Claras Allerleiweltsgedanken

Wenn ich könnte, wie ich wollte …

31 Kommentare

… dann würde ich eine Agentur gründen 🙂

Für einen Mann heißt es, er soll in seinem Leben

  • ein Haus bauen
  • einen Baum pflanzen und
  • ein Kind zeugen.

Das haben wohl sehr viele Väter mit einem grünen Daumen und handwerklichem Geschick in ihrem Leben geschafft.

Aber ich bin eine Frau und jetzt nicht mehr so jung, dass ich ein „gezeugtes“ Kind austragen möchte, für einen Baum mein Balkon zu klein ist und ich noch nie angestrebt habe, in einem eigenen Haus zu wohnen – aus Gründen!

Und mein Gedanke mit der Agenturgründung ist leider auch nur Spinnerei – ich würde eine

Lebensmonate-Verschenk-Agentur 

gründen wollen. Vielleicht gäbe es auch einige andere spendenbereite Leute, die in ganz besonders akuten Fällen helfen möchten.

Ich betrachte jetzt mal meinen mütterlichen Gen-Pool – Die Großmutter wurde 90 Jahre alt, die Mutter 98, ihr Bruder 99 und ihre Schwester 88. Wenn ich daraus für mich einen Mittelwert errechne, komme ich auf 93,75 Jahre.

Da ich aber schon als Kind vehement behauptet habe, dass ich nicht richtig alt werden möchte, sind mir natürlich knappe 94 Jahre viel zu viel.

Viele aus meinem Bekanntenkreis wollen alt bis uralt werden, aber natürlich nur unter der Bedingung, dabei gesund und munter zu sein. Alt bin ich ja bereits geworden, nur mit der zweiten Sache hapert es sehr.

Lange Zeit habe ich – still und heimlich für mich – ein Alter von 85 angestrebt – das hielt ich für mehr als ausreichend. Das würde dann ganz genau mit meinem jahrelang erprobten Umzugs-Zeit-Rhythmus übereinstimmen  – nämlich aller 15 Jahre den Wohnaufenthalt zu wechseln:

1970 – nach Berlin gezogen

1985 – nach der Trennung (mit Kind) in eine Wohnung in Friedrichshain gezogen

2000 – das erste Mal nach „Westberlin“ gezogen, nämlich nach Lichterfelde – aber seit 89 ist es ja ein vereinigtes Berlin

2015 – wieder umgezogen – nach Tempelhof

2030 – wäre „planmäßig“ ein Umzug dran in eine Wohnung, die eine Etage unter der Erde ist

Doch nach und nach kam ich zu der Meinung, dass die runde Zahl von 80 Jahren ausreichend sein könnte. So hätte ich also im Vergleich zum genbedingten Durchschnittsalter 13 Jahre übrig.

Wie schön wäre es, wenn ich diese verschenken könnte – an Personen, die in jungen Jahren lebensbedrohlich krank werden, die aber gern noch ihre kleinen Kinder weiter begleiten möchten. Solche Kranke gibt es durch die immer noch nicht besiegte Krankheit Krebs sehr, sehr oft. Wie schön wäre es in einer solchen Situation, wenn ich sagen könnte: „Ich schenke dir 5 Jahre!“

Es werden auch nicht immer komplette Jahre als Lebensverlängerung gewünscht. Ein ganz besonderes Ereignis in der nahen Zukunft – z.B. die Geburt eines Enkelkindes oder die Hochzeit eines Kindes könnte sehr wohl ein Grund sein, noch einige Monate länger leben zu wollen, als es die Krankheit zulässt. –

Aber auch eine Aufgabe und natürlich die Liebe können dafür sprechen, länger leben zu wollen. Ich habe meine Mutter mal gefragt, warum sie denn so alt werden möchte. Und da hat sie wirklich und wahrhaftig gesagt, dass sie mich doch wegen meines miesen Hartz-IV-Einkommens wenigstens bis zur Rente finanziell unterstützen will. Ich bin 2010 in Rente gegangen und 2013 ist sie gestorben.

