Claras Allerleiweltsgedanken

Es werden immer mehr „Events“ – Reise 5

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Vornweg gesagt:

Ich habe einen wirklich stressigen gestrigen Tag hinter mir. Angesagt war die Umstellung von Tel….. auf Voda… 4 Tage zuvor hatte ich wegen des noch nicht gelieferten Modems angerufen. – Es stellte sich heraus, dass es seit dem 11.9. in einer Schneiderei auf mich wartet – ich aber nichts davon wusste.
Beim Anschluss des DSL-Kabels habe ich mich ziemlich doof angestellt. – Die einzige funktionierende Telefonsteckdose ist im Besucherzimmer, die Technik ist aber im Wohnzimmer. – Deswegen hatten wir damals ein Loch von Zimmer zu Zimmer durch die 24er Wand gebohrt, durch das das LAN-Kabel vom Computer und das DSL-Kabel gesteckt wurde.
Jetzt hätte ich ja einfach das alte DSL-Kabel weiter verwenden können. Doch ich meinte, Kabel A von Tel… ist nicht das gleiche wie Kabel B von Voda… – Wie blöd kann ich manchmal sein.
Als ich das vorhandene zurückziehen wollte, spielte es „Clarofant“ – es blieb einfach in dem Wandloch stecken. Ich versuchte, die Sache mit einem 30 cm langen Bohrer weiterzubringen, aber das wollte auch nicht klappen. Also „alarmierte“ ich den Hausmeister, der oberhalb vom alten ein neues Loch mit einem so großen Bohrer bohren sollte, dass der Stecker problemlos hindurch passt.
Mit viel Trickserei habe ich es dann doch noch allein hinbekommen – fast schweißgebadet, da sich alles in Bodennähe abspielte. – Ich habe Telefonanschluss, ich habe DSL und ich habe WLAN. Ich habe den Code beim Tolino und am Fernseher geändert. Dann war ich mehr als breit.

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… und auch immer mehr Fotos!

Am 5.9. liest sich der Tagesplan so: Geghard – Garni – Vernissage

Gut, dass ihr mich habt, denn sonst denkt ihr noch, Geghard ist ein Schreibfehler, Garni ein neues Parfüm und Vernissage eine Ausstellungseröffnung.

Der Klosterkomplex Geghard aus dem 13. Jahrhundert ist mit prachtvollen Schnitz- und Steinmetzarbeiten ausgestattet. Unübertroffen ist der Gesang des Frauenchors, dem wir gemeinsam an diesem spirituellen Ort lauschen werden. (Die 5 Sängerinnen werden nach jeder Vorstellung ausgetauscht, damit sie ihre Stimmen schonen können.)

Doch vorher will ich euch noch zeigen, dass diese Frau vom Backen des traditionellen Lavash garantiert nicht reich wird und ihr Geld bestenfalls auf so eine Bank bringen muss. – Dieses Ofenloch befindet sich wohl in jedem ländlichen Haushalt.

Jetzt zu den Klosterfotos.

Bei uns sangen Frauen in blau – die nächsten Sängerinnen waren in grüne Gewänder gehüllt.

Es gab auch Gegend und Natur um das Kloster herum- Mit den mit Taschentüchern (oder anderem Stoff) „verzierten“ Bäumen hat es folgendes auf sich: Wer einen Wunsch hat, knotet ein Taschentuch an einen Ast – die Bäume ersticken fast unter der Last der Tücher – aber zumindest sind sie nicht so schwer wie unsere Liebesschlösser.

Habt ihr bei diesem langen Beitrag Hunger bekommen? Hier gibt es die Speisung der Hungrigen:

Frisch gestärkt, können wir uns jetzt der neueren Stadtgestaltung von Jerewan zuwenden – der übliche Einheitsbrei, wie er fast überall zu finden ist. (Alle Fotos sind durch die Busscheibe hindurch fotografiert)

Wollen sich die Damen nach der Stadtbesichtigung umziehen? Hier ein Vorschlag:

Wenn ihr auf den Straßen bzw. Bürgersteigen herumlauft, müsst ihr IMMER nach unten gucken, denn dort warten wirklich böse Überraschungen. Ich kann nur hoffen, dass jeder Sehschwache einen Hund bei sich hat, der ihn vor solchen Gefahren warnt. Und ich habe nur zwei Löcher fotografiert, es waren viel viel mehr.

