Claras Allerleiweltsgedanken

RB 3 – Blumen und Wasser –

27 Kommentare

… das gehört in Norwegen unbedingt zusammen

Ohne zu schleimen kann ich sagen, dass ich in allen Orten, in denen wir rumgelaufen sind, WUNDERSCHÖNE Blumenarrangements gesehen habe – alle gepflegt, keine vertrockneten Strünke in den Kübeln. Das Klima ist ja immer etwas feuchter als bei uns – bekommt den Blumen sehr gut. – Was aber meinen Augen ganz besonders bekam, das war die „Abfall-Freiheit“ auf den Straßen. Das dreckige Berlin geht mir so auf die Ketten – da waren die dortigen sauberen Straßen wirklich eine Augenweide. – Insgesamt  hat ja Norwegen ungefähr so viele Einwohner wie Berlin und Hamburg zusammen – doch diese setzt das Land gut ein.

Der Wohlstand scheint recht hoch zu sein, zumindest, wenn man es an der Qualität der Boote in den Marinas und der Autos auf den Straßen messen will. Und die Preise, die oft doppelt bis mehr höher als bei uns sind, lässt vermuten, dass sie das auch bezahlen können. Stadtführer haben von Wohnungsmieten erzählt – deswegen boomt der Wohnungskauf so. Bei uns bekäme man für den Preis einer 4 Zimmerwohnung schon ein ganzes Haus. Mein Sohn hat ja während seines Irlandaufenthaltes ähnliche Mieterfahrungen gemacht.

In armen EU-Ländern ist es für uns so wie früher für die Westler in der DDR – es kostete für sie alles nur einen Appel und ein Ei – in den baltischen Staaten habe ich bei meiner Reise ebenfalls diese Erfahrung gemacht: Alles war BILLIG.

Ich fange mit einem privaten Garten in der „weißen Stadt Stavanger“ an – die Straßenblumen kommen dann als Galerie.

Ihr glaubt gar nicht, wie ich bei diesen Fotos gekürzt habe.

Und jetzt zum Wasser. Wir sind ja nur im „Kopf des Landes“ herum gefahren – und das oft in Küstennähe. Da kam es -zig mal vor, dass die Straße zu Ende war. Damit man nicht über Land den großen Bogen fahren muss, wartet man auf die Fähre, die uns ans andere Ufer bringt. Da der Touristenverkehr sehr eingedämmt war, hatten wir nie Platzprobleme und sind immer mit der ersten Fähre mit gekommen – vielleicht war auch reserviert, denn oft musste sich der Busfahrer beeilen, um pünktlich in der Warteschlange zu stehen.

(Übrigens, Malmö und Göteborg in Schweden fanden wegen Corona nicht statt – wir fuhren von Dänemark gleich mit einer Nachtfähre nach Oslo)

Gebadet haben wir in keinem Wasser – vielleicht mal irgendwo die Füße eingetaucht – ansonsten immer nur von der Fähre oder vom Bus aus gesehen und in den letzten Tagen vom Regenschirm abgehalten.

Das war die dänische Fähre von der ersten Nacht. Ihr seht, im Pool hätte ich nicht baden dürfen, er war abgedeckt. Corona ist ein richtiges kleines Biest – es verbietet fast alles, was Spaß macht.

Was auf dem letzten Foto gemacht wird, fand ich lustig. Plötzlich „regnete“ es ganz stark an meinem Kabinenfenster, dann bürstete es, bis die Scheibe sauber war. So einen „Scheibenputzroboter“ in klein könnte ich zu Hause auch gebrauchen.

Als „Zugabe“ gibt es noch ein wenig Stadtführung, und zwar vom 13. August in Dänemark in Aarhus – da hatte ich schon ein wenig Kunst gezeigt, vielleicht erinnert ihr euch an den silbernen Hubschrauber.

Rathäuser wurden von uns NIE besichtigt, sondern bestenfalls benutzt – zumindest teilweise, nämlich ihre Toiletten. Aber auch da gab es Einschränkungen, so dass es zum Teil ganz schön pressierte.

Frau Tonari wird wissen, dass ich diese „runden Deckelchen“ nur ihretwegen fogografiere.

Und schon habt ihr den dritten Bericht (mit 550 Wörtern) geschafft.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

27 Kommentare zu “RB 3 – Blumen und Wasser –

  1. Liebe Clara, das sieht sehr schön und auch nach sehr vielen Kilometern aus, die Sie zurückgelegt haben. Auch ich hätte da sehr viele Rathäuser benötigt… 😉

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    • Lieber Herr Ösi, zum Glück musste ich nur die Entfernungen zwischen den verschiedenen Blumen zurücklegen. Die Strecke zwischen den verschiedenen Rathäusern hat schon Glück der Bus gemacht. Da war die Toilette allerdings nur im Notfall freigegeben. Immer diese Einschränkungen.
      Ich wünsche Ihnen einen Tag mit freier unbeschwerter toilettennutzung. Liebe Grüße von mir

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  2. Teuer oder billig – aber nur im Vergleich, oder?
    Ist wie in der Schweiz. Man verdient viel Geld, eine Pizza und eine Cola kosten aber umgerechnet 25 EUR – dafür bekämste bei uns drei Pizzen und ein Getränk…
    Im Verhältnis isses doch immer etwa gleich…

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  3. Ich freue mich natürlich sehr, dass du mir wieder runde Mitbringsel in den Bericht gepackt hast. Aber du musst schon zugeben, dass es doch immer wieder schön ist, andernorts welche zu entdecken, oder?

