Claras Allerleiweltsgedanken

Alle Reisefotos sind gestrandet – Reise 8

22 Kommentare

… danach gibt es nur noch einige letzte Videos von der Reise

Heute verblogge ich die absolute Höchstmenge an Fotos – absolut gegen meine Grundeinstellung, nicht so viele Fotos auf einmal zu zeigen – aber ich will noch im September fertig werden mit der Armenienberichterstattung. Und durch die Möglichkeit der Galerienutzung kann ich ja die Sache etwas straffen.

In der Reisebeschreibung steht: Freier Tag – aber fakultativ:

Besuch des Psalmenklosters Saghmosavank von 1215. Im Mittelalter als kulturelles Zentrum Armeniens bekannt, wo wertvolle Manuskripte erstellt wurden. – Besichtigung der Festung Amberd. Fotostop am Buchstabenpark. – Im Dorf Byurakan erwartet Sie ein Folklorefest, begleitet mit tradiotionellen Liedern und Tänzen.

Psalmenkloster Saghmosavank

Ich kann mir vorstellen, dass der Bau dieser hoch auf dem Berg gelegenen Klöster bei der damaligen Technik doch recht mühsam gewesen ist.

Festung Amberd

Bei Google habe ich es so verstanden, dass diese beiden Sachen zusammengehören – die Entstehungszeit meiner Fotos bestätigt das.

Fotostop am Buchstabenpark – das armenische Alphabet erklärt sich uns durch NICHTS.

So wie Clara auch auf armenischen Autos IHR KENNZEICHEN findet

… findet sie mit Hilfe von Nelly auch den armenischen Buchstaben „C“. Dass neben diesem ein lila Distelstrauch wächst, hat sicher eine tiefere Bedeutung.

Dann kamen wir im Laufe des Tages zu einem Kloster, das wohl als Hochzeitskirche ganz besonders beliebt ist. Wir haben mehr oder weniger gleichzeitig 6 Hochzeitspaare entdeckt – eines wurde sogar von einer Drohne von oben fotografiert.

Ich war mehr als skeptisch, als ich in der Reisebeschreibung las: „Im Dorf Byurakan erwartet Sie ien Folklorefest, begleitet mit traditionellen Liedern und Tänzen“. – Und – ich fand es sehr lustig und auch unterhaltsam. – Wenn die Arbeit der Frauen beim Buttern oder Korn mahlen wirklich noch so anstrengend ist wie hier aufgeführt, dann möchte ich nicht armenische Frau sein – sonst vielleicht aber auch nicht, weil ich die Buchstaben der Sprache so unleserlich finde.

Und zum Ausklang des Tages und der Reise konnten wir in Jerewan noch zur Kaskade gehen, ein sehr bekannter Ort, an dem sehr viel Kunst zu finden ist. Ohne Galeriedarstellung würde der Post meterlang werden. Die drei „kräftigen“ Skulpturen sind von Botero, der ja auch mal eine Ausstellung in Berlin veranstaltet hat.

 

Und jetzt die KK = Kaskadenkunst.

Und das waren jetzt die Fotos von der Septemberreise nach Jerewan – wer will, kann sich in den nächsten Tagen noch Videos ansehen.

 

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

22 Kommentare zu “Alle Reisefotos sind gestrandet – Reise 8

  1. Hallo, Clara, ich möhte mich bei Dir für Deine schönen Fotos und Reiseberichte bedanken. Diese Berichte sind so schön, dass ich gerne da auch mal hinkomme. Das wird jedoch erst dann der Fall sein, wenn es unsere Zeit erlaubt. Bis dahin grüße ich Dich herzlich. Luise

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    • Hallo Luise, die in der Überschrift Ingrid heißt – was aber vollkommen egal ist. Ich freue mich, dass die Fotos auch über den normalen Lesekreis, den ich sonst immer habe, hinaus gedrungen sind und vor allem auch gefallen haben.
      Ich mache ja parallel dazu ein Reisefotobuch – aber dort halte ich mich mit Texten sehr zurück, dort sind fast nur Fotos, möglichst ziemlich groß und schön. Diese Bücher schaue ich mir dann noch viel lieber an als die Bilder im Blog.
      Lieben Gruß von Clara

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  2. Für mich die schönsten Fotos: die ohne Menschen drauf, ganz am Anfang!
    Nicht, dass ich was gegen die Menschen hätte, die in den Trachten gefallen mir auch, und doch…
    Das ist sicher ein aufregendes Land, besonders an den touristisch noch nicht erschlossenen Gegenden und Orten…

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    • Ich könnte noch nicht einmal sagen, ob das ein „aufregendes Land“ ist – laut Reiseleiterin sind sie jedenfalls heilfroh, dass sie nicht mehr unter der Herrschaft der Sowjetunion stehen. „Wohlhabend“ – das sind sie auf keinen Fall.
      In die touristisch nicht erschlossenen Gebiete kann man wohl nur vordringen, wenn man armenisch kann, denn sonst ist es wie in Japan oder China – man kann kein Wort lesen, wirklich nichts. Und nur in den „Tourigebieten“ wird zweisprachig ausgezeichnet, damit man wenigstens ein Straßenschild lesen kann.
      Vielleicht sind nur die richtigen Bergregionen nicht erschlossen – ansonsten ist das wohl eine Einnahmequelle für das Land. Was die allerdings von den Kosten der Reisenden wirklich für sich bekommen, also wie viel Prozent – das kann ich dir nicht sagen.
      Mit den älteren Leuten könnte man sicher noch russisch sprechen, so die das wollen und wir das (noch) können. Bei den jüngeren klappt es vielleicht mit englisch, wenn man dieses „eingefärbte Englisch“ versteht – ich habe es an der Rezeption nicht verstanden, aber ich bin auch kein Maßstab. – Jedenfalls KANN ich nur mit einer organisierten Reise fahren.

