Claras Allerleiweltsgedanken

Fotos oder Texte in gebundener Form verschenken

25 Kommentare

Ich habe in letzter Zeit doch schon mal eines meiner geliebten Fotobücher oder auch das Buch „Word-Perlen & Foto-Blasen“ verschenkt. Wenn es eines war, was ich in doppelter oder sogar dreifacher Ausfertigung habe drucken lassen, dann war das so halbwegs okay für mich – ansonsten fühlte ich mich, als gäbe ich ein Kind zur Adoption frei.

Mir wurde mal vorgeworfen, dass ich zu viel „Dank“ erwartete, aber das stimmt meiner Meinung nach nicht. Ich möchte mich lediglich mit dem oder der Beschenkten danach über das Buch unterhalten, über einzelne Fotos oder über den Gesamteindruck. Ich weiß, das Löwen gern ein wenig gelobt werden wollen, doch ist das wirklich derart abartig gedacht, denn ich habe ja viel Zeit, Liebe, Mühe und auch etwas Geld in das Geschenk gepackt. Und wenn dann außer einer Eingangsbestätigung nichts erfolgt, bin ich mir manchmal nicht sicher, welche Emotionen hier die richtigen wären.

Eine Freundin habe ich, die schon zwei Fotobücher bekommen hat – doch bei ihr waren sie auch genau richtig, da hatte ich das Gefühl, dass sie sich sehr gefreut hat und dieses auch mir gegenüber zum Ausdruck gebracht hat.

Wenn ich Bücher nach meinem Ableben „verschenke“, haben die, denen ein großer Briefumschlag ins Haus flattert, dieses Problem nicht mehr.

Ich habe bisher kein Testament gemacht, weil es keine großen Schätze zu vererben gibt. Ich habe mir auch sonst wenig Gedanken gemacht, wer irgendetwas bekommen soll, was noch ein wenig Wert hat. Nur um eine Sache habe ich mir tatsächlich Gedanken gemacht:

WER BEKOMMT EIN FOTOBUCH ALS ERINNERUNG AN MICH?

Vielleicht muss ich diese Datei und die in die Bücher eingelegten Hinweiszettel noch manchmal ändern, denn es ist ja nicht immer gewährleistet, dass ich vorher gehe. Mein Umfeld ist ja nicht immer unter 50 – es gibt einige, die schon wie ich darüber hinweg sind. 🙂 😉

Jetzt zeige ich euch ein paar Fotos von dem letzten Buch, das ich verschenkt habe – leider auch ohne Reaktion.

Erste und letzte Seite

.Da es alles nur abfotografierte Buchseiten sind, ist die Qualität der Fotos nicht exzellent – einiges kann man aber vielleicht dennoch erkennen, obwohl die Seiten einen Mittelfalz haben.

 

Vielleicht erwarte ich einfach zu viel – aber wenn ich etwas bekomme, worüber ich mich sehr freue, dann lasse ich das die Schenkende auch richtig miterleben – einiges davon ist ja schon hier im Blog erschienen.

Ich weiß, dass die Menschen sehr unterschiedlich sind – aber ein paar Worte der Kommunikation dürften doch nicht so schwierig sein.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

25 Kommentare zu “Fotos oder Texte in gebundener Form verschenken

  1. Ich hole gerade beim Bloglesen auf, hänge mal wieder hinterher … Das, was Du da schilderst, finde ich sehr traurig. Deine Fotobücher sind so schön. Aber selbst, wenn man als Beschenkter vielleicht nicht so den Zugang zu Fotobüchern hat, so sollte man sich doch zumindest darüber freuen, dass man so ein individuelles Geschenk, das dem Schenker viel bedeutet, bekommen hat? Und über Fotos kann man ja auch herrlich quatschen.

    Was bei mir leider nachgelassen hat, ist, dass ich jedes Geschenk, das ich von Bloggerfreunden bekommen habe, verblogge. Das sind auch im Blog tolle Erinnerungen, ich bin aber irgendwann so im Rückstand geraten, dass ich das glaube ich nicht wieder aufhole, aber vielleicht sollte ich wirklich zumindest einiges versuchen nachzuholen, dann freue ich mich gleich noch mal über die Geschenke. 🙂

    Liebe Grüße aus Hamburg

    Katrin

    PS: Deine umfangreiche Familiengeschichte habe ich mittlerweile auch durch, das hatte ja schon Romanumfang. 🙂 Ich lese so was gern, auch die Entwicklung über mehrere Generationen hinweg fand ich sehr interessant.

