobilcom debitel, bei dem ich bis zum 10. Feb. viel zu viel Geld löhnte, will jetzt erneut Geld von mir haben für Leistungen, die er nie erbracht hat. Den Kontozugang und die Lastschriftberechtigung hatte ich schon lange gekündigt, so dass keine Rückbuchungsgebühren anfallen können.
      Ich schrieb ihm einen mehr als unfreundlichen Brief und wollte den ausdrucken – doch es blieb beim Wollen. Der Drucker brachte nur weißes Papier raus, obwohl sich alles nach Drucken anhörte.
      Von aller Welt höre ich, dass viele Treiber an meinem Computer veraltet sind – also versuchte ich es über 3 Stunden lang, aktualisierte Treiber aufzuspielen. Irgend etwas ging immer schief.
      Und dann griff ich zum letzten Rettungsanker. Kurz vor Mitternacht führte ich Reinigungsläufe durch – dabei macht er schon einige Geräusche – aber meine empfindsamen Ohren aus der Nachbarschaft blieben offensichtlich in ihren Betten – es hätte mich nicht gewundert, wenn es plötzlich geklingelt hätte.
      Und siehe da – er druckte wieder. Und heute früh hat er ihn auch wieder als Standarddrucker = einzigen Drucker anerkannt und akzeptiert. – Ich hatte schon eine Mail mit dem Brieftext an meinen Sohn geschickt und ihn gebeten, den Brief weg zu schicken. Das konnte ich nun rückgängig machen – die eigenen Briefmarken müssen ja auch mal aufgebraucht werden.
      Schluss jetzt – an diesem WE nehme ich keine neuen technischen Probleme mehr an – ich habe die Schnauze voll.
      Und tschüss sagt Clara

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    • Ach übrigens – eine (Berichterstattung) habe ich noch – und die wird schön. Am letzten Tag trieben wir uns bis 13.00 Uhr in Hamburg im Hafen und so rum und waren auch in der Elbphilharmonie. Du DARFST gucken, wenn du willst. 🙂

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    • Nein, stimmt nicht, ich habe noch zwei (bei euch gut) – übermorgen Helgoland und dann erst Hamburg. – Über Helgoland war ich wirklich mittelschwer entsetzt.

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  6. Liebe CC,

    Den Timmendorfer Strand erkannte ich nicht wieder. Da war ich 2005 zur MuKi-Kur mit meinen Kleinkindern. Den Timmendorfer Strand besuchte ich zwar auch, fuhr von Ratekau aus mit dem Linien-Bus hin, doch in Erinnerung blieb mir davon nur meine Zweijährige, die nichts Eiligeres zu tun hatte als sich kopfüber und mittenmang in die algentriefenden Wellen der vor sich hin dümpelnden Ostsee zu stürzen. Ich rettete sie todesmutig, stürzte mich hinterher, stolperte fast über meine Füße, weil die Ostsee so seicht ist am Timmendorfer Strand und danach waren wir beide klatschnass und sahen aus wie Spirulinapresslinge.
    Im Bus war es dann sehr lustig, denn alles lachte – außer meinem Fünfjährigen, der sich für seine algenumrankte und vor sich hin triefende Familie schämte.
    Den Ort würde ich nicht wieder erkennen, ich fand ihn damals zu wenig bemerkenswert und Deine Fotos sagen mir nix. Die zuvor noch nie gesehene Ostsee war ganz hübsch, roch aber komisch und machte nur solche Binnenmeerplätscherwellchen wie unser Ententeich im Regen.
    Roch kaum nach Meer oder Salz.
    Hier ist es kühl und zu trocken.
    Regen wäre spitze…
    Liebe Grüße,
    Amélie

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    • Hallihallo, meine liebe Amélie – was hätte ich für unendlich viele Zeit, wenn die Technik nicht wäre. Bei dir MUSS ich jetzt einfach das letzte Problem schildern. – Meine Krankenkasse wollte 10,00 € für den vor längerer Zeit stattgefundenen Krankentransport haben. Sollte sie bekommen. Ich habe ja von meiner Bank eine mobile App auf dem Handy und die HEK hatte einen QR-Code angegeben. Ich scannte ihn und alles sah ok aus.
      Doch jetzt wollte ich das über die Bank-App machen, aber die hatten das nicht vorgesehen – also doch normal über den Computer.
      Danach hing ich viele viele Minuten in der Kundenberatungswarteschleife, weil ich fragen wollte, ob ich was falsch gemacht oder übersehen hätte. Nein – habe ich nicht. Er riet mir, ein Feedback zu geben – machte ich, sprach längeren Text, der zu Buchstaben wurde, und wollte den dann abschicken – GING ABER NICHT – der Absendebutton aktivierte sich nicht. Kotzkotzkotz
      Doch jetzt zu deiner Stranderinnerung. Das Wasser in der Gegend habe ich nicht ausprobiert – dazu wäre überhaupt keine Zeit geblieben. Also konnte ich zum Glück auch nicht zur „Grünfrau“ werden.
      Deine Tochter ist schon 18??? Wenn sie 2005 zweijährig war, ist sie im gleichen Jahr wie mein Enkel geboren. – Die ist doch „gerade erst“ konfirmiert worden. Kinder, wie die Zeit vergeht.
      Ich glaube, der Timmendorfer Strand ist im Winter mit ganz wenigen Touristen am allerschönsten.
      Hier ist es auch kühl – was schon sehr angenehm ist – aber natürlich auch viel zu trocken.
      Ganz liebe Grüße zu dir von mir

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