Claras Allerleiweltsgedanken

Das Erbe wurde vom Winde verweht

43 Kommentare

„Eigentlich“ ist mir nicht nach Bloggen – doch da es in diesen zurückgezogenen Zeiten für mich quasi die Möglichkeit bedeutet, unter Leute zu gehen, habe ich mich doch selbst dazu überredet.

Vornweg eine positive Meldung. Einen Tag, nachdem mein Sohn aus Kanada zurück gekommen ist, wurde er krank – am Telefon hörte es sich nach „sehr krank“ an. Der ganze Rachen war verschleimt, seine Stimme kaum zu identifizieren, Fieber war auch vorhanden – es ist ja sofort zu raten, wovor ich Angst hatte. In seinem Fb-Profil zeigte er sich mit Schutzmaske und hatte sich auch selbst in Quarantäne begeben –

doch am gestrigen Tag war alles schon wesentlich besser geworden. – Nun hoffen alle Beteiligten: seine Freundin, seine Mutter, seine Angestellten und sein Hund, dass er bald wieder die Geschicke seiner Firma selbst in die Hand nehmen kann. – Und ich hoffe, dass er sich nicht einkaufsmäßig oder anders um eine kranke Mutter kümmern muss, weil ich nämlich nicht krank werden will.

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So, jetzt komme ich zu der eigenartigen Überschrift. Meine Mutter hat mich Zeit meines Lebens immer unterstützt – sehr oft auch finanziell, denn sie hatte (nach meiner Einschätzung) wirklich ein sehr gutes Gehalt und dann zu Westzeiten eine phänomenale Rente, die durch den sehr zeitigen Unfalltod meines Vaters (er wurde von einem russischen LKW überfahren) gewaltig aufgebessert wurde. – Aber über ein finanzielles Erbe will ich hier nicht sprechen, obwohl das wesentlich dazu beigetragen hat, dass ich jetzt in der Eigentumswohnung meines Sohnes wohne.

Goldschmuck und Sammeltassen habe ich großzügig an EnkelIn und Nichten verteilt, weil ich mir gar nichts daraus mache. Ich habe mir andere Sachen ausgesucht, unter anderem zwei (Bunzlauer) Tontöpfe. Einer beherbergt im Korridor meine Schirme – nass oder trocken – und kein Fußboden wird nass.

Und der größere diente mir – bis gestern – als Blumenübertopf für eine monströse, dennoch hässliche Kunstpflanze. Ich habe sie nur behalten, weil das Zurücksenden so umständlich gewesen wäre. Sie musste aus meinem täglichen Umfeld weichen und stand deswegen in einer Ecke des Balkons auf einem Hocker.

Und so fand ich sie samt Übertopf am Sonntag früh:

Entweder war es wieder mal stürmischer als ich es eingeschätzt hatte oder die Uhren haben in der Nacht beim Umstellen so einen Wind gemacht, dass es die schwere Pflanze vom Hocker geweht hat.

Hätte ich alle Scherben, Splitter und Teile von dem Tontopf ins Ägyptische Museum gebracht, hätten die sicherlich spielend daraus wieder einen heilen Tontopf machen können – doch den hätte ich dann nicht mehr bezahlen können.

Also habe ich noch ein wenig damit rumgespielt, ein wenig Bedauern geäußert und dann die Überreste weggeworfen. Und wie zum Trost stand auf den Papiertonnen eine große Kiste mit sehr gut erhaltenen Büchern. Daraus habe ich mir dann 5 ausgesucht und habe mich bei dem kaputten Tontopf bedankt, denn sonst wäre ich nicht zum Müll gegangen.

Ich fand für die Monsterpflanze einen anderen Keramiktopf. Und weil es immer noch sehr pfiffig war, wurden alle drei großen Blumentöpfe auf dem Boden gelassen.