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    • Oh Weltenherrscherin, du hast einen großen Kübel voller Glück über mich geschüttet, indem du so viele schöne und liebevolle und tröstende Worte an mich gerichtet hast, so dass mir das Herz warm wurde. – Ich könnte natürlich jetzt alle Kommentare von dir bei mir aufrufen, empfände ich aber als pingelig, denn ich wollte nur sehen, ob der diesige wirklich der allerallerallerlängste aller Zeiten ist.
      Na, „Anno Domini“ als Roman hätte gerade mal die Länge der früheren Dreigroschenhefte, denn es sind in dem Buch nur 114 Seiten – MIT FOTOS. Trotzdem freue ich mich, dass dir die Geschichte gefallen hat, mir gefällt sie nämlich auch.
      Lasse dich jetzt nicht von deinem anstrengenden Arbeitstag zu sehr stressen!
      Lieb grüßt Clara, aber nicht untertänigst!!!!

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  2. Du hast Recht, einpaar Worte der Kommunikation sollre es immer Wert sein. Das tut nicht weh und kostet nicht viel. Ein bisschen Zeit vielleicht.
    Dass du deine Bücher liebst, das weiß ich und ich kann das gut nachvollziehen. Das wissen auch sehr viele andere und ein ganz persönliches Dankeschön müsste da schon drin sein. Das ist nicht zu viel verlangt. Dabei muss man keine Lobeshymnen singen.
    Ich wünsche dir, dass du das „Ereignis“ gut wegstecken kannst und dass du vor allem nicht die Lust am Bloggen und der Arbeit an deinen Büchern verlierst.
    Liebe Grüße anndich.

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    • Hallo Gudrun, meine Lust an den Fotobüchern verliere ich garantiert nicht – dieses, was schon wieder in Arbeit ist, verzeichnet schon wieder knapp 100 Seiten. – Vielleicht, wenn du mir deine neue Adresse per Mail schickst, bekommst du auch mal ein Fotobuch zur Erinnerung an mich – könnte doch sein 🙂 😉
      Stimmt – man muss wirklich keine Lobeshymnen singen – vielleicht gäbe es sogar einen Ansatz für Kritik an manchen Stellen – Schrift, Schriftgröße oder Doppelseitenfotos in Büchern, die nicht über die Mitte ohne Falz hinweg gehen – aber so ganz gar nichts, überhaupt nichts, ist schon mehr als eigenartig.
      Langsam bekommt deine Wohnung immer mehr Gesicht – das weiß ich einfach.
      Liebe Grüße zu dir von mir

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  3. Hallo liebe Clara,
    zunächst einmal, ich kann Deine Gefühle gut nachempfinden, immerhin ist es ein häufiges „Phänomen“. Man (er)wartet auf ein Geschenk eine Gegenleistung in Form eines Dankes, richtig? Dann ist das Geschenk eben nicht bedingungslos, sondern an eine Bedingung geknüpft. Das ist überhaupt nicht schlimm, denn im Grunde genommen werden die meisten Geschenke auf diese Art und Weise getätigt. Schon als Kind wurde einem schließlich beigebracht: „Und was sagt man dann?“
    Freude findet oft gar nicht in Form eines sichtbaren Dankes statt, sondern häufig in Form eines Gefühls. Und wer weiß, vielleicht hat derjenige, der Dein Fotobuch bekam, es auch schlichtweg vergessen(?)
    Man könnte sich auch die Frage stellen: Worum geht es mir eigentlich? Geht es mir um das Schenken und darum, Anerkennung zu erhalten, in Form eines Dankes? Immerhin hast Du Dir mit diesem Fotobuch auch eine Menge Mühe gemacht. Ich weiß, wieviel Arbeit in so einem Buch steckt!
    Lass den Kopf einfach nicht hängen, Du machst wirklich großartige Dinge und pfeife auf diesen einen Dank. Du bekommst doch so viel Dank hier.
    Ich hoffe mal, ich konnte das jetzt alles richtig verpacken, denn eigentlich hast Du alles richtig gemacht und auch richtig gefühlt. Weißt Du, dieses Gefühl kennt wohl jeder … 🙂
    Dir noch einen ganz zauberhaften Tag, liebe Clara.
    Liebe Grüße von Herzen, Kaya