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  4. Norwegen ist von einem extrem armen Anhängsel von Schweden zu einem extrem reichen Öl-Land geworden. Die Landschaft war natürlich immer schon traumhaft 🙃 ich wundere mich immer, wenn du erzählst dass es in Berlin so dreckig ud zugemüllt ist. Das widetspricht meinem Klischeebild von Deutschland total 😊

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    • Zu dem Öl und dem Ölmuseum in Stavanger erzähle ich später noch ein wenig.
      Hamburg ist zum Beispiel viel sauberer als Berlin – es ist in den letzten Jahren hier so extrem schlimm geworden. Sogar in unserer sehr gut hausmeisterlich gepflegten Wohnanlage gibt es Idioten, die nicht nur verbotenerweise ihre Hunde auf die Wiesen kacken lassen, sondern auch Papiermüll oder Plastiktüten verlieren, ohne sie aufzuheben. Ich habe schon manches mit nach oben genommen, wenn ich auf dem Heimweg durch die Anlage war und was liegen gesehen habe.
      In Berlin würdest du dein Klischeebild von D. verändern.

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  5. Liebe CC,
    Im Weißen Stavanger war ich auch. Wir waren sogar in einem Museum und in einem kleinen Shop kauften wir Trolle, die wir später an Freunde verschenkten. Die Westküste Norwegens hat ein angeschwemmtes Riesenplastikmüllproblem. Die Blumenarrangements sind allerliebst und auch die anderen Bilder.
    Bis morgen dann wieder in Norwegen 🙂
    Liebe Grüße
    Amélie

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    • Liebe Amélie, da ja unsere Zeit überall in Minuten zugewiesen wurde, bestenfalls in Stunden, hätte ich nicht unbedingt ein Museum besuchen wollen, da es mit meinen leicht hapernden Englischkenntnissen ja auch nicht zum besten bestellt ist – draußen gab es genug zu sehen. – Ganz am Ende der Berichterstattung kommen Fotos aus Stavanger mit der supersympathischen Reiseführerin. –
      Gut, dass ich damals noch nicht zu deinem Freundeskreis gehörte, denn soooooooooo sehr liebe ich die Trolle bzw. ihre Abbildungen nicht, um sie mir als Andenken ins Regal zu stellen.
      Gestattest du, dass ich mich erst für übermorgen mit dir wieder in Norwegen verabrede 🙂 😉 ?
      Das Plastikmüllproblem kann ja nur von den idiotischen Entleerungen der Schiffe auf hoher See stammen – ich sage es ja immer. „Die Menschheit ist zu blöd, um einen Wassereimer umzustoßen, wenn er schon schräg steht.“
      Und tschüss aus Berlin in Deutschland sagt Clara und schickt Grüße zu dir

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  6. Hach, Norwegen, Fernweh 🙂

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    • Hier fällt mir meine DDR-Vergangenheit auf die Füße – dann wären wir mit unserem Wartburg Tourist und den beiden Kindern sicher auch nach Norwegen gefahren und nicht nach Polen, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Tschechoslowakei (so hieß sie damals) und in die Sowjetunion gefahren. Andere Länder – andere Erfahrungen, aber Norwegen hat wirklich eine Traumlandschaft.

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  7. Wirklich interessant, deine Berichte. Schade, dass der Pool auf der Fähre nicht benutzt werden konnte. Allerdings hat Corona auch Vorteile. So hattet ihr doch immer und überall Platz und es war nicht so übervoll durch andere Touristen.

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    • Klar, liebe Ute, unter zwei Bedingungen hätte ich nachts im Pool gebadet: Das Wasser wäre auf ca. 25° geheizt worden und FKK wäre möglich gewesen, denn wir mussten alle unsere Koffer (meinen mit Badeanzug) im Bus lassen und nur mit kleinem Gepäck an Bord gehen.
      Die „Corona-Vorteile“ haben wir immer und überall von allen Stadtführern und sonstigen sich äußernden Personen zu hören bekommen – doch wenigstens etwas. Das sage ich jetzt so unbeschwert, weil es 100%ig keinen aus unserer Gruppe erwischt hat. So absolut anfällige und uralte Personen waren (bis auf mich, hihi, schließlich kämpfe ich schon wieder mal seit Tagen mit einer latenten Blasenentzündung) bei dieser Reise auch nicht dabei – und erstaunlich gehörten sogar manche noch zur arbeitenden Bevölkerung – was sonst nie gewesen ist.
      Lieben Gruß von mir

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  8. Liebe Clara, guten Morgen 😉
    wieder eine schöne Fotoserie mit einem interessanten Informationsrahmen deiner Erlebnisse in und rund um deine Reise in Norwegen. Diese Blumenpracht ist wunderschön… da lacht das ❤ und lächelt mein Mund 😉 Ich wünsche dir heute einen wunderbaren Start in den Tag! Liebe Grüße Heike

