Claras Allerleiweltsgedanken

Videos, Videos, schallt’s aus dem Wald – 4

29 Kommentare

… und wirklich und wahrhaftig das Ende der armenischen Reiseberichterstattung.

Von der spektakulären Seilbahnfahrt habe ich nur ein Video gemacht – wahrscheinlich war ich viel zu sehr mit gucken und fotografieren beschäftigt.

Von den Kunstinstallationen der Kaskade habe ich nur ein kleines Spaßvideo gemacht – der Akku vom Fotoapparat hat nämlich den Geist aufgegeben.

Und jetzt kommen als allerletzte drei Videos welche von dem Folklorefest.

So, das war es nun wirklich in diesem Theater.

Für den Abreisetag, den 9.9., steht nur lapidar in der Reisebeschreibung: „Sie werden rechtzeitig zum Flughafen gebracht“ – und das war „Abfahrt 2.00 Uhr“ – da konnte man wirklich nicht behaupten, dass dieser letzte (bezahlte) Reisetag noch viele Stunden hatte, zumal der (eigentlich) erste Tag auch nur aus Anreise bestand, denn wir flogen (planmäßig) abends gegen 19.00 Uhr los und waren in den frühen Morgenstunden des zweiten Reisetages vor Ort.

Ich verschlief fast die Abfahrt des Busses, weil ich bei dem Lärm im Zimmer nur mit Oropax schlafen konnte – und das hat mich die Wiederholung des Handyklingelns im 5-Minuten-Takt nicht hören lassen. – Aber der Reiseleiter meinte, MICH hätte er nicht im Land gelassen – was immer das auch bedeuten mag.

********

Es ist mir immer noch nicht ganz klar, warum ich solche zeitaufwändigen Reiseberichte erstelle

  • Will ich mir selbst damit beweisen, dass es gar nicht sooooooooooooo schlecht ist, solche „dabei-fast-nichts-verstehende-Reisen“ zu machen, weil ich ja was Außergewöhnliches von der Welt sehe?
  • Brauche ich es als Erinnerung, falls ich irgendwann mal im hohen Alter, wenn ich nicht mehr blogge, mal an den Computer gehe und dort nachlese???
  • Will ich damit mehr euch oder mehr mir eine Freude machen?
  • Will ich eventuell mitlesenden Mitreisenden diese Reise aus einer anderen Sichtschildern?
  • WILL ICH JETZT NICHT ENDLICH AUFHÖREN, DUMMES ZEUG ZU LABERN ODER ZU SCHREIBEN?
  • JA JA JA

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

29 Kommentare zu “Videos, Videos, schallt’s aus dem Wald – 4

  1. Man muss ja nicht immer alles analysieren 🙂

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  2. Liebe Clara!

    Das Volkstheater macht ja einen sehr vergnügten Eindruck. Auch wenn sie ihre Darbietungen extra für die Touristen zu machen scheinen, so doch mit einer angenehmen Natürlichkeit. Wie ich im Übrigen die ganze Reise empfinde. Im Gegensatz zu vielen anderen Pauschalreisen finde ich diese hier durch eine Authentizität der Menschen und der Landschaft sehr angenehm. Zumindest haben Deine intensiven Berichte und Bilder dies so vermittelt.
    Gut, dass Dich niemand dort vergessen hat. Aber ich glaube, dass Clarofant heimlich immer ein Auge auf Dich hat und zur Not da gewesen wäre.
    Eine Aufarbeitung und Strukturierung von Erlebtem finde ich immer gut. Dadurch lässt man nochmals alles Revue passieren, kann Dinge für sich persönlich einordnen und schön in einem Gedankenordner abheften. Ist ja so ähnlich wie ein Tagebuch, wenn Du hier schreibst. Klar kann man immer darüber nachdenken, ob man das öffentlich macht oder nur für sich privat. Aber dass Du uns alle an Deinen Erlebnissen teilhaben lässt, macht mit Deiner Erzähl-und Fotografiekunst einfach Spaß. Wäre jammerschade, wenn diese Zeilen sonst niemand lesen würde.
    Ich bedanke mich ganz herzlich für die Mitnahme im Handgepäck. Hat große Freude bereitet 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Mallybeau

