Claras Allerleiweltsgedanken


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Ideen für den Rest

Ich habe keine Geduld mehr für bestimmte Dinge.
Nicht, weil ich arrogant geworden bin, sondern einfach nur, weil ich einen Punkt in meinem Leben erreicht habe, an dem ich keine Zeit mehr mit dem, was mir missfällt oder mir wehtut, verschwenden will.
Ich habe keine Geduld mehr für Zynismus, für übertriebene Kritik und Forderungen jeder Art.
Ich hab den Willen verloren, denen zu gefallen, die mich nicht mögen; die zu lieben, die mich nicht lieben; und die anzulächeln, die mich nicht anlachen wollen.
Ich verschwende keine einzige Minute mehr an die, die lügen und manipulieren. Ich habe mich entschlossen, nicht mehr mit Verstellung, Heuchelei, Unehrlichkeit und billigem Lob zu koexistieren.
Ich toleriere weder selektive Gelehrsamkeit noch akademische Arroganz.
Ich werde mich auch nie an den so beliebten Klatsch gewöhnen.
Ich hasse Konflikte und Vergleiche.
Ich glaube an eine Welt der Gegensätze und darum vermeide ich Menschen mit starren und unflexiblen Persönlichkeiten.
In Freundschaften mag ich Mangel an Loyalität und Verrat nicht. Ich komme nicht klar mit solchen, die keine Komplimente oder ein Wort der Ermutigung geben können.
Übertreibungen langweilen mich und ich habe Schwierigkeiten Menschen zu akzeptieren, die keine Tiere mögen.
Und obendrein habe ich keine Geduld für alle, die meine Geduld nicht verdienen.“

Meryl Streep   (Urheber: José Micard Teixeira)

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Damit ich gut durch das neue Lebensjahr tröten kann, habe ich mir dieses Paar Schuhe bestellt – doch ich muss sie noch ein paar Tage beobachten, ob ich wirklich in ihnen (zu Hause) laufen kann – hier haben chinesische Füße Modell gestanden, für mich sind sie nicht ganz passend.

 

Ob sich mir in Norwegen auch solche schönen Reitgelegenheiten bieten werden?

 

Und damit ich ein sonniges Gemüt behalte, gab es diese als Zugabe:

Motto für das kommende Jahr:

Liebe deinen Jetzigen und nicht erst deinen Nächsten.
Peter Hille (1854 – 1904)
Dichter

 


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U R L A U B … lange und coronafrei geplant

Ich hoffe nur, dass der Bus 90 Jahre später etwas komfortabler ist!
Wie gut, dass ich mich nicht zwischen zwei Decks entscheiden muss


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Löwinnenemanzipation …

… ist doch schon lange überfällig!

Wenn sogar die tumben Parteien in Erwägung ziehen, dem weiblichen Geschlecht in der Politik mehr Raum einzuräumen, dann sollte man das bei den Löwen auch tun – besonders bei den bildlich dargestellten. Immer und überall sieht man die Nachbildungen dieser prächtigen Tiere – natürlich in der männlichen Form, denn die Mähne macht sich ja so gut.

Ich werde jetzt immer einen männlichen Löwen und das weibliche Pendant gegenüber stellen – mal den König zuerst, mal die Königin als erste.

Beide ziert eine besonders kuschlig-wuschelige Mähne – ihr seid doch nicht anderer Meinung?

Diese beiden sind wohl besonders auf ihre scharfen Reißzähne und den bitterbösen Blick stolz.

Der eine glänzt ganz und gar so gülden, die Löwin dagegen beherrscht den unter ihr stehenden Partner und strahlt in fröhlichem Rot.

Diese Löwin versucht ihren Partner durch ihre tolle Mähne zu beeindrucken – doch was macht er? Er spuckt voller Verachtung aus. – Dann eben nicht!!!!!!

Dieser Salonlöwe (sieht der nicht aus wie der durchgeknallte Designer Glöö…?) (vor einem Frisiersalon fotografiert) findet natürlich, dass einzig und allein ER schön ist – da kann neben ihm glänzen oder glitzern wer will – da wird gar nicht erst hingesehen.

Diese beiden passen doch wunderbar zusammen. Sie sagt ihm: Wenn du nicht parierst, wirst du als fünfter Löwe in meine Quadriga gespannt und dann ist es ein Fünfgespann. (ich habe den vornehmen Namen nicht gefunden)

Ich hoffe, dass ich mit der Löwin tatsächlich eine Löwin gefunden habe – wenn auch eine sehr vermenschlichte, aber ich meine ja auch die weiblichen Löwenmenschen, denen man mehr Rechte einräumen darf – nicht nur in der Politik.

