Claras Allerleiweltsgedanken


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„Pferderennen“ – bzw. Fotoapparaterennen

Blödes Wort – typisch Clara.

Aber ich schicke wirklich zwei Fotoapparate auf die Piste. Nachdem mich der Prinz Lumix II. so enttäuscht hat, habe ich mir eine Sony DSC-HX 80 geholt. Sie war geringfügig teurer, hat aber dafür ein Klappdisplay – komischerweise nach oben. Wahrscheinlich ist die Selfiesucht inzwischen so groß, dass auch die Fotoapparate darauf eingehen.

Das ist es nicht, was mich an der Sony begeistert, sondern die kleinere Ausführung, der ausklappbare Sucher und die ebenfalls 30fache Zoommöglichkeit. Wo ich mich doch schon so daran „gewöhnt“ hatte, fremde Vögel auf weit entfernten Balkons zu fotografieren.

Auch das Überspielen der Fotos in den Computer ist komfortabler, „weltmännischer“ oder durchdachter. – Dann habe ich wieder das Fotospiel betrieben – und bin so klug als wie zuvor *grins* – Beispiele kommen am 24.

Für die Lumix würde sprechen, dass ich ein Ladegerät und zwei Reserveakkus auf Halde liegen habe und sie 65,00 € billiger ist.


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Entschuldigt – ich bin gerade überfordert

Gestern habe ich – ich weiß nicht wann, ich weiß nicht wo, ich weiß nicht wie – mein Schlüsselbund verloren. Natürlich nicht das, was ich hier zeige. Es hatte zwar zum Glück den dicken langen Schlüssel nicht dran, dafür noch einen Kellerschlüssel und zwei Fahrradschlüssel.

Im Normalfall bin ich diejenige im Haus, die kaum von innen abschließt – doch heute Nacht habe ich gegen 3.00 Uhr noch nicht geschlafen. Anhand der eingravierten Wohnungsnummer im Haus- und Briefkastenschlüssel kann man nämlich ausrechnen, dass das meine Wohnung ist. Erst, als ich mit dem SSS = SuperSicherheitsSchlüssel von innen abgeschlossen hatte, klappte es mit dem Einschlafen.

An dem abhanden gekommenen Bund war ein laminiertes Schild von ElektroConrad dran. Die bieten den Service an, dass der Finder die Schlüssel nur in einen Postbriefkasten werfen muss – dann finden die den Weg zu mir. – Ich muss ihn irgendwo „öffentlich“ verloren haben, denn ich war nicht auf Abwegen. – Blöd ist ja bei mir, dass ich es nicht höre, wenn die Schlüssel runterfallen – auch auf Steinboden nicht.

Entschuldigt, für den vorherigen Post mit den Fotovergleichen bin ich im Moment viel zu hibbelig – ich muss einiges erledigen.

Bis bald – und wie ich euch kenne, drücken mir alle die Daumen.


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Mitarbeit von euch ist sehr gefragt und erwünscht

Ich zeige euch jetzt 10 Fotos in doppelter Ausführung, nicht absolut deckungsgleich, aber sehr ähnlich. Die eine Aufnahme wurde mit dem Handy gemacht, die andere mit dem neuen Prinz Lumix II. Vielleicht sind die Aufnahmen ein klein wenig beschnitten, aber ansonsten nicht mit einem Fotoprogramm bearbeitet.

Das gleiche Gerät steht in der Minigalerie immer an der gleichen Stelle. Bitte schaut nicht in die Fotoangaben über den Ursprungsort des Fotos, damit ihr unbeeinflusst bleibt.

Sind in der überwiegenden Mehrzahl die Fotos von der ersten Stelle besser oder die von der zweiten Stelle??

1. Balkontischdecke – schon vorausschauend zur neuen Markise gekauft und weil an den Tischkanten die Farbe abplatzt

2. Goldbonbons neben blauer Glasschale

3. Heikofach

4. Lila Blumentopf

5. Lila Pflanze

6. Metallkugeln

7. Reservelöwen

8. Rote Pflanze

9. Schlafsessel mit Decke in Terrakotta

10. Tablett in Grün

Ich freue mich, wenn ihr mir eure Meinung schreibt.

 


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Reiseeindrücke Süddeutschland … Stuttgart – Ende – finito – Schluss

Von meiner gerade mal 8tägigen Reise nach Süddeutschland hier lang und breit zu erzählen, hat einen guten halben Monat in Anspruch genommen, wenn ich dabei berücksichtige, dass ich mich hier ja nach guter Tradition nur aller zwei Tage zeige und zwischendurch mal eine Katastrophenmeldung über den Bildschirm tickern musste.

So, jetzt ist der Abreisetag gekommen. Ich musste von Ulm zuerst nach Stuttgart, weil ich von dort aus gegen 16.00 Uhr einen Platz im ICE nach Berlin reserviert hatte. Ich hatte sowohl für die Hin- als auch für die Rückfahrt einen Supersparpreis ergattert, so dass mich der Spaß mit 25er Bahncard und Platzreservierung ca. 20,00 € kostete. Da meckere noch nicht einmal ich.