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    • Liebe Kaya, einen Dank oder gar ein Gegengeschenk erwarte ich mitnichten – doch ich dachte, wenn jemand ein Fotobuch von meiner ganz engen Umgebung bekommt und derdiedasjenige das alles kennt, was ich damit ausdrücken möchte durch die eingesetzten Texte, hätte ich einen Anruf als sehr schön empfunden. Und das sehe ich wirklich und wahrhaftig nicht als DANK an.
      Ich hätte Kommunikation einfach schön empfunden, sie war keine Bedingung. – Und in manchen Kreisen wäre es schön, wenn man sich unterhalten kann – vor allem jetzt in den Coronazeiten – da blieben ja oft nur telekommunikative Wege für Kontakte.
      Du: „und pfeife auf diesen einen Dank. Du bekommst doch so viel Dank hier.“ – und wenn das leider total anders ist???
      Liebe Montagsgrüße, die hier sonnig sind – hoffentlich werden sie nicht wieder so heiß wie gestern – von Clara

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      • Hallo liebe Clara, da war ich wohl doch „auf dem Holzweg“, denn als ich Deinen Beitrag las, kam es mir so vor, als würdest Du ein Dank erwarten / erwünschen / erhoffen.
        Ich kann es gut verstehen, dass Du einfach mal eine Rückmeldung gehabt hättest. Irgendwie. Gerade, weil es aus dem engeren Umfeld ist.
        Ich weiß gar nicht, was ich jetzt dazu schreiben könnte. Ich wünschte, die Person würde sich jetzt einfach mal bei Dir melden.
        Ja, die virtuelle Welt ist eben doch eine ganz andere Welt, das stimmt natürlich. Ich wollte Dich gern ein wenig aufmuntern…
        Ganz liebe Grüße für Dich, Kaya

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        • Danke, liebe Kaya, im Normalfall schaffe ich das ja ganz gut, auf gut Deutsch, ich verdränge das, was mich belastet und mir so ganz gar nicht überhaupt nicht gefällt.
          Das Bloggen ist tatsächlich ein guter Ausgleich, auch wenn es meist nur schriftliche Kontakte sind. – Gerade in der Coronazeit, die ja für mich meist ein Zu-Hause-sein bedeutet hat, hätte ich schon gern mehr telefonischen Kontakt gehabt. – Einer entfernten Verwandten, eher Bekannten, hatte ich irgendwie mitgeteilt, dass ich mich wahnsinnig allein fühle. Da sie telefonisch kaum zu erreichen ist und auch nicht so gern telefoniert, habe ich ihr den Anruf überlassen. – Und der kam dann nach ca. 4 Wochen – und ich war nicht zu Haus. Das „Gezeter“ hättest du mal auf dem AB hören sollen. Und das war am 30.6. – bisher kam kein neuer Versuch. – Und von solchen Leuten scheine ich offenbar nur umgeben zu sein.
          Liebe Abendgrüße voln Clara

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  4. Liebe Clara, du siehst das vollkommen richtig! Du machst ja mit einem selbstgestaltetem und mit eigenen Fotos bestücktem Band ein sehr persönliches Geschenk. Da steckt neben dem Geldaspekt auch jede Menge Arbeit, Zeit und Liebe darin. Wenn da dann nur eine Eingangsbestätigung kommt, dann wäre ich auch sehr enttäuscht und würde mir Gedanken machen, ob der Beschenkte sich überhaupt darüber freut.
    Im Übrigen eine tolle Idee und die fotografierten Seiten aus dem Buch kann man gut erkennen! Also mach dir mal keine Gedanken, dass deine Erwartungshaltung zu hochgeschraubt ist, wenn du etwas mehr Freude und Dankbarkeit erwartest 😉 Wünsche dir einen wunderbaren Sommersonnensonntag mit vielen Wohlfühlmomenten! Herzlich Grüße Heike

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    • Danke, liebe Heike, für deinen Kommentar – langsam komme ich im Laufe der langen Zeit immer mehr zu der Auffassung: Es ist, wie es ist – und ändern kann ich nur meine Meinung darüber.
      Ich arbeite daran.
      Ganz liebe Grüße zu dir von Clara

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      • Eine gute Einstellung liebe Clara <3. Es ist wie es ist. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es dir gelingt 😉 Die Erwartungshaltung bei "0" ansetzen- damit ist man immer auf der Gewinnerseite *lächel*
        Wünsche dir einen wunderbaren Tag mit ganz vielen Einheiten des Wohlfühlens! LG Heike

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  5. Es ist eben unvorstellbar, dass etwas mit viel Herzblut hergestelltes auf ein Universum an Nichtachtung und fehlender Wertschätzung trifft. Da es so oft vorkommt, nennen manche es menschlich. Ich finde es gräßlich unanständig.

