Claras Allerleiweltsgedanken

Clara piep einmal –

40 Kommentare

anstelle des Kinderspiels „Hänschen piep einmal!“

Ein ganz klein wenig habe ich mich in den letzten Tagen rar gemacht – im Normalfall schreibe ich ja jeden zweiten Tag einen Post, doch mir war wirklich nicht danach. Doch da heute ein Freitag, der 13. ist, sage ich einfach mal „piep“

Ganz am Anfang eine Frage als Minirätsel, die ich am Ende auflösen werde. (Von einem Kalenderblatt abgekupfert)

Es gibt zwei Wörter, die dir im Leben viele Türen öffnen werden.
(Welche zwei Wörter sind das?)

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Nun zum Tagesgeschehen. Es gibt ja wohl kaum noch eine öffentliche Verlautbarung, in der nicht das Wort Coronavirus oder der wissenschaftliche Name dafür vorkommt. Ich bezeichne ihn für mich als „Herr Corona“ und habe ihm auch ein Gesicht gegeben: Hässlich, gierig, zähnefletschend.

Ich kann leider nicht ganz verleugnen, dass so ein kleines bisschen Angst bei mir Platz genommen hat, denn nicht nur altersmäßig zähle ich zu der Risikogruppe – nein, auch mein hoher (zwar behandelter) Blutdruck zählt wohl auch als Vorerkrankung.

Und deswegen habe ich mich jetzt natürlich vorbereitet auf den Besuch von „Herrn Corona“. Ich bin zu diesem Kundenparkplatz gelaufen und habe alle drei Dienstleistungen in Anspruch genommen, um erstens hübsch auszusehen, zweitens scharf gucken zu können und drittens mit großen Ohren auf alles zu lauschen, was Herr Corona mir zu sagen hat.

So weit, so gut erst einmal – Aber wenn mich Herr Virus mit ins Krankenhaus nehmen wollte, müsste ich ihn doch durch schicke Unterwäsche beeindrucken und von seinen eigentlichen Zielen ablenken. Oder nicht? Vielleicht denkt er auf dem ersten Foto, dieses bauchfreie Girl sei ich. Leider nein – und jetzt habe ich auch erst einmal den Besuch des Fitnessstudios gestoppt, weil es mir dort zu infektiös vorkam. Bin ich so lange Jahre ohne so eine Einrichtung ausgekommen, geht das jetzt auch noch ein halbes Jahr ohne.

Das zweite Foto ist etwas farbaufgebessert, denn ganz so violett = purple = lila sind sie nicht, die drei Popoverhüller.

Wenn ich plane, dann plane ich richtig, auch wenn ich nicht denke, dass es so weit kommt. Der Herr Corona gefällt mir ja partout nicht – und das merkt man mir auch an. Deswegen wird er mich so schnell wie möglich wieder loswerden wollen. Dafür gibt es ja zwei Möglichkeiten: den letalen Ausgang und den un-letalen. Für den ersten Weg hat schon Herr Johann Sebastian Bach für mich die Musik geschrieben: Ein Himmelfahrts-Oratorium, passender kann es nicht sein.

In der zweiten Zeile scheint mir ein Fehler zu sein. Meinten die eigentlich: „Lobet Gott mit seinen Reichen“ – denn die Kirche gehört ja nicht zu den Ärmsten dieser Erde.

Noch etwas fällt mir mit dem ganzen Coronaschlamassel ein. Könnt ihr euch erinnern, dass viele von uns gesagt haben, dass 2020 sicher besser werden wird als 2019 – besonders bei mir gab es ja viele Probleme im letzten Quartal.

Wenn 2020 das noch schaffen will, besser zu werden, darf es sich solche Kapriolen wie Epidemie oder Pandemie aber nicht leisten, denn diese beiden Erscheinungen haben mehr als genug unangenehme Folgeerscheinungen.

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So, und jetzt die Auflösung von der Eingangsfrage:

Es gibt zwei Wörter, die dir im Leben viele Türen öffnen werden:
ziehen und drücken.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Hausfrauentipps und -tricks als auch Koch- und Backrezepte müsst ihr wo anders suchen.

