Claras Allerleiweltsgedanken


17 Kommentare

Madame Wankelmut hat es geschafft …

… sich zu entscheiden und verbindlich anzumelden

In der vorigen Woche war eine Präsentationsveranstaltung von dem Reiseanbieter, mit dem ich bisher die meisten Reisen gemacht habe.

Der Referent, den ich schon sehr lange kenne, hat mir wärmstens die Georgienreise ans Herz gelegt. Die Temperaturbedenken hat er damit zerstreut, dass wir während der Rundfahrt überwiegend in höheren Lagen sind, wo es nicht so heiß ist – und die zwei Tage am Meer in Batumi würde es ja nicht schaden.

Außerdem wird es diese Reise nächstes Jahr nicht mehr geben, weil u.a. in Georgien größere Bauprojekte stattfinden, die vieles von der Ursprünglichkeit des Landes zerstören werden.

Also füllte ich einen unverbindlichen Anmeldungsbogen aus – so kann ich 14 Tage ohne Kosten die Reise wieder stornieren.

Und dann habe ich zu Haus eine Plus/Minus/Liste aufgeschrieben und bin auf SKANDINAVIEN gekommen. Damit ich nicht wieder rumeiere, habe ich mich noch in der Nacht an den Computer gesetzt und die Reise mit Vor- und Nachaufenthalt in Hamburg gebucht.

Jetzt zeige ich euch mal paar Fotos, was ich von Skandinavien schon gesehen habe.

Ich war 2006 und 2017 schon mal in diesen Gefilden, aber nicht zu lange und nicht zu weit oben. Bei meiner Erinnerungshalbwertzeit werde ich vieles bei der kommenden Reise als neu begrüßen und fotografieren, als wenn ich es noch nieeeeeeeeee gesehen hätte. Eventuell erinnert ihr euch besser als ich, denn vieles davon habe ich ja verblogt.

*********

Für den Februar habe ich mir zwei private Fotoprojekte ausgedacht. Täglich werde ich in diesem Blog und im stark vernachlässigten Fotoblog etwas vor eure Augen bringen. Ich wollte die SaureGurkenZeit nicht vollkommen ungenutzt verstreichen lassen.

Lasst euch überraschen.

 


13 Kommentare

Ich werde mich trennen

Nun bleibt nur die Frage, von wem oder wovon oder wann oder wie!!!

Leserinnen, die schon lange hier Gast sind, können sich an ANNA erinnern. Ich habe sie mit 5 Jahren übernommen und bis zu ihrem 12. Geburtstag betreut. Da die Mutter allein lebend war und Schichtdienst hatte, übernahm das Jugendamt in bestimmtem Grad die Betreuungskosten.

Sie war für mich mindestens so wichtig wie meine eigenen Enkelkinder, da ich sie viel häufiger gesehen habe und mit ihr sehr viel unternommen habe, unter anderem habe ich sie in Urlaub nach Görlitz mitgenommen und einmal in den Norden nach Greifswald, Gettorf, Hamburg und Norttorf.

Zu ihrem 10. Geburtstag habe ich ein Fotobuch erstellt. Aus Gründen, die ich nicht aufzählen möchte, wurde nur ein Exemplar gedruckt, was bei mir geblieben ist.

Anna hat Anfang Januar Geburtstag. Der diesjährige war ihr 17. – das heißt, nächstes Jahr wird sie 18 und damit in gewisser Weise erwachsen. Ich habe sie gefragt, ob sie sich über das Buch freuen würde. Wir haben es uns damals zusammen angesehen und es hat ihr riesig gut gefallen.

So ganz leicht kann ich mich von dem Buch mit den wunderschönen Fotos nicht trennen. Deswegen habe ich ALLE seiten fotografiert und kann es mir mehr oder weniger wie eine Diashow ansehen – das überzeugt mich.

Und euch zeige ich zur Erinnerung an Anna oder zum neu Kennenlernen einige Seiten aus diesem Buch. Natürlich ist sie jetzt nicht mehr dieses süße Kind, sondern eine ganz, ganz hübsche junge Dame. Wirklich rundum bezaubernd.

Weiterlesen


15 Kommentare

Wie Sie sehen, sehen Sie …

Da ich die Fotos, die für den heutigen Tag vorgesehen waren, schon am 24. „verbraten“ habe, ist heute Ebbe in der Fotoflut und Leere im Gehirn.

Ein beliebter Spruch meiner Mutter war, wenn ich nach Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenken gequengelt habe: „Du bekommst ein großes Nichts in Silber eingepackt“.

 

 


29 Kommentare

Auf der Straße gefunden

In den letzten Wochen ist das Berliner Wetter wie im Frühling – nur wenige Grad kühler. Sehr oft strahlt die Sonne, so dass ich auf der Straße immer die Hand als Sonnenschutz über die Augen halten muss. – Nicht dass ihr denkt, ich meckere – aber etwas winterlicher und vielleicht sogar Schnee wäre für diese Jahreszeit angebrachter. – Zum Glück regnet es an manchen Tagen von früh bis abends, denn die Meteorologen nennen den Boden in größerer Tiefe immer noch für viel zu trocken.