************

Ich weiß, dass das mit dem Monate/Jahre-verschenken-wollen alles Hirngespinste sind – aber frau darf ja mal träumen! Leider bin ich so realistisch, dass so eine Agentur wahrscheinlich noch schlechter funktionieren würde als die Sache mit der Organspende – denn mit einem gespendeten Organ NACH DEM TOD kann man noch besser Leben retten als mit meinem Traum – aber das sehen leider zu wenige Leute ein.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

31 Kommentare zu “Wenn ich könnte, wie ich wollte …

  1. Du bist leider nicht die erste in meinem Bekanntenkreis, die solche Töne anschlägt. Und ich frage mich, woher das kommt. Ist das wirklich gesundheitsbedingt, dass man nicht ewig eingeschränkt oder gar mit Schmerzen leben möchte? Ist es Unzufriedenheit, gar Depression? Mein Nachbar, „Herr Manner“ aus meiner letzten Geschichte, moppert wegen seiner Geheinschränkung auch, dass er keine 90 werden wollte, es momentan aber so aussieht – und er wirkt so gar nicht glücklich damit. Natürlich ist es verständlich, dass man nicht leiden will. Ich hoffe immer, dass man etwas findet, um die Leiden zu lindern und doch noch (Lebens-)Freude zu haben.
    Ich mit meinen jungen Jahren stelle mir gerade nichts schöner vor, als in Rente gehen und endlich alles machen zu dürfen, was ich will. Aber seien wir realistisch: Als Kinder wollen wir aus dem selben Grund erwachsen werden – und stellen schnell fest, dass neben „alles dürfen“ plötzlich auch ein „ganz schön viel müssen“ auf der Bildfläche erscheint…
    Fühl dich virtuell gedrückt 🙂

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    • Hach – deinen schönsten Kommentar habe ich ja doch noch nicht beantwortet.
      Ich habe gerade mit meiner Cousine (* 1936) und ihrem Mann (*1938) telefoniert – einer also 82 und die andere 84. Sie nach jahrelanger Bewegungsapparaterkrankung gelähmt, er mit schwerer Lungenerkrankung kann nur mit einem E-Scooter Strecken mehr als einen Kilometer laufen – und ich meine wirklich nicht nur, gesundheitliche Einschränkungen. Diese beiden haben eine tolle große Familie und einen Wahnsinnsbekanntenkreis – das fehlt mir beides, zumindest in real hier in Berlin.
      Wenn ich daran denke, wie allein ich bei der Reise war, weil ich u.a. von 23 Leuten nur 3 halbwegs verstanden habe – alle anderen haben mit ihren Dialekten für mich wie in einer Fremdsprache gesprochen.
      Ich sehe es nach wie vor nicht als erstrebenswert an, mein Leben in die Länge zu dehnen und ziehen – vielleicht denke ich 2025 anders, vielleicht will ich dann doch noch das Jahr 2030 erreichen.
      Kein so gutes Thema – deswegen gehe ich jetzt weiter bei meinen Kommentaren rückwärts.

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      • Ich hab dich immer noch für einen Besuch auf der Liste. Nur ist es momentan für mich auch schwierig. Ich robbe aktuell wirklich zum Freitag und bin dann so geschafft, dass ich am Wochenende teilweise nicht mal den nötigsten Haushalt (Wäsche waschen/bügeln, staubsaugen, Abwasch machen, Bad putzen) gebacken kriege. Ich bin aktuell sehr ruhebedürftig, daher kann ich momentan leider nicht. Freunde von mir haben mich auch schon über das „ignoriert-werden“ beschwert. Ich kann halt leider momentan nicht. Heißt nicht, dass ich nicht an Freunde und liebe Menschen regelmäßig denke 🙂

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  2. Sachen von uralten Leuten, echt?