40 Kommentare zu “Clara piep einmal –

  1. Hallo moni, da siehst du mal, wie gut wir alle erzogen sind, dass wir zuerst an „bitte“ und „danke“ denken. – Du sagst es, egal, wie viele Einschränkungen es in der nächsten Zeit noch geben wird, wir überstehen es. Heute war ich zum ersten Mal im Britzer Garten – da ist man an der frischen Luft – und ich habe wirklich keine Viren rumflattern sehen 🙂
    Ganz liebe Grüße zu dir

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  2. Liebe Clara, es ist sehr klug von dir nicht am feine Unterwäsche zu kümmern. Meinen letzten Besuch auf der Notaufnahme verleidet mir ein ziemlich ausgewaschene BH der mit ziemlich peinlich war.
    Der Arzt wertete es allerdings als gutes Zeichen, dass ich mir darüber schon wieder Sorgen machen konnte. Ich verstehe das du dir ein wenig Sorgen machst. Auch wenn ganz sicher alles gut gehen wird, es ist einfach ein wenig gruselig. Bleib gesund meine Liebe und ganz liebe Grüße.

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    • Hahaha, die Mitzi lief mit ausgewaschenem BH in die Notaufnahme. Sage mal, meinst du, dass das den Arzt wirklich interessiert hat? Ich glaube, der hat eher fasziniert auf DICH geschaut. Ich will gar nicht so frech sein und sagen, der hat geguckt, was UNTER dem verwaschenen Dingelchen war.
      Für dich ist ja auf jeden Fall Ostern auch kein Italotrip drin – da läuft alles nur virtuell oder per Phone.
      Es wird vorüber gehen – die Frage ist eben nur, WANN????
      Dicke Drückerchen zu dir von mir

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      • Ich glaube dem Arzt waren sowohl mein BH als auch ich (abgesehen von meiner zugeschwollenen Luftröhre) völlig egal 🙂
        Ja, der Trip ist vorbei. Aber früher oder später geht es ja wieder. Urlaub ist jetzt gerade nicht das wichtigste.

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  3. Pass gut auf Dich auf, meine liebe Clara….und schöne Unterwäsche geht ja eigentlich immer:-)) Liebe Grüße Corinna

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  4. Dein Rätsel ist super, muss ich mir merken – ich grinse jetzt noch vor mich hin. Dieser Herr (oder ist es eine Frau?) Corona macht uns alle noch verrückt. Fast auf jedem Kanal im Fernsehen gibt es Sondersendungen. Außer Händewaschen und große Ansammlungen von Menschen zu vermeiden fällt mir nicht viel dazu ein. Gestern stand ich allerdings im Supermarkt auch in der Schlange, lässt sich ja nicht vermeiden. Das ist auch eine Menschenansammlung. Hoffen wir, dass Corona einen Bogen um uns macht, auch ich bin natürlich gefährdet. Beim Mittagessen in meinem Stammbistro war ich heute trotzdem. Allerdings lichten sich auch dort die Reihen.

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    • Ute, ich war ja Donnerstag Abend wahrscheinlich vorläufig zum letzten Mal Doko spielen – die „Kneipe“ ist ab Montag zwangsgeschlossen. Dort habe ich das mit den zwei Worten auch als Rätsel in die Runde geworfen – und ALLE haben BITTE und DANKE gesagt.
      Komischer Weise habe ich beim Einkaufen in einer Schlange keine Angst. Der hinter mir hustet mir auf den Rücken und der vor mir dreht sich hoffentlich nicht zu mir um, wenn er niest oder hustet.
      Die Verkehrsmittel sind leerer als sonst. Wenn ich fahren muss, suche ich mir einen Platz, an dem ich keinen vor mir habe.
      Wir können nur abwarten und Tee oder Kaffee trinken.

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  5. Ja, Corona sorgt mich auch extrem. Unsere Firma hat immer noch kein Homeoffice ausgerufen, obwohl es technisch möglich wäre. Wenn alle Firmen, die zu Hause arbeiten könnten, dieses jetzt auch tun würden, wären viel weniger Menschen in den öffentlcihen Verkehrsmitteln unterwegs, was auch schonmal eine Riesenentlastung wäre, hinsichtlich Ansteckungsgefahr.
    Ich finde insbesondere die Situation in Italien erschreckend. Scheinbar hat man es da auch runtergespielt und jetzt siehe man sich an, wo sie sind. Ich würde dir tatsächlich empfehlen, insbesondere ÖPNV – so weit es geht – zu vermeiden… Ich selbst versuche es auch. Beim Einkaufen hat man doch mit bedeutend weniger Menschen so engen Kontakt. Und wenn man mit Karte zahlt, fasst man auch die Kassierer nicht an 😉