Und jetzt unser letztes Pärchen:

Die Löwin thront auf einem Löwen und lässt es sich gut gehen (ist schon ein paar viele Jahre her) und er – der weiße König der Löwen hat sich mit einem total kitschigen Hausstaat umgeben.


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Wenn ich könnte, wie ich wollte …

… dann würde ich eine Agentur gründen 🙂

Für einen Mann heißt es, er soll in seinem Leben

  • ein Haus bauen
  • einen Baum pflanzen und
  • ein Kind zeugen.

Das haben wohl sehr viele Väter mit einem grünen Daumen und handwerklichem Geschick in ihrem Leben geschafft.

Aber ich bin eine Frau und jetzt nicht mehr so jung, dass ich ein „gezeugtes“ Kind austragen möchte, für einen Baum mein Balkon zu klein ist und ich noch nie angestrebt habe, in einem eigenen Haus zu wohnen – aus Gründen!

Und mein Gedanke mit der Agenturgründung ist leider auch nur Spinnerei – ich würde eine

Lebensmonate-Verschenk-Agentur 

gründen wollen. Vielleicht gäbe es auch einige andere spendenbereite Leute, die in ganz besonders akuten Fällen helfen möchten.

Ich betrachte jetzt mal meinen mütterlichen Gen-Pool – Die Großmutter wurde 90 Jahre alt, die Mutter 98, ihr Bruder 99 und ihre Schwester 88. Wenn ich daraus für mich einen Mittelwert errechne, komme ich auf 93,75 Jahre.

Da ich aber schon als Kind vehement behauptet habe, dass ich nicht richtig alt werden möchte, sind mir natürlich knappe 94 Jahre viel zu viel.

Viele aus meinem Bekanntenkreis wollen alt bis uralt werden, aber natürlich nur unter der Bedingung, dabei gesund und munter zu sein. Alt bin ich ja bereits geworden, nur mit der zweiten Sache hapert es sehr.

Lange Zeit habe ich – still und heimlich für mich – ein Alter von 85 angestrebt – das hielt ich für mehr als ausreichend. Das würde dann ganz genau mit meinem jahrelang erprobten Umzugs-Zeit-Rhythmus übereinstimmen  – nämlich aller 15 Jahre den Wohnaufenthalt zu wechseln:

1970 – nach Berlin gezogen

1985 – nach der Trennung (mit Kind) in eine Wohnung in Friedrichshain gezogen

2000 – das erste Mal nach „Westberlin“ gezogen, nämlich nach Lichterfelde – aber seit 89 ist es ja ein vereinigtes Berlin

2015 – wieder umgezogen – nach Tempelhof

2030 – wäre „planmäßig“ ein Umzug dran in eine Wohnung, die eine Etage unter der Erde ist

Doch nach und nach kam ich zu der Meinung, dass die runde Zahl von 80 Jahren ausreichend sein könnte. So hätte ich also im Vergleich zum genbedingten Durchschnittsalter 13 Jahre übrig.

Wie schön wäre es, wenn ich diese verschenken könnte – an Personen, die in jungen Jahren lebensbedrohlich krank werden, die aber gern noch ihre kleinen Kinder weiter begleiten möchten. Solche Kranke gibt es durch die immer noch nicht besiegte Krankheit Krebs sehr, sehr oft. Wie schön wäre es in einer solchen Situation, wenn ich sagen könnte: „Ich schenke dir 5 Jahre!“

Es werden auch nicht immer komplette Jahre als Lebensverlängerung gewünscht. Ein ganz besonderes Ereignis in der nahen Zukunft – z.B. die Geburt eines Enkelkindes oder die Hochzeit eines Kindes könnte sehr wohl ein Grund sein, noch einige Monate länger leben zu wollen, als es die Krankheit zulässt. –

Aber auch eine Aufgabe und natürlich die Liebe können dafür sprechen, länger leben zu wollen. Ich habe meine Mutter mal gefragt, warum sie denn so alt werden möchte. Und da hat sie wirklich und wahrhaftig gesagt, dass sie mich doch wegen meines miesen Hartz-IV-Einkommens wenigstens bis zur Rente finanziell unterstützen will. Ich bin 2010 in Rente gegangen und 2013 ist sie gestorben.

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Ich weiß, dass das mit dem Monate/Jahre-verschenken-wollen alles Hirngespinste sind – aber frau darf ja mal träumen! Leider bin ich so realistisch, dass so eine Agentur wahrscheinlich noch schlechter funktionieren würde als die Sache mit der Organspende – denn mit einem gespendeten Organ NACH DEM TOD kann man noch besser Leben retten als mit meinem Traum – aber das sehen leider zu wenige Leute ein.


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Never change a running system …

… ist einer der wenigen englischen Sätze, den ich verstehe und begreife und den ich (hoffentlich) auch fehlerfrei schreiben kann.