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  3. Liebe Clara, aus deinen Worten lese ich ganz viel Traurigkeit. Das ist gar nicht gut.
    Zeit zu verschenken finde ich gut, gemeinsame Zeit. Ich wünsche mir sehr, dass du sie bekommst von den Menschen, die dir wichtig sind. Frag direkt danach.
    Weißt du was? Jetzt machst du erstmal deine schöne Reise. Nimm die Kamera mit und bring uns Fotos mit von einer beeindruckenden Landschaft. Schreibe bitte darüber (und nicht über die, die ständig übers Essen meckern). Ich würde mich sehr freuen.
    Jetzt drück ich dich mal aus der Ferne, natürlich ganz vorsichtig, denn es ist viel zu heiß.

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  4. Hach Clara, was für ein Gedanke. 😉 irgendwer hat mal gesagt, Altwerden ist nichts für Weicheier… und egal wo für jeden das Altwerden beginnt, die meisten von uns können die Erfahrung bestätigen. Aber irgendwie ist in mir der Wunsch mit soviel Gesundheit wie möglich alt zu werden, wenn das auch gerade jetzt nicht so richtig funktioniert. Ich hoffe da immer wieder auf bessere Tage.
    Wenn Du wieder zurück bist und 30 Grad nicht mehr das Tagesmittel sind, sollten wir uns mal wieder sehen. Ansonsten kann ich den meisten Kommentaren nur zustimmen. Mache eine schöne Reise und ich hoffe, das Du ganz viel davon zu berichten hast. Bis bald und bleib so weit als möglich gesund,.
    Liebe Grüße aus dem Rand von Berlin 😉

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    • Hallo an den Rand von Berlin – die 30° sind ja eher noch in die Höhe gegangen als weniger geworden. Vielleicht ist es am Mittwoch im Bus mit Klimaanlage weitaus angenehmer als auf dem Weg zu den Toiletten. Die bleibt nämlich im Bus verschlossen – flotter Otto und Blasenentzündungen dürfen also bei den Mitreisenden nicht auftreten.
      Corona ist ja schon mehr als lästig als Reisebegleiter – aber jetzt noch 36° im Schatten – das ist Sommer von der härtesten Seite her.
      Das mit dem Treffen sollten wir wirklich ins Auge fassen – ich wohne zwar jetzt nicht mehr in Lichterfelde, was ja näher zu dir ist als Marienfelde und ein Auto steht auch nicht mehr vor der Tür – aber des gibt ja den öffentlichen Personennahverkehr.
      Wenn ich einen neuen Kopf auftreiben könnte, wäre alles wieder gut – aber an dieser „Kugel“ ist fast nichts mehr in Ordnung – aber mir wurde gesagt, die Hornhäute der Augen können noch gespendet werden. Wer sagt es denn.
      Lieben Gruß aus der 8. Schwitzetage von Clara

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  5. Liebe CC,
    So großherzig Deine Idee auch erst einmal klingen mag…bin ich dennoch froh, dass sie eben nur eine Idee ist. Mir klingt da Einsamkeit heraus und auch eine gewisse Müdigkeit. Denn das Leben ist nicht fair, das war es nie. Es fragt Dich nicht, ob oder wann Du gehen willst – die letzte Entscheidung trifft Bruder Hein.
    Jetzt fährst Du erst einmal nach Norwegen, einem Lieblingsland mit fantastischen Leuten. Love it.
    Und Dir wünsche ich in Oslo wunderbare Zeit.
    Da werden an einem gewissen Tag viele Freunde an Dich denken und in Gedanken Knudeln und beglückwünschen zu einem Lebens- und liebenswerten neuen Jahr.
    Ältere Menschen bekommen eine Samtseidenhaut, sagte meine Tochter kürzlich zu mir.
    Sommerliche Grüße
    Amélie

