Claras Allerleiweltsgedanken

Hirsch Heinrich wird zu Clara HimmelHIRSCH

17 Kommentare

Den Heiligabend verbrachte ich nicht in oder mit Familie, sondern im Freundeskreis. Eine der Frauen, die sich um die Organisation und das Essen gekümmert hat, hielt ein Wichteln für angebracht.

Mit zwei Würfeln rückten wir dem Geschenkepaketeberg in der Mitte zu Leibe. Jede bekam ein Päckchen, wenn sie eine 1 oder eine 6 gewürfelt hatte und in der nächsten Runde durfte jede – wiederum auf eine bestimmte Würfelzahl – ihr Paket auspacken. Gleich und sofort fiel mit ein „Gegenstand“ auf, der mein Interesse weckte.

Die nächste Würfelrunde nahmen die einen mit Freude, die anderen mit Kummer auf. Die etwas „Blödes“ erwürfelt hatten, waren froh, wenn sie mit einer anderen tauschen konnten – die anderen waren unfroh, dass sie ihre Beute wieder abgeben mussten.

Das Objekt meiner Begierde kam nicht auf dem Wege des Tauschens zu mir. Erst ganz zum Schluss wurde der freie Tausch angeboten. Ich machte der Besitzerin meines Wunschgegenstandes so wunderschöne blaue Augen, dass sie gar nicht anders konnte, als mit mir zu tauschen. Und als ich diesen „Gegenstand“ auf die Nase setzte, sah sie ein, dass diese Brille und ich einfach zueinander gehören.

Engel – Bengel – Teufel Clara

 

Immer mit einem Schmunzeln im Gesicht

So, jetzt lasse ich euch wieder mit Euer ZweitFeiertagsStimmung alleine und in Ruhe.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

17 Kommentare zu “Hirsch Heinrich wird zu Clara HimmelHIRSCH

  1. Hallo, Frau Clara Hirschgeweih, die Weihnachtstage mit Familientrubel sind vorbei und ich kann mich wieder aufmachen, mal durch Bloghausen zu schleichen. Weihnachten im Freundeskreis finde ich gar nicht so schlecht. Es sollte wirklich niemand alleine hocken. Im Johanniter-Wohnprojekt in meiner Nähe habe ich gesehen, wie gut das tun kann. Und Silvester? Bist du da auch wieder unterwegs?
    Liebe Grüße in Jans Lieblingsstadt, in die ich wieder eingeladen wurde und immer noch nicht war.

    Gefällt mir

    • Liebe Gudrun, du ahnst gar nicht, wie liebend gern ich mit deiner Variante der Feiertagsgestaltung tauschen möchte – aber es ist eben nicht so. Für mich ist bei allem immer ganz besonders bedrückend, dass mein Gehör immer schlechter wird. Sobald sich mehrere Leute unterhalten (Musik ist schon nie an, wenn ich dabei bin), habe ich so gut wie keine Chance mehr, was zu verstehen. Leute halten es zwei bis drei Sätze durch, langsamer und deutlicher zu sprechen und in meine Richtung – dann verfallen sie doch wieder in ihre alten Sprechgewohnheiten. Ich kann mich am besten nur mit einer einzigen Person in einem ruhigen Zimmer unterhalten, das klappt immer noch gut.
      Von einer Person aus meiner Umgebung bekam ich den „Rat“, dann eben Gebärdensprache zu erlernen. Doch mit wem ich mich dann unterhalten sollte, da ja alle meine aus meinem Umfeld KEINE Gebärdensprache können, wurde mir leider auch nicht gesagt. Oder ich sollte lernen, von den Lippen abzulesen. Da fühlte ich mich leicht versch……. – das sieht man ja ab und ab mal bei Spielen im Fernsehen, wenn nur ein einzelnes Wort erraten werden soll – das klappt fast nie. Und ich soll ganzen Unterhaltungen folgen können – einfach lachhaft.
      Das Ergebnis wird sein, dass ich immer weniger unter Leute gehe, weil es sehr deprimierend ist, am Geschehen nicht teilnehmen zu können.
      Vielleicht sehe ich deswegen unverhältnismäßig viel Fernsehen, weil ich dort über die Hörgerätevariante super gut verstehe und nicht so deprimiert nach Hause komme wie nach einer Feier oder einem Doppelkopfabend.
      Entschuldige bitte, dass ich jetzt so viel geklagt habe – aber ich war den ganzen Tag nicht am Computer oder am Telefon, weil ich so wahnsinnig gegrübelt habe, wie es denn nun weiter gehen soll mit vielen Sachen – manchmal möchte ich einfach nur hinschmeißen.
      Silvester würde ich um nichts in der Welt das Haus verlassen, da eine Bekannte vor Jahren an dem Tag ein Knalltrauma erlitten hat und seitdem Hörgeräte tragen muss. Und ich bin da ja auch prädestiniert dafür. Ich werde am Abend mit Ohropax auf den Balkon gehen – und ansonsten nur hoffen, dass es bald vorüber ist. – Die ersten 5 Minuten sind die bunten Lichterspiele ja noch schön, aber dann könnte es genug sein, um unsere Umwelt nicht so zu belasten.
      Liebe Grüße an dich von CC