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    • Hallo du, ich finde es bei den Bussen super gut, dass die den Vordereinstieg gesperrt haben und damit den Fahrer schützen, die Fahrerin natürlich auch.
      Ich denke immer, wenn ich mich mit dem Gesicht abgewandt von allen Nachbarn hinstelle, kann nicht so viel Ansteckung passieren, außerdem fahre ich auch sehr selten. Ich habe schon überlegt, dass es sicher sinnvoll wäre, immer mit Handschuhen unterwegs zu sein. Normale sind ja bei der Wärme nicht mehr angebracht, aber man kann ja auch Einmalhandschuhe überstreifen.
      Mal sehen, was noch alles kommt. Wir werden es überstehen. So eine Situation ist in meinem langen, fast schon hochbetagten Leben noch nie dagewesen. Das Leben hält immer wieder mal eine Überraschung parat. Aber es gibt schönere Überraschungen.

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      • Einmalhandschuhe hab ich schon gesehen. Die Person hat sich dann mit den Handschuhen ins Gesicht gefasst… Daher halte ich das nicht für sinnvoll: Ob mit den Händen oder behandschuhten Händen ins Gesicht, macht keinen Unterschied. Aber die Handschuhe erzeugen ein feuchtes Klima, ich könnte mir vorstellen, dass es dann zu Pilzen oder Entzündungen kommt und dann hat man definitiv ein Problem, wo Bakterien und Viren eindringen können.

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        • Ich hatte auch zuerst an diese Einmalhandschuhe gedacht. Man bräuchte sie ja nur in bestimmten Situationen – z.B. beim Busfahren, da ich ich ja immer festhalten muss.
          Langsam habe ich mich wieder etwas auf Normallevel runtergefahren und sehe der nächsten Zeit RELATIV gelassen entgegen. – Dir auch alles Gute

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          • Wenn du dir nach dem Festhalten nicht ins Gesicht und nach dem Heimkommen die Pfoten gründlich wäschst, ist das mit oder ohne Handschuhe genauso gut. Weil Handschuhe und dann ins Gesicht fassen is auch doof.
            Und diese Einmalhandschuhe erzeugen nach 10-30min extremes Schwitzen, vertrau mir. Ich benutz die manchmal zum Putzen, weil ich empfindliche Hände hab 🙂

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          • Die Leute fassen sich eher reflexartig an den Mund, z.B. dieses nachdenkliche.
            Aber auch die Augen reiben solltest du nicht. Und natürlich nichts essen.
            Ich versuche einfach, meine Hände bei mir zu halten 😀

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  6. Hmmm – verstehe… 🙄

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  7. Clara, ich habe auch zum Ende letzten Jahres laut getönt: 2020 wird besser!
    Erkenntnis des Tages:
    Schlimmer geht immer 🥺
    Aber wenn schon schlimm, dann in lila Schlüpper 🤪

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    • An meiner verspäteten Antwort ist – für Eingeweihte auf jeden Fall – zu erkennen, dass bei mir etwas nicht rund läuft, denn sonst habe ich die Kommentare IMMER am gleichen Tag beantwortet, es sei denn, ich weile gerade auf Honolulu oder ähnlich.
      Schau’n wir doch mal, wie es weiter geht, notfalls auch in lila Schlüpper. 😉

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      • Ich hoffe es ist nix Ernstes … wegen der Unrundheit ❤️🍀

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        • Nein, ich bin nicht richtig krank – aber ich mache mir doch Sorgen. Ich sage immer, sterben ist die eine SAche – und wenn es schnell geht, haben nur die Kinder nachher die Arbeit und den Ärger und den Kummer. – Aber wenn unser Gesundheitswesen den Ansturm der Kranken nicht schafft, dann könnte es mit extremer Luftknappheit sehr, sehr übel werden. – Ich bin wirklich bereit, mich richtig zu disziplinieren und auf vieles zu verzichten.

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          • Ich glaube solche Gedanken kommen unweigerlich in so einer Ausnahmesituation. Geht mir auch so. Ich denke mir, ich hatte ein schönes Leben und das ist auf jeden Fall irgendwann zuende, vielleicht ganz rasch durchs Virus.
            Ich sehe gerade ein Snoopy-Bild vor mir mir dem Text:
            „Eines Tages werden wir alle sterben, Snoopy“
            „Ja, das stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht!“

            Clara, heute ist heut und heut leben wir 🥂💕

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            • Snoopy ist ein kluges Kerlchen.
              Wenn ich nicht die gebuchte Reise nach Sardinien (ist zwar eine separate Insel, gehört aber letztendlich zu Italien) für ziemlich teures Geld am Hals hätte, würde es mir vielleicht besser gehen. 400,00 habe ich angezahlt. Nach deren Meinung müsste ich noch einiges drauflegen, wenn ich stornieren will. – Ich habe mich schon belesen und werde heute eine Mail hinschicken.