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  6. Liebe CC,
    Ich habe schon zwei Fotobücher von Dir. Eins prächtiger als das andere. Du wünscht Dir für Deine Geschenke Aufmerksamkeit, einen Dank oder einen kleinen Austausch. Ich finde es mehr als schade, wenn für so etwas Schönes kein Dank oder wenigstens ein kurzes Feedback kommt. Meiner Mutter schenkte ich Geschichten. Sie lagen erst lange herum bis sie sie las. Ich war auch erst traurig, weil sie sie nicht schon früher gelesen hatte- am besten gleich als ich sie ihr gab, bin doch so ungeduldig…🙈. Und dann dachte ich aber, dass es ja ihr Geschenk ist. Und wie der Beschenkte damit verfährt, seine Sache ist. Und dass für mich nur wichtig ist, dass ich meinen Teil erledigt habe um ihm Freude zu machen. Und damit kann ich ganz gut friedlich sein. Sogar wenn meine Mutter nix gesagt hätte, sich nicht mal bedankt hätte. Was sie natürlich nie getan hätte, denn sie ist ein wacher, kluger und einfühlsamer Mensch, sie weiß, dass ich Stunden schrieb und Arbeit investierte. Was ich gerne mache für jemanden, den ich so mag… Doch zuallererst mache ich es für mich, für mein Gefühl. Ein Geschenk ist dann gut, wenn ich es so gelungen finde, dass ich es am liebsten selbst behalten würde…und
    Erwartungen sind leider der zuverlässigste Beziehungskiller, den ich kenne. Auch ich bin nicht frei und erwarte manchmal oder bin enttäuscht, wenn eine Aufmerksamkeit im allgemeinen Gerummele unbemerkt untergeht.
    Liebe Grüße
    Amélie

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    • Hallo, ich bin so nervös beim Schreiben, dass gerade wieder mein schon mit viel Text bestückter Kommentar an dich verschwunden ist.
      Wenn ich eines deiner so liebevoll zusammengestellten Päckchen bekomme, würde es mir nie im Traum einfallen, darauf nicht einzugehen.
      Ich bekomme z.B. ein Paar selbstgestrickte Socken – natürlich hätte ich da brav „Danke“ sagen können – aber ich kann auch zeigen, dass ich mich darüber freue. Wenn es schon zu solchen Gelegenheiten nicht zu Austausch, Kommunikation und Gespräch kommt, wann dann? –
      Ich kaufe von einer sehr guten Freundin ein Buch, das sie geschrieben hat – und es gefällt mir sehr. Meiner Meinung nach freut sie sich, wenn ich ihr das sage – muss ich natürlich nicht, denn ich habe es ja in der Buchhandlung gekauft, nicht von ihr geschenkt bekommen. Aber ich würde es dennoch IMMER machen.
      Wahrscheinlich muss ich noch so selbstlos werden, dass ich nichts hoffe, wünsche, träume oder gar erwarte – aber das schaffe ich erst in meinem nächsten Leben.
      Ich muss wieder unverfänglichere Sachen posten, da geht es mir besser.
      Lieben Gruß von mir

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  7. Das mit dem schenken und erwarten ist gar nicht so einfach. Wenn man jemandem eine Freude machen möchte, heißt das ja nicht, dass die Freude auch empfunden wird.