Und bei solch einem Wetter lockt es sogar mich Stubenhocker an die frische Luft – und nie ohne meinen Sonyboy.

Mit echten und gewünschten Enkelkindern habe ich schon immer „Automarken erraten“ gespielt. Waren sie größer, klappte das bei denen mit Schriftzug zumindest nicht mehr, weil sie dann eben Nissan, Ford oder ABARTH lesen konnten. – Ich hatte mich so eingeschätzt, dass ich fast alle Automarken kenne und erkenne – doch dieser hier hat mich überrascht. Er gehört zur FIAT-Gruppe. Kennt ihr den? Unten Skorpion und oben Tannenbaum – so würde ich das Logo beschreiben.

Die Sträucher mit den Beeren wachsen wohl immer zu dieser Jahreszeit, doch die Christrose vielleicht nur bedingt. Hier haben schon viele Bäume und Sträucher Knospen angesetzt – die Natur ist genau so durcheinander wie manche Menschen.

Bei Instagramm sehe ich oft Himmelsbilder, auf denen die Wolken sehr stark gefärbt sind. Für mich wirken solche Himmelsfarben eher verschreckend – sie sehen für mich so nach Chemie aus. Ich hoffe, ich irre mich.

Weiterlesen


27 Kommentare

Besser spät als nie

Diesen Satz habe ich mir gemerkt, der „Little Lord Fauntleroy“ hat ihn mit einem ungeheuren Kindercharme in dem gleichnamigen Film gesprochen.

Und was mache ich daraus? – Eine schnöde Backgeschichte.

Alle „längeren Leser“ wissen schon, dass ich hauswirtschaftliche Sachen nicht so unbedingt in meiner Prioritätenliste auf den vorderen Plätzen stehen habe.

Als meine Kinder klein waren, habe ich perfekt genäht, ausreichend gut gestrickt, aber gekocht hat der Vater der Kinder, auch gebacken. Mir lagen mehr die technischen Dinge des Haushalts. – Nun gut, jetzt kocht und bäckt niemand mehr für mich. Deswegen bin ich jetzt einen kleinen Backschritt vorwärts gegangen.

Da ich beim Umzug meine Kastenform verschenkt hatte (ich wollte ja keinen Rührkuchen mehr backen), habe ich mir eine supergute von meiner Nachbarin geliehen – die konnte man nach dem Backen öffnen.

Natürlich habe ich für den Anfang eine Fertigbackmischung genommen – wir wollen ja nicht gleich übertreiben.

Mir war noch nach einer Vervollkommnung des Vollkornbrotes – also streute ich Kürbiskerne darauf.

Und da mir das Ergebnis gemundet hat, habe ich mir eine kürzere Backform gekauft, damit das Brot nicht so flach bleibt, sondern normale Brotscheibengröße erreicht. – Das Problem ist nur, dass ich mich auch beim Brotschneiden nicht als die Geschickteste eine anstelle. Aber eine Brotmaschine wird nicht angeschafft, da esse ich lieber schiefgeschnittene Scheiben.

Ihr dürft ruhig applaudieren 🙂 😉

Weiterlesen


27 Kommentare

Aktualisierung: 2020 hat schon 4 Warnungen abgegeben

Am 20. Tag des 20. Jahres in diesem Jahrhundert habe ich mal paar kurze Überlegungen angestellt:

Will mir 2020 sagen, dass es genau so schlecht wie 2019 werden wird, wenn ich mich nicht ein wenig zusammen reiße?

Zum Glück wurde meine Gesundheit ausgelassen – aber andere Sachen waren für mich nicht weniger aufregend, so dass der Blutdruck gleich wieder Ringelreihen tanzte.

Drucker: An diesem Aussetzer fühle ich mich vollkommen unschuldig – außer, dass er alt ist und wahrscheinlich mit dem Erwerb eines neuen Computers gegen ein neueres Modell getauscht werden muss. – Ich wollte 3 Seiten drucken – und bei der dritten Seite zog er kein Papier mehr ein – alle Versuche blieben erfolglos. – Erst, als ich seine Papiereinzugsrollen mit alkoholgetränktem  Wattestäbchen säuberte, war er so gnädig und zog das Papier wieder ein. – Mal sehen, wie lange

Schlüssel: Rucksäcke mit vielen, vielen Reißverschlussfächern sind noch mal mein Ruin. Als ich vor kurzem nach Haus kam, suchte ich mehrere Minuten in (fast) allen Rucksackfächern, in allen Manteltaschen, vier Hosentaschen und 2 Westentaschen vergeblich nach meinem Schlüsselbund. Panikgefühle kamen auf. Und dann schaute ich in das Fach, das für die BVG-Jahreskarte reserviert ist – und da fand ich die Schlüssel endlich. Dass ich dabei die Jahreskarte auf den Boden warf, bemerkte ich nicht. – Zum Glück ist sie mit Foto und Namen gekennzeichnet.
Die beiden Anrufe am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe  (8.00 Uhr) überhörte ich – im Bett sind Hörgeräte weder Pflicht noch Mode. Doch kurz danach klingelt es an der Haustür – als die beiden Hausmeister aus dem Fahrstuhl kamen, war ich sehr erstaunt – ich hatte DPD- oder DHL-Boten vermutet. Einer hatte meine Jahreskarte am Finger baumeln. Der Finderlohn deckte sich mit dem Wiederbeschaffungswert.
Es ist so schön, wenn man was bekommt, was man noch gar nicht vermisst hat.