Jetzt wird es aber Zeit, dass wir uns zu dem heidnischen Tempel Garni aus dem 1. Jahrhundert aufmachen. – Ich nun wieder fand das letzte Foto am lustigsten. Da sich dieser Zaun an einer ziemlich tiefen Schlucht befindet, hat sich der „Grünstreicher“ nicht getraut, seine Arbeit auch dicht an der Gefahr zu vollenden. So ähnlich sahen meine Fenster beim Putzen in der 16. Etage auch immer aus – es blieben immer ungeputzte Ecken.

Und dann fuhr uns der Bus zur Vernissage. Da ich ja so gut wie nichts verstand, hatte ich tatsächlich eine Kunstausstellungseröffnung erwartet – aber nein, es war einfach ein schlichter Markt. Na gut, Malerei gab es eine ganze Menge – sehr unterschiedlicher Art – der Ararat und der Granatapfel waren wohl die beliebtesten Motive, die überall wieder auftauchten. – Ich zeige euch das, was mir darüber hinaus gefallen hat. – Die in schwarz und silber gehaltenen Motive waren teils sehr interessant – aber für mich war das rote Paar das schönste Bild. Der Künstler wollte es schon vom Rahmen lösen, es zusammenrollen, damit ich es besser einpacken kann – aber ich habe weder Platz noch Geld dafür.

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Am Abend holten die 17 Zuspätkommer das Programm vom ersten Tag nach – allerdings in sehr abgespeckter Version. Das Programm sagt: „Sie besuchen den Zizernakaberd, einen Hügel, auf dem sich das Mahnmal für die Opfer des Genozides befindet.

Weiterführende Links sind: https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord_an_den_Armeniern

https://www.geo.de/magazine/geo-epoche/3373-rtkl-osmanisches-reich-der-genozid-den-armeniern-ein-verleugnetes

https://www.nzz.ch/feuilleton/israel-hat-bis-heute-den-osmanischen-genozid-an-den-armeniern-nicht-anerkannt-ld.1506071

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Man sieht sich – in zwei Tagen!

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

25 Kommentare zu “Es werden immer mehr „Events“ – Reise 5

  1. Hotel Garni im alten Tempel? – Armenien! Wo sonst!

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    • Oh, liebe Petra – hier muss ich vergessen haben, dir zu antworten. Natürlich hast du recht – gut, als Hotel würde ich den alten Tempel nicht gerade bezeichnen, aber das Land ist schon mal goldrichtig und hochinteressant. – Vielleicht bist du jetzt schon gar nicht mehr in Deutschland, sondern schon auf deiner geplanten Elefantenreise. – Wenn ja, dann ganz viel gute Erlebnisse wünscht dir Clara

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  2. Also ich bin ja völlig gegen Kabel, weshalb WLAN. Und dieser WLAN funkt, dass selbst mein Stilles Örtchen nun kein stilles mehr ist … 🙂

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  3. Du sagst es, liebe moni, sowohl aus Papier oder auch aus Stoff – sie sind bestimmt schneller weg als die Schlösser – aber es kommen ja immer wieder neue dazu.
    Einen lieben Abendgruß von Clara

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  4. Diese Stadtgestaltung mit den Nutzbauten: kein Kommentar!
    Alle anderen Fotos interessant, auch das mit den Bürgersteigsschäden.
    Deinen Links über den Genozid will ich momentan nicht folgen. Ich weiß noch…oh, nein.
    Danke wieder einmal und immer für die Reportagen