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  3. Was machen die denn da so beruflich? Klosterfrau+mann?

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    • Klostermann segnet z. B. die vorbeikommenden Touristen, verheiratet hochzeitswillige Paare. Klosterfrau habe ich keine gesehen – ich weiß gar nicht, ob die dort auch Frauenorden haben.
      Und die anderen Leute machen das, was die Leute hier in Deutschland auch so machen.

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  4. Was ich jetzt noch nicht weiß, ist, ob dir die Reise eigentlich gefallen hat oder nicht ?

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  5. Auch dieser Beitrag war klasse und ich bin mir ganz sicher, dass die Disteln etwas bedeutet haben 😉

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  6. Wow, die Bilder sind ja wirklich toll. Wir waren auch letztens im Urlaub Ratschings und es war super. Freut mich, dass ihr soviel Spaß hattet 🙂

    Liebe Grüße

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  7. Liebe Malybeau, ich sitze hier wie auf Kohlen, aber dafür kannst du nichts. Ich habe eine junge Freundin zum Frühstück eingeladen – gut, sie wollte sich auf keinen Zeitpunkt festlegen, da sie in der Woche viel Stress hat. Doch um 10.45 Uhr wurde ich langsam ungeduldig, da sie versprochen hatte, eine Nachricht zu schicken, wenn sie aus dem Haus geht – dann dauert es nämlich immer noch ca. eine Stunde. Und zu diesem Zeitpunkt meinte sie: „In einer halben Stunde bin ich aus dem Haus!“ – Das war also vor 1,5 Stunden und eine Nachricht ist immer noch nicht da. – Warum kann ich bloß so schlecht mit so einem schlechten Zeitmanagement umgehen. –
    Freiluftscrabble ist eine schöne Vorstellung – hätte ich die damals schon gewusst, hätte ich versucht, mein „C“ einfach als Buchstabenstein in die Tasche zu stecken.
    Bei der Drohne musste ich auch an Herrn Heinrich denken – da er ja mal ein Echtfoto auf dem Elektro“roller“ gezeigt hat, wusste ich sogar, nach was für einem Gesicht ich suchen sollte. Aber er war nicht da, wirklich nicht.
    Das Folkloretheater war richtig schön – und die Darstellerin, die hier mit Kind auftritt, hat mir ganz stolz auf dem Handy ihr Kind gezeigt – ein ganz süßer Junge von knapp einem Jahr.
    Danke für den Hofknicks – mit Freuden zur Kenntnis genommen.
    Herzliche Grüße an dich von Clara

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  8. Liebe Clara!

    Von wegen Buchstabenpark. Ich bin mir sicher, dass dort das Freiluftscrabble erfunden wurde. Und die Statue mit Kreuz ist der Wortherrscher. Vermutlich ein Relikt aus vergangenen Zeiten, das nie jemand so richtig einzuordnen wusste. 🙂
    Ich wette, dass bei den Hochzeitspaaren irgendwo Herr Heinrich versteckt war. Niemand könnte wohl besser die Paare mit einer Drohne filmen und für das hoffentlich glückliche Beisammensein verewigen.
    Die Folkloredarbietungen sehen sehr schön aus, finde ich. Nicht zu aufgemotzt, alles in allem recht natürlich.
    Der Skulpturenpark hingegen spricht mich jetzt weniger an. Etwas zu modern. Aber die dicke Katze oder Bär auf dem viertletzten Bild gefällt mir.
    Mit zu vielen Fotos hast Du uns keinesfalls belagert. Wie immer eine wunderbare Auswahl und Vielfalt. Da haben wir wirklich einen tollen Eindruck dieser Reise erhalten.
    Mit einem Hofknicks bedanke ich mich bei der besten virtuellen Reiseleiterin für den abwechslungsreichen Ausflug. Auf die Videos freue ich mich natürlich auch noch.
    Bis dahin wünsche ich Dir und dem lieben Clarofant ein gemütliches Wochenende.

    Liebe Grüße
    Mallybeau

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  9. Mir gefalen die armenischen Trachten. Die werden wohl heute nicht mehr getragen?

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    • Was ich so mitbekommen habe, ist es so ähnlich wie bei uns in der Ex-DDR mit den Sorben – die Trachten sind vorhanden und werden an bestimmten (oder an allen?) Feiertagen rausgeholt und getragen. Als Folkloregruppen werden sie touristenerfreuend immer vorgeführt.

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