Ihr seht, es passiert nichts Spannendes – deswegen blogge ich im „Schontempo“

Liebe Grüße aus der „Kontaktisolation“ von Clara

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

43 Kommentare zu “Das Erbe wurde vom Winde verweht

  1. Oh je, ein Bunzlauer Tontopf. Sehr schade um seinen Unfalltod. Ich war vor im Herbst 2018 im Fabrikverkauf in Fredelsloh bei der Firma Greulich. Einer von etlichen Herstellern der Bunzlauer Keramik. Ich mag diese Sachen sehr.
    Meine Wanderfreundin war mit mir da und sie ist ebenfalls begeistert.
    Diese Wanderfreundin bat mich im letzten Urlaub, ihre Pflanzen auf der Terrasse zu gießen. Und da steht wirklich einiges und man muß mehrere Kannen ranschleppen. Zum Ende ihres Urlaubs kam mir bei einer Pflanze Bedenken über ihre Echtheit. Sie war sehr kunstvoll in eine Deko mit hineingearbeitet. Und tatsächlich war sie aus Plastik. Das fiel überhaupt nicht auf. Da musste ich dann erst einmal den Blumentopf ausleeren, um mich nicht völlig zu blamieren 😉
    Ich würde die an deiner Stelle auch stehen lassen. Wenn sie etwas Grün dahin zaubert, wo oft die Pflanzen eingehen, ist ihr Zweck schon erfüllt.
    Derzeit denke ich auch darüber nach, welche geplanten Fahrten/Feiern usw. stattfinden werden und welche nicht. Immerhin stehen bei uns keine Auslandsflüge auf dem Plan. Hier im Land sind die Chancen größer.
    Ganz liebe Grüße

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    • Hallihallo, ich weiß gar nicht so genau, woher diese Bezeichnung „Bunzlauer Töpfe“ kommt – ich dachte, die kommen im Original aus Niederschlesien, jetzt Polen – relativ nahe an Görlitz dran. Als meine Mutter noch in Görlitz wohnte, sind wir ab und an mal mit dem Auto dorthin gefahren – aber die hatten nur das blaue Geschirr mit den weißen Punkten drauf. Und davon bin ich gar kein Fan.
      Das mit dem Blumengießen der Kunstpflanze finde ich herrlich – dann war sie wirklich täuschend echt gemacht. – Die Frau meines Cousins hatte in ihrer Hautarztpraxis auch Kunstpflanzen – da bin ich heimlich mit den Fingern dran gewesen und konnte mich manchmal trotzdem kaum entscheiden. Das ist hier bei dieser „Monsterpflanze“ nicht so, obwohl sie nicht ganz billig war. Sie steht in meinem Rücken, wenn ich auf dem Balkon sitze, und verstellt ein wenig das Markisengestänge.
      Mal sehen, ob ich nun die umgebuchte Reise nach Sardinien im September wenigstens wahrnehmen kann – ich bin da optimistisch.
      Lieben Gruß zu dir

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      • Du hast recht, da kommen das Bunzlauer her. Und auch die Vorfahren der Greulichs stellten dort schon Keramik her, wurden dann jedoch vertrieben.
        Mittlerweile ist das Angebot von Mustern und Farben schon größer. Mir gefielen zum Beispiel die Urnen dort sehr gut. Und wenn ich den Zeitpunkt nicht verpasse, lasse ich mir eine schöne, bunte Urne machen. Tatsächlich müssen die ja sogar zertifiziert sein, sonst dürfen die gar nicht in Deutschland verwendet werden. Aber in der Beziehung wundert mich ja sowieso nichts mehr. 😉
        Alles Gute für deinen Sohn; steht ihm, die Maske.
        Da muss ich immer an die Diskussionen zu Beginn des Jahres denken, wegen der Verkleidung in Krippe und Kita. Wo Psychologen davor gewarnt haben, das Gesicht zu verkleiden, weil sonst die lieben Kleinen Schaden nehmen. Spricht gerade irgendwie niemand von. Weiß auch nicht, warum. 😉
        Also: munter bleiben und nicht den Humor verlieren!
        Liebe Grüße

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  2. Lieber Clara,

    für Deinen herrlichen Schreibstil will ich einfach mal „Danke“ sagen. Dich zu lesen ist zauberhaft. Ich habe schon häufig herzlich gelacht, hier nun nicht.

    Für Deinen Sohn alles Gute und für Deine Pflanzen und die neue Betopfung viel Glück…

    Ich lese Deine Beiträge zu gern und will sie gar nicht mehr missen.

