Claras Allerleiweltsgedanken


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Clara piep einmal –

anstelle des Kinderspiels „Hänschen piep einmal!“

Ein ganz klein wenig habe ich mich in den letzten Tagen rar gemacht – im Normalfall schreibe ich ja jeden zweiten Tag einen Post, doch mir war wirklich nicht danach. Doch da heute ein Freitag, der 13. ist, sage ich einfach mal „piep“

Ganz am Anfang eine Frage als Minirätsel, die ich am Ende auflösen werde. (Von einem Kalenderblatt abgekupfert)

Es gibt zwei Wörter, die dir im Leben viele Türen öffnen werden.
(Welche zwei Wörter sind das?)

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Nun zum Tagesgeschehen. Es gibt ja wohl kaum noch eine öffentliche Verlautbarung, in der nicht das Wort Coronavirus oder der wissenschaftliche Name dafür vorkommt. Ich bezeichne ihn für mich als „Herr Corona“ und habe ihm auch ein Gesicht gegeben: Hässlich, gierig, zähnefletschend.

Ich kann leider nicht ganz verleugnen, dass so ein kleines bisschen Angst bei mir Platz genommen hat, denn nicht nur altersmäßig zähle ich zu der Risikogruppe – nein, auch mein hoher (zwar behandelter) Blutdruck zählt wohl auch als Vorerkrankung.

Und deswegen habe ich mich jetzt natürlich vorbereitet auf den Besuch von „Herrn Corona“. Ich bin zu diesem Kundenparkplatz gelaufen und habe alle drei Dienstleistungen in Anspruch genommen, um erstens hübsch auszusehen, zweitens scharf gucken zu können und drittens mit großen Ohren auf alles zu lauschen, was Herr Corona mir zu sagen hat.

So weit, so gut erst einmal – Aber wenn mich Herr Virus mit ins Krankenhaus nehmen wollte, müsste ich ihn doch durch schicke Unterwäsche beeindrucken und von seinen eigentlichen Zielen ablenken. Oder nicht? Vielleicht denkt er auf dem ersten Foto, dieses bauchfreie Girl sei ich. Leider nein – und jetzt habe ich auch erst einmal den Besuch des Fitnessstudios gestoppt, weil es mir dort zu infektiös vorkam. Bin ich so lange Jahre ohne so eine Einrichtung ausgekommen, geht das jetzt auch noch ein halbes Jahr ohne.

Das zweite Foto ist etwas farbaufgebessert, denn ganz so violett = purple = lila sind sie nicht, die drei Popoverhüller.

Wenn ich plane, dann plane ich richtig, auch wenn ich nicht denke, dass es so weit kommt. Der Herr Corona gefällt mir ja partout nicht – und das merkt man mir auch an. Deswegen wird er mich so schnell wie möglich wieder loswerden wollen. Dafür gibt es ja zwei Möglichkeiten: den letalen Ausgang und den un-letalen. Für den ersten Weg hat schon Herr Johann Sebastian Bach für mich die Musik geschrieben: Ein Himmelfahrts-Oratorium, passender kann es nicht sein.

In der zweiten Zeile scheint mir ein Fehler zu sein. Meinten die eigentlich: „Lobet Gott mit seinen Reichen“ – denn die Kirche gehört ja nicht zu den Ärmsten dieser Erde.

Noch etwas fällt mir mit dem ganzen Coronaschlamassel ein. Könnt ihr euch erinnern, dass viele von uns gesagt haben, dass 2020 sicher besser werden wird als 2019 – besonders bei mir gab es ja viele Probleme im letzten Quartal.

Wenn 2020 das noch schaffen will, besser zu werden, darf es sich solche Kapriolen wie Epidemie oder Pandemie aber nicht leisten, denn diese beiden Erscheinungen haben mehr als genug unangenehme Folgeerscheinungen.

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So, und jetzt die Auflösung von der Eingangsfrage:

Es gibt zwei Wörter, die dir im Leben viele Türen öffnen werden:
ziehen und drücken.