Eigentlich müsste der Artikel aber so heißen:

8 Euro an der falschen Stelle gespart – nämlich am Kopf!

Es ist ca. ein Jahr her, da habe ich beim Friseur meines Vertrauens 16 € für einen Haarschnitt OHNE Kopfwäsche bezahlt. Ich kann diese Rückwärtsbecken nicht leiden, da tut mir nach der Haarwäsche die Halswirbelsäule weh.

Mein Lieblingsfriseur konnte den gesamten, allerdings sehr dünnen Haarschopf mit der Maschine kürzen – und ich war IMMER zufrieden.

Doch dann legte sich dieser aufmüpfige „Knabe“ mit seiner türkischen Chefin an und wurde aus dem Personalbestand entfernt.

Dennoch blieb ich dem Salon treu, musste jedoch (plötzlich und unerwartet) 20 € bezahlen – fand ich ja noch okay, obwohl meine 753 Haare relativ schnell gekürzt sind.

Dann kam Corona, die Salons hatten längere Zeit geschlossen und die Chefin dachte vielleicht, dass die Kundinnen in der Zwischenzeit die Preise vergessen haben. Gut, jetzt kam die Pflichthaarwäsche dazu, doch 28 € fand ich dann in dieser kurzen Zeit doch eine ziemlich heftige Preissteigerung.

Also suchte ich mir einen anderen Salon, in dem ich wieder für 20 € meine abgeschnittenen Fusseln auf dem Fußboden, auf meiner Kleidung und schlimmstenfalls in meinen Augen finden konnte.

Aber ich habe es selten so bereut, „geizig“ gewesen zu sein. Jedes mal, wenn ich in einen Spiegel gucke, wende ich mich ganz schnell ab. Ich hatte noch Glück, dass sie mir keine Löcher oder Stufen in die Haare geschnitten hat – aber SCHÖN ist anders.

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Ich habe noch ein zweites Beispiel. Zahnärzte und ich sind nicht die Partner, die komplikationslos miteinander auskommen. Mir sind Exemplare begegnet, die müssen ihren Berufsabschluss oder sogar den Doktortitel im Lotto gewonnen haben – so wie manche Leute ihren Führerschein.

Dieses Mal wollte ich es ganz besonders gut machen. Doch offensichtlich sind zu viel „Master“ nicht unbedingt ein Garant für den Erfolg. – Doch eine Nachbarin hatte ihn mir empfohlen, aber gleich dazu gesagt, dass er nicht günstig oder billig oder preiswert ist. Doch meine Zähne sind schon eine wichtige Sache, deswegen bin ich hin gegangen.

Ich zeigte ihm meinen jetzigen Zahnbefund und meinte nur, dass die gewünschte Neuanfertigung in etwa so aussehen sollte wie das vorhandene – nur an manchen Stellen besser.

 

Dann kommt der erste Entwurf – und die Zahnfarbe wich so gravierend ab, dass ich entsetzt war. Er schob mir den Schwarzen Peter zu, aber es hatte eine Helferin gemacht – und ich weiß, dass es bei der Vergleichsprobe korrekt war.

Leider habe ich in dem Moment zu wenig auf die Zahnform geachtet. Er war wortreich der Meinung, Schneidezähne haben weitaus anders auszusehen als meine, nicht so klein und nicht so mit Abstand wie bei mir. Dementsprechend hat er mich mit einem Modell „überrascht“, mit dem ich wenig zufrieden war.

 

Dann kam der nächste Termin und der Meister war im Urlaub – doch er wurde von einem jungen Zahnarzt vertreten. Und der hat sich wirklich alle Mühe gegeben und ca. 20 Minuten versucht, Fehler des Zahnarztes oder des Labors auszubügeln, was aber nicht ging   – es passte nicht, es saß nicht, es hielt nicht. – Also musste ich auf den Chef warten.

Meine Argumente: zu lang, zu breit, zu wenig haltend wollte er am liebsten nicht anerkennen – aber ich führte es ihm bildlich vor. Trotz meiner Bitte bemühte er sich nicht darum, so zu sprechen, dass ich ihn verstehen konnte – so blieb über die Hälfte unverstanden.

Er meinte, einen Schaden mit einer Unterfütterung zu beheben.

Zwei Tage später: nichts passte, alles drückte und ich wurde ungehalten.

Als er die Worte sprach: „Sie müssen nichts bezahlen, ich breche die Behandlung ab“ hättet ihr mal sehen sollen, wie schnell ich draußen war.

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Das Leben macht klug und weise – manchmal dauert es länger, manchmal geht es schneller!


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Schon mehr als die Hälfte …

… von diesem vertrackten Jahr vorbei.

Wenn bei mir der August anfängt, beginnt auch immer ein klein wenig Weltuntergangsstimmung – denn schließlich weiß ich ja nicht, wie oft ich noch einen August erlebe.