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    • Hallo Amélie, meine Samtseidenhaut ist sehr oft sehr faltig, aber Gott sei Dank manchmal auch dick, denn alles will ich mir partout nicht einreden lassen. Es gab gerade wieder so eine Diskussion – es ist immer wieder erstaunlich, wie grundverschieden man ein und die gleiche Tatsache werten kann.
      Heute Abend, wenn ich mich wieder in der Wohnung bewegen kann, werde ich anfangen, Sachen zusammen zu suchen, denn bald habe ich hitzefrei – aber nur für Berlin, woanders ist es momentan ja auch nicht besser.
      Ganz lieben Gruß

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  6. Liebe Clara,
    eine schöne Gedankenreise, die Zeit verschenkt, damit dein „Umzugsrhythmus“ nicht außer Kraft gesetzt wird. Trotzdem gut, dass es nur ein Gedanke ist! Du wirst gebraucht 😉 Wer sonst sollte uns hier so schöne lila- Ein-und-Ausblicke, gespickt mit den ganzen Lebensweisheiten geben? Humorvoll und mit Tiefgang bereicherst du die Blogwelt um dich herum. Zeit verschenkst du bereits mit den Momenten, in denen man deine Beiträge liest und du uns an deinem Leben teilhaben lässt *lächel*
    Mit der Organspende, wie sie es in Österreich handhaben, finde ich auch sehr gut! Ich für mich habe mich ebenfalls für Spende ausgesprochen und bin froh um jeden, der sich auch zu diesem Schritt entschließt 😉

    Ich wünsche dir ein wunderbares Wochenende mit vielen Wohlfühlmomenten!
    Liebe Grüße
    Heike

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    • Ach weißt du, liebe Heike, so schön das mit dem Bloggen und dem Gebrauchtwerden in der Bloggerwelt sein mag – als Sinn und Zweck des Lebens reicht es partout nicht aus. Kommunikation ist ja bei mir vorrangig durch das Hören so stark eingeschränkt – und dann gibt es noch andere Probleme, die auch in einem verständlichen Zweiergespräch auftauchen. Es ist mehr als vertrackt – und ich bin nicht der Mensch, der sich über eine lange Zeit zu etwas „zwingen“ lässt.
      An den vielen Tippfehlern merke ich, dass mein Kopf aufgewühlt ist wie ein Ozean bei einem Orkan.
      Leider hat die Hitze von den eventuellen Wohlfühlmomenten einige geklaut – aber bisschen ist noch übrig geblieben.
      Danke für deinen Kommentar und liebe Grüße von
      Clara

