Claras Allerleiweltsgedanken


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Reiseeindrücke aus Süddeutschland – Tübingen

Der Urlaub geht seinem Ende entgegen, es ist der vorletzte Tag, nämlich der 24. Juli. Bis zum letzten Moment hatte ich noch gehofft, dass ein Treffen mit Mallybeau zustande kommt. Auch wenn die Hoffnung ja bekanntlich zuletzt sterben soll – es wurde nichts daraus.

Das Wetter war viel zu heiß, um sich in stark verspätete Regionalzüge zu setzen – bei der Hinfahrt kam ich 90 Minuten zu spät an. Eine Erstattung gibt es zwar schon ab 60 Minuten Verspätung, aber da muss der Betrag über 4.00 € liegen und bereitet viel Schrift- und Bestätigungskram. Letztendlich habe ich mir meinen Eiskaffee sofort nach der Ankunft von eigenem Geld gekauft, nicht von erstattetem.

Wie gesagt – ich lief nicht so wie sonst mit forschen Schritten, sondern ich schlich dahin, immer wieder die schattige Seite der Straßen suchend.

Und einzig und allein aus diesem Grund konnte ich Tübingen nicht so lieben und ins Herz schließen, wie das zu einer anderen Jahreszeit sicher möglich gewesen wäre – ich konnte mein Herz auch nicht in oder an Tübingen verlieren.

Mein Herz blieb hinter einem Zaun gefangen.

Was kam mir so bei einer Stadtbeschleichungbesichtigung vor das Handy

Metzger, die zum Optiker umgeschult hatten 🙂

Laternenpfähle, die alle mit Blumen geschmückt aren

Erinnerungen an meine Blogmitschreiber

Ein Marktplatz mit Markt und Rathaus

Einige fromme Fotos:

Beim letzten habe ich nicht gewartet- mir war nicht nach einem Treffen, ich war zu „durchtranspiriert“

Und dann kam ich auf die Idee, mich auf die wunderschöne Neckarinsel zu setzen, wieder meine Füße ins Wasser zu halten und die stakenden Kähne zu beobachten (ich bekam Spreewalderinnerungen) als auch die Wasserspiegelungen.

Auf dem Heimweg passierte ähnliches wie früh – aber ich konnte auf die Bundesbahn noch nicht mal sauer sein – bei dieser Hitze arbeiten zu müssen ist wirklich eine Zumutung. Ich bekam noch einen Zug, der schon längst hätte gefahren sein müssen und traf irgendwann wieder in Ulm ein.

Essen ging ich dann in das Pfannkuchenrestaurant, was am Vortag geschlossen hatte – lecker war der riesige Pfannkuchen auf dem überdimensional großen Teller.

Und damit mir nicht die Krankheit dieses Herrn

alles aus dem Gedächtnis löscht, schreibe ich es auf – euch zur Erheiterung, mir zur Erinnerung.