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    • Für dich wirklich immer gern – und noch viel „gerner“, wenn ich weiß, dass du nicht mehr fliegen wirst und deswegen dort nicht hinkommst. – Es gab oder gibt doch ein Buch, wo ein Kriegsgefangener aus Russland nach Deutschland zu Fuß geht „So weit die Füße tragen“ – das hat mein Cousin aus dem Westen für mich in den Osten geschmuggelt.
      „Nutzbauten“ ist eine Bezeichnung, die ich akzeptieren kann. Doch jetzt auch die Passage, die ich bei Mallybeau geschrieben habe:

      Sicher sind solche Hochhäuser nicht das Gelbe vom Ei, aber es gibt Millionen Leute auf der Welt, die sich ein Eigenheim oder ein Wohnen in traumhaft grüner Umgebung nicht leisten können. – Ich bin ja hier wohl die einzige mit DDR-Vergangenheit und deswegen viel mehr durch Berlin Marzahn, Hellersdorf, Ahrensfelde (Osten) – aber auch Gropiusstadt und andere Siedlungen in Westberlin – an Hochhaussiedlungen gewöhnt. Außerdem habe ich wohl auch als einzige ZEHN Jahre lang mit 4 Personen in einer 49 qm kleinen Wohnung gewohnt – ich hätte JEDE Wohnung genommen, um aus dieser Wohnsituation rauszukommen.
      Jetzt wohne ich in einem 8geschossigen Haus, wo auf den Etagen kaum etwas los ist. – Auf der geliebten Fischerinsel – zuerst in der 6 Etage, dann in der 16, Etage – da gab es einen tollen Zusammenhalt auf der Etage, denn es waren im ersten Haus 10 Wohnungen, im nächsten 8 pro Geschoss.
      Hier würde ich mir so oft einen Fahrstuhl wünschen, der wirklich in MEINER Etage hält, nicht eine halbe Treppe tiefer = 8 Stufen. Wenn ich einen sehr schweren Einkaufstrolley hoch ziehen muss, wenn die Nachbarin den Kinderwagen hoch und runter hieven muss. – Da lobe ich mir die Hochhäuser, deren Fahrstühle in jeder Etage halten.
      Entschuldige, aber ich kann es kaum nachvollziehen, dass (fast) jeder Westler die Hände über dem Kopf zusammen schlägt, nur weil es hohe Plattenbauten sind. – Die vielen, vielen Berliner, die schon zig Wohnungsbesichtigungen hinter sich haben und immer abgelehnt wurden – vielleicht denken die anders über bezahlbaren Wohnraum. – Mein Exmann war ja im Wohnungsbaukombinat beschäftigt. Und er hat mir immer wieder gesagt, dass Wohnungen um so rentabler werden, wenn sich bestimmte Kosten (u.a. Fahrstühle) auf eine größere Masse an Wohnungen verteilt.
      So, das war mein Plädoyer für Hochhäuser. – Auf der Fischerinsel standen wohl 7 davon, alle so um die 20 Geschosse hoch – und es war mein schönstes Wohngebiet in Berlin.

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  5. Ein Wunsch-Taschentuch an einen Baum hängen, ich glaube, das versuche ich auch mal. Geht da auch ein Papiertaschentuch??

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  6. Liebe Clara!

    Die Bilder vom Kloster sind klasse geworden. Bei dem leckeren Essen bekomme ich natürlich sofort Hunger. Das wäre ein super Frühstück. Die Hochhäuser sind hingegen, wie das wohl jeder empfindet, ziemlich grausig.
    Schön, dass das Wetter immer mitgespielt hat und auch die Fotos am Tempel super zur Geltung kommen.
    Tja, und Kunst ist bekanntlich immer Geschmacksache. Ich hätte, wenn ich ein Bild nehmen müsste, mich für eines mit dem schönsten Rahmen entschieden und den Inhalt dann zu Hause ausgetauscht 🙂 Aber dass Daggi Dir auch so eine tolle Claravariante bietet ist großartig!
    Vielen Dank für die vielseitige Berichterstattung und liebe Grüße auch an Clarofant.