Ich möchte auf die Besonderheiten der diesjährigen vergangenen Monate nicht eingehen – die kennt jeder bis zum Erbrechen, denn sie wurden nicht nur durch die Medien verbreitet, man begegnete ihnen sichtbar, sobald man das Haus verließ.

Meine Jahreskarte für den Britzer Garten war dieses Jahr mehr eine Spende als eine Eintrittsgebühr – ich konnte mich viel zu selten aufraffen, wirklich hinzufahren. Entweder war es zu heiß oder zu kalt, zu nass oder zu trocken, die Fahrt im Bus mit Maske zu beschwerlich oder … oder … oder.

Deswegen bin ich letztens einfach nur in den Park gegangen, der fast vor meiner Haustür ist.

Wird es diese herzkitzelnde Situation noch einmal geben? Ich hoffe, ihr könnt die Fragen auf den Blättern lesen, die ich in mühevoller Kleinarbeit 🙂 dort drauf geschrieben habe. Ich weiß sogar, dass das Robinienblätter sind. – Vielleicht begegnet mir dieser HerzSchmerzPrinz im Seniorenheim? Und nicht nur, wie in der Vergangenheit, als Fotoapparat Prinz Lumix, der sich dann nach kurzer Zeit von mir verabschiedet hat.

Lila geht immer – vor allem so wild und ungebändigt – fast so wie ich mal war – und so verblüht, wie ich jetzt bin.

Futter für das Wild – hier wächst es heran.

Wer das futtern will, kann es sich selbst aussuchen.

Diese Blütenstände finde ich immer wieder schön.


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Mal Hü, mal Hott … dann wieder Hü!

Keine Angst, ich schreibe jetzt keine langweiligen Tiraden über mein wankelmütiges Wesen – ich kann auch mal Geheimnisse für mich behalten. – Ich rede von meinem Reiseveranstalter, der lange Zeit so erpicht darauf war, mich für teures Geld 14 Tage durch Skandinavien zu fahren. Dann hatte er aus Gründen Schweden gestrichen und Dänemark abgespeckt, so dass es eigentlich nur noch eine Norwegenreise war.

Warum auch immer, aber ich hatte mir eingebildet, Mitte August in Oslo vor dem Königspalast zu stehen und mich wie eine (HIlfs-)Königin zu fühlen.

Dann sagte mir mein Anrufbeantworter, ich möge doch bitte die und die Nummer anrufen. Gesagt – gehört – getan. Und ich vernehme: „Frau Himmelhoch, Sie dürfen leider nicht mitfahren, wir haben so viele Umbuchungen und Stornierungen bekommen, dass wir nur mit einem Bus fahren, aber mit halber Besetzung. Und mehr als 25 Personen dürfen dann leider nicht in den Bus. Sie haben die Möglichkeit, auf nächstes Jahr umzubuchen oder kostenlos zu stornieren.“

Kurz ließ ich mir die Sache durch den Kopf gehen – aber zu einer anderen Zeit als dieses Jahr August hätte ich diese kostenintensive Reise nicht gemacht. Nun hatte ich schon bezahlt und auf dem Tisch stand kein Trockenbrot – also wollte ich auch mitreisen.

Die Mitarbeiterin des Reisebüros fand in einigen Telefonaten ein Ehepaar, das bereit war, die Reise auf nächstes Jahr zu verschieben – und es kam der Anruf: „Frau Himmelhoch, Sie dürfen reisen!!!“

Hoffentlich bereue ich das nicht eines Tages nicht, wenn ich bei der Heimkehr ein Wattestäbchen in den Rachen und die Nase gerammt bekomme, weil jemand wissen will, ob ich Cc bin. Im Normalfall bedeutet diese Abkürzung „Clara Christine“ – aber jetzt wäre es „Corona clean“

Da kann ich ja meine zwei Arten von durchsichtigen Masken doch noch verwenden: Die erste kennt ihr ja schon. Die zweite kam heute im 10er Pack. Falls sie keine Viren oder Aerosole abhält – für Radfahrten in den Abendstunden ist sie super geeignet, sie verwehrt nämlich jeglichen Fliegen oder anderem Ungeziefer den Weg in den Mund. – Ich habe bei meinen Radtouren immer sehr gelitten.

Nachdem ich begriffen hatte, dass auf der Folie eine durchsichtige Schutzabdeckung war, wurde der Durchblick besser. Leider klebt der Kinnbügel (alles aus Plastik) bei Hitze und ist unangenehm. Zuerst habe ich die Kinnstütze, die für alle Masken verwendet werden kann, mit Leukoplast bezogen – aber das war auch noch nicht das Gelbe vom Ei. Dann legte ich einen Wattepad hinein und schnitt die überstehenden Teile ab – und ein Leuchten erhellte mein Gesicht.