    Herzlichst,
    das Licht

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    • Hallo – und ganz habe ich mich noch nicht an deinen „Namen“ gewöhnt, denn dich mit „Liebes Licht“ anzusprechen, kommt mir doch etwas eigenartig vor, weil ich im gleichen Moment an das Sprichwort „Man soll nicht sein Licht unter den Scheffel stellen“ denke. Und genau gerade du, die du treffsicher Gedanken, Ideen und Sätze formen kannst, DU MUSST DEIN LICHT AUF DEN SCHEFFEL STELLEN.
      So – jetzt haben wir uns beide „gebauchmiezelt“ – und deine Worte sind mir natürlich runter gegangen wie Kaffee mit Baileys und ich freue mich darüber.
      Vor 10 Minuten habe ich endlich die Mail an das Reisebüro geschrieben. Ich habe eine Reise nach Sardinien gebucht, die am 9. Mai starten soll(te). Egal, wie sich die Lage eventuell etwas entspannt – aber Anfang Mai fliege ich nie und nimmer nach Italien. Eine kostenlose Stornierung wegen einer Reisewarnung des Auswärtigen Amtes erkennen sie nicht an, weil diese Reisewarnung vorläufig nur bis 20. April ausgesprochen ist. – Also habe ich auf den 26. September umgebucht.
      Und jetzt bin ich rechtschaffen müde – mehr oder weniger vom Nichts- oder Wenigtun.
      Gute Nacht wünscht Clara – (kannst es dir ja bis zum Abend aufheben)

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  3. Hallo liebe Clara,

    gerade habe ich entdeckt, dass du meinen Blog nicht mehr verfolgst und mich auch aus deiner Liste der „deinen Blog folgenden“ rausgeworfen hast.

    Ich kenne die Gründe natürlich nicht, finde es aber ehrlich schade, denn ich mochte deinen Schreibstil und deine Kommentare zu meinen Beiträgen sehr.

    Ich wünsche Dir nur Gutes und weiterhin eine gute Zeit in Berlin.

    Herzichst,
    das Licht

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    • Verzeihung, aber wie kommst du denn darauf? Ich abonniere kaum jemand über den WordPress Räder, ich habe einen anderen, der ist ganz speziell für Mozilla Firefox. Und dort habe ich dich abonniert. Und ich habe dich auch auf keiner Liste rausgeworfen. Hier ist irgendwo ein Missverständnis entstanden.
      Ich kann zwar nicht immer auf jeden Artikel kommentieren, so viel Zeit habe ich nicht, aber ich lese immer alles, was neu erschienen ist.
      Jetzt gerade kommentiere ich vom Smartphone aus. Eventuelle Fehler musst du entschuldigen. Liebe Grüße von mir

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    • Ich kann mich nur bedanken, dass Du es ansprichst. Denn sonst wäre dieses Missverständnis zwischen uns geblieben. Vielleicht hättest du dich gewundert, wenn ich doch auf Artikel von dir antworte.
      Machst du es so, dass du jeden Kommentar extra freischalten musst? Ich hatte mich nur gewundert, dass ich irgendwann gestern oder so wieder erst freigeschaltet werden musste. Aber manche machen das so, ist ja auch in Ordnung.

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    • Jetzt bekommst du gleich drei Antworten von mir, weil es mir keine Ruhe lässt, wie dieser Eindruck bei dir entstanden ist. – Den WP-Reader kann ich deswegen nicht richtig leiden, weil er jeden Artikel auf die ersten Zeilen reduziert. Meiner, der heißt „Brief“, zeigt den ganzen Artikel, wenn der Blogschreiber nicht eine Verkürzung angegeben hat. – Deine Artikel erscheinen vollständig bei mir.
      So, ist jetzt alles wieder gut?
      Wie bist du darauf gekommen, dass ich dich aus der Liste der mir folgenden Blogs geworfen hätte. Ich wüsste gar nicht, wie ich das machen sollte. Aber ich habe erst HEUTE die Nachricht bekommen, dass du jetzt meinem Blog folgst und habe mich sehr gefreut – und kurz danach dann deinen Kommentar gelesen. – Da war ich ehrlich erschrocken.
      So, jetzt lässt du bitteschön dein „Licht“ weiter bei mir scheinen und ich hinterlasse nicht nur Witziges bei dir. – Als ich dich abonniert habe, bin ich ja 10 Artikel in die Vergangenheit gegangen und habe auch bei manchen was kommentiert.
      Und tswchüss schreibt Clara

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      • Liebe, liebe Clara,

        ich kann es Dir auch nicht beantworten – vermute tatsächlich, dass es sich hier um ein blödes Missverständnis handeln muss.