    Mallybeau … töröö

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    • Hallo, liebe Mallybeau,
      wäre ich Horst Schlämmer alias Hape Kerkeling, ich würde sagen: „Ich habe Rücken“ – und zwar ziemlich schlimm. Ob das eine Folge von den gestrigen Verrenkungen zur Telefonumstellung ist oder einfach nur so, weiß ich nicht – aber ich habe eine große Zeit des Tages gerade liegend mit Heizkissen zugebracht.
      Momentan geht es, und deswegen will ich endlich die Kommentare beantworten.
      Und jetzt schreibe ich etwas, was ich bei jedem Kommentar einsetzen werde, der etwas zu den Hochhäusern geschrieben hat. Dein Kommentar: „Die Hochhäuser sind hingegen, wie das wohl jeder empfindet, ziemlich grausig.“ Entschuldige bitte, dass ich in diesem Fall nicht „jeder“ bin.
      Sicher sind solche Hochhäuser nicht das Gelbe vom Ei, aber es gibt Millionen Leute auf der Welt, die sich ein Eigenheim oder ein Wohnen in traumhaft grüner Umgebung nicht leisten können. – Ich bin ja hier wohl die einzige mit DDR-Vergangenheit und deswegen viel mehr durch Berlin Marzahn, Hellersdorf, Ahrensfelde (Osten) – aber auch Gropiusstadt und andere Siedlungen in Westberlin – an Hochhaussiedlungen gewöhnt. Außerdem habe ich wohl auch als einzige ZEHN Jahre lang mit 4 Personen in einer 49 qm kleinen Wohnung gewohnt – ich hätte JEDE Wohnung genommen, um aus dieser Wohnsituation rauszukommen.
      Jetzt wohne ich in einem 8geschossigen Haus, wo auf den Etagen kaum etwas los ist. – Auf der geliebten Fischerinsel – zuerst in der 6 Etage, dann in der 16, Etage – da gab es einen tollen Zusammenhalt auf der Etage, denn es waren im ersten Haus 10 Wohnungen, im nächsten 8 pro Geschoss.
      Hier würde ich mir so oft einen Fahrstuhl wünschen, der wirklich in MEINER Etage hält, nicht eine halbe Treppe tiefer = 8 Stufen. Wenn ich einen sehr schweren Einkaufstrolley hoch ziehen muss, wenn die Nachbarin den Kinderwagen hoch und runter hieven muss. – Da lobe ich mir die Hochhäuser, deren Fahrstühle in jeder Etage halten.
      Entschuldige, aber ich kann es kaum nachvollziehen, dass (fast) jeder Westler die Hände über dem Kopf zusammen schlägt, nur weil es hohe Plattenbauten sind. – Die vielen, vielen Berliner, die schon zig Wohnungsbesichtigungen hinter sich haben und immer abgelehnt wurden – vielleicht denken die anders über bezahlbaren Wohnraum. – Mein Exmann war ja im Wohnungsbaukombinat beschäftigt. Und er hat mir immer wieder gesagt, dass Wohnungen um so rentabler werden, wenn sich bestimmte Kosten (u.a. Fahrstühle) auf eine größere Masse an Wohnungen verteilt.
      So, das war mein Plädoyer für Hochhäuser. – Auf der Fischerinsel standen wohl 7 davon, alle so um die 20 Geschosse hoch – und es war mein schönstes Wohngebiet in Berlin.
      Bei mir gibt es in der ganzen Wohnung kaum Bilder mit richtigen Rahmen – alles ziemlich rahmenlos, u.a. die vielen Glasbilder. Und wenn, dann nur ganz schlichte. – Einen Rahmen hätte ich ja noch schlechter in den Koffer bekommen.
      Ich muss mich wohl beeilen, um wieder in die Horizontale zu kommen.
      Liebe Grüße von
      Clara

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  7. Das rote Bild gefällt mir auch sehr gut. Was man auf den Fotos von Jerewan sieht, ist allerdings ziemlich scheußlich, Plattenbauten im Niemandsland ….