    PS.: Kommt der Clarofant auf der nächsten Reise auch wieder mit oder darf dann ein anderes Tier in den Koffer? 🙂

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    • „Mallybeau, oh Mallybeau, watt haste dir verändert? Ick hab dir fast jar nich erkannt, wie du mit deiner rechten Hand so hektisch wedelst!!!
      Deine PS-Frage als erstes. Gleich und spontan hätte ich ja gesagt, dass der Clarofant wieder mitreisen darf, doch dann habe ich mal zum Spaß den Denkmodus eingeschaltet und mich in der Wohnung umgesehen. Neben dem Elefanten habe ich noch eine kleine Puppe und einen Minilöwen im reisetauglichen Format. Die wollen ja auch mal an die frische Luft. Der Löwe wird mich am 18. Oktober zu meiner dritten (großen) Nasenop ins Krankenhaus begleiten – da kann ich ihm dann ein bisschen „Leid“ abgeben.
      Vielleicht nehme ich im Dezember wirklich „Madame“ mit auf die Reise.
      Gleich und sofort habe ich Fotos von den dreien gemacht und wollte sie dir auch sofort zeigen. Doch dann habe ich mich entschlosen, einen neuen Post daraus entstehen zu lassen, denn ich habe im Moment keine Ideen für weitere Artikel.
      Das Volkstheater tritt natürlich auch vor armenischen Touristen auf – falls die Geld für solche Fahrten haben. – Aber mit Nellys Übersetzungen an notwendigen Stellen war es gut zu verstehen. Mir hat es wirklich Spaß gemacht.
      Bei mir ist eine Reiseberichterstattung wie ein zweites, sogar intensiveres Erleben. Diese Reise war ja wirklich von früh bis abends voll mit Erlebnissen jeglicher Art – sogar jedes Essen war ein Erlebnis, weil jedes Mal wo anders und (fast) jedes Mal ein Genuss. – Hier konnte ich anhand der Fotos manches noch einmal Revue passieren lassen.
      Wenn DU in meinem Handgepäck warst, musstest du dich aber ganz schön klein machen und falten, denn ich hatte nur den Rucksack oben in der Flugzeugablage – im Gegensatz zu den vielen kleinen Koffern, die andere mithatten.
      Also dranbleiben, bald kommen die drei Reiseprotagonisten auf den Bildschirm.
      Noch im Schlafanzug (aber Hausanzug-ähnlich) schicke ich dir ganz liebe Grüße
      Clara

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  3. Die Seilbahnfahrt hätte mir auch gefallen. Da ist ein Video viel eindrucksvoller als ein Bild. Und wieder die schönen Trachten. Das war wirklich ein erlebnisreiche Reise.

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    • Ute, wenn ich die Dreistigkeit besessen hätte, mich während der Fahrt auch an die anderen Aussichts-Scheiben zu drängeln, wäre es noch vielseitiger im wahrsten Sinne des Wortes. Aber die Gondel war voll wie eine S-Bahn im Berufsverkehr – nämlich proppevoll, da wäre mir das unverschämt vorgekommen, da ich ja schon einen Fensterplatz hatte im Gegensatz zu vielen, die in der Mitte standen. –
      Viel los war wirklich auf dieser Reise, so dass ich sogar verschmerzen konnte, wenn es mehr als ein Kloster pro Tag gab – irgendwie waren sie ja doch immer wieder anders.

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  4. Liebe Clara,

    es wäre schön, wenn Du diese Reiseberichte für Dich als Erinnerung und für Dich zur Freude erstellst.

    Die Sinnfrage stellt sich bei solchen Tagebüchern, Reiseberichten etc. doch nicht wirklich.
    Es soll Freude machen, im Optimalfall sowohl dem Schreibenden wie dem Lesenden. 🙂 ♥

    Das war ja offensichtlich eine sehr aufregende Reise und dass Du die verschiedenen Eindrücke und Erlebnisse festgehalten hast, macht unbedingt Sinn!