    Mir ist bewusst geworden als ich im November die Wohnung meiner Mutter aufgelöst habe, dass Dinge für den Einen eine große Wichtigkeit haben, die aber für einen Anderen völlig bedeutungslos sind.
    Liebe Grüße zum Sonntag sk

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    • Hallo liebe sk, Fotobücher zu erstellen ist eines meiner wichtigsten Hobbys und sie sagen auch sehr viel über mich aus. Vielleicht möchte ich es nicht erwarten nennen, sondern einfach nur hoffen oder wünschen, dass die wenigen Leute, die so ein „wertvolles“ Exemplar bekommen, auch den Wunsch hätten, mit mir darüber zu sprechen. Und das hat für meine Begriffe nichts mit Dankbarkeit zu tun, sondern mit Interesse an mir und meinem Leben.
      Stell dir vor, du machst für deine Familie ein tolles Fotobuch mit Bildern von Töchtern, Enkeln und sonstigen wichtigen Personen und Situationen, vielleicht mit Fotos, die die anderen noch gar nicht kennen – gehst du dann davon aus, dass es der beschenkten Person in deiner Familie nicht gefällt? Eher nicht, denke ich zumindest.
      Dieses mit der Bedeutungslosigkeit kann mit irgendwelchen Sachen durchaus sein, aber ich denke, die Sachen, die ich meine, sagen sehr viel über mein Leben und meine Umgebung/Umwelt aus.
      Natürlich MUSS sich keiner dafür interessieren, aber schön wäre es vielleicht doch.
      Es war affenartig heiß hier bei mir, alle Jalousien sind unten.
      Lieben Gruß zurück

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  8. Deine Bilder sind sooo schön – danke fürs zeigen…. zu Erwartungen denke ich, dass man ja erwarten darf, aber das zu bekommen ist eine andere Sache…. ich versuche mich auch des öfteren solches Ansinnen loszulassen – mehr recht als schlecht 😊

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    • Hallo Melina, Fotobücher zu erstellen ist eines meiner wichtigsten Hobbys und sie sagen auch sehr viel über mich aus. Vielleicht möchte ich es nicht erwarten nennen, sondern einfach nur hoffen oder wünschen, dass die wenigen Leute, die so ein „wertvolles“ Exemplar bekommen, auch den Wunsch hätten, mit mir darüber zu sprechen. Und das hat für meine Begriffe nichts mit Dankbarkeit zu tun, sondern mit Interesse an mir und meinem Leben.

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  9. Liebe Clara,
    in dem Wort erwarten steckt ja hauptsächlich das Warten! Ich erinnere mich, dass mir das Warten in jungen Jahren sehr schwer fiel. Je älter ich werde, desto gelassener kann ich warten. Auf mache Dinge wartet man eben vergeblich. Dass ein Ereignis nicht eintritt, auf das man wartet, kann viele Ursachen haben. Dass wir manchmal die Ursache nicht erfahren, macht die Sache nicht einfacher.
    Wenn man nicht abwarten will, ob man vergeblich wartet, muss man seinen Weg fortsetzen, manchmal auch in eine andere Richtung.
    Gruß Heinrich
    P.S. das sind nur meine Gedanken zu dem Thema – KEIN Ratschlag *hihi*

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    • Lieber Heinrich, ich merke gerade, dass ich ein für mich so brisantes Thema hier eingestellt habe, macht mich doch ganz schön nervös – deswegen habe ich so lange mit dem Antworten gezögert.
      Sicher ist „erwarten“ der falsche Ausdruck – ich meinte mehr: es mir wünschen, darauf hoffen, es sehr schön finden, wenn …
      Dennoch gebe ich zu, dass da ganz im hintersten Herzeckchen doch auch „erwarten“ ist.
      Ich werde damit sicher so lange „schwanger“ gehen, bis es zu spät ist – und dann ist es auch okay.
      Die Idee mit dem Weg fortsetzen – aber in eine andere Richtung – die ist mir schon mehr als einmal gekommen, aber ich habe sie bisher nur sehr halbherzig umgesetzt.
      Grübelnde Grüße von der Grizzlibär-Clara

      Gefällt 1 Person

      • Auf jeden Fal stimmen meine Frau und ich Ihnen zu!
        Sich für ein Geschenk nicht zu bedanken ist unhöflich, unfreundlich oder was anderes mit „un-“
        Das ist nur zu entschuldigen, wenn der/die Beschenkte durch wirklich höherer Gewalt verhindert war, oder ein Brief verlorengegangen ist.

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        • Lieber Heinrich, „Brief“ ist doch in der heutigen Zeit fast ein Fremdwort geworden – werden keine geschrieben, können auch keine verloren gehen. Telefonate, WhatsApp oder Mails haben doch die Briefe zu 99 % verdrängt – vielleicht schade, vielleicht auch nicht.
          Danke noch einmal!

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