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      • Liebe Clara,
        wenn ich mich auch spät mit der Antwort melde, ist dies zunächst meiner „blöden Tastatur“ geschuldet, die einfach mal so ein paar Buchstaben aus ihrem Repertoire herausgeworfen hat und diese partout nicht mehr schreiben wollte. Nun habe ich derzeit eine externe Laptoptastatur mit der ich tippsel. Da aber zwischen deiner Antwort und der neuen, die da nun schreibt, einige Tage vergingen, hat sich mein Kopf gedacht, ich lasse mal einige To-Do-Listen verschwinden. Es ist ein wahrlich Kreuz mit dem Denken. Aber was soll`s? Solange mein Kopfinhalt nicht ganz Reißaus nimmt, kann ich damit leben *lächel*
        So… lange Einleitung, nun zur eigentlichen Antwort:
        Ich verstehe dich und ich verstehe auch deine Aufgewühltheit. Manchmal reicht das, was man hat einfach nicht aus und der Frust wird immer mehr. Man fragt sich so manches Mal nach dem Warum. Manchmal hilft es aber auch, einfach mal sein Leben zu betrachten und festzustellen, dass da doch viele Lichtblicke waren und sind. Du hast eine tolle, liebevoll eingerichtete lila Traumweltwohnung in der du das Sagen hast. Du führst ein selbstbestimmtes Leben, kannst die eigene Richtung einschlagen, sofern es dir beliebt. Du bist mobil, gehst auf die Reise, wie momentan nach Norwegen. Du hast Hobbys, wie das Fotografieren, bloggen und deine regelmäßige Doppelkopfrunden bilden noch lange nicht die Grenze zu deinen Möglichkeiten. Und da sind ganz sicherlich noch viele Dinge mehr… Ich kann hier nur einige aufzählen, mit denen du uns als Leserschaft in deinen, immer tollen, Beiträgen teilhaben lässt. Wenn ich jetzt auf das Geschriebene schaue und ziehe einen Vergleich, dann sehe ich auf der einen Seite eine taffe Frau mit dem Herz auf dem rechten Fleck, die supertolle Fotos in amüsante Beiträge packt und ihr Leben meistert und auf der anderen Seite eine Frau, die es leid ist, sich der Norm zu fügen und mit dem Strom zu schwimmen, sich fremdbestimmen zu lassen. Fühl dich hier einmal ganz lieb umarmt<3 Du hast das vollkommene Recht auch mal traurig zu sein und den Sinn und Zweck des Lebens missmutig betrachten zu dürfen. Ich wünsche mir für dich von Herzen, dass du die Norwegenreise als "Tankstation" deiner positiven Gedanken erlebst und du gestärkt wiederkommst. Ich freue mich auf jeden Fall schon wie eine Schneekönigin auf die tollen Urlaubsbilder! Ganz liebe Grüße aus dem Rheinland sendet dir Heike

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        • Liebe Heike, ich habe deinen Kommentar in Bergen beim Frühstück gelesen und er hat mich wirklich sehr berührt. In einer Stunde müssen die Koffer im Bus sein und es geht wieder weiter. Draußen 18° und richtiger Regen. Deutschland wäre glücklich darüber aber hier ist überall genug Wasser. Da brauchen wir nicht noch Wasser von oben.
          Ich glaube, ich wirke tougher als ich in Wirklichkeit bin. Das hat sich mir gerade wieder gestern gezeigt . mein nicht vorhandener Orientierungssinn fällt mir immer wieder auf die Füße. Ich musste vom Hafen allein ins Hotel und hatte wirklich Schiss, dass ich es nicht finde.
          Und über meine Ohren kann ich wirklich nicht genug klagen. Ich könnte niemand fragen, ich verstehe die Antwort nicht.
          Hier in der Gruppe bin ich die absolute Außenseiterin, ich mache alles allein. Ich sitze immer allein, weil die Sitzordnungen so sind, dass die Zweiertische von Ehe paaren und die Vierer Tische von neugebildeten Freundschaften besetzt werden.
          Außerdem verstehe ich bis auf zwei oder drei Leute aus der Gruppe niemand. Sie sprechen alle so einen abartigen Dialekt, den meine Hörgeräte mir nicht übersetzen. Ich höre, dass sie sprechen, aber verstehe nicht, was sie sagen.
          Vielleicht trügt mich mein Gedächtnis, aber ich habe das Gefühl, dass ich so alleine auf einer Gruppenreise noch nie gewesen bin. Ich habe noch eine wegen Corona im Mai verschobene Reise für 8 Tage nach Sardinien vor. Danach will ich aber aufhören. Hoffentlich bleibe ich bei diesem Vorsatz.
          Doch andersherum, nur zu Hause rum hocken ist auch nicht die wahre Sahne. Ich erfahre zwar nichts von den anderen aus der Gruppe, aber ich sehe Landschaft. Die Reiseleiterin verstehe ich bedingt.
          So, jetzt habe ich genug rum gebarmt und ich muss noch ein wenig Sachen zusammenpacken. Liebe Grüße an dich