        Wenn Du willst, lösche doch diesen Beitrag von mir einfach, dann ist das Missverständnis verschwunden…

        Herzlichst,
        das Licht

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        • Weißt du, was für eine Besonderheit mit deinen Kommentaren ist???? Vornweg eine Frage: „Hast du einen ganz normalen, kostenfreien WP-Blog oder einen selbst betreuten, mit Zuzahlung an WP? Ich vermute fast letzteres, denn deine Kommentare werden mir nicht angezeigt in der Liste aller Kommentare, die von anderen geschrieben werden. Deswegen habe ich deine beiden Kommentare – diesen hier und den obersten, wo du so sehr meine Seele gestreichelt hast, mehr oder weniger durch Zufall entdeckt.
          So, zum Glück sind jetzt alle Klarheiten beseitigt 🙂 😉 und jetzt freue ich mich, dass Bloggen immer wieder schöne Überraschungen bringt.
          Jetzt gibt es einen tagesneutralen Gruß von mir

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        • Hach, was bin ich technisch gut!!!!! Ich habe mir gerade deinen Blog aufgerufen – du hast wirklich keinen Standard-WP-Blog. Bei diesen ist nämlich in der URL das „wordpress.com“ enthalten – und deswegen werden mir deine Kommentare nicht angezeigt.

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  4. Für Deinen Sohn gute Besserung, ich hoffe, er übersteht das alles fabelhaft.
    Was den Topf betrifft: ja, Scherben bringen Glück und das hat sich ja anhand der gefundenen Bücher gleich selbst bewiesen.
    Alles Gute in Deine freiwillige Isolation und eine virtuelle Umarmung
    Ines

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    • Hallo Ines, vor 10 Minuten habe ich mit meinem Sohn telefoniert – er ist wirklich schon wieder stimmlich zu identifizieren. Als ich ihm vor paar Tagen sagte, dass es die jungen Leute ja viel besser überstehen, machte er mich darauf aufmerksam, dass er nächstes Jahr auch schon 50 wird. Ich musste lachen und sagte: „Wer weiß das besser als ich???“
      Ich drücke ganz stark zurück und sage mit den vielgescholtenen A.M.-Worten: „Wir schaffen das!“ – habe aber dabei immer diese schrecklichen Bilder von Flüchtlingen und anderen armen Leuten, die das nicht sagen können.
      Mit Gruß von Clara

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      • Liebe Clara, gut, dass es Deinem Sohn besser geht!!!
        Ansonsten – ja, bei aller berechtigten Kritik an unserem Sozialsystem und dem Gesundheitswesen – wir müssen nur ein wenig über die Landesgrenzen hinwegschauen (eigentlich reicht es auch zu den Obdachlosen in unserer Stadt zu gucken …), um zu spüren, wie vergleichsweise viele Privilegien wir genießen können. Allein die Möglichkeit, uns in vier sichere Wände zu verbunkern und regelmäßig die Hände zu waschen sind keineswegs Verständlichkeit, leider ……
        Trotzdem hilft es niemandem, wenn wir uns deswegen mental selbst auspeitschen; also lass es Dir weiterhin so gut als möglich gehen!
        Liebe Grüße
        Ines

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        • Liebe Ines, ich bilde mir ganz stark ein, dass ich momentan nicht zu den Kritikern oder Meckerköppen zähle – weder über das Gesundheitssystem noch über die Beschränkungen. Über letzter habe ich ja schon bitterste Klagen gelesen. – Die tun alle so, als wenn die Beschränkungen nur in Deutschland bestünden. – Aber sterben will von den Jüngeren auch keiner – aber meckern können sie.
          Lieben Gruß

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          • Liebe Clara, nein, ich gehöre auch nicht zu den Meckerern – allem gesunden Menschenverstand nach sind alle Einschränkungen durchaus sinnvoll. Und wenn nur eine 50Prozentige Wahrscheinlichkeit bestünde, dass sie wirklich nützt, so wäre ich doch dafür … denn hier bin ich lieber zu vorsichtig als zu lax …

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          • Geht mir ganz genauso, und das wirklich nicht nur aus Eigennutz

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  5. Warum um Himmels Willen, wirfst Du das hässliche Ding nicht kurzerhand über die Balkonbrüstung? Falls unten gerade jemand vorbeiläuft: Besser von einer hässlichen Kunstpflanze sofort erschlagen, als langsam am Corona erstickt. Lg. R.