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    • Du darfst nicht vergessen, dass Armenien lange Zeit eine Sowjetrepublik war – und dort ähnelte sich der Wohnungsbau doch sehr. – Es ist – wie immer – eine Frage des Geldes. Da dort viele km² von Gebirge belegt werden, ist das Bauland knapp und teuer. Schon deswegen wird in Großstädten und auch hier (Jerewan ist bis zu einem bestimmten Grad auch Großstadt) in die Höhe gebaut, sonst würden die Mieten explodieren, was sie ja bei uns so schon tun.
      Mir gefällt – ausnahmsweise – das rote sogar besser als das in purple.

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      • Ja klar, diese scheußliche Architektur ist ein Erbe der Sowjetunion ….

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        • Westberlin als Nichterbe der Sowjetunion hat auch drei solchen großen Wohngebiete.
          Sicher sind solche Hochhäuser nicht das Gelbe vom Ei, aber es gibt Millionen Leute auf der Welt, die sich ein Eigenheim oder ein Wohnen in traumhaft grüner Umgebung nicht leisten können. – Ich bin ja hier wohl die einzige mit DDR-Vergangenheit und deswegen viel mehr durch Berlin Marzahn, Hellersdorf, Ahrensfelde (Osten) – aber auch Gropiusstadt und andere Siedlungen in Westberlin – an Hochhaussiedlungen gewöhnt. Außerdem habe ich wohl auch als einzige ZEHN Jahre lang mit 4 Personen in einer 49 qm kleinen Wohnung gewohnt – ich hätte JEDE Wohnung genommen, um aus dieser Wohnsituation rauszukommen.
          Jetzt wohne ich in einem 8geschossigen Haus, wo auf den Etagen kaum etwas los ist. – Auf der geliebten Fischerinsel – zuerst in der 6 Etage, dann in der 16, Etage – da gab es einen tollen Zusammenhalt auf der Etage, denn es waren im ersten Haus 10 Wohnungen, im nächsten 8 pro Geschoss.
          Hier würde ich mir so oft einen Fahrstuhl wünschen, der wirklich in MEINER Etage hält, nicht eine halbe Treppe tiefer = 8 Stufen. Wenn ich einen sehr schweren Einkaufstrolley hoch ziehen muss, wenn die Nachbarin den Kinderwagen hoch und runter hieven muss. – Da lobe ich mir die Hochhäuser, deren Fahrstühle in jeder Etage halten.
          Entschuldige, aber ich kann es kaum nachvollziehen, dass (fast) jeder Westler die Hände über dem Kopf zusammen schlägt, nur weil es hohe Plattenbauten sind. – Die vielen, vielen Berliner, die schon zig Wohnungsbesichtigungen hinter sich haben und immer abgelehnt wurden – vielleicht denken die anders über bezahlbaren Wohnraum. – Mein Exmann war ja im Wohnungsbaukombinat beschäftigt. Und er hat mir immer wieder gesagt, dass Wohnungen um so rentabler werden, wenn sich bestimmte Kosten (u.a. Fahrstühle) auf eine größere Masse an Wohnungen verteilt.
          So, das war mein Plädoyer für Hochhäuser. – Auf der Fischerinsel standen wohl 7 davon, alle so um die 20 Geschosse hoch – und es war mein schönstes Wohngebiet in Berlin.

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          • Es geht ja aber auch nicht nur um die Höhe sondern um die Anzahl und völlige Gleichartigkeit dieser Plattenbauten. Es gibt auch ästhetische Hochhäuser mit grüner Umgebung und Infrastruktur.
            Das natürlich eine ausreichend große und einigermaßen leistbare Wohnung im Plattenbau besser ist als keine Wohnung, oder eine viel zu kleine und/oder viel zu teuere ist auch klar.

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  8. Du große Versucherschlange, liebe Daggi. – Das Rot hätte so gut zu meiner Küche gepasst, aber erstens ist dort kein Platz und zweitens hängst man sich so ein Bild nicht in die Küche – ich jedenfalls nicht.
    Übrigens – es war ein Maler!
    Zum Glück ist es in meinem (lila) Zimmer auch schon sehr knapp an den Wänden – also hätte ich es nicht mitgenommen oder gekauft.

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