    Hab einen fröhlichen, zufriedenen und guten Dienstag,
    herzlichst moni

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    • Hallo, liebe moni,
      diese Reise war wahrscheinlich für mich aufregender als für andere Ehepaare, die alle Informationen gut verstanden haben oder sich wechselseitig ergänzen konnten.
      Ich bin den Infos immer hinterhergehechelt.
      Wenn mir also mitten im Winter mal wieder nach Reisen ist, dann schlage ich meinen Blog im September auf und reise nach Armenien 🙂 – ohne Flugausfall – aber leider auch ohne so wunderbares Essen.
      Danke für diei Dienstagsgrüße, die ich für dich gleich noch auf den Mittwoch ausdehne. Morgen wird meine Markise montiert – und der Wetterbericht ist regenfrei – hoffentlich stimmt das auch!
      Liebe Grüße schickt dir Clara

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  5. Liebe CC,
    Du machst das alles für Dich. Weil es auf der Welt Orte gibt, die nur auf Bildern zu bestaunen, auf Dauer nicht ausreichen…und jedes Mal, wenn Du liest oder betrachtest, hast Du zusätzlich noch die sinnenergänzende Erfahrung: Düfte, Erlebnisse, Gefühle. Deine Reiseberichte sind wie ein Gerüst, dessen Zwischenräume Du mit Deinem persönlich Erlebtem füllst- auf eine Weise wie es eine Betrachterin wie ich nie so nachvollziehen könnte, weil meine Betrachtung zweidimensional bleiben muss, ein zwar deutlicher, dennoch immer nur vager Eindruck eines Gesamten.

    Und Du machst es für Deine blogfreunde oder welche, die es noch nicht sind: weil Du die Eindrücke gerne mit anderen teilen möchtest, denn das bringt Doppelt Freude und ist win-win.
    Und weil Du eine andere Kultur nahe bringen und vorstellen willst, auch das ist einer der Gründe, warum Du Dir so viel Arbeit machst. Myriade hat Recht. Alles analysieren kann man eh nicht. Sinn und Unsinn brauchen einander…

    Zwar habe ich noch nicht alle Videos geschaut, doch bei den Felsbildern hüpfte meine steinböckische Pupilla vor Kraxelglück…
    Hab Dich wohl und Dank für all die armenischen Impressionen,
    Liebe Grüße,
    Amélie

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    • Hallo, liebe Amélie, ich sitze hier und bin wahnsinnig aufgeregt, weil die beiden Monteure mit der neuen Markise hier sind. Die alte haben sie von der Wand abmontiert – da sind jetzt drei große viereckige Löcher in der Wärmedämmung, die irgendwie und irgendwann wieder verschlossen werden müssen. – Das Seil zum Ablassen der wahnsinnig schweren Markise hätte nicht einen Meter kürzer sein dürfen, sonst wäre sie nicht unten auf dem Boden angekommen.
      Die neue ist auch schon oben – aber die Monteure selbst sind skeptisch, das alles funktioniert, wie es sich der Besichtigende vorgestellt hat. – Ich werde froh sein, wenn alles dran ist und auch funktioniert.
      Wenn ich nicht so ein wahnsinnig schlechtes Gedächtnis hätte, könnte ich die Erinnerungen an die Reise noch weitaus besser genießen. Doch ohne Aufzeichnung wäre bald alles weg.
      Die beiden Monteure machen einen sehr guten Eindruck und ich werden (ausnahmsweise) mit Trinkgeld mal prassen – sie haben es verdient.
      Herzliche Grüße von CC

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  6. Wo wäre denn hier eine Seilbahnfahrt drin…. nächste wäre Köln. Nä, das reicht mir nicht.

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  7. Eine hervorragende, sinngebende Tätigkeit, bei der man schnuckelig vom eben Vergangenen zehren kann – und wir dürfen mitzehren, da spricht nix dagegen, aber alles dafür! Alles!

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  8. Sehr komprimiert ausgedrückt, was ich so mit meinen Reisebeschreibungen beabsichtige – da kann ich nicht meckern, wenn es als „hervorragende, sinngebende Tätigkeit“ bezeichnet wird.
    Und tschüss – man liest sich!

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  9. Ob du wolltest oder nicht, mir hast du damit eine Freude gemacht 😉

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  10. Warum machen wir Reiseberichte? Ich z.B., weil mir ständig Außerirdische über den Weg laufen … 😉

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