Claras Allerleiweltsgedanken

Ganz langsam geht es wieder los

36 Kommentare

… g a n z   l a n g s a m   muss ich wieder in die Puschen kommen!

Das ist ja nicht so, dass ich mich seit meiner Rückkehr am 25. August NUR ausgeruht und von den Strapazen der Reise erholt hätte. Über letztere sprechen wir später.

Aber ich kam mit ca. 850 Fotos auf der Speicherkarte und ca. 60 auf dem Handy zurück. Fotos und ich sind uns erst wieder grün, wenn wir uns gegenseitig abgecheckt, reduziert und bearbeitet haben. Also erst einmal alle aus dem Mobilfon auf die Festplattte „gehext“. Und DANN erbarmungslos abgespeckt und ausgesondert. Euch drohen jetzt dennoch viele Fotos, denn der entsprechende Ordner „Norwegen für Blog“ hat immerhin noch ca. 400 Fotos – aber da fällt garantiert noch was unter den Tisch.

Der Ordner für das Fotobuch enthielt genau 404 Fotos – und die wurden von mir in tagelanger Sklavenarbeit auf 148 Seiten verteilt und sind jetzt alle schon beim Fotobuchhersteller. Am 4. September soll ich das Exemplar schon in den Händen halten. – Wenn es nicht so frauenfeindlich wäre, hätte ich gesagt: „Ich habe geschindert wie eine korsische Hafennutte!“

Es kann nicht sein, dass mich die „Sparsamkeit“ so angetrieben hat. Bis zum 14.9. hat der Anbieter nämlich 15 % Rabatt angeboten. Das waren in meinem Fall ungefähr 10,00 € – also gerade man so viel, wie in Norwegen 1,2 Gläser Bier zum Abendbrot gekostet haben.

Seit gestern ist an unserer Fassade Hochbetrieb und ich habe endlich wieder Gelegenheit, sportliche Jungmännerbeine vom Küchen- und Badfenster aus zu beobachten. Im Umkehrschluss könnte es allerdings auch sein, dass mir einer von ihnen beim Duschen den Rücken einseifen oder mir beim Kochen unter die Arme greifen will. Letzteres wäre doch fein – ein wenig ausländische Kochkunst ist willkommen.

Diese „Kommunikation“ wird in Bälde unterbunden, denn die Fenster werden alle abgeklebt.

Meine Fische haben mir gesagt, dass sie es gut finden, dass endlich was los ist vor ihrer Nase.

Wegen dieser Fassadenarbeiten, verbunden mit dem Austausch unserer Briefkästen, der Haustür und einer weiteren etagenhohen Scheibe hatte ich kurzfristig Stress im Urlaub.

Beim Frühstück in Oslo klingelt mein Handy, der Hausmeister wird mir angezeigt. Nachdem ich ihm bestätigt hatte, dass es mein Fahrrad ist, was da fest gekettet am Fahrradständer im Weg steht und stört, kamen wir zum Glück auf einen guten Kompromiss. Er hat die Wohnungsschlüssel und ich hatte die Fahrradschlüssel wohlweislich ans Schlüsselbrett gehängt, weil ich sie im Urlaub nicht brauchte.

Er hat alles zu meiner vollen Zufriedenheit erledigt.

Eigentlich wären wir mit den Fassadendämmarbeiten schon Wochen lang durch, wenn …. Ja wenn die zwei Lüftungsöffnungen pro Wohnung in der Fassade bzw. deren Abdeckungen nicht zum Teil defekt gewesen wären. Das haben kleine Vögel genutzt und ihre kleinen Nester dort hinein gebaut. Und deswegen musste das Bauvorhaben verschoben werden. – Als die Brutzeit zu Ende war, verklebten Fassadenkletterer diese Löcher und jetzt steht einem Anfang nichts mehr im Weg.

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Der NÄCHSTE Beitrag handelt dann definitiv von der Urlaubsreise, glaube ich bis jetzt zumindest. Auf jeden Fall habe ich schon mal den nächsten Artikeln die Fotos zugewiesen.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

36 Kommentare zu “Ganz langsam geht es wieder los

  1. Liebe Clara,
    sie könnten beiden Herren eine Chance geben, also beim Einseifen und beim Kochen und danach den jeweils Geschickteren für besagte Tätigkeit einteilen… 😉
    Gruß
    Herr Ösi

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    • Herr Ösi, ich sehe, man sollte Männer ans Werk lassen, wenn es um Männer geht. Vorläufig haben wir ja nur das Gerüst – und diese schmucken, schwindelfreien Jungmänner mit den starken Armen und Beinen (weil sie so viele Leitern klettern müssen und so schwere Teile nach oben reichen) sind ja verschwunden – sie kommen erst zum Abbauen wieder – und da ist die achte Etage als erste dran – dann sind sie aus dem Blickfeld.
      Aber ich werde mich bei den nächsten umsehen – die die Isolierplatten anbringen und dann streichen. Obwohl – mit verklebten Fenstern wird mein Blick ein wenig getrübt sein – wer weiß, wen ich mir dann ins Bad und in die Küche hole 🙂
      Bedenkliche Grüße von Clara