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    • Liebe Heike, so viele Blumenschalen in jeder Stadt – und IMMER so wunderbar farblich zusammengestellt. Ich habe schon bei Fb einer Freundin geschrieben: “ Es gab Schalen, die hätte ich sofort mitgenommen, wenn ich zu Haus die Genehmigung bekommen hätte, aus meinem „kleinen“ Balkon eine Terrasse zu machen. “
      Da mein heutiger Start in den Tag erst gegen 2:00 Uhr mit Schlaf begonnen hat, bin ich auch erst 9:30 Uhr aufgewacht. Am Nachmittag besuche ich eine Bekannte und höre (hoffentlich) einige Ooooohs und Aaaaaaaaahs, da ich mein Fotobuch mitnehme. Alle Westleute kennen Norwegen schon eeeeeeeeeeeeeeeeeewig – nur ich nicht, warum eigentlich nicht?????
      Sind denn deine Hexenbeschwerden weg – ich muss gleich mal auf deinem Blog nachsehen.
      Herzlichst grüßt das Murmeltier Clara

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      • Liebe Clara,

        bei einem solch prachtvollem Blumenmeer hätte ich auch kaum widerstehen können und mir wären sicherlich die gleichen Gedanken durch den Kopf gesaust *lächel* Ich hoffe, dass deine Bekannte, die du besucht hast, nicht mehr aus den Oooohs und Aaaahs herauskam! Eine Leichtigkeit, denke ich… bei den tollen Fotos, die du ihr zeigen konntest 😉
        Meine Hexenbeschwerden sind zum größten Teil nun verschwunden und hoffentlich auf Nimmerwiedersehen. Bin wirklich froh darüber, kann die Schmerzmedikamente dort lassen, wo sie hingehören… im Schrank 😉
        Liebe Morgengrüße
        Heike

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        • Übrigens heißt diese Bekannte genau wie du – und Heike ist wirklich diejenige, bei der es mir den meisten Spaß macht, ihr Fotobücher zu zeigen. Ich habe sogar zwei mitgenommen – das Norwegenbuch und das zuletzt entstandene mit normalen Fotos. Sie schaut so aufmerksam, sie entdeckt so vieles. Vor Jahren habe ich ihr zu einem runden Geburtstag ein abgespecktes Türkeireisebuch geschenkt, denn auf so einer Reise haben wir uns kennengelernt. Ich war mit einer Schulfreundin, die schon lange in Hamburg lebt und sie, die ehemalige Hamburgerin, lebt jetzt in Berlin und war auch mit einer Hamburger Freundin auf Reisen. – Unsere Berlin-Freundschaft ist zwar nicht supereng, aber sie ist geblieben und wir machen ab und an mal was zusammen.
          Und tschüss sagt Clara

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  9. Ich lese Deine Berichte sehr gern, meinetwegen brauchst Du Dich also nicht so arg einzuschränken, gilt für die Wort- und Bildanzahl.

    Liebe Grüße aus HH von Katrin

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    • Duuuuuuuuuu, liebes Fellmonsterchen, die oder das immer in Zeitbedrängnis ist, weil du soviel arbeiten musst – – – geraqde dir (u.a.) will ich nicht so viel Bloglesezeit bei mir verordnen – bei häppchenweise muss ich mir um Beiträge im September und Anfang Oktober keine Gedanken mehr zu machen – ich muss sie einfach nur (witzig) formulieren (haha, immer dieser Spaßzwang)
      Am ersten und am letzten Tag der Reise müssen dir doch die Ohren geklungen haben, denn ich habe wirklich überlegt, dich anzurufen. Da aber deine Anfahrt so lange und meine Zeit derartig begrenzt war, dann habe ich es doch gelassen. – Ich habe nur ein wenig die Gegend erkundet und bin was essen gegangen, denn Hunger hat der Mensch Clara leider viel zu oft und unpassend.
      So, jetz tgrüße ich noch einmal explizit die Katrin aus HH von Clara aus BM (Berlin Marienfelde)

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  10. Schöne Reportage, rundherum. Was Frau Tonari gefällt, mag ich auch. Nun grüble ich bisschen herum, wie das mit den so fein sauberen Straßen kommen mag…Mehr Säuberungsgerätschaften oder andere Erziehung?

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    • Hallo, hier ist die Nachteule Clara. Ich habe die ganze Zeit in Norwegen nicht eine Straßenreinigungsmaschine fahren sehen. Ich denke ganz fest, es ist ein anderes Bewusstsein als bei uns. Bei uns wird so oft einfach was auf die Straße geworfen. Dort werden offensichtlich immer Papierkörbe benutzt. Aber ich habe das ja auch schon in anderen Ländern festgestellt, bei uns verlassen sich die Leute auf die Stadtreinigung, und da sind sie oft verlassen, denn die wenigen Papierkörbe werden auch noch zu selten geleert.
      Ich freue mich wirklich sehr, wenn euch mein Ergebnis langer Fotobearbeitungsstunden auch gefällt.

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