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          • Liebe Clara, ich bin ganz sicher! Du machst das Beste daraus, so wie du schon vieles im Leben gemeistert hast. Ein Mensch, der darf auch ängstlich, traurig sein und sich auch schon mal einsam fühlen. Dafür sind wir Menschen. Denn ohne diese ganzen Gefühle würden wir die guten Zeiten nicht zu schätzen wissen, da wir nicht ahnen würden, wie sich die Kehrseite der Medaille anfühlt. Alleine bist du auch gar nicht liebe Clara! Du hast doch dich und „gottseidank“ das WLan und die Verbindung nach außen. Ich verstehe dich wirklich… es ist schon schön, wenn man auf einer Reise Anschluss findet und sich austauschen kann. Auf der anderen Seite könntest du an jemanden geraten, der das Quasseln erfunden hat und der dir auf die Nerven geht, sei es zuviel dessen oder weil du ihn/sie nicht verstehen würdest- nicht nur wegen deiner Hörbeeinträchtigung.
            Deshalb genieße die Zeit mit und für dich, nimm das mit, was sich mitzunehmen lohnt und vergiss nicht die Fotos meine liebe Clara *lächel*
            Ganz liebe Grüße und eine Umarmung für dich! Bis ganz bald wieder! Heike

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          • Heike, die Fotos vergesse ich ganz bestimmt nicht. Auf dem Handy sind es nur etwa 40, die dann in den Computer übertragen werden müssen. Aber auf dem Fotoapparat sind es schon über 600. Aber davon werden viele gelöscht. Ich freue mich jetzt schon abartig auf die Bearbeitung der Fotos. Das ist dann die Zeit, wo ich meinen Urlaub nach genieße.
            Anfangs dachte ich, dass ich meine Regenjacke überflüssigerweise in den Koffer gepackt hätte. Jetzt weiß ich, dass das ein Irrtum war. Es regnet und regnet und regnet und regnet.
            Ich muss noch bis heute Abend ca 100 Seiten auf meinem tolino lesen, dann ist die Leihfrist beendet und das Buch wird automatisch abgeschaltet. Und es ist ein Krimi.
            Bloß gut das Norwegen zu den Ländern zählt, die genauso wie zu Hause bezahlt werden, obwohl es kein EU Land ist.
            Und tschüss sagt Clara

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          • Da bin ich ja beruhigt liebe Clara! Auf die Fotos freue ich mich sehr… das ist so gefühlt, dass man dich auf deiner Reise begleitet hat. Ich bin selbst nie in diesen Gefilden auf Reisen gewesen. Das macht das Ganze noch spannender 😉 Siehst du, noch ein positiver Grund, keinen quasselnden Mitreisenden an der Seite zu haben. So kannst du die Leihfrist deines Buches ganz bestimmt einhalten und das Buch zu Ende lesen *lächel*

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          • Ich werde es wirklich versuchen, die ganze Chose unter deinem Gesichtspunkte zu sehen. Jetzt fahren wir los.

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          • Das ist schön liebe Clara! Ich drücke dir sämtliche Daumen für ein gutes Gelingen! LG und einen tollen Tag wünsche ich dir! Heike

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        • Wenn ich mein Handy nicht mit hätte und WLAN, wäre ich vollkommen einsam. So habe ich wenigstens euch bei WhatsApp und bei Facebook und im Blog.

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  7. In Österreich ist man Organspender wenn man sich nicht explizit dagegen ausspricht. Das finde ich sehr gut …

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    • Das fände ich absolut gut – das war ja wohl bei uns auch mal angedacht, aber das ist wohl schon im Bundestag gescheitert.
      Ich habe – bevor ich mir einen Organspendeausweis besorgt habe, extra dort angerufen, ob man Sachen von „uralten Leuten“ überhaupt brauchen könnte.
      Die Antwort hat mich derartig überzeugt, dass ich gleich noch ein zweites Exemplar ausgefüllt habe – eines in der Handyhülle und eines im Portemonnaie.

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