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    • Du nun wieder!!!!!! Kennst du nicht den Spruch: „Nichts ist hässlich genug, als dass es nicht immer noch als schlechtes Beispiel dienen könnte!“
      Erstens möchte ich wegen so einer missratenen Pflanze nicht den Rest meines Lebens im Knast verbringen, weil ich zufällig wirklich jemand erschlagen habe – der Topf ist nämlich wirklich schwer.
      Zweitens sind zwischen meinem Balkon und dem Fußweg mindestens 10 m Wiese dazwischen – das schaffe ich nicht, bis dahin zu werfen.
      Drittens sind die Straßen bei uns momentan fast menschenleer – außerdem sind momentan gerade 3° auf dem Thermometer und es schneit.
      Und last but not least – Viertens: die grünen Zweige verdecken Stellen am Balkon, die ich nicht unbedingt sehen will. Ich stelle sie so in diese Ecke, in die ich beim Sitzen nicht gucke.
      Wenn ich also mal suizidale Gedanken heben sollte, bestelle ich mir einen guten Werfer und gehe ganz zufällig auf dem Bürgersteig an meinem Balkon vorbei. Mal sehen, beim wie vielten Versuch es klappt.
      LG.C.

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  6. Wieder dieser klare Himmel, wieder alles von Wind und Sonne ausgetrocknet. Wieder lese ich deine fein ausgedachten Artikel, teilweise aus Scherben, Elektrogeräten, Klobrillen, Balkonsachen, schönen Tassen oder sonst was gemacht. Sag mal bitte was hoffnungsvolles zur allgemeinen Lage! Mir fiel noch ein, dass sich die Tochter einer Freundin per Belüftungsanlage im Flugzeug Unsägliches geholt hatte, zum Glück konnte sie dem Dings nochmal von der Schippe springen, wie dein Sohn sicher auch!!!

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    • DU: „Sag mal bitte was hoffnungsvolles zur allgemeinen Lage!“ Ich: „Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger!“
      Langsam kommt bei mir so „Schwarzer-Humor-Stimmung“ auf, da ich das Gefühl habe, es wirklich so nehmen zu müssen, wie es kommt. – In Österreich muss man ab ?? eine Maske zum Einkaufen beim Discounter tragen. Ich habe gerade mit meinem Sohn telefoniert – seine Firma haben einige genäht und er hat auch noch ein paar medizinische zu Haus – dann bekomme ich zwei von ihm ab, damit ich die eine zwischendurch immer waschen kann.
      Bei uns in der Familie ist noch keiner in die Hocke gegangen, um zum finalen Sprung anzusetzen – ich auch nicht. Ist das erst mal hoffnungsvoll genug???
      Bleib gesund – das ist ja momentan der einzige richtige Wunsch!

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      • Ab dem Zeitpunkt zu dem sie vor den Geschäften verteilt werden. Wann immer das sein wird 🙂 Nicht nur beim Discounter, bei allen Supermärkten.Ich gestehe, dass ich Plastikpflanzen jeder Größe auch scheußlich finde 🙂

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        • Ja, ja, ja und ja – ich gebe euch ja sogar Recht – aber ich hatte eben so meine Gründe. Dass sie so extrem vom gezeigten Foto abweicht, hatte ich nicht vermutet. – So, und jetzt Schluss mit PP = PlastikPflanzen.
          In meinem Balkonkasten hier in der Wohnung sind mir zwei Sommer lang ALLE Pflanzen eingegangen – und ich weiß es bis heute nicht, warum – das sind Kästen mit Wasserspeicher im unteren Bereich – und alle Pflanzen sind ersoffen. – Ich werde es dieses Jahr mal wieder versuchen – schau’n wir mal.