In Ulm und in der Pension hielt mich nichts mehr, so dass ich am zeitigen Vormittag im hitzegeschüttelten Stuttgart ankam. Ich habe im letzten und in diesem hitzeintensiven Sommer festgestellt, dass ich meine Aktivitäten auf ein Minimum herunter fahre, wenn der gelbe Ball am Himmel knallt. – Ich muss das nicht haben.

Stuttgart ist bei Normalwetter bestimmt eine schöne Stadt mit Sehenswürdigkeiten, die man sich gern ansieht. Meine schäbigen fünf Fotos sind von Wasser und der Sehnsucht nach Kühle gekennzeichnet. Heute besteht keine Fotogaleriegefahr, denn FÜNF    FOTOS zeige ich einzeln.

Über die große Einkaufsstraße, die gleich am Bahnhof beginnt, bin ich nicht hinaus gekommen. Als erstes stolperte ich über ein großes Pferd – aber auch das war leer – kein Kind wollte reiten.

Paar Meter daneben war ein sehr schöner Springbrunnen. Alle kamen mit ihren leeren Wasserflaschen – also füllte ich auch meine auf.

Als ich mich wieder ein paar Meter weiterschleppte, kam ein richtig schöner Springbrunnen, aber in den konnte ich leider nicht hinein.

Und dann kamen viele, viele Meter in der Sonne – keine Architektur, kein historisches Gebäude konnte mir diesen Klimaschock positiv umwandeln.

Mir blieb nichts anderes übrig als in ein riesengroßes Einkaufscenter zu gehen, da dieses wunderbar klimatisiert war und für mich auch was zu essen und zu trinken bereit hielt.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof flüchtete ich in eine Kirche, in der es auch schön kühl war.

Und der Rest war dann in wenigen Stunden erledigt – auch dieser Zug hatte wieder Verspätung, aber die lag noch im grünen Bereich.

Zu Hause ist es doch am schönsten!

 


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Reiseeindrücke aus Süddeutschland – Tübingen

Der Urlaub geht seinem Ende entgegen, es ist der vorletzte Tag, nämlich der 24. Juli. Bis zum letzten Moment hatte ich noch gehofft, dass ein Treffen mit Mallybeau zustande kommt. Auch wenn die Hoffnung ja bekanntlich zuletzt sterben soll – es wurde nichts daraus.

Das Wetter war viel zu heiß, um sich in stark verspätete Regionalzüge zu setzen – bei der Hinfahrt kam ich 90 Minuten zu spät an. Eine Erstattung gibt es zwar schon ab 60 Minuten Verspätung, aber da muss der Betrag über 4.00 € liegen und bereitet viel Schrift- und Bestätigungskram. Letztendlich habe ich mir meinen Eiskaffee sofort nach der Ankunft von eigenem Geld gekauft, nicht von erstattetem.

Wie gesagt – ich lief nicht so wie sonst mit forschen Schritten, sondern ich schlich dahin, immer wieder die schattige Seite der Straßen suchend.

Und einzig und allein aus diesem Grund konnte ich Tübingen nicht so lieben und ins Herz schließen, wie das zu einer anderen Jahreszeit sicher möglich gewesen wäre – ich konnte mein Herz auch nicht in oder an Tübingen verlieren.

Mein Herz blieb hinter einem Zaun gefangen.

Was kam mir so bei einer Stadtbeschleichungbesichtigung vor das Handy

Metzger, die zum Optiker umgeschult hatten 🙂

Laternenpfähle, die alle mit Blumen geschmückt aren

Erinnerungen an meine Blogmitschreiber

Ein Marktplatz mit Markt und Rathaus

Einige fromme Fotos:

Beim letzten habe ich nicht gewartet- mir war nicht nach einem Treffen, ich war zu „durchtranspiriert“

Und dann kam ich auf die Idee, mich auf die wunderschöne Neckarinsel zu setzen, wieder meine Füße ins Wasser zu halten und die stakenden Kähne zu beobachten (ich bekam Spreewalderinnerungen) als auch die Wasserspiegelungen.

Auf dem Heimweg passierte ähnliches wie früh – aber ich konnte auf die Bundesbahn noch nicht mal sauer sein – bei dieser Hitze arbeiten zu müssen ist wirklich eine Zumutung. Ich bekam noch einen Zug, der schon längst hätte gefahren sein müssen und traf irgendwann wieder in Ulm ein.

Essen ging ich dann in das Pfannkuchenrestaurant, was am Vortag geschlossen hatte – lecker war der riesige Pfannkuchen auf dem überdimensional großen Teller.

Und damit mir nicht die Krankheit dieses Herrn

alles aus dem Gedächtnis löscht, schreibe ich es auf – euch zur Erheiterung, mir zur Erinnerung.