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  2. Moin. Welcome back und herzlichen Glückwunsch – an dieser Stelle – nachträglich!
    Und nun bin ich auf den Urlaubsbericht gespannt 😉
    Grüße nach Balin

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    • Danke, lieber Sven. Ich sitze seit Tagen vor dem Computer und fange langsam an, das Wort „Urlaub“ zu hassen. Ich habe geschindert …. ich will es nicht wiederholen, um der „korsischen Hafennutte“ nicht Unrecht zu tun.
      Heute wird das Fotobuch geliefert – gerade mal 9 Tage nach Urlaubsende. Ich habe das „Wunder“ vollbracht und aus über 800 Fotos ca. 400 zu machen – Schwerstarbeit!!! Ich hoffe, dass sie sich gelohnt hat. A4 Querformat – viele Fotos als ganzseitigen Hintergrund verwendet, in den dann kleinere Fotos eingearbeitet wurden.
      In der Blogvorausarbeit bin ich auch schon beim Reisebericht Nr. 9, denn ich wollte aus diesen Berichten, in denen ich ja viel mehr als im Fotobuch schreibe, einen Reisetext erstellen. Da ich dann aber bei Word IMMER die Fotos verkleinern muss, entartete das auch zur Arbeit. – Aber ich weiß, es kommt der Tag, da mache ich wieder etwas anderes als Norwegenreiseberichte zu erstellen.
      Mit Gruß von der FC = FleißClara

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  3. Fein, dass du wieder da bist, liebe Clara. Zu berichten wirst du ja genug haben in der nächsten Zeit.
    Das ist ja beachtlich, dass man die Vögel zu Ende brüten und füttern lassen hat. Das gab es in meiner Nachbarschaft ganz anders.
    Jaja, Berlin ist eben doch ganz liebenswert.
    Grüße von der Gudrun.

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    • Liebe Gudrun, da gibt es voll strenge Vorschriften vom Umweltamt. Die Verwaltung hätte Ärger bekommen, wenn Sie sich darüber hinweg gesetzt hätten.
      Ich glaube, es sind nicht allzu viele Momente, in denen Berlin wirklich liebenswert ist. Gerade jetzt im Vergleich mit dem sauberen Norwegen bemerkte ich, wie dreckig und mistig Berlin an allen Ecken ist. Das stinkt mich wahnsinnig an.
      Ganz liebe Abendgrüße zu dir

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  4. Liebe Grüße nach Berlin:-)) freue mich, Dich zu lesen….die Fische finde ich toll:-)) Liebe Grüße Corinna

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  5. Da bin ich auf die Fotoausbeute gespannt.
    Übrigens rechtfertigt ein Gerüst, bzw abhängen der Fenster eine Mietminderung.
    LG sk

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  6. „Meine Fische haben mir gesagt, dass sie es gut finden, dass endlich was los ist vor ihrer Nase.“ Bei Gammelfisch wäre es umgekehrt.

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  7. Liebe CC,
    Nun bist Du wohl behalten zurück, angefüllt mit Bildern und Reiseerinnerungen.
    Es langsam angehen zu lassen, halte ich für sinnvoll.
    Die Norweger kennen sich mit Geduld aus, sie müssen von September bis Juni auf den kurzen skandinavischen Sommer warten: „Tiden har sterke tenner“ (Die Zeit hat starke Zähne)
    Freu mich auf die Foddos 😃
    Liebe Grüße
    Amélie

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    • Liebe Amélie, du weißt doch ganz genau, dass das „langsam angehen“ nicht mein Ding ist – ich bin ja keine Norwegerin und werde auch keine werden. Denn wie hätte ich sonst in 4 Tagen ein Fotobuch fertigstellen können, dem letztendlich knapp 900 Fotos zur Auswahl standen.
      Ich bin und bleibe sicherlich noch längere Zeit eben ein „Terminmensch“ ohne innere Gelassenheit.
      Mit lieben Grüßen von mir, der CC

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      • Liebe CC,
        Du hast ja auch viel Bildung mitgenommen – kein Wunder, dass dabei die Gelassenheit auf der Strecke bleibt. Wenn Du, so wie ich, drei schier endlos lange Wochen unter Norwegern lebst, fällt nach einer Woche die Unruhe erst einmal ab wie eine alte ausgediente Haut. Dann wirst Du unruhig und suchst zwei Tage lang wie verrückt Deine verlorene Unruhe. Doch wirst sie nirgendwo finden. Dann beginnt Dich die Landschaft einzulullen, Du kannst erste Brocken Norwegisch und wirst zum Taschenkrebssuchen und Essen eingeladen. Zeit spielt spätestens beim Dessert mit selbst gefangenen Himbeeren und dicker süßer Vanillesoße keine Rolle mehr. Immer wenn ich wieder nach Hause musste, quetschten ozeanische Gefühle meine Tränendrüsen.
        Dir hat Norske den Bildspeicher gefüllt und mir vor vierzig Jahren (!)das Herz.
        Liebe Grüße
        Amélie