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          • Mit den Kästen mit Wasserspeicher , also ohne Abflusslöcher habe ich ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Darin ist mir auch schon vieles eingegangen, regelrecht ersoffen

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          • Aber ohne Wasserreservoir kann ich ja kaum im Sommer verreisen – ich habe ganz knallige Westsonne hier drauf – da müsste ja jeden Tag jemand gießen. Und meine Nachbarn sind im Sommer immer im Garten. – Dieses Jahr gebe ich den Kästen eine letzte Chance.

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          • Naja, Das „Problem“ Reisen haben wir ja derzeit nicht 😦

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          • Man muss doch etwas langfristiger denken. Ich hoffe ganz ganz sehr, dass ich meine gebuchte Reise nach Skandinavien am 12. August antreten kann – und dann bin ich zwei Wochen unterwegs.

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          • Ich hoffe für dich, aber so sicher bin ich mir da nicht

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          • Ich auch überhaupt nicht. Und wenn ich die Reise Ende Juni/Anfang Juli bezahlen muss und dann findet sie nicht statt und das Reisebüro geht pleite, da kann ich eine ganz schön hohe Summe in den Sand setzen – und das, wo es eine Geburtstagsreise werden soll.

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          • Es ist ja kein Trost, aber vielleicht geht das Reisebüro schon vorher pleite. Dann ist die Sache wenigstens eindeutig

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  7. Klingt bei deinem Sohn ganz nach Corona. Gut, dass er zu Hause bleibt. Bitte kein Kontakt mit ihm momentan.
    Außerdem – Scherben bringen Glück, auch wenn es Tonscherben sind.

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    • Liebe Ute, da er aus zuverlässiger Quelle weiß (der Arzt aus dem Freundeskreis, der ihm auch die Maske gegeben hat, hat gemeint, dass sie ihn gar nicht erst zum Test annehmen, weil typische Symptome fehlen) kuriert jetzt alles zu Haus allein aus. – Er hat mir angeboten, für mich einkaufen zu gehen, was ich strikt abgelehnt habe mit den Worten: „Das kann ich noch allein und verteile du deine Viren nur zu Haus und nirgendwo anders.“
      Schau’n wir mal weiter.

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  8. Oh ja, es war sehr sehr windig heute. Von Sturmböen war die Rede. Ich habe es schon morgens gehört, als ich noch im Bett lag und der Wind durch die Fenster pfiff (moderne Fenster mit Belüftung, die bei starker Belastung pfeifen).
    So hat eben jedes Schlechte auch etwas Gutes und du hast etwas Lektüre gegen die Langeweile 🙂
    Übrigens schonmal von Kintsugi gehört? Kintsugi definiert sich: Japanisches Kunsthandwerk, bei dem zerbrochenes Porzellan mit Gold gekittet wird. „Die Tradition lehrt, dass Schönheit nicht in der Perfektion zu finden ist, sondern im guten Umgang mit den Brüchen und Versehrtheiten.“ 🙂

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    • Dein letzter Satz im Kommentar hört sich so kunstvoll und so gut an. Aber das ist ja kein Porzellan, sondern ganz schäbiges Steingut. Sollte ich das etwa auch mit flüssigem Gold kitten? Dann hätte ich aber die ganzen kleinen Splitter alle mit auf lesen müssen, und die habe ich doch lieber eingesaugt. Allmählich sollte man ja im Alter die Sachen reduzieren. Und ich lasse das eben den Wind machen. Nächtliche Grüße kommen jetzt zu dir

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  9. Natürlicher Wind und Blumen aus Kunst
    haben Claras Tontopf und Balkon verhunzt.
    😦

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  10. Mittig noch: geputzte (Geschäftsidee in diesen Tagen: Kommentare zum Zusammenbasteln)

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  11. Wind war hier auch. Auch über den Balkon tropften Tropfen (für D-Lehrer Dickmann, die Sau!) ans FRISCH

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    • Andere Leute basteln sich Schutzmasken – und du beschäftigst dich und mich 5 Minuten nach Erscheinen des Artikels mit dem Zusammenbasteln von Kommentaren, was ja bei einer umgekehrten Erscheinungsfolge ganz besonders lustig aussieht. Ich lasse ja immer die neuesten Kommentare oben stehen – Hauptsache ist, dass ich es begriffen habe.

      Gefällt 3 Personen

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