Kleine Umweltaktion ging beinahe schief. Um die überflüssigen Aluhüllen der Teelichter zu sparen, bestellte ich 50 ohne Umhüllung – weder Kunststoff noch Aluminium. Das Paket wurde von DPD angekündigt und ich erteilte eine Abstellgenehmigung vor der Wohnungstür. – Es kam aber nichts.
Erst nach einer Beschwerde in der Zentrale wurde es einen Tag später zugestellt.

Vergesslich oder mehr? Ich schicke an ein Unternehmen eine Mail – und werde einen Tag später darauf in einem Anruf angesprochen, aber ich streite aus „Unwissenheit“ alles ab. – Womit beschäftigt sich mein Gehirn bloß??? Mit dem Abspeichern von Fakten jedenfalls nicht!

********

Immer und immer frage ich mich, wie Leute ohne Computer leben können. Zur Zeit suche ich eine neue Jahresreiserücktrittsversicherung. Ohne Computerunterstützung wäre das für mich kaum möglich. – So hat eben jede so ihren Zeitvertreib.

**********

Aus gegebenem Anlass erfolgt eine Aktualisierung:

Meine Gesundheit hat sich offenbar übergangen gefühlt, dass sie im Orchester der Warnungen nicht mitspielen durfte. Deswegen bin ich heute früh mit einem brennenden, schmerzenden, tränenden und verklebten rechten Auge aufgewacht. Gleich nochmal hingelegt und die Hoffnung gehegt, dass es beim zweiten Aufwachen besser oder weg ist.

War leider nicht so – also zum Augenarzt getrabt, lange gewartet, erneut Bindehautentzündung diagnostiziert und deswegen jetzt etwas reduziertes Bloggen.

Hätte ich doch weiter oben diesen Passus nicht geschrieben: „Zum Glück wurde meine Gesundheit ausgelassen“


36 Kommentare

Auflösung des Reise“rätsels“

Solche Probleme, wie ich sie gerade gewälzt habe, kann ich wirklich nur Wohlstandsprobleme nennen.

Ich weiß, dass jeder von uns nur einmal im Leben 50, 60 oder 70 wird, wenn er es denn wird. Und die halben Jahrzehntzahlen sind ja nicht ganz so wichtig – aber ich freue mich nun mal, dass ich noch ziemlich gut „in Schuss“ bin, wenn ich meinem 75. Geburtstag entgegen gehe.

Fast alle Leute machen zu solchen Anlässen eine kleine oder große Feier. – Ich mache irgendwann eine kleine Feier, aber eben nicht genau zu meinem Geburtstag. Es ist ja so, dass ich um so weniger verstehe, je mehr Leute um mich herum sind. Und deswegen möchte ich an diesem Tag ganz weit weg sein und mich einfach nur bedanken, dass es mir gut geht und dass ich relativ gesund bin.

So, und jetzt kommt die Auflösung.

Meinen Geburtstag werde ich in Oslo feiern. Dass eine Berlinerin an diesem Tag in einer anderen Hauptstadt ist, macht schon Sinn. Ich werde das königliche Schloss sehen und mich freuen, dass ich nie diese schwere Krone der Verantwortung tragen musste. An der Holmenkollen-Skisprungschanze  kann ich eventuell ein Sommertraining sehen. Aber am besten für mich und meinen Sonyboy wird sich wohl der Skulpturenpark präsentieren.
Und wenn ich dann in den Nachmittagsstunden in einem Café bei einem schönen Kaffee den Tag ausklingen lasse, kann ich doch nicht richtig meckern – nein – gar nicht meckern.

Daran seht ihr, dass ich für Mitte August an die erste Stelle der Reisen die Fahrt mit dem Bus durch Norwegen und Schweden gewählt habe. – Ich habe vor und nach der Reise eine Übernachtung in Hamburg gebucht, weil ich sonst nicht wüsste, wie ich früh um 7.00 Uhr am ZOB in Hamburg stehen könnte. Das Reiseunternehmen wird mir einen reservierten Platz in der zweiten Reihe schenken, damit es mit dem Verstehen besser klapp. Und ich kann vielleicht meinen Lieblingsmenschen auf dem Öjendorfer Friedhof mal wieder begrüßen gehen. – Für mich passt diese Reise am besten. – Ich habe den Reiseverlauf vom Bildschirm abfotografiert. Warum ich nicht den Prospekt genommen habe, weiß ich nicht. Ich denke, man kann die Route gut erkennen.

Weiterlesen