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        • Ich glaube wirklich ernsthaft, dass deine Methode die bessere war, um das Land kennen zu lernen. „Bildung mitnehmen“ ist bei mir tatsächlich ein sehr eingeschränkter Begriff, denn ich muss ja nicht immer wiederholen, wie eingeschränkt ich „Bildungsinformationen“, die aus Stadtführer- und Reiseleitermund fließen, in meine Ohren hinein lasse.
          Zum Teil hole ich einiges davon jetzt beim Erstellen der Beiträge über Wiki und Google nach.
          Und tschüss von mir

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  8. Schön, dass du gesund wieder da bist, liebe Clara. Tja, Vogelschutz geht vor Fassadenverschönerung. Wie gut, dass die Vögel nicht das ganze Jahr über brüten 🙂 Ich freue mich auf deinen Reisebericht.

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    • Die Abzugsöffnungen sind unterschiedlich groß – die einen nur ca. 8 cm breit und ca. 5 hoch, die anderen ein ganzes Ende größer. – Ich habe mich immer gefragt, wie eine kleine „Familie“ dort Platz hat – fast wie bei uns in den 60er und 70er Jahren, als wir zu viert in 49 qm gewohnt haben.

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  9. Wieso wird denn schon wieder an der Fassade von den riesigen Haus rumgefummelt? Das ist doch höchstens drei Jahre her, seit du das letzte mal von den Coca-Cola-Beinen vor deinem g
    Fenster berichtetest? 🙀

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  10. Liebe Clara, es ist schön zu wissen, dass du wohlbehalten wieder zurück bist! Ich bin ganz gespannt auf deine Fotos 😉 Es scheint, dass dich die Fassadenarbeiten nicht so wirklich stören, ganz im Gegenteil unterhaltsam sind? Ansonsten hätte ich dir ne Schüppe Trost rüber geschüppt *lächel* Wünsche dir einen wunderbaren Start in den Tag und sende dir meine allerbesten Gutenmorgengrüße ❤ Heike

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    • Danke, liebe Heike – aber du siehst das richtig, ich brauche keinen Trost – in gewisser Weise bewundere und bedauere ich diese jungen Männer. Die Gerüstbauer müssen so schindern und vor allem so schwindelfrei sein, nicht mit einem von ihnen möchte ich tauschen. Ich habe dir mal einen Bericht von 2017 rausgesucht – da wurde ja die andere Häuserseite gemacht – da ist mir allein beim Zusehen Angst und Bange geworden:
      https://chh150845.wordpress.com/2017/06/28/ein-zwischen-b-bauarbeiten-geruestabbau/
      Den eigentlichen Sanierungsarbeitern – aus Rumänien und aus anderen Ländern – habe ich oft auf meinem Balkon Kaffee und Kuchen oder Plätzchen angeboten, nur unterhalten konnte ich mich nicht mit ihnen.
      Gute Gutenmorgengrüße kommen zurück.
      Als ich nach dem Urlaub wieder am Computer war, erwarteten mich knapp 400 Einträge in meinem Feedreader – du musst verzeihen, dass ich deine Beiträge nur diagonest habe, denn du schreibst ja immer sehr lang und ausführlich – aber ich habe insgesamt die Beiträge schon auf 150 reduziert. Wenn ich wieder im „Plan“ bin, dann schreibe ich auch wieder.
      Und tschüss sagt Clara

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  11. Willkommen zurück! Schön! Man darf gespannt sein…Ich bin es!-

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    • Na dann – du kannst es sein – die ersten beiden Beiträge habe ich fertig und heute kommen weitere dazu. Die Datei vom Fotobuch ist mir ein gutes „Gerüst“, um in der Aktualität zu bleiben.

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      • Ist Bloggen dein Leben,oder ist es das Reisen? (Hoffentlich keine unverschämte, zu persönliche Frage!)

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        • Nein – wenn schon, dann eher das Bloggen. Könnte ich mich mit den Leuten verständigen, hätte ich Orientierungssinn und den Mut, so zu verreisen, wie ich es mir vorstelle und wie es mit einem wahnsinnig großen Mut meine Tochter macht, könnte ich dem Reisen viel mehr Punkte zuordnen. – Aber mein allgemeines Verständigungsmittel ist ja inzwischen das Handy geworden – lesen kann ich, aber verstehen kann ich eben nicht. Deswegen muss ich hier dem Bloggen den Vorzug geben. Da kann ich mir beim Schreiben viele Infos holen, die mir unterwegs durch die Lappen gegangen sind.
          Aber auch das lohnt sich kaum, weil ich sie nach ca. einem Jahr wieder vergessen habe. Die Löcher im Gedächtnis sind zu groß. Aber ich soll im Hier und Jetzt und nicht in der Vergangenheit oder Zukunft leben.
          Für mich sind Gruppen(bus)reisen nur ein Behelf, weil ich mir anderes nicht traue oder nicht kann.

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