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            • Ich hoffe es gibt eine akzeptable Lösung für dich🍀

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            • Ich sollte schon, dass ich auf die Anzahlung von 400 € wahrscheinlich verzichten muss. Aber auf keinen Fall zahle ich den kompletten Urlaub, denn es wäre wirklich mehr als Wahnsinn, nach Italien zu fahren

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  8. Liebe Clara, ihr Frauen denkt detailliert, Männer eher praktisch. Die Brille hätte ich einfach mal geputzt, dann sieht man wieder. Ein hörgeminderter Mann geht nicht freiwillig zum Hörgeräteakustiker, sondern schreit den Gegenüber an: “ Duu muusst lauteeer reden, ich höre schlecht!“ und die Schlüpper? „die Alten sin‘ doch noch gut, die halten doch noch“. Und schon ist viel Geld gespart. Lg. G.

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  9. Tut mir leid – dunkel ist mir des Links tieferer Sinn. Ich sehe absolut keinen Zusammenhang zu meinem Artikel. Meinst du es auf die Türen bezogen – aber bei so einer Drehtür muss man weder drücken noch ziehen.

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    • Ach, Klara, mir ist auch gerade mulmig zu Mute, denn durch Medikamente bin ich etwas schutzlos. Und wenn ich den ganzen Tag immer höre, dass wir die „Durchseuchung“ verlangsamen müssen, dann fliegt mir das Toupet hoch. Nunja, hoffen wir mal, dass es nicht zu schlimm wird, für jeden einzelnen von uns.
      Ich gehörte auch zu denen, die Dachten 2020 wird besser. Da muss es ja nun goldene Thaler regnen oder lila Unterwäsche, wenn es das noch schaffen will.
      Liebe Grüße und Gute Nacht.

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      • Das kann ich mir lebhaft vorstellen, liebe Gudrun. Bei dir wird das Immunsystem durch die Medikamente stark beeinträchtigt, nehme ich jedenfalls an. – Ich bin zwar ein wenig älter als du, aber das Alter sehe ich gar nicht so als Risiko an – aber Bluthochdruck meiner Kategorie zählt als schwerere Herzkreislauferkrankung. –
        Das mit der Stornierung der Reise Anfang Mai nach Sardinien = Italien habe ich hinter mir. Ich habe mich sehr belesen und dann unter Anführung von höherer Gewalt storniert. Jetzt ist bloß die Frage, ob sie noch mehr Geld wollen als die 400,00 €, die sie schon als Anzahlung haben – oder ob sie kostenfrei stornieren. weil ich sie überzeugt habe, dass der gesamte Bus vom Alter und von allen möglichen Erkrankungen Risikopatienten sind.
        Momentan nimmt Sardinien alle Fluggäste 14 Tage in Quarantäne – so lange wollen wir gar nicht bleiben.
        Heue war ich 2 Stunden im Britzer Garten – das hat den Kopf etwas freigepustet. Aber richtig frei ist er noch nicht.
        Da muss frau erst 74 Jahre alt werden, um so etwas zu erleben. – Gehamstert habe ich nur eine Packung Nudeln.
        Beim Schnaufen heißt es ja, man soll Papiertaschentücher nur einmal benutzen – das finde ich Verschwendung. Flugs habe ich von meiner Papierrolle mit Kurzblattabriss die Blätter zerschnitten – das werfe ich dann gern weg.
        Ich sehe, ich bin doch sparsamer erzogen worden als ich selbst je dachte.
        Jetzt wäre langsam Bettzeit.
        Hier haben sie den Einstieg bei Bussen beim Fahrer an allen Bussen gesperrt, damit der nicht von Leuten angeniest werden kann. Auch keine Bezahlung mehr im Bus – aber ich habe ja eh eine Jahreskarte.
        So, jetzt ist Bettzeit. Gute Nacht und toitoitoi für dich, für mich und noch für ganz viele andere.

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  10. Gesundheit, egal, ob fliederfarben oder tiefstes Lila. Gesundheit.

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