      Gefällt mir

      • Ich kann gut nachvollziehen, wie du dich fühlst und warum man sich zurück zieht. Den anderen schleiche ich auch immer arg hinterher. Habe ich sie eingeholt, rennen sie weiter. Von Unterhaltungen bekomme ich manchmal auch nichts mit, weil ich ja meilenweit hinterher hinke. Und ich habe Luxohren, sagt meine Frau HNO.
        Nein, du jammerst nicht. Keine Angst, so wird es nicht aufgefasst.
        Weißt du, wir sind eine laute und lärmende Gesellschaft. Für dich muss es unglaublich schwer sein, die richtigen Töne aus dem Gepolter herauszuhören.
        In Berlin gibt es doch viele Selbsthilfegruppen und Hörgeschädigten-Verbände. Kann dir dort jemand weiter helfen?

        Gefällt mir

  2. HIMMEL – HIRSCH UND ZWIRN!
    😉

    Gefällt mir

  3. Clarar sehen könntest du sicher nicht und aussehen noch weniger als mit diesem formidablen Brunftschmuck.

    Gefällt mir

  4. Liebe CC,
    So wirst Du zum kapitalen Achtender, pass bloß auf die Jagdleute auf und hüpfe nicht mit Brille durch den Wald, sonst denkt noch wer, Du seiest ein Waidmannsschmaus!
    Mein letztes Wichteln ist siebzehn Jahre her, meistens entwichtele ich eher, nämlich das Feenhaar, diese bockigen Locken.
    Hab es weiter gut, wünscht Amélie

    Gefällt mir

  5. Liebe Clara,
    ich war zunächst etwas irritiert, wie es passieren konnte, aber es gibt ja tatsächlich einen Namensvetter 😉

    Gruß Heinrich

    Gefällt 1 Person

    • Genau, genau, genau, lieber Heinrich, genau dieses (süße) Kerlchen hatte ich vor meinem geistigen Auge stehen, als ich den Titel dieses Tagesartikels „kürte“. Werner Klemke war ja einer der besten und bekanntesten Zeichner in der DDR. Und ich VergesslichSchussel weiß noch nicht mal, ob meine Kinder das Buch hatten und ob ich es vorgelesen oder selbst gelesen habe. Ich schau mal nach einer Inhaltszusammenfassung, dann weiß ich es vielleicht wieder.
      Auf jeden Fall macht DIESER HIRSCH Ihnen keine Schande, vielleicht sogar Ehre.
      ErfreutBelustigte Grüße schickt Clara

      Gefällt 1 Person

    • Jetzt habe ich mir an verschiedensten Stellen die Inhaltsangaben durchgelesen – und bin so klug „als wie“ zuvor. Aber ein schönes HH-Wort habe ich gefunden, wegen HimmelHoch liebe ich HH-Wörter: HirschHerz, was man ja beliebig zu einem 3er-H-Wort erweitern könnte: HeinrichsHirschHerz.
      Und tschüss!

      Gefällt mir

  6. Das ist ja eine Geweih-nachtsbrille!😎👋👋😂🤪😉

    Gefällt 1 Person